{"id":592992,"date":"2025-11-22T00:33:11","date_gmt":"2025-11-22T00:33:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/592992\/"},"modified":"2025-11-22T00:33:11","modified_gmt":"2025-11-22T00:33:11","slug":"kinderwunschbehandlung-vom-traum-zur-wirklichkeit-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/592992\/","title":{"rendered":"Kinderwunschbehandlung \u2013 vom Traum zur Wirklichkeit \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Immer mehr Paare in Deutschland haben Probleme, ein Kind zu bekommen. Laut Statistik ist mittlerweile jedes achte bis zehnte Paar ungewollt kinderlos. Um sich den Traum vom Elternsein zu erf\u00fcllen, nehmen daher immer mehr Betroffene die Hilfe der Reproduktionsmedizin in Anspruch. Allein f\u00fcr die Jahre 2022 und 2023 verzeichnet das Deutsche IVF-Register einen Zuwachs von rund drei Prozent auf zuletzt 131.000 Behandlungszyklen. <\/p>\n<p>Um der wachsenden Bedeutung der Reproduktionsmedizin gerecht zu werden, hat das Bundesforschungsministerium beschlossen, die Etablierung von Kinderwunschzentren an den deutschen Universit\u00e4ten zu f\u00f6rdern. Vor diesem Hintergrund baut auch das Universit\u00e4tsklinikum Leipzig (UKL) unter der Leitung von Dr. med. Julia Bartley ein Zentrum f\u00fcr reproduktive Gesundheit auf. Was es einmal leisten soll, ist Thema ihres Vortrags im Rahmen von Medizin f\u00fcr Jedermann.<\/p>\n<p>Hormonbehandlung, Insemination, k\u00fcnstliche Befruchtung \u2013 es gibt viele Wege, um ungewollt kinderlosen Paaren zu helfen, Eltern zu werden. Und auch wenn sich der Traum vom eigenen Kind auch mit modernster Medizin nicht f\u00fcr alle Paare erf\u00fcllt, sind die M\u00f6glichkeiten der medizinischen Behandlungsm\u00f6glichkeiten knapp 50 Jahre nach der Geburt des weltweit ersten im Reagenzglas gezeugten Kindes 1978 in Gro\u00dfbritannien umfassend. Damit k\u00f6nnen in den meisten F\u00e4llen sowohl Ursachen der Fruchtbarkeit bei der Frau sowie beim Mann gut behandelt werden.<\/p>\n<p>Die 142 Kinderwunschzentren in Deutschland, die meisten davon ambulante Zentren, bieten eine mittlerweile fl\u00e4chendeckende Versorgung in Deutschland, sagt Dr. Julia Bartley. \u201eAllein in Sachen Forschung und Lehre hinken wir hinterher, denn der Fachbereich Reproduktionsmedizin fehlt derzeit an den meisten Universit\u00e4ten in Deutschland. Dies ist auch mit ein Grund, dass der Fachbereich Nachwuchsprobleme in Deutschland hat: Was man w\u00e4hrend der klinischen Ausbildung nicht kennenlernen kann, kann nicht das Interesse der nachkommenden Frauen\u00e4rzt:innen erwecken.\u201c<\/p>\n<p>Um diese L\u00fccke zu schlie\u00dfen, baut das <a href=\"https:\/\/www.uniklinikum-leipzig.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Universit\u00e4tsklinikum Leipzig<\/a> in Zusammenarbeit mit der <a href=\"https:\/\/www.uni-leipzig.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Universit\u00e4t Leipzig<\/a>, dem <a href=\"https:\/\/www.ufz.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Umweltforschung (UFZ)<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/www.bmftr.bund.de\/DE\/Home\/home_node.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Bundesforschungsministerium <\/a>derzeit ein reproduktionsmedizinisches Zentrum auf. Das <a href=\"https:\/\/research.uni-leipzig.de\/reproductive-health\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Leipzig Reproductive Health Research Center (LE-REP) <\/a>ist dabei nicht das erste seiner Art in der Messestadt. Bereits 1984 gr\u00fcndete der Gyn\u00e4kologe Prof. Dr. med. Henry Alexander hier zun\u00e4chst eine Arbeitsgruppe f\u00fcr Reproduktionsmedizin und gyn\u00e4kologische Endokrinologie, die sp\u00e4ter eine eigenst\u00e4ndige Abteilung wurde. <\/p>\n<p>\u201eProf. Alexander z\u00e4hlte zu den Gr\u00fcndungsv\u00e4tern der Reproduktionsmedizin in der DDR und zu den Pionieren dieses Fachbereichs\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Julia Bartley. \u201eKurz nach den ersten Erfolgen an der Charit\u00e9 wurden mit seiner Unterst\u00fctzung auch in Leipzig die ersten Kinder mit Hilfe k\u00fcnstlicher Befruchtung gezeugt und geboren. Nach seiner Emeritierung 2012 wurde allerdings die Abteilung geschlossen und die Expertise ging verloren\u201c, so die Gyn\u00e4kologin und Reproduktionsmedizinerin weiter, die nun in Prof. Alexanders Fu\u00dfstapfen tritt.<\/p>\n<p>Aktuell bietet das reproduktionsmedizinische Zentrum des UKL eine eingehende Beratung und Diagnostik f\u00fcr Frauen und Paare mit einem unerf\u00fcllten Kinderwunsch an. Parallel dazu schaffen Dr. Julia Bartley und Kolleg:innen die Voraussetzung f\u00fcr eine umfassende Kinderwunschbehandlung am UKL.<\/p>\n<p><strong>Medizin f\u00fcr Jedermann<\/strong><br \/>Donnerstag, 4. Dezember 2025<br \/>18:30 Uhr bis 19:45 Uhr<br \/>H\u00f6rsaal in Haus 4, Liebigstra\u00dfe 20<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Immer mehr Paare in Deutschland haben Probleme, ein Kind zu bekommen. 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