{"id":592500,"date":"2025-11-21T19:39:19","date_gmt":"2025-11-21T19:39:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/592500\/"},"modified":"2025-11-21T19:39:19","modified_gmt":"2025-11-21T19:39:19","slug":"zwoelf-minuten-schweigen-im-stadion-fanproteste-gehen-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/592500\/","title":{"rendered":"Zw\u00f6lf Minuten Schweigen im Stadion: Fanproteste gehen weiter"},"content":{"rendered":"<p>K\u00f6ln (dpa) &#8211; Mit Fanprotesten hat der 13. Spieltag der 2. Bundesliga begonnen. Bei den Spielen von Hertha BSC gegen Eintracht Braunschweig und des VfL Bochum gegen Dynamo Dresden zeigten Anh\u00e4nger kritische Banner. Zudem schwiegen die Ultras und viele weitere Fans in den ersten zw\u00f6lf Minuten der Partien. \u00abSoll das die Zukunft des Fu\u00dfballs sein?\u00bb war auf Bannern im Olympiastadion und im Ruhrstadion begleitend zum Schweigen zu lesen.<\/p>\n<p>Die Aktion soll am Wochenende fortgesetzt werden. Sie ist als Protest gegen die geplanten Sicherheitsma\u00dfnahmen der Politik in deutschen Stadien gedacht. Gleichzeitig fordern die Anh\u00e4nger die Vereine dazu auf, \u00absich diesen Pl\u00e4nen mit allen zur Verf\u00fcgung stehenden Ressourcen und M\u00f6glichkeiten zur Wehr zu setzen\u00bb, wie es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Fanszenen in Deutschland hei\u00dft.<\/p>\n<p>\u00dcber das Thema Stadionsicherheit wird vom 3. bis 5. Dezember bei der Herbsttagung der Innenministerkonferenz in Bremen diskutiert. Im Gespr\u00e4ch sind unter anderem personalisierte Tickets bei Fu\u00dfballspielen und eine Versch\u00e4rfung der Stadionverbotsrichtlinien.<\/p>\n<p>DFL gegen kollektive beh\u00f6rdliche Ma\u00dfnahmen<\/p>\n<p>Die organisierten Fans in Deutschland wehren sich dagegen. Unter dem Motto \u00abDer Fu\u00dfball ist sicher! Schluss mit Populismus\u00a0&#8211;\u00a0Ja zur Fankultur!\u00bb fand erst am vergangenen Wochenende eine gro\u00dfe Fan-Demonstration in Leipzig statt.<\/p>\n<p>Die Deutsche Fu\u00dfball Liga machte vor dem Bundesliga-Wochenende noch einmal ihren Standpunkt in einer Erkl\u00e4rung klar. \u00abKollektiv wirkende beh\u00f6rdliche Ma\u00dfnahmen, wie sie teilweise vonseiten der Innenpolitik gefordert werden, sind weder mit Blick auf eine Verbesserung der Stadionsicherheit zielf\u00fchrend noch f\u00fcr die vielen Millionen von Fu\u00dfball-Fans vermittelbar, die von diesen Ma\u00dfnahmen betroffen w\u00e4ren\u00bb, hie\u00df es darin.<\/p>\n<p>Und weiter: \u00abDies meint ausdr\u00fccklich Ma\u00dfnahmen wie die Reduzierung beziehungsweise Streichung von Kartenkontingenten f\u00fcr G\u00e4stefans oder die Verpflichtung zur Personalisierung und damit verbundene Identifizierung beim Einlass.\u00bb Die DFL bezog sich dabei auf die Standpunkte, die ihr Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Marc Lenz und DFB-Pr\u00e4sident Bernd Neuendorf bei der Sondersitzung der Kommission Fans und Fankulturen vertreten h\u00e4tten.\u00a0<\/p>\n<p>1. FC K\u00f6ln unterst\u00fctzt Fanproteste im Grundsatz<\/p>\n<p>Der 1. FC K\u00f6ln, dessen Fans sich beim Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am Samstagabend am Stimmungsboykott beteiligen wollen, zeigte Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Protest. \u00abDie Schweigeminuten der Fans sind f\u00fcr uns schmerzhaft, aber nachvollziehbar. Die lebendige Fankultur ist ein unersetzlicher Teil unserer Identit\u00e4t und der Lebensfreude, die den FC sowie den gesamten deutschen Fu\u00dfball auszeichnet\u00bb, teilten Vorstand und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung mit.\u00a0<\/p>\n<p>Zugleich betonte der Bundesliga-Aufsteiger, dass Stadionsicherheit essenziell und der Stadionbesuch statistisch sicher sei. Kollektivstrafen lehne man ab. Stattdessen setze man auf Dialog &#8211; mit der Politik aber auch anderen Vereinen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"K\u00f6ln (dpa) &#8211; Mit Fanprotesten hat der 13. Spieltag der 2. Bundesliga begonnen. 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