{"id":593244,"date":"2025-11-22T03:06:20","date_gmt":"2025-11-22T03:06:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/593244\/"},"modified":"2025-11-22T03:06:20","modified_gmt":"2025-11-22T03:06:20","slug":"bestes-handynetz-o2-vodafone-telekom-im-test-2025-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/593244\/","title":{"rendered":"Bestes Handynetz: O2, Vodafone, Telekom im Test 2025\/2026"},"content":{"rendered":"<p class=\"mt-xl\">\n    <strong>Mit den Spezialisten von NET CHECK haben wir die Qualit\u00e4t der Mobilfunknetze getestet und finden viel Positives: Die Telekom hat erstmals ein Netz von exzellenter Qualit\u00e4t. Vodafone und O2 schneiden sehr gut ab, aber auch Newcomer 1&amp;1 mit seinem neuen Roaming-Partner Vodafone mischt den Markt neu auf.<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Fast alle Deutschen sind inzwischen drin \u2013 die Mobilfunknetze z\u00e4hlen gesch\u00e4tzt \u00fcber 70 Millionen aktive Kunden, die mit dem Handy telefonieren, surfen und chatten. Und der Datenverkehr in den Netzen steigt st\u00e4ndig &#8211; der Bedarf w\u00e4chst jedes Jahr um 30 bis 40 Prozent. Pro Kopf werden Ende 2025 gesch\u00e4tzt 10 GByte Datenvolumen im Monat erreicht. Damit verbunden steigen die Anspr\u00fcche der Kunden an die Netze. Dass Telekom und Co. sich diesen Anforderungen gewachsen zeigen, haben sie nicht zuletzt der Einf\u00fchrung von 5G zu verdanken. Die damit verbundene Erschlie\u00dfung neuer Frequenzen hilft, die Lastspitzen in den Netzen besser aufzufangen als fr\u00fcher. Aber unser Test zeigt auch, dass noch genug Problemzonen bleiben &#8211; nicht zuletzt die Netzqualit\u00e4t in den Z\u00fcgen der Deutschen Bahn.<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Die Ergebnisse unseres gro\u00dfen Netztests, den wir allj\u00e4hrlich mit den Mobilfunkanalyse-Spezialisten von NET CHECK durchf\u00fchren, unterstreicht diese Tendenz: Verglichen mit dem letzten Jahr haben sich die drei Netze von Telekom, Vodafone und O2 verbessert. Wobei die Technik im Vergleich zu fr\u00fcher so ausgereift ist, dass gro\u00dfe Steigerungen bei der Netzqualit\u00e4t innerhalb eines Jahres nicht zu erwarten sind. Trotzdem hat sich einiges getan, und ein wichtiger Grund daf\u00fcr ist der Einstieg von 1&amp;1 als vierter Netzbetreiber.\u00a0<\/p>\n<p>    Ergebnis: Netztest Deutschland<br \/>\n                        (Auswahl aus <a href=\"\" target=\"_blank\">3 getesteten Produkten<\/a>)<\/p>\n<p>                Zuletzt aktualisiert am 22.11.2025<\/p>\n<p>                    CHIP \/ NET CHECK 2025<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.chip.de\/artikel\/&lt;%-eekDetailLabelUrl%&gt;\" alt=\"Energieeffizienz: Klasse &lt;%- eek %&gt;\"\/><\/p>\n<p>            Telekom erstmals exzellent<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Der gro\u00dfe Gewinner unseres Tests ist wie immer die Telekom. Sie untermauert mit ihrem Ergebnis den Status als das beste Mobilfunknetz Deutschlands. Der heimische Marktf\u00fchrer legt im Vergleich zu den Messungen des Vorjahres um 0,5 Prozent zu und erreicht die sehr gute Schulnote 1,2. Sie merzt dabei gleich noch kleinere M\u00e4ngel bei der Verf\u00fcgbarkeit aus und erh\u00e4lt von uns erstmals das Pr\u00e4dikat &#8222;exzellentes Netz&#8220;. F\u00fcr ein \u201eExzellent\u201c darf ein Netz keine Schw\u00e4chen zeigen und muss in jeder der drei Teilwertungen (Mobiles Internet, Telefonieren, Netzverf\u00fcgbarkeit) mindestens die Note 1,2 bekommen. Schon im letzten Jahr war die Telekom nahe dran, diesen Status zu erreichen, aber bei der Verf\u00fcgbarkeit fehlte noch ein bisschen. Das ist in diesem Jahr anders. Dass der Magenta-Konzern sich von der Konkurrenz abhebt, zeigt sich auch daran, dass er ebenso unsere\u00a0<a href=\"https:\/\/www.chip.de\/artikel\/5G-Was-das-Turbonetz-Handynutzenden-bringt_186362999.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">5G-Wertung<\/a>\u00a0mit der Note 1,1 gewinnt und zudem das beste Netz in den Fernz\u00fcgen hat. Die nur gute Note von 1,7 legt offen, dass diese Baustelle \u201eDeutsche Bahn\u201c immer noch nicht geschlossen ist (sp\u00e4ter dazu mehr). In vier der von uns genauer untersuchten f\u00fcnf Gro\u00dfst\u00e4dte <a href=\"https:\/\/www.chip.de\/news\/Handy-Empfang-in-Berlin-So-gut-ist-das-Netz-von-Telekom-Vodafone-und-O2_186363008.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berlin<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.chip.de\/news\/Handy-Empfang-in-Hamburg-So-gut-ist-das-Netz-von-Telekom-Vodafone-und-O2_186363017.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.chip.de\/news\/Handy-Empfang-in-Muenchen-So-gut-ist-das-Netz-von-Telekom-Vodafone-und-O2_186363023.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchen<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.chip.de\/news\/Handy-Empfang-in-Stuttgart-So-gut-ist-das-Netz-von-Telekom-Vodafone-und-O2_186363045.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.chip.de\/news\/Handy-Empfang-in-Leipzig-So-gut-ist-das-Netz-von-Telekom-Vodafone-und-O2_186363036.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leipzig<\/a>\u00a0gewinnt die Telekom auch das St\u00e4dteranking. Nur in Stuttgart muss sie sich Vodafone knapp geschlagen geben.<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Interessantes spielt sich hinter unserem Testsieger ab, denn hier beeinflusst der Markteintritt von 1&amp;1 die Verh\u00e4ltnisse. Wir haben das 1&amp;1-Netz noch nicht in den Test aufgenommen, denn dort stehen in n\u00e4chster Zeit gr\u00f6\u00dfere \u00c4nderungen an (auch dazu sp\u00e4ter mehr). Sicher ist, das Netz wird im n\u00e4chsten Jahr einen anderen Stand haben als heute. Aber wichtig f\u00fcr heute ist, dass 1&amp;1 seinen Roaming-Partner gewechselt hat: W\u00e4hrend fr\u00fcher O2 die \u00fcber 12 Millionen Kunden mitversorgen musste, f\u00e4llt diese Rolle nun Vodafone zu. Wir gehen davon aus, dass zum Zeitpunkt des Tests \u00fcber 11 Millionen 1&amp;1-Kunden immer dann, wenn keine aktiven 1&amp;1-Funkmasten verf\u00fcgbar waren (also sehr, sehr h\u00e4ufig), das Vodafone-Funknetz genutzt haben. Nur ein kleiner Rest lief noch \u00fcber O2. Die Folge: Das Roaming erh\u00f6ht die Netzbelastung bei Vodafone, w\u00e4hrend O2 mehr Kapazit\u00e4ten frei hat als bisher. Auch wenn O2 dadurch wichtige finanzielle Einnahmen wegfallen, kommt es anscheinend der Netzqualit\u00e4t zugute: Erstmals erh\u00e4lt O2 die sehr gute Schulnote 1,5, bleibt aber auf dem dritten Platz. Verglichen mit dem Vorjahr kann sich das Netz mit 3,4 Prozent am st\u00e4rksten steigern. Wir sehen eine deutliche Verbesserung beim mobilen Internetzugang in dicht bev\u00f6lkerten Gegenden. Das macht den Schluss sehr wahrscheinlich, dass O2 diese Verbesserung zu einem nicht geringen Teil der verringerten Last im Netz verdankt.<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Vodafone hat dagegen die Integration von Millionen neuen Roaming-Teilnehmern richtig gut bew\u00e4ltigt, obwohl die 1&amp;1-Kunden vermutlich nach unserer Sch\u00e4tzung rund 20 Prozent des Datenverkehrs in seinem Netz verursachen. Die zus\u00e4tzliche Last wirkt sich nach unseren Messungen aber nicht negativ auf die Netzqualit\u00e4t und damit das Kundenerlebnis aus &#8211; im Gegenteil: Das Netz \u201everdaut\u201c die neuen Teilnehmer scheinbar problemlos und verbessert sich. Im Vergleich zum Vorjahr legt das Netz sogar um 0,9 Prozent zu. Damit erreicht Vodafone die Schulnote 1,3 &#8211; ebenfalls ein sehr gut \u2013 und untermauert seine Stellung als der zweitbeste Netzbetreiber in Deutschland.<\/p>\n<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/3091241009_403cc46d67klein-73fc5e0a5ffd66cf.jpg\"  alt=\"Das Bild zeigt das E-Auto mit Dachbox\" width=\"936\" height=\"526\" onerror=\"this.className=\" error=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"copy-md\">\n                        Erstmals hat NET CHECK auch mit einem E-Auto, dem Kia EV3, Messungen durchgef\u00fchrt\n                    <\/p>\n<p class=\"copy-md meta mt-xs\">\n                        CHIP\n                    <\/p>\n<p>            Millionen von Messungen f\u00fcr den Netztest<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Das Testergebnis speist sich aus zwei verschiedenen Quellen, die uns einen genauen Einblick in den Zustand der Mobilfunknetze erlauben: Messungen vor Ort und Daten, die NET CHECK mehr als 1,5 Millionen Handynutzer nach den Vorgaben der DSGVO zur Verf\u00fcgung gestellt haben. Diese Crowdsourcing-Daten geben zwar einen guten Einblick in die Alltags-Performance der Netze f\u00fcr die Nutzer. Essenziell wichtig sind sie aber, um die Verf\u00fcgbarkeit der Netze in der Fl\u00e4che zu beurteilen.<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Die Messungen mit Testequipment vor Ort geben dagegen genau Aufschluss \u00fcber die Netzqualit\u00e4t beim Telefonieren und Surfen entlang der Fahrtstrecke, welche die Messtechniker unseres Partners NET CHECK mit dem Auto, im Zug und in einigen ausgew\u00e4hlten Gro\u00dfst\u00e4dten zu Fu\u00df sowie in \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln unternommen haben. Insgesamt sind sie mit mehreren Autos fast 8.400 Kilometer durch die Bundessrepublik gefahren und haben dabei 35 St\u00e4dte untersucht. Alle Messungen haben sie direkt auf Smartphones vom Typ Samsung Galaxy S25+ mit aktiviertem 5G durchgef\u00fchrt, die in der Dachbox der Mess-Fahrzeuge untergebracht waren. In den Z\u00fcgen\u00a0der Deutschen Bahn\u00a0haben sie 2.665 Kilometer zur\u00fcckgelegt. Die Daten aus der Dachbox der Autos wurden vom Benchmarker 3 von Rohde &amp; Schwarz Mobile Network Testing (MNT) eingesammelt, dem mit Abstand gr\u00f6\u00dften Hersteller von Mobilfunk-Benchmarking-Systemen. Die Messungen in den Z\u00fcgen haben die Techniker mit dem Rucksacksystem Freerider 4 von Rohde &amp; Schwarz MNT aufgenommen. Alle Details zum Messverfahren finden Sie <a href=\"https:\/\/www.chip.de\/artikel\/Deutschlands-haertester-Netztest-So-testen-wir-die-Netzqualitaet_186362989.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Erstmals hat NET CHECK auch ein E-Auto f\u00fcr Messfahrten eingesetzt, den Kia EV3. Wichtig bei der Wahl war, dass der Wagen \u00fcber die V2L-Technologie (\u201eVehicle to Load\u201c) verf\u00fcgt, durch welche die Batterie des Fahrzeugs externe Ger\u00e4te wie die umfangreichen Messsysteme zuverl\u00e4ssig mit ausreichend Strom versorgen kann. Dadurch wird der kontinuierliche Betrieb der energieintensiven Messsysteme w\u00e4hrend der Messfahrten gew\u00e4hrleistet. Den reibungslosen Einsatz des Fahrzeugs haben die Ladeservices von DKV Mobility gew\u00e4hrleistet, die dem Kia zur Verf\u00fcgung standen und insbesondere das Laden \u00fcber Nacht erleichterten. \u201eIch bin stolz darauf, dass NET CHECK und CHIP jedes Jahr beim Netztest neue Ma\u00dfst\u00e4be setzen. Damit sind wir der Branchengradmesser\u201c, sagt Detlef Zernick, Gr\u00fcnder und CEO unseres Partners NET CHECK.<\/p>\n<p class=\"hl-md\">Performance<\/p>\n<ul role=\"listbox\" tabindex=\"-1\">\n<li data-value=\"internet_dl_2mbit\">Anteil der Downloads \u00fcber 2 MBit\/s<\/li>\n<li data-value=\"internet_dl_5mbit\">Anteil der Downloads \u00fcber 5 MBit\/s<\/li>\n<li data-value=\"internet_dl_20mbit\">Anteil der Downloads \u00fcber 20 MBit\/s<\/li>\n<li data-value=\"internet_dl_100mbit\">Anteil der Downloads \u00fcber 100 MBit\/s<\/li>\n<\/ul>\n<p>                    Anteil der Downloads \u00fcber 2 MBit\/s<\/p>\n<p>                    Anteil der Downloads \u00fcber 5 MBit\/s<\/p>\n<p>                    Anteil der Downloads \u00fcber 20 MBit\/s<\/p>\n<p>                    Anteil der Downloads \u00fcber 100 MBit\/s<\/p>\n<p>                        <a href=\"#\" class=\"DiagramButton__Expand\">Mehr<\/a><\/p>\n<p class=\"copy-sm\"><strong>Anteil der Downloads \u00fcber 2 MBit\/s<\/strong>: Zum Websurfen ohne Video sind 2 MBit\/s die Grundvoraussetzung. Das sollte jedes Netz immer und \u00fcberall anbieten. F\u00fcr die Deutsche Telekom und Vodafone trifft das auch zu, aber bei O2 muss man kleine Abstriche machen.<\/p>\n<p class=\"Diagram__Note c-gray copy-xs\">\n            Unser Testcenter hat diese Produkte unter Laborbedingungen gepr\u00fcft und die<br \/>\n            Ergebnisse in Zusammenarbeit mit der Fachredaktion kontrolliert. Unsere Tests sind stets unabh\u00e4ngig und<br \/>\n            transparent.\n        <\/p>\n<p>            Reichlich Performance f\u00fcr Alltagsaufgaben<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Unsere Messungen w\u00e4hrend der Fahrt zeigen, dass sich die Telekom bei der Performance von den Konkurrenten teilweise klar absetzt. Entlang unserer Fahrtstrecke haben wir analysiert, wie gut sich die Netzbetreiber in verschiedenen Szenarien schlagen: 2 MBit\/s, die z.B. beim Aufrufen von Webseiten ausreichen, erreichen wir in in den Netzen von Telekom und Vodafone so gut wie immer, n\u00e4mlich in \u00fcber 99,3 Prozent der F\u00e4lle. Im Netz von O2 klappt das auch ganz gut mit einer Quote von 98,7 Prozent. F\u00fcr die ruckelfreie Wiedergabe von HD-Videos ist ein Tempo von 5 MBit\/s und h\u00f6her eine gute Voraussetzung. Auch hier liegt die Telekom mit ihrer 99,1-prozentigen Erfolgsquote vor Vodafone mit 98,2 Prozent und O2 mit 97 Prozent.<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Wenn es um die Bereitstellung von echtem Highspeed geht, wird ein klarer Unterschied zwischen Stadt und Land sichtbar. Das zeigt der Anteil der Downloads auf unserer Autofahrt, die im Schnitt mindestens 100 MBit\/s lieferten. W\u00e4hrend die Telekom in den St\u00e4dten eine Highspeedquote von \u00fcber 91 Prozent erreicht, sind es auf Autobahnen und Landstra\u00dfen nur noch knapp \u00fcber 70 Prozent. F\u00fcr Vodafone messen wir auf dem Land eine Highspeed-Quote von 56 Prozent, w\u00e4hrend O2 klar das Schlusslicht markiert und nicht einmal 38 Prozent erreicht. In den n\u00e4chsten Jahren m\u00fcssen die Netzbetreiber kr\u00e4ftig nachlegen, denn die Auflagen der Bundesnetzagentur sehen ab 2029 \u201eeine Versorgung in jedem Bundesland von mindestens 99 Prozent der Haushalte in d\u00fcnn besiedelten Gemeinden mit mindestens 100 MBit\/s\u201c pro Funkzelle vor. Auch auf den Bundesstra\u00dfen soll 100 MBit\/s der Normalfall werden. Laut unseren Messungen darf man heute noch l\u00e4ngst nicht von einem Normalfall sprechen.<\/p>\n<p>                    Sonderwertung: Fernz\u00fcge<\/p>\n<p>                    CHIP \/ NET CHECK 2025<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.chip.de\/artikel\/&lt;%-eekDetailLabelUrl%&gt;\" alt=\"Energieeffizienz: Klasse &lt;%- eek %&gt;\"\/><\/p>\n<p>            In den Z\u00fcgen bleibt es kompliziert<\/p>\n<p class=\"mt-md\">F\u00fcr die meisten Alltagsaufgaben m\u00fcssen die Netze keine hohen Geschwindigkeiten bereitstellen. Dementsprechend zuverl\u00e4ssig erledigen sie typische Alltags-Tasks wie das Abrufen eines YouTube-Livestreams oder unserer Test-Webseiten. Auch beim Telefonieren oder bei WhatsApp-Calls machen die Netze nur sehr selten Fehler. Die Erfolgsquoten liegen immer \u00fcber 99,5 Prozent und stets f\u00fchrt die Telekom, selbst wenn die Abst\u00e4nde zu Vodafone und O2 gering ausfallen. Die absoluten Zahlen verdeutlichen das: Von den \u00fcber 4.200 Telefonaten, die wir bei O2 in den St\u00e4dten durchgef\u00fchrt haben, konnten wir nur ganze sieben nicht erfolgreich zu Ende f\u00fchren. In den St\u00e4dten haben wir in allen Netzen nur ein einziges Telefonat mit einer sehr langen Rufaufbauzeit von mehr als 15 Sekunden registriert &#8211; vor ein paar Jahren noch waren das viel mehr.<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Entt\u00e4uscht sind wir einzig von den Messungen in den ICEs. Traditionell ist der Mobilfunk in den Z\u00fcgen ein Problemfall &#8211; besonders im Vergleich zum Vorbild Schweiz f\u00e4llt die Netzqualit\u00e4t in den Z\u00fcgen deutlich ab. Um dieses Manko zu beheben, haben Telekom und Vodafone langj\u00e4hrige Kooperationen mit der Deutschen Bahn aufgelegt, die den Empfang entlang der Zugstrecken bis Ende 2026 deutlich verbessern sollen. Wir sehen, dass die Netze partiell besser geworden sind, aber die Qualit\u00e4tssteigerung erreicht l\u00e4ngst nicht immer die Fahrg\u00e4ste im Zug. Damit das Signal bestm\u00f6glich zu ihnen kommt, l\u00e4uft aktuell ein Technologieumbruch von Repeatersystemen hin zu mobilfunkdurchl\u00e4ssigen Scheiben. Solange dieser Umbruch noch nicht vollzogen ist, kommen einzelne Ma\u00dfnahmen der Verkehrsunternehmen und der Netzbetreiber nicht in vollem Ausma\u00df bei den Zugreisenden an.<\/p>\n<p class=\"mt-md\">In den ICEs hat vor allem O2 im Vergleich zum Vorjahr zugelegt. Das gilt besonders f\u00fcr das mobile Surfen: Im letzten Jahr hatten wir noch eine schlechte Quote von nur 88,9 Prozent an erfolgreich durchgef\u00fchrten Downloads gemessen. Jetzt sind es schon 95,8 Prozent, womit O2 die Fehlerquote mehr als halbiert hat und sogar vor Vodafone mit 94,9 Prozent landet. Ganz vorne liegt klar die Telekom mit 98,4 Prozent. In dem Test geht es darum, eine 10 MByte gro\u00dfe Datei innerhalb eines vordefinierten Zeitraums komplett herunterzuladen. Im Kontrast dazu bleiben aber typische Schwachpunkte bestehen wie etwa eine hohe Anzahl an Telefonaten, die Samples mit schlechter Sprachqualit\u00e4t enthalten. Der Anteil an schlechten Samples, bei der man seinen Gespr\u00e4chspartner kaum noch verstehen kann, liegt f\u00fcr die Telekom bei 4,3 Prozent, f\u00fcr Vodafone bei 5,5 Prozent und f\u00fcr O2 bei 7,2 Prozent. Zum Vergleich: In den St\u00e4dten liegt kommt dieser Problemfall so gut wie gar nicht vor, die Quote liegt unter 0,25 Prozent. Auch wenn es darum geht, genug Speed f\u00fcr HD-Videos bereitzustellen, klappt das im Zug l\u00e4ngst nicht immer. Hier ist O2 klares Schlusslicht mit einer Quote von nur 76 Prozent. Vodafone kommt auf 83 Prozent und die Telekom immerhin auf 90 Prozent. Insgesamt sehen wir also nicht gerade eine Entwicklung, bei der die Fahrg\u00e4ste bis 2026 auf allen Strecken ohne Unterbrechung telefonieren und surfen k\u00f6nnen &#8211; so das formulierte Ziel der Telekom.<\/p>\n<p class=\"hl-md\">Verf\u00fcgbarkeit<\/p>\n<ul role=\"listbox\" tabindex=\"-1\">\n<li data-value=\"availability_city_4g\">LTE bzw. 5G verf\u00fcgbar in der Stadt<\/li>\n<li data-value=\"availability_country_4g\">LTE bzw. 5G verf\u00fcgbar auf dem Land<\/li>\n<li data-value=\"availability_city_highspeed\">Highspeed und hohe Qualit\u00e4t verf\u00fcgbar in der Stadt<\/li>\n<li data-value=\"availability_country_highspeed\">Highspeed und hohe Qualit\u00e4t verf\u00fcgbar auf dem Land<\/li>\n<li data-value=\"availability_city_no_service\">Kein Netz verf\u00fcgbar in der Stadt<\/li>\n<li data-value=\"availability_country_no_service\">Kein Netz verf\u00fcgbar auf dem Land<\/li>\n<\/ul>\n<p>                    LTE bzw. 5G verf\u00fcgbar in der Stadt<\/p>\n<p>                    LTE bzw. 5G verf\u00fcgbar auf dem Land<\/p>\n<p>                    Highspeed und hohe Qualit\u00e4t verf\u00fcgbar in der Stadt<\/p>\n<p>                    Highspeed und hohe Qualit\u00e4t verf\u00fcgbar auf dem Land<\/p>\n<p>                    Kein Netz verf\u00fcgbar in der Stadt<\/p>\n<p>                    Kein Netz verf\u00fcgbar auf dem Land<\/p>\n<p>                        <a href=\"#\" class=\"DiagramButton__Expand\">Mehr<\/a><\/p>\n<p class=\"copy-sm\"><strong>LTE bzw. 5G verf\u00fcgbar in der Stadt<\/strong>: Moderne Funktechniken wie LTE und 5G sind in den St\u00e4dten \u00fcberall verf\u00fcgbar. Unterschiede zwischen den Netzen gibt es praktisch nicht. Die Verf\u00fcgbarkeit an sich sagt aber noch nichts dar\u00fcber aus, wie gut die Netzqualit\u00e4t ist.<\/p>\n<p class=\"Diagram__Note c-gray copy-xs\">\n            Unser Testcenter hat diese Produkte unter Laborbedingungen gepr\u00fcft und die<br \/>\n            Ergebnisse in Zusammenarbeit mit der Fachredaktion kontrolliert. Unsere Tests sind stets unabh\u00e4ngig und<br \/>\n            transparent.\n        <\/p>\n<p>            So gut sind die Netze in der Fl\u00e4che<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Um die Verf\u00fcgbarkeit der Netze in der Fl\u00e4che zu ermitteln, treiben wir hohen Aufwand. Die Datenspezialisten von NET CHECK haben \u00fcber 9,1 Milliarden Rohdaten von mehr als 1,5 Millionen Ger\u00e4ten erfasst, die uns diese unter den Rahmenbedingungen der DSGVO zur Verf\u00fcgung gestellt haben. Nach der Validierung haben sie fast 2,8 Milliarden Handydaten genauer analysiert. Sie k\u00f6nnen damit die Verf\u00fcgbarkeit und Performance der Netze auf einer Fl\u00e4che von rund 238.000 Quadratkilometern analysieren. Damit d\u00fcrften wir nahezu alle Siedlungs- und Verkehrsfl\u00e4chen Deutschlands erfassen. Unseres Wissens ist das die umfassendste Auswertung von Handydaten f\u00fcr das Bundesgebiet.<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Bei der Verf\u00fcgbarkeit hat die Bundesnetzagentur bis 2030 ebenfalls anspruchsvolle Vorgaben gemacht, und erwartet \u201eeine Versorgung von bundesweit mindestens 99,5 Prozent der Fl\u00e4che mit mindestens 50 MBit\/s.\u201c Das wird ein harter Weg, denn die Beh\u00f6rde hat Ende Oktober in einer Analyse festgestellt, dass zwei Prozent der Fl\u00e4che Deutschlands noch \u00fcberhaupt keine Mobilfunkversorgung haben.<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Von den 238.000 Quadratkilometer, die wir anhand der Crowdsourcing-Daten untersuchen konnten, steht gerade in den l\u00e4ndlichen Gebieten l\u00e4ngst nicht immer eine schnelle Geschwindigkeit zur Verf\u00fcgung. Nach unserer Auswertung erreicht die Telekom mit 96,3 Prozent noch eine vergleichsweise hohe Quote, w\u00e4hrend Vodafone und O2 mit je 92,8 Prozent etwas zur\u00fcckliegen. Unsere Daten zeigen, dass die Netze von einer fl\u00e4chendeckenden Highspeed-Versorgung ein ganzes St\u00fcck weit entfernt sind, zumal man die unversorgten Regionen dazu addieren muss. Hinzukommt noch eine Dunkelziffer bez\u00fcglich der Fl\u00e4chen, \u00fcber die es bisher gar keine aussagekr\u00e4ftigen Daten gibt.<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Die Crowdsourcing-Daten geben uns einen Einblick in die Performance abseits der Route, die wir mit dem Auto, im Zug oder zu Fu\u00df zur\u00fcckgelegt haben. Dabei schauen wir uns an, wie hoch der Anteil von 2 MByte gro\u00dfen Downloads ist, die innerhalb von drei Sekunden ablaufen. Die Telekom bewahrt mit einer Erfolgsquote von knapp 96 Prozent in den St\u00e4dten ihren Vorsprung aus dem letzten Jahr vor den Konkurrenten Vodafone und O2 (rund 93,4 Prozent). Auf dem Land sieht es \u00e4hnlich aus, nur dass die Erfolgsquoten um zwei bis drei Prozent zur\u00fcckgehen. Das bedeutet, Websurfen funktioniert in den Netzen fast immer und \u00fcberall reibungslos, aber es zeigt sich wie auf unserer Messfahrt ein Gef\u00e4lle zwischen Stadt und Land, wo der Anteil an nicht so gut versorgten Gebieten h\u00f6her ist.<\/p>\n<p class=\"hl-md\">Netzperformance laut Crowdsourcing-Daten<\/p>\n<ul role=\"listbox\" tabindex=\"-1\">\n<li data-value=\"crowd_city_dl_3s\">Downloads von 2 MByte unter 3 Sekunden in der Stadt<\/li>\n<li data-value=\"crowd_country_dl_3s\">Downloads von 2 MByte unter 3 Sekunden auf dem Land<\/li>\n<li data-value=\"crowd_city_ul_3s\">Upload von 1 MByte unter 3 Sekunden in der Stadt<\/li>\n<li data-value=\"crowd_country_ul_3s\">Uploads von 1 MByte unter 3 Sekunden auf dem Land<\/li>\n<\/ul>\n<p>                    Downloads von 2 MByte unter 3 Sekunden in der Stadt<\/p>\n<p>                    Downloads von 2 MByte unter 3 Sekunden auf dem Land<\/p>\n<p>                    Upload von 1 MByte unter 3 Sekunden in der Stadt<\/p>\n<p>                    Uploads von 1 MByte unter 3 Sekunden auf dem Land<\/p>\n<p>                        <a href=\"#\" class=\"DiagramButton__Expand\">Mehr<\/a><\/p>\n<p class=\"copy-sm\"><strong>Downloads von 2 MByte unter 3 Sekunden in der Stadt<\/strong>: Der Surfalltag besteht h\u00e4ufig aus kleinen Downloads wie etwa eine Webseite mal so eben aufs Handy laden. Unsere Crowdsourcing-Daten zeigen: Im Stadtgebiet erf\u00fcllt die Telekom diese Anforderung am h\u00e4ufigsten.<\/p>\n<p class=\"Diagram__Note c-gray copy-xs\">\n            Unser Testcenter hat diese Produkte unter Laborbedingungen gepr\u00fcft und die<br \/>\n            Ergebnisse in Zusammenarbeit mit der Fachredaktion kontrolliert. Unsere Tests sind stets unabh\u00e4ngig und<br \/>\n            transparent.\n        <\/p>\n<p>            5G-Ausbau in vollem Gange<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Weit fortgeschritten ist der 5G-Ausbau. In vielen Gegenden stellen die Netzbetreiber die neueste Funktechnik schon bereit und in den St\u00e4dten sogar in der Turbo-Variante auf Band N78 bei 3,6 GHz. Diese Variante ist besonders wichtig, da 5G nur auf diesen Frequenzen wesentlich h\u00f6here Geschwindigkeiten erreicht, als sie mit LTE m\u00f6glich sind. Dabei geht es nicht nur um die Bereitstellung von Highspeed, sondern auch darum, Lastspitzen im Netz besser abzufangen &#8211; das gilt zum Beispiel f\u00fcr stark frequentierte Bereiche in den Innenst\u00e4dten. Von den 35 St\u00e4dten, die wir im Rahmen unseres Tests besucht haben, hatte nur die kleine Gemeinde Hasselfelde im Harz keinerlei Versorgung mit dem Turbo-5G. In den St\u00e4dten haben die Scanner entlang unserer Fahrtstrecke einen hohen Anteil von 5G auf Band N78 registriert. Die Telekom f\u00fchrt mit einer Verf\u00fcgbarkeit von 81 Prozent im Vergleich zu Vodafone mit 78 Prozent und O2 mit fast 72 Prozent.<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Auf dem Land bauen die Netzbetreiber das Turbo-5G nur gebremst aus. Das liegt vor allem daran, dass die Funkreichweite auf Band N78 oft nur ein paar hundert Meter betr\u00e4gt und damit nicht praktikabel f\u00fcr eine Versorgung gro\u00dfer Fl\u00e4chen ist. Hier liegt entlang unserer Fahrtstrecke Vodafone mit fast 37 Prozent sogar vor der Telekom mit 33 Prozent. O2 folgt abgeschlagen mit knapp 19 Prozent. Aber die Versorgung mit 5G insgesamt, also auch auf Frequenzen wie 700 MHz, die zwar eine gr\u00f6\u00dfere Reichweite haben, aber nicht die hohe Bandbreite erlauben wie auf 3,6 GHz, ist auf dem Land inzwischen sehr hoch. Wir messen mit den Scannern eine Verf\u00fcgbarkeit zwischen 88 und 93 Prozent entlang unserer Fahrstrecke.<\/p>\n<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Zitatbanner_Detlef-Zernick_1600x900px_v1-adea47a6f93e8c09.jpg\"  alt=\"Zitat von Detlef Zernick, CEO von NET CHECK\" width=\"936\" height=\"526\" onerror=\"this.className=\" error=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"copy-md\">\n                        Der Chef unseres Partners NET CHECK lobt die Fortschritte der Netzbetreiber.\n                    <\/p>\n<p class=\"copy-md meta mt-xs\">\n                        CHIP \/ NET CHECK\n                    <\/p>\n<p>            Wo reiht sich 1&amp;1 ein?<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Den vierten Netzbetreiber 1&amp;1 haben wir in diesem Jahr noch nicht mitgemessen, sondern ihn in einer separaten, beinahe ebenso ausf\u00fchrlichen Test-Kampagne untersucht (Details dazu finden Sie <a href=\"https:\/\/www.chip.de\/artikel\/So-gut-ist-das-neue-Mobilfunknetz-von-1und1_186349594.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>). Es gibt gute Gr\u00fcnde, den Newcomer jetzt noch nicht aufzunehmen: Bei 1&amp;1 stehen in K\u00fcrze wichtige Ver\u00e4nderungen an, die erst ab 2026 wirksam werden. Bis Ende 2025 werden alle 1&amp;1-Kunden das Roaming \u00fcber Vodafone nutzen, sofern das immer noch kleine Funknetz von 1&amp;1 mit 1.500 aktiven Sendestationen, nicht zur Verf\u00fcgung steht. Zum Zeitpunkt unseres Tests waren erst rund 11 Millionen von den mehr als 12 Millionen Kunden im Vodafone-Roaming. Die anderen nutzten nach wie vor das auslaufende O2-Roaming.<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Zudem erh\u00e4lt das Roaming ein wichtiges Upgrade: K\u00fcnftig wird mit dem bidirektionalen Handover der dynamische Wechsel vom Vodafone- zur\u00fcck ins 1&amp;1-Netz m\u00f6glich. Aktuell funktioniert es nur in die andere Richtung: Verl\u00e4sst ein aktiver Nutzer den Bereich der 1&amp;1-Funkversorgung, wird er automatisch an die beste verf\u00fcgbare Vodafone-Basisstation \u00fcbergeben \u2013 und bleibt auch dann im Vodafone-Funknetz, wenn er wieder 1&amp;1-versorgten Bereich betritt. Erst wenn das Handy eine Weile im Idle-Modus war, kann es sich wieder mit dem 1&amp;1-Funknetz verbinden.\u00a0<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Hinzukommen neue Frequenzen, die 1&amp;1 ab 2026 zur Verf\u00fcgung stehen sollen. Am interessantesten dabei ist weiteres Funkspektrum im langwelligen Bereich zwischen 700 und 900 MHz, das 1&amp;1 von den anderen Netzbetreibern laut den Auflagen der Bundesnetzagentur erhalten soll. Diese str\u00e4uben sich noch, dem wertvollen Spektrum Adieu zu sagen, denn es hat eine hohe Reichweite und ist ideal f\u00fcr eine gute Netzversorgung in Geb\u00e4uden. Dar\u00fcber hinaus hat 1&amp;1 ein gro\u00dfes Eigeninteresse daran, sein eigenes Netz z\u00fcgig auszubauen, denn es \u00fcberweist Vodafone anteilig an der Datenmenge f\u00fcr seinen Roaming-Service reichlich Geld. All diese Faktoren werden daf\u00fcr sorgen, dass 1&amp;1 im n\u00e4chsten Jahr anders aufgestellt sein wird als heute, und der sehr hohe Roaming-Anteil d\u00fcrfte k\u00fcnftig um einiges geringer ausfallen.<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Aktuell w\u00fcrden wir das Netz von 1&amp;1 hinter den Konkurrenten einreihen, aber mit dem Potential zu ihnen aufzuschlie\u00dfen. Zum Teil ist 1&amp;1, was die Performance angeht, schon nahe dran oder d\u00fcrfte zumindest nicht \u00fcberall auf dem letzten Platz stehen &#8211; auch wenn wir aufgrund der unterschiedlichen Fahrtstrecke keinen direkten Vergleich der Mess-Ergebnisse ziehen k\u00f6nnen. Bei der Zuverl\u00e4ssigkeit muss 1&amp;1 k\u00fcnftig aber zulegen. Das Problem ist, dass sich die Abl\u00e4ufe durch das Vodafone-Roaming komplexer gestalten und offensichtlich nicht vollst\u00e4ndig zwischen den beiden Netzbetreibern optimiert sind. Die Erfolgsquoten der drei etablierten Netzbetreiber liegen, wie schon erw\u00e4hnt, h\u00e4ufig nahe der Perfektion mit Werten knapp \u00fcber oder unter 99,5 Prozent. So weit ist 1&amp;1 noch nicht, und erreicht dieses Niveau besonders beim Telefonieren nicht ganz. In den Fernz\u00fcgen haben wir ebenfalls teils erhebliche Probleme festgestellt. Trotzdem gibt es keine grunds\u00e4tzlichen Hindernisse f\u00fcr 1&amp;1, die L\u00fccke zu den etablierten Netzbetreibern zu verkleinern.<\/p>\n<p>            Fazit f\u00fcr dieses Jahr<\/p>\n<p class=\"mt-md\">Das Niveau des Mobilfunks in Deutschland ist h\u00f6her als viele Leute denken und klar besser als der schlechte Ruf, den er sich in der Vergangenheit verdient hat. Detlef Zernick, der CEO unseres Partners NET CHECK kommentiert die Ergebnisse des gemeinsamen Netztests so: &#8222;Deutschland ist ein anspruchsvolles Mobilfunkland \u2013 wichtigstes Transitland Europas, riesiges Verkehrsnetz, komplexe Topographie und Milliarden, die f\u00fcr Frequenzen an den Staat bezahlt wurden und dann beim Netzausbau fehlten. Und trotzdem: Deutschlands Mobilfunknetze sind top: Die Deutsche Telekom erzielt erstmals ein &#8222;Exzellent&#8220;, Vodafone steigert trotz 12 Millionen zus\u00e4tzlicher Nutzer die Performance, O2 erreicht ein &#8222;sehr gut&#8220; und 1&amp;1 zeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Fazit: Unsere anspruchsvollen Tests treiben die Anbieter zu mehr Investitionen und Innovationen \u2013 zum Vorteil der Nutzer. Wir bleiben dran!&#8220; Klar ist also, dass wir inzwischen drei sehr gute Funknetze haben, wobei die Telekom noch einmal ein St\u00fcck herausragt. Das zeigt sich unter anderem darin, dass es nicht nur das schnellste, sondern auch das zuverl\u00e4ssigste Netz mit der gr\u00f6\u00dften Abdeckung ist. Wo sich k\u00fcnftig das vierte Funknetz von 1&amp;1 einsortiert, das werden wir im n\u00e4chsten Jahr ermitteln. Den ersten Platz wird es aber ganz sicher nicht angreifen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>                Zuletzt aktualisiert am 22.11.2025<\/p>\n<p>                    CHIP \/ NET CHECK 2025. Preis: Ab g\u00fcnstigstem Tarif<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.chip.de\/artikel\/&lt;%-eekDetailLabelUrl%&gt;\" alt=\"Energieeffizienz: Klasse &lt;%- eek %&gt;\"\/><\/p>\n<p>            Mehr zum Thema<\/p>\n<p>        Verwandte Themen und Artikel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit den Spezialisten von NET CHECK haben wir die Qualit\u00e4t der Mobilfunknetze getestet und finden viel Positives: Die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":593245,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,3364,29,30,13,14,3923,15,3921,12],"class_list":{"0":"post-593244","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-nachrichten-aus-deutschland","18":"tag-news","19":"tag-news-aus-deutschland","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115591144337978930","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/593244","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=593244"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/593244\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/593245"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=593244"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=593244"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=593244"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}