{"id":595281,"date":"2025-11-23T00:20:16","date_gmt":"2025-11-23T00:20:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/595281\/"},"modified":"2025-11-23T00:20:16","modified_gmt":"2025-11-23T00:20:16","slug":"wenn-der-onkel-die-nichte-heiratet-warum-verwandten-ehen-in-deutschland-erlaubt-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/595281\/","title":{"rendered":"Wenn der Onkel die Nichte heiratet \u2013\u00a0Warum Verwandten-Ehen in Deutschland erlaubt sind"},"content":{"rendered":"<p>Onkel und Nichte, Cousine mit Cousin: \u00d6sterreich hat die Heirat von Verwandten verboten. In Deutschland ist sie erlaubt. Experten verweisen auf rechtliche Schranken \u2013 und kl\u00e4ren \u00fcber genetische Probleme und eine h\u00f6here Gesundheitsgefahr bei Kindern auf.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">In Deutschland ist sie erlaubt, in \u00d6sterreich seit dem 1. August verboten \u2013 die Heirat von Verwandten bis einschlie\u00dflich vierten Grades: Cousin und Cousine, Onkel und Nichte, Tante und Neffe. Das Verbot solle vor Zwang und Abh\u00e4ngigkeit sch\u00fctzen, sagen die einen \u2013 Kritiker nennen es eine unzul\u00e4ssige und rassistische Einmischung des Staates.<\/p>\n<p>Anfang 2025 richtete die AfD eine <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/149\/2014954.pdf\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/149\/2014954.pdf&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">schriftliche Frage an die Bundesregierung<\/a>, in der sie sich danach erkundigte, wie viele Heiraten es innerhalb einzelner Familien in Deutschland seit 2015 bis heute gab \u2013 aufgeschl\u00fcsselt nach Verwandtschaftsgrad, Staatsb\u00fcrgerschaften und Migrationshintergrund. Die Antwort: Derartige Daten l\u00e4gen der Bundesregierung nicht vor.<\/p>\n<p>Aber was sind \u00fcberhaupt die Motive dahinter, ein Familienmitglied zu heiraten? Gibt es Bev\u00f6lkerungsgruppen, in denen diese Praxis besonders verbreitet ist? Und wie gro\u00df sind die dabei entstehenden gesundheitlichen Risiken f\u00fcr m\u00f6glichen Nachwuchs?<\/p>\n<p>Einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr eine Verwandten-Ehe sei Wohlstandswahrung, erkl\u00e4rt Julia Pauli, Professorin am Institut f\u00fcr Ethnologie der Universit\u00e4t Hamburg: \u201eDas kann man gut an Heiraten in europ\u00e4ischen K\u00f6nigsh\u00e4usern und unter Adligen beobachten: Es herrscht der Wunsch vor, eine Gruppe homogen zu halten und damit auch den Besitz und Status zu sichern.\u201c <\/p>\n<p>Ein weiterer Grund sei, besonders f\u00fcr Frauen, soziale Sicherheit: \u201eEs gibt viele ethnologische Studien dazu, dass es f\u00fcr Frauen schwierig bis gef\u00e4hrlich ist, durch eine Heirat in Kontexte zu gelangen, in denen sie Fremde sind. Eingeheiratete Frauen, die keine Verbindung zu den anderen Familienmitgliedern haben, sind oft vulnerabel\u201c, so Pauli.<\/p>\n<p>H\u00e4ufiges Ph\u00e4nomen in Heimatd\u00f6rfern <\/p>\n<p>Mahmoud Jaraba ist Politikwissenschaftler und arbeitet am Forschungszentrum Islam und Recht in Europa der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg unter anderem zu Gro\u00dffamilien. Er erkl\u00e4rt: \u201eVerwandten-Ehen sind in arabischen und nah\u00f6stlichen Familien weitverbreitet.<b> <\/b>Deren Beliebtheit nimmt aber seit 20 bis 30 Jahren ab.\u201c<\/p>\n<p>Das liege vor allem an der wachsenden Mobilit\u00e4t: \u201eFr\u00fcher lebten die Menschen in kleinen D\u00f6rfern. In unserem Dorf zum Beispiel gab es nur zwei Gro\u00dffamilien \u2013 die Wahrscheinlichkeit, innerhalb der eigenen zu heiraten, war dementsprechend gro\u00df\u201c, sagt Jaraba, der aus dem Westjordanland stammt. Heute sei das anders: Durch <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus6911a4af0580923d0998cb16\/gefahren-in-sozialen-medien-maedchen-zwischen-10-und-15-haben-mehr-dick-pics-gesehen-als-ihre-muetter-im-ganzen-leben.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus6911a4af0580923d0998cb16\/gefahren-in-sozialen-medien-maedchen-zwischen-10-und-15-haben-mehr-dick-pics-gesehen-als-ihre-muetter-im-ganzen-leben.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">soziale Medien<\/a> und mehr Wegz\u00fcge f\u00fcr Studium oder Arbeit lernten die Menschen leichter Partner au\u00dferhalb der eigenen Gruppe kennen.<\/p>\n<p>Auch in Deutschland habe die Popularit\u00e4t von Verwandten-Ehen unter arabischen und nah\u00f6stlichen Familien nachgelassen \u2013 wenn auch weniger stark, erkl\u00e4rt Jaraba weiter. Viele Familien h\u00e4tten Probleme bei der Integration gehabt und seien deswegen bei dem ihnen altbekannten Heiratsmodell geblieben. \u201eEs gibt Forschung aus den 1990er-Jahren \u00fcber libanesische Familien in Berlin mit dem Ergebnis, dass fast 95 Prozent der Ehen zwischen Mitgliedern der gleichen Gemeinschaft geschlossen wurden. Die Idee dahinter war, dass sich die Ehepartner kennen und ihre Loyalit\u00e4t zueinander klar ist \u2013 die Sorge, dass eine Ehe au\u00dferhalb dieser Strukturen zu Problemen f\u00fchren k\u00f6nnte\u201c, so Jaraba.<\/p>\n<p>In den Gro\u00dffamilien, die urspr\u00fcnglich aus der t\u00fcrkischen Region Mardin stammen und mittlerweile in Deutschland leben, w\u00fcrden heute noch etwa 50 bis 65 Prozent der Ehen innerhalb der eigenen Verwandtschaft oder im erweiterten Familiennetzwerk geschlossen, sagt der Politikwissenschaftler. Er erforscht diese Familien seit vielen Jahren. Das lasse sich aber nicht ohne Weiteres auf alle Familien aus dem arabischen Raum oder dem gesamten Nahen Osten \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Besonders die, die in Deutschland geboren und sozialisiert worden seien, lehnten diese Form der Ehe zunehmend ab: \u201eJunge Menschen definieren sich weniger als Teil dieser Verwandtschaftsstrukturen, wollen unabh\u00e4ngig davon heiraten und sich auch dem Stigma nicht aussetzen. Ein weiteres Problem f\u00fcr sie sind genetische Probleme.\u201c <\/p>\n<p>Er habe f\u00fcr seine Forschung selbst mehrere Familien mit drei oder vier schwerbehinderten Kindern besucht, erz\u00e4hlt Jaraba. Das fachliche Wissen dar\u00fcber habe zugenommen. Manchmal setzten ihre Familien die jungen Erwachsenen dennoch unter Druck: \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article253423996\/Hochzeit-So-heiraten-die-Deutschen-Immer-mehr-Paare-gehen-deshalb-Kompromisse-ein.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article253423996\/Hochzeit-So-heiraten-die-Deutschen-Immer-mehr-Paare-gehen-deshalb-Kompromisse-ein.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Eine Hochzeit kostet<\/a> manchmal zwischen 70.000 und 100.000 Euro. Allein kann sich das niemand leisten. Die Familie muss also zahlen \u2013 und hat damit das letzte Wort \u00fcber den Ehepartner.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas ist kein relevant erh\u00f6htes Risiko\u201c<\/p>\n<p>Der Humangenetiker und Medizinethiker Wolfram Henn bietet genetische Beratungen an. Er erkl\u00e4rt, ausschlaggebend seien die sogenannten rezessiven Erbanlagen. Diese allein machten nicht krank \u2013 Eltern mit der gleichen Anlage k\u00f6nnten aber ein krankes Kind bekommen, es sei eine Frage der Kombination, erkl\u00e4rt Henn. <\/p>\n<p>\u201eWenn in der Familie keine rezessiven Krankheiten bekannt sind, haben Cousin und Cousine ersten Grades etwa zwei Prozent Risiko f\u00fcr ein Kind mit rezessiver Erbkrankheit. F\u00fcr eine angeborene Behinderung oder Krankheit liegt das Risiko f\u00fcr alle Paare bei drei bis vier Prozent. Das ist kein relevant erh\u00f6htes Risiko\u201c, f\u00fchrt er aus. Wenn das erste Kind allerdings schon eine rezessive Krankheit habe, liege das Risiko bei jedem weiteren Kind bei 25 Prozent.<\/p>\n<p>Mittlerweile k\u00f6nne auf mehr als 600 rezessive Erbkrankheiten getestet werden, erkl\u00e4rt Henn, was international unterschiedlich gehandhabt werde. In den Vereinigten Arabischen Emiraten beispielsweise werde seit einiger Zeit ein <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/gesundheit\/plus255118406\/Babys-Wir-wollen-Kinder-identifizieren-bevor-man-merkt-dass-sie-sich-nicht-altersgemaess-entwickeln.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/gesundheit\/plus255118406\/Babys-Wir-wollen-Kinder-identifizieren-bevor-man-merkt-dass-sie-sich-nicht-altersgemaess-entwickeln.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Gentest<\/a> vor der Hochzeit vorgeschrieben, weil die erbliche Blutbildungsst\u00f6rung Thalass\u00e4mie so weit verbreitet sei. <\/p>\n<p>Auf Zypern seien diese Tests ebenso zumindest vor kirchlichen Heiraten verpflichtend. In Israel wiederum gebe es vor Eheschlie\u00dfungen freiwillige, kostenfreie Screening-Angebote zu bestimmten in Fachkreisen \u201eJewish Diseases\u201c genannten rezessiven Krankheiten, die \u00fcberdurchschnittlich h\u00e4ufig unter Juden vork\u00e4men.<\/p>\n<p>\u201eIch habe immer wieder den Fall, dass aus der Verwandt- oder Nachbarschaft Kritik an einer Partnerschaft unter Blutsverwandten kommt und die dann nach medizinischer R\u00fcckendeckung f\u00fcr ihre Beziehung suchen\u201c, sagt Wolfram Henn. F\u00fcr die Tabuisierung von Verwandten-Ehen sehe er zwei Gr\u00fcnde: \u201eDer eine ist medizinisch biologisch \u2013 bei allen h\u00f6heren Lebewesen tr\u00e4gt die Natur durch diverse Tricks Sorge, dass Geschwister sich nicht fortpflanzen. Der andere Grund ist kulturell und hat etwas mit der Vermeidung von Missbrauch zu tun. Die Familie in sozialer Definition soll so als sexualit\u00e4tsfreier Raum erhalten werden.\u201c<\/p>\n<p>Dass die Verwandten-Ehe emotional so polarisiere, habe einen einfachen Grund, erkl\u00e4rt Ethnologin Pauli: \u201eBeim Thema Familie f\u00fchlen wir uns alle wie Experten, weil wir alle eine Familie haben.\u201c In der Wissenschaft werde zwischen zwei Heiratsprinzipien unterschieden: Entweder werde definiert, wen man idealerweise heiratet \u2013 den Cousin oder die Cousine zum Beispiel. Oder es werde, wie in den meisten westlichen Gesellschaften, definiert, wen man besser nicht heiratet. \u201eWenn diese zwei Prinzipien aufeinanderprallen, entstehen normative Debatten. Dazu geh\u00f6ren auch Fragen wie: Finden wir es in Ordnung, wenn der Chef die Angestellte heiratet?\u201c<\/p>\n<p>\u201eIn \u00d6sterreich wurde nicht Sexualit\u00e4t zwischen Cousin und Cousine verboten \u2013 sondern die Heirat. Es geht also um die Entziehung von Rechten, und das ist ein problematischer rechtspopulistischer Vorsto\u00df\u201c, so Pauli. Das Rollenverst\u00e4ndnis, das viele heute in Bezug auf Familie und Ehe h\u00e4tten, sei eine b\u00fcrgerliche Konstruktion, die im 19. Jahrhundert in dieser Form entstanden sei \u2013 \u201edas als jahrhundertealte Tradition zu imaginieren, ist aus wissenschaftlicher Perspektive fragw\u00fcrdig\u201c.<\/p>\n<p>Politikwissenschaftler Jaraba sagt, er zweifle schlicht am Effekt eines Verbots: \u201eWenn die Ehe zwischen Cousin und Cousine morgen in Deutschland verboten wird, wird das diese in der Praxis nicht unterbinden. Die Ehe w\u00fcrde dann vor einem Imam oder Familienoberhaupt geschlossen, ohne bei einem Standesamt angemeldet zu werden.\u201c F\u00fcr sinnvoller halte er verst\u00e4rkte Aufkl\u00e4rung, wobei er ohnehin davon ausgehe, dass die Popularit\u00e4t von Verwandten-Ehen in Zukunft weiter abnehmen werde.<\/p>\n<p>Auch Genetiker Henn sagt, er halte ein Verbot f\u00fcr kritisch: \u201eEin junges blutsverwandtes Paar tr\u00e4gt ein Zusatzrisiko von etwa zwei Prozent daf\u00fcr, dass das Kind eine genetisch bedingte Behinderung hat \u2013 eine 42-j\u00e4hrige, also <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/familie\/plus69038d28a6bc3e9242fc744c\/schwanger-mit-48-ich-haette-nie-gedacht-dass-ich-nochmal-mutter-werde.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/familie\/plus69038d28a6bc3e9242fc744c\/schwanger-mit-48-ich-haette-nie-gedacht-dass-ich-nochmal-mutter-werde.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">\u00fcberdurchschnittlich alte <\/a>Schwangere ebenso. Wir k\u00e4men aber nie auf die Idee, einer Frau \u00fcber 42 ihren Kinderwunsch abzusprechen.\u201c Dasselbe gelte f\u00fcr Menschen mit vererbbaren Krankheiten oder Behinderungen. <\/p>\n<p>Marko Oldenburger, Fachanwalt f\u00fcr Familienrecht und Mitglied im Gesetzgebungsausschuss Familienrecht im Deutschen Anwaltverein, erkl\u00e4rt: \u201eDas Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland stellt Ehe und Familie unter besonderen staatlichen Schutz. Es gilt die Eheschlie\u00dfungsfreiheit. Das Bundesverfassungsgericht schr\u00e4nkt den Gesetzgeber daher ein, dem Wunsch zweier ehef\u00e4higer Personen, miteinander die Ehe einzugehen, Grenzen zu setzen.\u201c Er gehe davon aus, dass eine Erweiterung der Eheverbote auf entferntere Verwandte in Deutschland die Eheschlie\u00dfungsfreiheit verletzen w\u00fcrde \u2013 und verfassungsrechtlich nicht m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/uma-sostmann\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/uma-sostmann\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\"><b>Uma Sostmann<\/b><\/a><b> ist Volont\u00e4rin bei WELT. Ihr Stammressort ist die Innenpolitik.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Onkel und Nichte, Cousine mit Cousin: \u00d6sterreich hat die Heirat von Verwandten verboten. 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