{"id":592169,"date":"2025-11-21T16:11:13","date_gmt":"2025-11-21T16:11:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/592169\/"},"modified":"2025-11-21T16:11:13","modified_gmt":"2025-11-21T16:11:13","slug":"leipzig-und-halle-5-tolle-stuecke-im-theater-im-november","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/592169\/","title":{"rendered":"Leipzig und Halle: 5 tolle St\u00fccke im Theater im November"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"sprung2\" class=\"jumpLabel\">Performance in Leipzig: &#8222;Hereingeschneit&#8220; an der Schaub\u00fchne Lindenfels<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nDer Schnee deckt ein kleines Dorf zu, eine wei\u00dfe Decke auf den sieben H\u00e4usern in den Bergen. In den H\u00e4usern schlafen die Menschen und tr\u00e4umen. Das grandiose Pantomimenduo, das noch beim Stummfilm-Star Marcel Marceau gelernt hat, nimmt das Publikum mit in diese Traumwelten. Da ist ein Holzf\u00e4ller, der einen Weihnachtsbaum f\u00e4llen will, oder ein Postbote, der mit Geschenkpapier tanzt. Wie oft bei dem K\u00fcnstlerpaar sind die Miniaturen poetisch und humorvoll, doch die beiden schrecken auch vor Gef\u00fchlstiefe nicht zur\u00fcck, wenn sie zum Beispiel zeigen, wie junge Klavierspieler immer \u00e4lter werden, bis sie Greise sind. Die beiden Mimen zeigen, wie wandlungsf\u00e4hig sie sein k\u00f6nnen. Es ist virtuoses visuelles Theater, res\u00fcmiert die Kritikerin Roswitha Frey in der &#8222;Badischen Zeitung&#8220;.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Hereingeschneit&#8220;<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Schaub\u00fchne Lindenfels<br \/>Karl-Heine-Stra\u00dfe 50<br \/>04229 Leipzig<\/p>\n<p>Termine:<br \/>4. Dezember, 19:30 Uhr<br \/>5. Dezember, 19:30 Uhr<\/p>\n<p><a name=\"sprung3\" class=\"jumpLabel\">Musiktheater in Leipzig: &#8222;La Boh\u00e8me&#8220; an der Oper Leipzig<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nDiese Produktion ist ein Dauerrenner in Leipzig: 1991 feierte Giacomo Puccinis &#8222;La Boh\u00e8me&#8220; in der Regie von\u00a0Peter Konwitschny Premiere im Opernhaus. Seitdem kehrt die Inszenierung regelm\u00e4\u00dfig zu Weihnachten zur\u00fcck in den Spielplan. Und das zu Recht!\u00a0 Der Opernklassiker erz\u00e4hlt von einer Gruppe befreundeter K\u00fcnstler, die\u00a0mit Widrigkeiten k\u00e4mpfen m\u00fcssen \u2013 nichts zu heizen, kein Geld f\u00fcr die Miete und\u00a0Probleme in der Beziehung. Der Lichtblick f\u00fcr den Dichter Rodolfo ist seine Liebe zu Mimi. Die ihn aber f\u00fcr einen reichen Mann verl\u00e4sst \u2013 und erst am\u00a0Weihnachtsabend zur\u00fcckkehrt. Schon die Musik des italienischen Komponisten ist\u00a0eine Sensation\u00a0und passt wunderbar zum Gewandhausorchester. Auch Konwitschny, der sonst f\u00fcr gewagte und politische Inszenierungen bekannt ist, setzt\u00a0auf leise und poetische Bilder und l\u00e4sst den menschlichen Gef\u00fchlen viel Raum. Dieser Theaterabend\u00a0geht zu Herzen.\u00a0\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;La Boh\u00e8me&#8220; von Giacomo Puccini<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Opernhaus<br \/>Augustusplatz 12<br \/>04109 Leipzig<\/p>\n<p>Dauer: 135 Minuten, eine Pause<\/p>\n<p>Termine:<br \/>5. Dezember, 19:30 Uhr<br \/>11. Dezember, 19:30 Uhr<br \/>28. Dezember, 17 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung4\" class=\"jumpLabel\">Tanz in Leipzig: &#8222;Rau(e)n\u00e4chte&#8220; der Go Plastic Company<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nDas Jahr neigt sich dem Ende zu und es n\u00e4hert sich eine besondere Zeit. Damit ist nicht die Besinnlichkeit von Weihnachten oder die Ausgelassenheit der Silvesternacht gemeint, sondern die Zeit zwischen den Jahren. Es ist eine Zeit des \u00dcbergangs, der fr\u00fcher viel Bedeutung zugemessen wurde: In den sogenannten Raun\u00e4chten war der Vorhang des Diesseits durchl\u00e4ssig und Blicke in verborgene Welten oder in die Zukunft waren m\u00f6glich \u2013 so der Mythos. Die zw\u00f6lf N\u00e4chte zwischen Weihnachten und Dreik\u00f6nigstag wurden oft von Ritualen begleitet.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Dresdner Theatergruppe &#8222;go plastic company&#8220; greift auf diese Tradition f\u00fcr ihren Theaterabend &#8222;Rau(e)n\u00e4chte&#8220; zur\u00fcck. Sie wollen die Stille dieser besinnlichen Zeit nutzen, um auf die leisen T\u00f6ne zu h\u00f6ren. Zw\u00f6lf Figuren treten in der Performance auf, inspiriert von Mythen, Popkultur sowie queeren und feministischen Perspektiven. Das Publikum kann diese Gestalten auf verschiedene Weise erleben: Die Company arbeitet mit K\u00f6rpern und Stimmen. Die Performance ist gleichzeitig eine begehbare Installation und eine Art Live-H\u00f6rspiel. Das St\u00fcck ist somit auch eine besondere Einladung an Menschen mit Sehbehinderung.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Rau(e)n\u00e4chte&#8220;<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>LOFFT \u2013 das Theater<br \/>Spinnereistra\u00dfe 7, Halle 7<br \/>04179 Leipzig<\/p>\n<p>Termine:<br \/>12. Dezember, 20 Uhr<br \/>13. Dezember, 20 Uhr<br \/>14. Dezember, 18 Uhr<\/p>\n<p><a name=\"sprung5\" class=\"jumpLabel\">F\u00dcR KURZENTSCHLOSSENE:<\/a><\/p>\n<p><a name=\"sprung6\" class=\"jumpLabel\">Tanz-Performance in Leipzig: &#8222;A Story of Displacement&#8220; am Lofft<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nAuf ganz eigene Weise verbindet die Gruppe Panama Picture Artistik, Tanz und dr\u00e4ngende Fragen unserer Gegenwart. In &#8222;Tipping Point&#8220; hat die niederl\u00e4ndische Gruppe mit leichtf\u00fc\u00dfigen Bewegungen eine Halbkugel mit einem Mast immer wieder in Balance gehalten. Es ist unter anderem ein poetisches Bild daf\u00fcr, wie die Menschheit am Rande des Klimakollapses balanciert \u2013 dringlich, aber auch voller Hoffnung. In ihrem neuen St\u00fcck &#8222;A Story of Displacement&#8220; wollen sie beweisen, dass auch der Boden nicht sicher ist. Der elastische Untergrund verweigert den festen Schritt, erm\u00f6glicht es aber auch, mit hohen Spr\u00fcngen \u00fcber den Boden zu schweben. Zwischen diesen Zust\u00e4nden erz\u00e4hlt Panama Pictures eine Geschichte \u00fcber Migration, voller Mut und Angst.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;A Story of Displacement&#8220;  von Panama Pictures<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Lofft \u2013 Das Theater<br \/>Spinnereistra\u00dfe 7, Halle 7<br \/>04179 Leipzig<\/p>\n<p>Termine:<br \/>27. November, 20 Uhr<br \/>28. November, 20 Uhr<br \/>29. November, 20 Uhr<br \/>30. November, 18 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung7\" class=\"jumpLabel\">Maskentheater in Halle: &#8222;Der schwarze Hund&#8220; am Wuk Theater<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nDer schwarze Hund steht hinter Dir, knurrt Dich an und macht Dich zu einem Getriebenen \u2013 der schwarze Hund ist ein Symbol f\u00fcr Depressionen. Seit einigen Jahren werden psychische Erkrankungen zwar immerhin auch tats\u00e4chlich als Krankheiten behandelt, aber sie bedeuten auch immer noch ein gro\u00dfes Stigma f\u00fcr Betroffene. Das wollte die <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/theater\/halle-leipzig-depression-der-schwarze-hund-julia-raab-anja-schwede-naechste-generation-100.html\" title=\"Wie ein Theaterst\u00fcck aus Halle hilft, Depression besser zu verstehen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leipziger Theatermacherin Julia Raab<\/a> mit einer Theaterarbeit \u00e4ndern. F\u00fcr ihr St\u00fcck &#8222;Der schwarze Hund&#8220; hat sie mit zahlreichen Betroffenen gesprochen und mehrere Szenen entwickelt. Um die Schrecken richtig auf die B\u00fchne zu bringen, nutzt Raab unterschiedliche Mittel wie Masken, Installationen und Puppen.\u00a0 Heinrich Lindenmayr lobte in der &#8222;<a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/guenzburg\/burgau-depression-macht-vor-der-buehne-keinen-halt-id62613406.html\" title=\"Hier geht&#039;s zur Kritik zu &quot;Der schwarze Hund&quot;\" data-ctrl-link=\"{&#039;id&#039;: &#039;7d673c1f-0ac1-4b68-9500-9110f1f8aa16&#039;,&#039;type&#039;:&#039;external&#039;,&#039;window&#039;:{&#039;type&#039;:&#039;blank&#039;,&#039;config&#039;:{&#039;title&#039;:&#039;Hier gehts zur Kritik zu Der schwarze Hund&#039;,&#039;top&#039;:&#039;0&#039;,&#039;left&#039;:&#039;0&#039;,&#039;width&#039;:&#039;0&#039;,&#039;height&#039;:&#039;0&#039;,&#039;status&#039;:&#039;0&#039;,&#039;menubar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;location&#039;:&#039;0&#039;,&#039;scroll&#039;:&#039;0&#039;,&#039;toolbar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;resizable&#039;:&#039;0&#039;}}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">G\u00fcnzburger Zeitung<\/a>&#8222;, dass mit &#8222;Der schwarze Hund&#8220; ein &#8222;hervorragend konzipiertes und inszeniertes Lehrst\u00fcck&#8220; \u00fcber die Probleme mit Depressionen gelungen ist.\u00a0\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Der schwarze Hund&#8220;<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Wuk Theater Quartier<br \/>Holzplatz 7a<br \/>06110 Halle (Saale)<\/p>\n<p>Dauer: 120 Minuten, eine Pause<\/p>\n<p>Termine:<br \/>22. November, 20:30 Uhr<br \/>23. November, 18 Uhr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Performance in Leipzig: &#8222;Hereingeschneit&#8220; an der Schaub\u00fchne Lindenfels Der Schnee deckt ein kleines Dorf zu, eine wei\u00dfe Decke&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":592170,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1860],"tags":[1516,86,3903,96,3364,29,6909,89,548,663,3934,98,92,30,4062,17332,13,99,95,87,88,91,80,84,90,71,100,101,19358,93,81,85,82,810,14,15,97,83,17331,859,860,12,6907,94],"class_list":{"0":"post-592169","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-halle-saale","8":"tag-anhalt","9":"tag-artour","10":"tag-ausflug","11":"tag-buehne","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-empfehlung","15":"tag-erlebnis-musik","16":"tag-eu","17":"tag-europa","18":"tag-europe","19":"tag-feature","20":"tag-film","21":"tag-germany","22":"tag-halle","23":"tag-halle-saale","24":"tag-headlines","25":"tag-hoerspiele","26":"tag-kino","27":"tag-kino-royal","28":"tag-kinoroyal","29":"tag-klassik","30":"tag-kultur","31":"tag-kulturfernsehen","32":"tag-lebenslaeufe","33":"tag-leipzig","34":"tag-lesezeit","35":"tag-lesung","36":"tag-liste","37":"tag-literatur","38":"tag-mdr","39":"tag-mdr-figaro","40":"tag-mdr-kultur","41":"tag-musik","42":"tag-nachrichten","43":"tag-news","44":"tag-oper","45":"tag-radio","46":"tag-saale","47":"tag-sachsen","48":"tag-sachsen-anhalt","49":"tag-schlagzeilen","50":"tag-tanz","51":"tag-theater"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115588568655715920","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/592169","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=592169"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/592169\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/592170"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=592169"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=592169"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=592169"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}