{"id":593476,"date":"2025-11-22T05:22:18","date_gmt":"2025-11-22T05:22:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/593476\/"},"modified":"2025-11-22T05:22:18","modified_gmt":"2025-11-22T05:22:18","slug":"trump-lobt-kuenftigen-buergermeister-mamdani-nach-treffen-im-weissen-haus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/593476\/","title":{"rendered":"Trump lobt k\u00fcnftigen B\u00fcrgermeister Mamdani nach Treffen im Wei\u00dfen Haus"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/mamdani-trump-100.jpg\" alt=\"Mamdani und Trump im wei\u00dfen Haus\" title=\"Mamdani und Trump im wei\u00dfen Haus | EPA\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 22.11.2025 05:47 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Trump hatte Mamdani als &#8222;linksradikalen Irren&#8220; bezeichnet, Mamdani seinerseits Trump als &#8222;Despoten&#8220;. Nun gab es das erste Treffen des US-Pr\u00e4sidenten mit dem k\u00fcnftigen B\u00fcrgermeister von New York. Da war der Ton v\u00f6llig anders.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein erstes Treffen zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem k\u00fcnftigen New Yorker B\u00fcrgermeister Zohran Mamdani ist positiver verlaufen als im Vorfeld erwartet worden war. Das Treffen fand hinter verschlossenen T\u00fcren im Wei\u00dfen Haus statt. Bei der anschlie\u00dfenden Pressekonferenz im Oval Office sagte Trump: &#8222;Wir waren uns in viel mehr einig, als ich dachte.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mamdani sagte bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Trump: &#8222;Was ich am Pr\u00e4sidenten wirklich sch\u00e4tze, ist, dass sich unser Treffen nicht auf die Meinungsverschiedenheiten konzentriert hat, von denen es viele gibt, sondern auf das gemeinsame Ziel, den New Yorkern zu dienen.&#8220; Sie h\u00e4tten sich darauf verst\u00e4ndigt, bei der Bek\u00e4mpfung der Kriminalit\u00e4t und der Verbesserung der Bezahlbarkeit in der gr\u00f6\u00dften Stadt der USA zusammenzuarbeiten.<\/p>\n<p>    Zentrales Thema Lebenshaltungskosten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die beiden politischen Gegner waren zuvor in allen zentralen politischen Fragen aneinandergeraten &#8211; von der Einwanderungspolitik bis hin zu Wirtschaftsfragen. Der Republikaner Trump hatte den Demokraten Mamdani als &#8222;linksradikalen Irren&#8220;, &#8222;Kommunisten&#8220; und &#8222;Judenhasser&#8220; bezeichnet, ohne daf\u00fcr Belege anzuf\u00fchren. Zudem <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/usa-new-york-mamdani-trump-100.html\" title=\"Vor B\u00fcrgermeisterwahl: Trump droht New York bei Wahlsieg Mamdanis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">drohte er der Stadt New York mit dem Entzug von Bundesmitteln<\/a>, sollte Mamdani gewinnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mamdani wiederum hatte Trump einen &#8222;Despoten&#8220; genannt und sich selbst als &#8222;<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/newyork-buergermeisterwahl-mamdani-102.html\" title=\"Demokrat Mamdani wird neuer New Yorker B\u00fcrgermeister\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trumps schlimmsten Alptraum<\/a>&#8220; bezeichnet. Bei dem Treffen lachten beide \u00fcber einige ihrer Beleidigungen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der dem linken Fl\u00fcgel der Demokraten zugerechnete Mamdani gilt als einer der <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/wahlen-usa-demokraten-100.html\" title=\"Demokraten bejubeln Gewinne bei Wahlen in den USA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hoffnungstr\u00e4ger seiner zerstrittenen Partei<\/a>. Er hatte die Wahl zum B\u00fcrgermeister der bev\u00f6lkerungsreichsten Stadt der USA <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/mamdani-new-york-104.html\" title=\"Demokrat Mamdani gewinnt B\u00fcrgermeisterwahl in New York\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anfang November gewonnen<\/a> und tritt sein Amt am 1. Januar an.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Seinen Wahlsieg hatte er ma\u00dfgeblich der Wut vieler B\u00fcrger \u00fcber Inflation und steigende Lebenshaltungskosten zu verdanken. Auf dieses Thema hatte auch der Republikaner Trump im Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf gesetzt. Er kann hier aber &#8211; rund zehn Monate nach Amtsantritt &#8211; keine nennenswerten Erfolge vorweisen.<\/p>\n<p>    Zustimmendes Nicken von Trump<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr Trump war der Auftritt mit Mamdani offenbar eine willkommene Gelegenheit, sein Image bei der Bek\u00e4mpfung der hohen Lebenshaltungskosten in den USA zu korrigieren. Einige von Mamdanis Ideen seien &#8222;wirklich dieselben, die auch ich habe&#8220;, sagte Trump. Er zeigte sich offen f\u00fcr Mamdanis Pl\u00e4ne, mehr Wohnraum zu schaffen. &#8222;Die Leute w\u00e4ren \u00fcberrascht, aber ich will dasselbe&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mamdani &#8211; der mit gefalteten H\u00e4nden neben dem sitzenden Pr\u00e4sidenten im Oval Office stand &#8211; erkl\u00e4rte, es sei bei dem Gespr\u00e4ch hinter verschlossenen T\u00fcren insbesondere um die finanziellen Belastungen im New Yorker Alltag gegangen. &#8222;Wir leben in der reichsten Stadt der Geschichte, und trotzdem kann sich jeder F\u00fcnfte nicht einmal eine Bahnfahrkarte f\u00fcr 2,90 Dollar leisten&#8220;, sagte Mamdani.\u00a0Trump nickte wiederholt zustimmend, als Mamdani sprach.<\/p>\n<p>    Angst vor Einsatz der Nationalgarde<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dass es in Zukunft dennoch zu Auseinandersetzungen kommen k\u00f6nnte, d\u00fcrfte allerdings beiden Politikern klar gewesen sein. In New York besteht etwa die Sorge, Trump k\u00f6nnte &#8211; wie zuletzt <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/usa-nationalgarde-portland-gericht-100.html\" title=\"Gericht entscheidet: Trump darf Nationalgarde nach Portland schicken\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in anderen St\u00e4dten<\/a> &#8211; den Einsatz der Nationalgarde anordnen oder verst\u00e4rkte Razzien und Festnahmen durch die Einwanderungsbeh\u00f6rde ICE unterst\u00fctzen. Am Abend seines Wahlsieges hatte Mamdani betont, New York werde eine Stadt der Einwanderer bleiben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Oval Office versicherten beide Seiten, man wolle bei der Sicherheit in der Millionenmetropole an einem Strang ziehen. Doch gerade dieses Thema machte wohl am deutlichsten, wo k\u00fcnftig Konfliktpotenzial liegen d\u00fcrfte: Trump stempelt Migranten immer wieder pauschal als Kriminelle ab und erkl\u00e4rte auch jetzt, man m\u00fcsse &#8222;bekannte M\u00f6rder und Drogenh\u00e4ndler&#8220; aus der Stadt kriegen. Mamdani wiederum betonte, es gehe ihm darum, die Bev\u00f6lkerung New Yorks zu sch\u00fctzen. Zugleich seien viele New Yorker \u00fcber das Vorgehen der Bundesbeh\u00f6rden verunsichert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 22.11.2025 05:47 Uhr Trump hatte Mamdani als &#8222;linksradikalen Irren&#8220; bezeichnet, Mamdani seinerseits Trump als &#8222;Despoten&#8220;. 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