{"id":595940,"date":"2025-11-23T07:21:18","date_gmt":"2025-11-23T07:21:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/595940\/"},"modified":"2025-11-23T07:21:18","modified_gmt":"2025-11-23T07:21:18","slug":"missing-link-amiga40-rueckblick-auf-die-geburtstagsmesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/595940\/","title":{"rendered":"Missing Link: Amiga40 \u2013 R\u00fcckblick auf die Geburtstagsmesse"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              Missing Link: Amiga40 \u2013 R\u00fcckblick auf die Geburtstagsmesse<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/background\/Missing-Link-Amiga40-Review-of-the-Birthday-Fair-11088400.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>In den Achtzigern war der Commodore 64 der Star unter den Heimcomputern. Doch die gr\u00f6\u00dfte Fangemeinde versammelt sich heute um seinen Nachfolger: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/40-Jahre-Amiga-die-Wow-Maschine-10496490.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">den Amiga<\/a>. Er brachte vieles, was uns heute selbstverst\u00e4ndlich erscheint \u2013 eine graphische Oberfl\u00e4che namens Workbench, Maus-Steuerung, sp\u00e4ter sogar CD-ROM und Festplatten. Und nat\u00fcrlich: beeindruckende Musik, Grafik und Animation.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Die Spiele sind komplexer und unterscheiden sich graphisch kaum von heutigen Indie-Spielen, meint Dennis Pauler vom Streaming-Projekt Virtual Dimension. Die Amiga40 sind f\u00fcr ihn eine alternative Zeitlinie, welche an die zweite H\u00e4lfte der neunziger Jahre ankn\u00fcpft.<\/p>\n<p>    Bild 1 von 27<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/bilderstrecke\/4961327.html?back=11088281\" title=\"Bilderstrecke: Impressionen der Amiga40 in M\u00f6nchengladbach (27 Bilder)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251017_224845-5e4930fa388ab270.jpg\"\/><\/a><\/p>\n<p>    Das gro\u00dfe Amiga40-Wochenende begann auf der Setpatch 2.0-Party am Freitag in der Altstadt in M\u00f6nchengladbach.<\/p>\n<p>Das war auch die Motivation des Organisators Markus Tillmann. Er dachte gern an die einstigen Amiga-Messen in K\u00f6ln zur\u00fcck. Als vor zehn Jahren der 30. Geburtstag des Amigas nahte, entstand die Idee eines Treffens. Zun\u00e4chst nur f\u00fcr die Community. Dann wurde der Gedanke gr\u00f6\u00dfer gefasst; und am Ende lud die Amiga30-Party ins Rheinische Landestheater Neuss.<\/p>\n<p>Zehn Jahre sp\u00e4ter ist daraus eine eindrucksvolle Mischung aus Fachmesse, Community-Treff und Tagung erwachsen \u2013 verteilt auf zwei Hallen. NRW, die Wiege der deutschen Heimcomputer-Szene, bietet daf\u00fcr den passenden Rahmen. Viele der Aussteller sind seit Jahrzehnten dabei. Im Zentrum: Factor 5, die Macher von &#8222;Turrican&#8220;, dem zweifelsohne beliebtesten Amiga-Spiel. &#8222;Lemmings&#8220; und &#8222;Monkey Island&#8220; hin oder her.<\/p>\n<p>Schwindelnde Vielfalt<\/p>\n<p>Amiga ist nicht gleich Amiga. Die Plattform wurde und wird stetig weiterentwickelt. Alles ist austauschbar. Geh\u00e4use, Tastatur, Prozessor. Die Vielzahl an Angeboten und M\u00f6glichkeiten der Erweiterung verwirrt Einsteiger und Wiederkehrer.<\/p>\n<p>Der Amiga 500 von 1987 hat in der Grundausstattung 512 KB RAM; sp\u00e4tere Spiele wie &#8222;Monkey Island&#8220; oder &#8222;Wing Commander&#8220; verlangen nach 1 MB. Ein n\u00e4chster Schritt ist die &#8222;advanced&#8220; AGA-Graphik (Advanced Graphics Architecture) ab dem Amiga 1200. Die Konsolen CDTV (1991, ohne AGA) und CD32 (1993, mit AGA) f\u00fchren die CD ein.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"1274\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1920 \/ 1274; object-fit: cover;\" width=\"1920\"\/><\/p>\n<p class=\"a-inline-textbox__synopsis\">\n          Was fehlt: In der rapiden Technikwelt h\u00e4ufig die Zeit, die vielen News und Hintergr\u00fcnde neu zu sortieren. Am Wochenende wollen wir sie uns nehmen, die Seitenwege abseits des Aktuellen verfolgen, andere Blickwinkel probieren und Zwischent\u00f6ne h\u00f6rbar machen.\n        <\/p>\n<p>1994 <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Vor-30-Jahren-Als-der-C64-und-Amiga-Pionier-Commodore-in-die-Insolvenz-ging-9701705.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">meldete Commodore Insolvenz an<\/a>. Die Rechte wanderten zu Escom, zu Gateway 2000 und schlie\u00dflich zu Amino Development \u2013 die sich in Amiga Inc. umbenannten. Zu den Fr\u00fcchten dieser Odyssee geh\u00f6rte 2002 der zeitgem\u00e4\u00dfe Nachfolger AmigaOne. Er arbeitet mit AmigaOS 4; unter der Haube steckt ein PowerPC-Prozessor. AmigaOne hei\u00dfen neue Amigas bis heute; das aktuelle Modell ist der AmigaOne A1222.<\/p>\n<p>Damit nicht genug, es existieren jede Menge Alternativen. Man kann seinen Amiga z.B. mit einer Turbo-Karte wie Vampire oder PiStorm aufr\u00fcsten. Oder auf eine Software-Emulation wie AmiKit setzen, die eine Amiga-Umgebung auf neuer Hardware nachbildet. Auch mit Disketten muss man heute nicht mehr hantieren, dank USB-Emulatoren wie Gotek.<\/p>\n<p>Um f\u00fcr alles einen passenden Rahmen zu finden, kommt die britische Firma iMica ins Spiel. Sie produziert unter dem Markennamen CheckMate alternative Geh\u00e4use f\u00fcr den Amiga und andere Rechner. Flagschiff ist ein f\u00fcr Retro-Systeme entwickelter Monitor, 4:3, mit zahlreichen Anschl\u00fcssen von HDMI bis Cinch. Der Clou: Der Monitor hat Sch\u00e4chte f\u00fcr Erweiterungen, sogenannte Pods, f\u00fcr zus\u00e4tzliche Anschl\u00fcsse bis hin zu kompletten Systemen etwa auf der Basis eines Raspberry Pi. Der deutsche Vertrieb ist der Dragonbox Shop.<\/p>\n<p>Neue Gadgets<\/p>\n<p>Am Stand von Alinea Computer besonders gefragt war der PowerShark, ein USB-Adapter f\u00fcr die Stromversorgung als Ersatz f\u00fcr das sperrige Netzteil. Ebenfalls beliebt war der MAS Player, ein Steckmodul f\u00fcr die Parallel-Buchse, um MP3-Dateien mit dem Amiga abzuspielen.<\/p>\n<p>MP3 war auch ein Thema beim Solo-Entwickler Gregor Schillinger aka RetroArts: Er pr\u00e4sentierte eine Remastered-Version seines Fantasy-Adventures &#8222;Evil Dungeon&#8220; f\u00fcr den C64 mit Sprachausgabe. M\u00f6glich macht es der neue FunMP3-Player, ein Steckmodul, das Samples von einer Micro-SD-Karte abspielt \u2013 steuerbar mit einfachen BASIC-Befehlen.<\/p>\n<p>Leichter Start mit einer Minikonsole<\/p>\n<p>Der einfachste Zugang ist eine preiswerte Fertigl\u00f6sung auf der Basis eines Raspberry-\u00e4hnlichen Systems; im Fahrwasser der vielen Minikonsolen, die eine Reihe eingebauter Spiele emulieren. Ein Vorteil ist der HDMI-Anschluss f\u00fcr moderne Fernseher. Etwa <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/TheA500-Mini-Der-Amiga-500-im-Miniaturformat-im-Test-6656341.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der beliebte The A500 Mini<\/a> von Retro Games Ltd., der rein auf Spiele ausgelegt ist. Oder <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/TheA1200-Remake-des-Amiga-1200-angekuendigt-in-Full-Size-und-mit-25-Spielen-10845772.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The 1200 mit &#8222;richtiger&#8220; Tastatur<\/a>, der f\u00fcr Sommer 2026 angek\u00fcndigt ist. Oder der A600 GS von AmigaKit Ltd., der mit dem Emulator Amiberry und mit der Workbench-Alternative AmiBench ausgestattet ist und sich eher an T\u00fcftler richtet.<\/p>\n<p>Streit um die Rechte<\/p>\n<p>\u00dcberschattet und gebremst werden Entwicklungen durch den ewigen Streit um die Rechte am Betriebsystem, dem AmigaOS. Es umfasst die Firmware KickStart und die graphische Oberfl\u00e4che Workbench. Bereits in den neunziger Jahren sicherte sich Cloanto Rechte f\u00fcr sein Emulator-Paket Amiga Forever (f\u00fcr Windows, Mac und Linux); sp\u00e4ter startete Hyperion mit der Weiterentwicklung von AmigaOS. Beide Parteien liegen sich in den Haaren. Wer welche Rechte genau hat, ist unklar; aber grob beansprucht Cloanto die Rechte f\u00fcr die klassischen Amiga-Systeme bis 1993, bis AmigaOS 3.1; Hyperion die Weiterentwicklungen von AmigaOS 3 sowie AmigaOS 4 f\u00fcr den PowerPC.<\/p>\n<p>Das hat viele Konsequenzen. Akteure der Amiga-Szene m\u00fcssen Markenrechte beachten; Anwender ben\u00f6tigen Nutzungsrechte f\u00fcr AmigaOS; und die Weiterentwicklung von AmigaOS ist qu\u00e4lend langsam, weil Hyperion alleiniger Entwickler ist \u2013 mit angezogener Handbremse, weil der Markt f\u00fcr ein Amiga-Betriebssystem klein ist. Zumal es Alternativen zu AmigaOS wie MorphOS und AROS gibt, die einen Teil der Nutzer ansprechen.<\/p>\n<p>Neue Spiele<\/p>\n<p>An neuen Spielen gibt es keinen Mangel. An erster Stelle zu nennen ist nat\u00fcrlich &#8222;Die Siedler II&#8220;, das p\u00fcnktlich zur Amiga40 ver\u00f6ffentlicht wurde. Es gleicht nach 30 Jahren die Ungerechtigkeit aus, dass Teil 1 zun\u00e4chst f\u00fcr den Amiga entwickelt wurde \u2013 aber Teil 2 nicht einmal mehr f\u00fcr die Plattform erschien. Auf einem Ur-Amiga l\u00e4uft das Spiel heute allerdings auch nicht. N\u00f6tig ist ein Rechner mit AGA-Chipsatz und mindestens einem 68040-Prozessor. Publisher ist der Buchverlag Look Behind You, der daf\u00fcr von Ubisoft die Rechte erwarb. F\u00fcr die Umsetzung konnte der erfahrene Entwickler Steffen H\u00e4user gewonnen werden, der bereits Spiele wie &#8222;Heretic II&#8220; und &#8222;Quake&#8220; f\u00fcr den Amiga umsetzte. Grundlage f\u00fcr Code und Assets ist die Mac-Version.<\/p>\n<p>Eine der gefragtesten Neuerscheinungen war das Taktikspiel &#8222;Roguecraft&#8220;: die Box-Version war nach wenigen Stunden ausverkauft. Etwas still war es zuletzt um das vor einigen Jahren angek\u00fcndigte Remake des &#8222;Software Manager&#8220;. Nun wurde eine spielbare Version gezeigt; noch in diesem Jahr soll sie erscheinen.<\/p>\n<p>Neu erschienen ist zudem &#8222;Freak Out&#8220;, eine Variante von &#8222;Breakout&#8220;. Entwickelt hat es Michael Kafke. Nach der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/ASM-Das-Spiel-Amiga-Game-nach-32-Jahren-veroeffentlicht-9310689.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fertigstellung seines vor mehr als 30 Jahren begonnenen &#8222;ASM \u2013 Das Computerspiel&#8220;<\/a> ist er offenbar auf den Geschmack gekommen.<\/p>\n<p>Ebenfalls neu ist das putzige Jump&#8217;n&#8217;Run-Spiel &#8222;Phantom Leap&#8220; von HooGames2017. Beide und viele andere Spiele sind in einer Sammler-Schachtel erh\u00e4ltlich, mit Handbuch und Datentr\u00e4ger, der je nach Spiel eine Diskette oder eine CD sein kann. Manchmal werden eine Soundtrack-CDs, ein Poster, Postkarten und \u00e4hnliches dazugegeben.<\/p>\n<p>Zeitschriften f\u00fcr den Amiga<\/p>\n<p>Denn das Print tot ist, wei\u00df man in der Retro-Szene nicht. Neben den Zeitschriften RETURN und Retro Gamer hatte das r\u00fchrige Amiga Germany Fan&#8217;zine (im A5-Format) einen Stand. Das franz\u00f6sische Magazin Boing stellte eine doppelt so dicke Sonderausgabe zum runden Amiga-Geburtstag vor, die erstmals auf Englisch erh\u00e4ltlich ist. Und nat\u00fcrlich war die Amiga Future dabei. Die Zeitschrift wird seit Ewigkeiten durch eine ehrenamtliche Redaktion rund um Andreas Magerl betrieben. Zur Amiga40 gab es wieder eine Sonderausgabe; und alte Hasen wissen, dass darin Lizenz-Codes f\u00fcr die jeweils aktuellen Ausgaben der Emulator-Pakete Amiga Forever und C64 Forever im Wert von knapp 60 Euro enthalten sind. Frisch erschienen war auch eine Doppel-DVD mit einer Dokumentation, Interviews und Aufzeichnungen von Diskussionen zur vorigen Amiga38. F\u00fcr die Amiga40 ist eine DVD in Arbeit.<\/p>\n<p>Frisch aus der Druckerei kam eine neue Ausgabe des Amiga Joker. Die Zeitschrift erschien bis 1996 und wurde nach zwei Jahrzehnten Pause 2017, 2019 und nun 2025 f\u00fcr das Amiga-Festival mit Erinnerungsheften wiederbelebt. Federf\u00fchrend ist Richard L\u00f6wenstein, der bereits damals Chefredakteur war. Gleich daneben: eine ebenso frische Ausgabe der ASM. Das legend\u00e4re Spielemagazin, das von 1986 bis 1995 erschien, wird seit 2023 von Fans j\u00e4hrlich neu herausgegeben.<\/p>\n<p>F\u00fcr ihr langj\u00e4hriges Engagement erhielt die Amiga Future einen der vier Community Awards; neben dem Pistorm-Team f\u00fcr die beste Hardware, dem AmigaOS-Team f\u00fcr die beste Software und an die Entwickler von &#8222;Die Siedler II&#8220; f\u00fcr das beste Spiel.<\/p>\n<p>Auch B\u00fccher hatten ihre Premiere auf der Amiga40. Der Verlag Microzeit stellte &#8222;REDO FROM START&#8220; vor. Es enth\u00e4lt Interviews mit Spiele-Designern der fr\u00fchen achtziger Jahre aus USA and Japan. Das Vorhaben wurde \u00fcber eine Kickstarter-Kampagne vorfinanziert. Ein zweiter Teil mit Entwicklern aus Deutschland und Kanada soll folgen. Hans Ippisch, einst Chefredakteur der Zeitschrift Amiga Games, w\u00e4hlte gezielt die Amiga40 als Erscheinungsdatum seiner Autobiografie &#8222;Drei Leben f\u00fcr Games&#8220; (als Entwickler, als Medienschaffender und in der Industrie).<\/p>\n<p>Sammelkarten-Fieber<\/p>\n<p>Er ist einer der 20 Ehreng\u00e4ste, die auf einer Sammelkarte gew\u00fcrdigt wurden, neben dem Komponisten Chris Huelsbeck (&#8222;Turrican&#8220;), dem Streamer Amiga Bill und Juergen Goeldner, Gr\u00fcnder der Publisher Rushware und Softgold. Die Karten lagen an den verschiedensten St\u00e4nden aus, wurden rege getauscht, mit Unterschriften versehen \u2013 und gaben stetigen Gespr\u00e4chsstoff, wo welche Karte zu finden war.<\/p>\n<p>Eine Ausstellung zahlreicher Amiga-Modelle und Prototypen war der erste Auftritt des geplanten Commodore Werksmuseum 2.0. Der Sammler Mario Schweder rettete einen Gro\u00dfteil der Exponate des Ende 2024 geschlossenen Werksmuseums in Braunschweig. Nun bem\u00fcht er sich um eine erneute Dauerausstellung \u2013 eben als Werksmuseum 2.0. Ihm zur Seite steht Petro Tyschtschenko, der damals leitende Positionen bei Commodore Deutschland und sp\u00e4ter Amiga Technologies innehatte und umfangreiches Schriftgut wie Vertr\u00e4ge aufbewahrt.<\/p>\n<p>Ein wildes Gebilde aus Leiterplatten war leicht zu \u00fcbersehen: Lorraine, der Prototyp des ersten Amiga-Computers, wie er 1984 auf der CES ausgestellt wurde, gelangte zum ersten Mal nach Deutschland. Mitsamt einigen Entwicklern von damals. Sie genie\u00dfen die Hingabe der Besucher zu dem Kult-Computer: In Deutschland sind die Amiga-Liebhaber besonders treu.<\/p>\n<p>Ob die Veranstaltung weitergef\u00fchrt wird, l\u00e4sst sich der Organisator angesichts des enormen Aufwands f\u00fcr das ehrenamtliche Team offen. Ohnehin fand sie nicht jedes Jahr statt: Nach der Amiga30 kamen die 32 und 34, die Corona-Jahre, die 37, die 38 und nun die 40. Vielleicht l\u00e4sst man sich die ikonische Zahl 42 nicht entgehen; das w\u00e4re in zwei Jahren 2027. Gesetzt ist allerdings der Termin f\u00fcr die kleine Schwester: Die ARC \u2013 Amiga Ruhrpott Convention in Duisburg findet zum vierten Mal am 16. Mai 2026 statt.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/mailto:nen@heise.de\" title=\"Niklas Jan Engelking\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nen<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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