{"id":595903,"date":"2025-11-23T06:55:18","date_gmt":"2025-11-23T06:55:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/595903\/"},"modified":"2025-11-23T06:55:18","modified_gmt":"2025-11-23T06:55:18","slug":"mieten-im-frankfurter-bankenviertel-steigen-auf-rekordniveau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/595903\/","title":{"rendered":"Mieten im Frankfurter Bankenviertel steigen auf Rekordniveau"},"content":{"rendered":"<p>Im Frankfurter Bankenviertel klettern die B\u00fcromieten auf Rekordniveau. W\u00e4hrend viele Menschen gerne im Homeoffice arbeiten, werben zahlungskr\u00e4ftige Unternehmen mit modernen B\u00fcros um Besch\u00e4ftigte &#8211; manche auch mit Extras wie Gym, Dachterrasse und Kita.\u00a0 <\/p>\n<p>\u201eIm Finanzviertel sehen wir rasante Mietpreisanstiege\u201c, sagt Suat Kurt, Niederlassungsleiter beim Gro\u00dfmakler Jones Lang LaSalle (JLL) in Frankfurt. \u201eLagen die Spitzenmieten zu Beginn dieses Jahres bei knapp \u00fcber 52 Euro je Quadratmeter, werden nun in neuen Vertr\u00e4gen schon einige Euro mehr abgerufen. Bei einzelnen Abschl\u00fcssen sehen wir H\u00f6chstmieten von 60 Euro und dar\u00fcber.\u201c Bezahlt w\u00fcrden sie von Banken, Kanzleien und Beratungsfirmen, die aus Metropolen wie London und Paris noch weit h\u00f6here Mieten gewohnt seien.\u00a0 <\/p>\n<p>Zugleich aber sind in weniger begehrten Frankfurter Lagen massig B\u00fcros ungenutzt, dort verfallen die Mieten. Diese paradoxe Lage bestehe seit 2020, sagte Kurt der Deutschen Presse-Agentur. \u201eZuvor gab es das 20 Jahre lang nicht.\u201c Eine Ende der Zweiteilung sei nicht in Sicht.\u00a0 <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              Leerstand bis zur Unvermietbarkeit\u00a0 <\/p>\n<p>Seit der Corona-Pandemie hat sich das Homeoffice in Deutschland etabliert, seither sind viele B\u00fcros verwaist. Fast jeder Vierte arbeitet dem Ifo-Institut zufolge zumindest teilweise von zu Hause.\u00a0 <\/p>\n<p>Mitte des Jahres lag die Leerstandsquote in den sieben Metropolen, darunter Berlin, Hamburg und M\u00fcnchen, laut JLL bei 7,7 Prozent &#8211; der h\u00f6chste Wert seit 2013. Dazu kommt das Ende des Immobilienbooms nach der Niedrigzins-Phase. In Frankfurt stieg die Leerstandsquote zuletzt sogar auf gut zehn Prozent.\u00a0 <\/p>\n<p>Verlierer seien B\u00fcros in \u00e4u\u00dferen Lagen wie der City-West oder Frankfurt-Niederrad, wo etwa die fr\u00fchere Deutschlandzentrale von Nestl\u00e9 leer steht, sagt Kurt. \u201eIn B- und C-Lagen steigt der Leerstand, teils bis zur Unvermietbarkeit.\u201c Dort funktionierten Vermietungen \u201evielleicht noch direkt an der S-Bahn\u201c.\u00a0 <\/p>\n<p>              &#13;<br \/>\n                <img decoding=\"async\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Homeoffice-ist-weit-verbreitet-viele-Bueros-stehen-leer-964189.jpg\" title=\"Mieten im Frankfurter Bankenviertel steigen auf Rekordniveau \" alt=\"Homeoffice ist weit verbreitet, viele B\u00fcros stehen leer - zugleich sind moderne Fl\u00e4chen gefragt. (Archivbild)Andreas Arnold\/dpa\" class=\"img-responsive\"\/>&#13;<br \/>\n                &#13;<\/p>\n<p class=\"image-caption\">Homeoffice ist weit verbreitet, viele B\u00fcros stehen leer &#8211; zugleich sind moderne Fl\u00e4chen gefragt. (Archivbild)Andreas Arnold\/dpa <\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"image-credit\">&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\u00a9 Andreas Arnold\/dpa<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n                &#13;<\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              Firmen locken mit Extras\u00a0 <\/p>\n<p>Zugleich gilt das Prinzip \u201ekleiner, aber feiner\u201c, wie Kurt erkl\u00e4rt: \u201eUnternehmen wollen Leute ins B\u00fcro zur\u00fcckholen und brauchen daf\u00fcr etwas Besonderes.\u201c Bei 1a-Objekten k\u00f6nnten das eine Dachterrasse, ein Fitnessstudio, Gastronomie oder eine Kita sein.\u00a0 <\/p>\n<p>Ein Grund f\u00fcr steigende Spitzenmieten sei auch ein geringeres Angebot nach einigen Gro\u00dfabschl\u00fcssen im Fr\u00fchjahr wie der Commerzbank, die ein weiteres Hochhaus neben ihrer Zentrale mietet. Zugleich gebe es derzeit gr\u00f6\u00dfere Gesuche f\u00fcr 150.000 bis 200.000 Quadratmeter in Frankfurt. Zudem k\u00e4men kaum neue B\u00fcroprojekte auf den Markt, sagt Kurt. F\u00fcr das Gesamtjahr erwartet er eine vermietete B\u00fcrofl\u00e4che bis an die Marke von 600.000 Quadratmetern in Frankfurt; das w\u00e4re deutlich \u00fcber dem Zehnjahresschnitt.\u00a0 <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              B\u00fcros zu Wohnungen kaum Thema\u00a0 <\/p>\n<p>Ein anderes Thema kommt aus Sicht von Kurt dagegen nicht in Schwung: Die Umwandlung von B\u00fcros in Wohnungen. Noch in den 2010er Jahren habe es in Frankfurt und anderen St\u00e4dten einige solcher Projekte gegeben, seitdem seien aber die Baukosten rasant gestiegen. Daher rechneten sich Umwandlungen selten. \u201eHier ist der Knoten noch nicht geplatzt.\u201c <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Frankfurter Bankenviertel klettern die B\u00fcromieten auf Rekordniveau. 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