{"id":595935,"date":"2025-11-23T07:18:14","date_gmt":"2025-11-23T07:18:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/595935\/"},"modified":"2025-11-23T07:18:14","modified_gmt":"2025-11-23T07:18:14","slug":"so-unterscheiden-sich-diabetes-typ-1-und-typ-2-in-ursache-und-symptomen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/595935\/","title":{"rendered":"So unterscheiden sich Diabetes Typ 1 und Typ 2 in Ursache und Symptomen"},"content":{"rendered":"<p>Zweierlei Krankheiten <\/p>\n<p>So unterscheiden sich Diabetes Typ 1 und Typ 2<\/p>\n<p>23.11.2025 &#8211; 08:00 UhrLesedauer: 3 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2021\/09\/75517774v6\/0x0:919x517\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/diabetes.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/diabetes.jpg\" alt=\"Diabetes\" title=\"Diabetes\" width=\"919\" height=\"517\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Bei \u00e4lteren Menschen tritt h\u00e4ufiger Diabetes Typ 2 auf als bei Menschen unter 40 Jahren. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Diabetes Typ 1 und Typ 2 f\u00fchren beide zu erh\u00f6hten Blutzuckerwerten. Doch sie unterscheiden sich deutlich in Ursache, Symptomen und Therapie.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) hat in Deutschland aktuell etwa jeder zehnte Erwachsene einen \u00e4rztlich diagnostizierten Diabetes mellitus. Typ-2-Diabetes ist mit einem Anteil von \u00fcber 90 Prozent unter allen an Diabetes erkrankten Personen am h\u00e4ufigsten. Wie sich Diabetes Typ 1 und Typ 2 unterscheiden, lesen Sie hier.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung. Bei diesem Typ greift das k\u00f6rpereigene Immunsystem f\u00e4lschlicherweise die insulinbildenden Betazellen der <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/bauchspeicheldruese\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bauchspeicheldr\u00fcse<\/a> an. Die Zellen werden so stark gesch\u00e4digt, dass sie nur noch wenig oder gar kein Insulin (absoluter Insulinmangel) mehr freisetzen. Der Blutzucker steigt. Meist beginnt die Erkrankung in der Kindheit, der Jugend oder im jungen Erwachsenenalter. Bei \u00e4lteren Menschen tritt sie nur selten auf. Eine genetische Veranlagung ist ein bedeutender Risikofaktor. Umweltfaktoren und bestimmte Infektionen werden ebenfalls diskutiert.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Diabetes Typ 2, umgangssprachlich auch Altersdiabetes genannt, tritt vor allem im mittleren oder h\u00f6heren Erwachsenenalter auf. Neben einer erblichen Veranlagung spielt vor allem ein ungesunder Lebensstil mit \u00dcbergewicht, Bewegungsmangel und Fehlern\u00e4hrung (ballaststoffarme, fett- und zuckerreiche Ern\u00e4hrung) eine Rolle. Bei Typ-2-Diabetes produziert die Bauchspeicheldr\u00fcse immer weniger Insulin. Zugleich werden die K\u00f6rperzellen, zum Beispiel in der Leber und den Muskeln, zunehmend resistent gegen\u00fcber Insulin, das die Zellen &#8222;aufschlie\u00dft&#8220;, damit Zucker (Glukose) aufgenommen werden kann. Der Blutzuckerspiegel steigt \u2013 von den Betroffenen oft lange unbemerkt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Laut der Deutschen Diabetes-Hilfe e. V. sind f\u00fcr Diabetes Typ 1 folgende Symptome typisch:<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Diabetes Typ 2 zeigt sich durch folgende Symptome:<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Angaben der Deutschen Diabetes-Hilfe e. V. zufolge sind Symptome wie h\u00e4ufiges Wasserlassen und Durstgef\u00fchl zu Beginn eher selten. Die fehlenden Symptome seien ein Grund, warum Diabetes Typ 2 im Durchschnitt erst acht bis zehn Jahre nach Ausbruch der Krankheit diagnostiziert werde.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Ebenfalls interessant zu wissen: Erektile Dysfunktion kann ein m\u00f6gliches Diabetes-Symptom sein. Im fortgeschrittenen Stadium nehmen durch den hohen Blutzucker Blutgef\u00e4\u00dfe und Nerven Schaden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Bei Typ-1-Diabetes stehen f\u00fcr die Betroffenen die t\u00e4gliche Kontrolle des Blutzuckers sowie die regelm\u00e4\u00dfige Zufuhr von Insulin im Fokus. Die Insulintherapie ersetzt das fehlende Insulin im K\u00f6rper und senkt den Blutzucker. Die Betroffenen m\u00fcssen darauf achten, weder zu viel noch zu wenig Insulin einzusetzen, damit der Blutzuckerspiegel nicht zu stark abf\u00e4llt oder zu sehr steigt. F\u00fcr die Therapie stehen verschiedene Insuline und Behandlungskonzepte zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Behandlung von Typ-2-Diabetes setzt auf mehrere S\u00e4ulen. Das erste Ziel der Behandlung ist, durch Anpassungen im Lebensstil den Blutzuckerspiegel zu senken. Eine Ern\u00e4hrungsumstellung sowie regelm\u00e4\u00dfige Bewegung bilden die Basis. Ebenso wird geschaut, ob ein Medikament (Antidiabetikum) notwendig ist oder Insulin gespritzt werden muss. Tabletten und Spritzen k\u00f6nnen auch kombiniert werden. Regelm\u00e4\u00dfige Blutzuckermessungen sind Pflicht.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Diabetes Typ 1 l\u00e4sst sich derzeit nicht vorbeugen. Es gibt Forschungsans\u00e4tze, die darauf abzielen, die Zerst\u00f6rung der Betazellen aufzuhalten. Die Entstehung der Autoimmunreaktion selbst l\u00e4sst sich nicht sicher verhindern. Als m\u00f6gliche Risikofaktoren, die das Diabetes-Typ-1-Risiko erh\u00f6hen, gelten neben der erblichen Veranlagung Infektionen mit bestimmten Viren (Coxsackie-Viren, R\u00f6telnviren, Mumpsviren), bei S\u00e4uglingen das Zuf\u00fcttern glutenhaltiger Lebensmittel, Vitamin D-Mangel sowie eine ung\u00fcnstige Zusammensetzung der <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/gesundheit\/krankheiten-symptome\/darmgesundheit\/id_69612144\/darmflora-aufbauen-und-sanieren-nach-antibiotikum-einnahme-besonders-wichtig.html\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Darmflora<\/a>. Zudem haben Kinder, die per Kaiserschnitt auf die Welt kommen, laut dem Diabetesinformationsportal diabinfo ein etwas h\u00f6heres Risiko f\u00fcr Diabetes Typ 1.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Das Risiko f\u00fcr Diabetes Typ 2 l\u00e4sst sich durch einen gesunden Lebensstil senken. Es gibt viele Empfehlungen, um Diabetes vorzubeugen. Die wichtigsten betreffen eine ausgewogene, gesunde Ern\u00e4hrung, regelm\u00e4\u00dfige Bewegung und Normalgewicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zweierlei Krankheiten So unterscheiden sich Diabetes Typ 1 und Typ 2 23.11.2025 &#8211; 08:00 UhrLesedauer: 3 Min. 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