{"id":593623,"date":"2025-11-22T06:47:17","date_gmt":"2025-11-22T06:47:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/593623\/"},"modified":"2025-11-22T06:47:17","modified_gmt":"2025-11-22T06:47:17","slug":"reise-zu-den-extremen-des-universums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/593623\/","title":{"rendered":"Reise zu den Extremen des Universums"},"content":{"rendered":"<p>\t\t<a href=\"https:\/\/www.allesmuenster.de\/cms\/wp-content\/uploads\/Milchstrasse-mit-Magnetfeld.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-127935\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"222\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Milchstrasse-mit-Magnetfeld-300x222.jpg\"\/><\/a>Die Milchstra\u00dfe mit ihrem Magentfeld (goldene Linien) wie es in den aktuellsten Simulationen modelliert wurde, wird in der neuen Show \u201eUnser exotisches Universum\u201c gezeigt. (Foto: LWL\/Jogler)<\/p>\n<p><strong>Mit \u201eUnser exotisches Universum\u201c startet im LWL-Planetarium M\u00fcnster eine neue Produktion, die Besucher ab 14 Jahren in die spektakul\u00e4rsten Regionen des Alls f\u00fchrt. Die rund 50-min\u00fctige Show kombiniert aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit aufwendigen 3D-Visualisierungen \u2013 viele davon erstmals zu sehen.<\/strong><\/p>\n<p>Explodierende Sterne, unsichtbare Strahlung oder Schwarze L\u00f6cher, die ganze Sternsysteme verschlingen: Die neue Planetariumsshow widmet sich Ph\u00e4nomenen, die normalerweise nur in der Spitzenforschung eine Rolle spielen. \u201eKomplexe Inhalte werden auf verst\u00e4ndliche und zugleich visuell ansprechende Weise vermittelt\u201c, sagt Planetariumsleiter Dr. Tobias Jogler vom LWL-Planetarium. \u201eUnser exotisches Universum erkl\u00e4rt nicht nur kosmische Sensationen wie Sternenexplosionen, Gammastrahlen, Neutrinos oder die gigantischen Magnetfelder von Galaxien, sie macht auch deutlich, wie eng diese Forschung mit unserer Region verkn\u00fcpft ist. Dar\u00fcber hinaus bietet die Show einen seltenen Einblick in au\u00dfergew\u00f6hnliche Ph\u00e4nomene des Weltalls, die bisher kaum Teil klassischer Planetariumsprogramme waren\u201c, erkl\u00e4rt der Astrophysiker.<\/p>\n<p>Forschung zwischen Ruhrgebiet und Antarktis<\/p>\n<p>Entstanden ist die Show in Kooperation mit den Universit\u00e4ten Bochum, Dortmund und Wuppertal sowie Planetarien in M\u00fcnster, Bochum und Mannheim. Sie f\u00fchrt zu den extremsten Orten des Kosmos \u2013 und zu den Menschen, die sie erforschen. Mehr als 100 Wissenschaftler aus der Region blicken mithilfe modernster Teleskope und aufw\u00e4ndiger Rechnungen in die Tiefen des Universums. Sie untersuchen Teilchen der kosmischen Strahlung sowie Licht, das f\u00fcr das menschliche Auge oft unsichtbar ist, von Radiowellen bis hin zu Gammastrahlen.<\/p>\n<p>Die Reise f\u00fchrt zu Teleskopen in aller Welt. Sie sp\u00fcren Strahlung auf, die aus Prozessen stammt, deren Energie die des gr\u00f6\u00dften irdischen Teilchenbeschleunigers bei Weitem \u00fcbertreffen kann. Sogar ins ewige Eis der Antarktis geht es, wo ein ganz besonderes Instrument Neutrinos aus dem All nachweist.<\/p>\n<p>Mittendrin in Sternenexplosionen<\/p>\n<p>F\u00fcr das Publikum er\u00f6ffnet die Kuppelprojektion ungew\u00f6hnliche Perspektiven: Man findet sich mitten im \u00dcberrest einer Sternexplosion wieder, in dem Teilchen sehr hohe Energien erreichen, bevor sie ihre Reise durch den Kosmos antreten. Zu sehen ist, wie riesige Magnetfelder ganze Galaxien im Radiolicht leuchten lassen und wie am Rand eines Schwarzen Lochs Gas extrem aufgeheizt und ein ganzer Stern zerrissen wird.\u00a0Die Show macht so erfahrbar, was sonst nur abstrakt in Fachartikeln beschrieben wird.<\/p>\n<p>\u201eUnser exotisches Universum\u201c wurde produziert im Rahmen des Sonderforschungsbereichs SFB1491 mit wissenschaftlichen Beteiligungen der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum, der TU Dortmund und der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal und unter Beteiligung der Planetarien in Bochum, M\u00fcnster und Mannheim. Co-finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG. Regie f\u00fchrte das Team des Planetarium Bochum, die Musik stammt aus der Feder von Johannes Kras, als Sprecherin f\u00fchrt Sarah Giese durch die Planetariumsshow.<\/p>\n<p><strong>Termine und Infos<\/strong>&#13;<br \/>\n<strong>\u201eUnser exotisches Universum\u201c l\u00e4uft erstmals am Sonntag (23.11., 16 Uhr), sowie am 4.12., 13.12., 18.12. und 23.12. (jeweils 17 Uhr). Gruppen k\u00f6nnen gesonderte Termine buchen.<\/strong>&#13;<br \/>\n<strong>Eintritt: 10 Euro (Erwachsene), 4 Euro (Kinder), 5,50 Euro (erm\u00e4\u00dfigt).<\/strong>&#13;<br \/>\n<strong>Ort: LWL-Planetarium im Museum f\u00fcr Naturkunde, Sentruper Str. 285.<\/strong>&#13;<br \/>\n<strong>Weitere Informationen k\u00f6nnt ihr unter <a href=\"http:\/\/www.lwl-planetarium-muenster.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">http:\/\/www.lwl-planetarium-muenster.de<\/a> finden und Tickets unter <a href=\"http:\/\/www.tickets.lwl.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">http:\/\/www.tickets.lwl.org<\/a> buchen.<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Milchstra\u00dfe mit ihrem Magentfeld (goldene Linien) wie es in den aktuellsten Simulationen modelliert wurde, wird in der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":593624,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[29,30,190,189,194,191,193,192],"class_list":{"0":"post-593623","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-science","11":"tag-science-technology","12":"tag-technik","13":"tag-technology","14":"tag-wissenschaft","15":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115592013351551413","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/593623","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=593623"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/593623\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/593624"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=593623"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=593623"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=593623"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}