{"id":592211,"date":"2025-11-21T16:38:14","date_gmt":"2025-11-21T16:38:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/592211\/"},"modified":"2025-11-21T16:38:14","modified_gmt":"2025-11-21T16:38:14","slug":"usa-stellen-kiew-ultimatum-bis-thanksgiving","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/592211\/","title":{"rendered":"USA stellen Kiew Ultimatum bis Thanksgiving"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">US-Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/donald-trump\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a> hat dem ukrainischen Staatschef <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wolodymyr-selenskyj\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> bis kommenden Donnerstag Zeit gegeben, um auf den von <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/washington\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Washington<\/a> vorgelegten Plan f\u00fcr ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ukraine\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> zu reagieren. F\u00fcr die Fertigstellung der Bedingungen eines m\u00f6glichen Abkommens k\u00f6nne die Frist verl\u00e4ngert werden, sagte Trump am Freitag im Fox News Radio. \u201eIch hatte viele Fristen, aber wenn Dinge gut funktionieren, tendierst du dazu, die Fristen zu verl\u00e4ngern\u201c, sagte der Republikaner. \u201eAber der Donnerstag gilt\u201c, betonte er.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">US-Insidern zufolge steht die Regierung in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kiew\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kiew<\/a> unter gr\u00f6\u00dferem Druck aus Washington als bei allen fr\u00fcheren Friedensgespr\u00e4chen. \u201eSie wollen den Krieg beenden und wollen, dass die Ukraine den Preis daf\u00fcr zahlt\u201c, sagte eine der Personen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In Kiew und bei wichtigen europ\u00e4ischen Partnern erhielt der US-Vorsto\u00df zur\u00fcckhaltende Reaktionen. Der ukrainische Pr\u00e4sident sagte, er wolle schnell und konstruktiv mit den <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/usa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a> an einem Friedensplan zur Beendigung des Krieges mit Russland arbeiten, schloss aber zugleich einen Verrat nationaler Interessen aus. In einer Videobotschaft forderte er die Ukrainer am Freitag auf, in einem der schwierigsten Momente der Landesgeschichte geeint zu bleiben. Die Ukraine stehe vor einer \u201esehr schwierigen Entscheidung\u201c, sie werde entweder ihre \u201eW\u00fcrde\u201c oder einen \u201ewichtigen Partner\u201c verlieren, er erwarte in der kommenden Woche weiteren politischen Druck.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das russische Pr\u00e4sidialamt erkl\u00e4rte sich grunds\u00e4tzlich zu Verhandlungen bereit, hat nach eigenen Angaben vom Freitag aber noch keine offiziellen Informationen. In Berlin sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius, die Bundesregierung strebe einen gerechten und dauerhaften Frieden an. Der US-Plan enthalte Elemente, die in dieser Hinsicht zielgerichtet seien.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eUnsere Teams \u2013 die Ukraine und die USA \u2013 werden an den Punkten des Plans zur Beendigung des Krieges arbeiten\u201c, schrieb Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. \u201eWir sind zu einer konstruktiven, ehrlichen und schnellen Arbeit bereit.\u201c Der rangh\u00f6chste Sicherheitsberater Selenskyjs, Rustem Umerow, erkl\u00e4rte, die unver\u00e4nderlichen Prinzipien f\u00fcr die Regierung in Kiew seien \u201eSouver\u00e4nit\u00e4t, die Sicherheit der Menschen und ein gerechter Frieden\u201c. Der Sekret\u00e4r des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates f\u00fcgte hinzu: \u201eWir pr\u00fcfen sorgf\u00e4ltig alle Vorschl\u00e4ge unserer Partner und erwarten die gleiche angemessene Haltung gegen\u00fcber der Position der Ukraine.\u201c<\/p>\n<p>Merz, Starmer und Macron telefonieren mit Selenskyj      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bundeskanzler Friedrich Merz, der franz\u00f6sische Staatspr\u00e4sident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer telefonierten am Freitag mit Selenskyj und berieten das weitere Vorgehen. Wie Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin mitteilte, verabredeten sie, weiterhin das Ziel zu verfolgen, vitale europ\u00e4ische und ukrainische Interessen langfristig zu wahren. Dazu geh\u00f6re unter anderem, dass die Kontaktlinie, also die gegenw\u00e4rtige Front, \u201eAusgangspunkt einer Verst\u00e4ndigung ist, und dass die ukrainischen Streitkr\u00e4fte imstande bleiben m\u00fcssen, die Souver\u00e4nit\u00e4t der Ukraine wirkungsvoll zu verteidigen\u201c. Sie seien sich zudem einig, \u201edass jede Vereinbarung, die die europ\u00e4ischen Staaten, die Europ\u00e4ische Union oder die Nato betrifft, einer Zustimmung der europ\u00e4ischen Partner beziehungsweise eines Konsenses der Alliierten bedarf\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Kreml zeigte sich grunds\u00e4tzlich offen f\u00fcr Verhandlungen \u00fcber den US-Friedensplan, hatte nach eigenen Angaben aber zun\u00e4chst noch nichts Offizielles dazu erhalten. Die beiden L\u00e4nder diskutierten die Vorschl\u00e4ge noch nicht im Detail, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Die russischen Fortschritte auf dem Schlachtfeld schr\u00e4nkten den Entscheidungsspielraum des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selenskyj ein. Die Regierung in Kiew solle jetzt eine \u201everantwortungsvolle Entscheidung\u201c treffen, f\u00fcgte Peskow hinzu. Man sei aber auch noch nicht dar\u00fcber informiert worden, dass die Ukraine bereit sei, \u00fcber den Plan zu verhandeln.<\/p>\n<p>Sicherheitsgarantien nur vage erw\u00e4hnt      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dem von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehenen 28-Punkte-Plan zufolge w\u00fcrden die USA viele der Hauptforderungen Russlands unterst\u00fctzen. Die Ukraine m\u00fcsste zus\u00e4tzliches Territorium aufgeben, die Gr\u00f6\u00dfe ihres Milit\u00e4rs auf 600.000 Soldaten begrenzen und die Hoffnung auf einen Beitritt zur Nato f\u00fcr immer aufgeben. Zudem sieht der Plan vor, dass die Ukraine sich aus Gebieten zur\u00fcckzieht, die sie in den von Russland beanspruchten Ostprovinzen noch kontrolliert. Die Krim sowie die Regionen Luhansk und Donezk w\u00fcrden von den USA de facto als russisch anerkannt. Im Gegenzug w\u00fcrde Russland kleinere eroberte Gebiete in anderen Regionen aufgeben. Ukrainische Vertreter hatten \u00e4hnliche Bedingungen in der Vergangenheit als Kapitulation bezeichnet. Die Hauptforderungen der Ukraine \u2013 durchsetzbare Sicherheitsgarantien \u2013 werden in dem Plan nur vage in einer einzigen Zeile erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul \u00e4u\u00dferte sich in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/bruessel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Br\u00fcssel<\/a> zur\u00fcckhaltend zu dem US-Vorsto\u00df. \u201eIch bewerte den nach wie vor so, dass es eine Auflistung der Themen ist, die dringend besprochen werden m\u00fcssen zwischen der Ukraine und Russland\u201c, sagte Wadephul. Es sei aber kein abschlie\u00dfender Plan. F\u00fcr <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/deutschland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschland<\/a> wie f\u00fcr <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/europa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europa<\/a> gelte: \u201eWir st\u00e4rken der Ukraine den R\u00fccken\u201c, betonte der Minister. \u201eWir wollen daf\u00fcr sorgen, dass die Ukraine aus einer starken Verhandlungsposition \u00fcber diese Punkte sprechen kann.\u201c Die Regierung in Kiew m\u00fcsse letztlich entscheiden, welche Kompromisse sie eingehen wolle.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses, Karoline Leavitt, sagte, der Plan sei ausgearbeitet worden, um die Realit\u00e4ten der Lage widerzuspiegeln \u201eund das beste Win-Win-Szenario zu finden, bei dem beide Parteien mehr gewinnen als sie geben m\u00fcssen\u201c. Au\u00dfenminister Marco Rubio und der US-Sondergesandte Steve Witkoff h\u00e4tten etwa einen Monat lang im Stillen an dem Plan gearbeitet. Pr\u00e4sident Donald Trump unterst\u00fctze den Plan.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj bis kommenden Donnerstag Zeit gegeben, um auf den von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":592212,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,25096,15578,27201,53770,25709,13,141674,5793,14,15,12,116,136003,317,28408,4017,4018,4016,64,4019,4020,320],"class_list":{"0":"post-592211","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-druck","11":"tag-frieden","12":"tag-friedensabkommen","13":"tag-friedensgespraechen","14":"tag-friedensplan","15":"tag-headlines","16":"tag-insidern","17":"tag-kiew","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-selenskyj","22":"tag-thanksgiving","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukrainische","25":"tag-united-states","26":"tag-united-states-of-america","27":"tag-us","28":"tag-usa","29":"tag-vereinigte-staaten","30":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika","31":"tag-washington"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115588674614306750","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/592211","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=592211"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/592211\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/592212"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=592211"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=592211"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=592211"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}