{"id":59619,"date":"2025-04-25T08:16:09","date_gmt":"2025-04-25T08:16:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/59619\/"},"modified":"2025-04-25T08:16:09","modified_gmt":"2025-04-25T08:16:09","slug":"berliner-senatorin-kiziltepe-verteidigt-ihre-nazi-aeusserung-zu-tesla","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/59619\/","title":{"rendered":"Berliner Senatorin Kiziltepe verteidigt ihre \u201eNazi\u201c-\u00c4u\u00dferung zu Tesla"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspBHke tspBHkf\">Darf eine Berliner Senatorin in Brandenburg gebaute <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/gewinn-des-autoherstellers-eingebrochen-musk-will-arbeit-fur-trump-regierung-reduzieren-und-sich-wieder-mehr-um-tesla-kummern-13577983.html\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Teslas als \u201eNazi-Autos\u201c<\/a> bezeichnen? Dar\u00fcber gibt es nun Streit zwischen der Berliner Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe und ihrem Brandenburger Amtskollegen Daniel Keller (beide SPD). Kiziltepe hatte auf der Plattform X einen Beitrag des RBB mit dem Titel \u201eHersteller von E-Autos erleben Absatzhoch \u2013 abgesehen von Tesla\u201c verlinkt und dazu kommentiert: \u201eWer will auch ein Nazi-Auto fahren?\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=de.pnn.pnnepaper&amp;utm_source=INT&amp;utm_medium=INT&amp;utm_campaign=textlink&amp;icid=single-topic_13588336___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5l6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die PNN-App  Aktuelle Nachrichten aus Potsdam und Brandenburg live auf Ihr Handy. Dazu die Digitale Zeitung. <\/a> Emp\u00f6rung von Daniel Keller <\/p>\n<p class=\"tspBHke\">Brandenburgs Wirtschafts- und Arbeitsminister Keller war dar\u00fcber emp\u00f6rt. Gegen\u00fcber unserer Redaktion erkl\u00e4rte er, deswegen bereits mit Frau Kiziltepe telefoniert zu haben. \u201eJeder kann \u00fcber Elon Musk seine pers\u00f6nliche Meinung haben\u201c, sagte Keller. \u201eMir ist aber wichtig, dass wir die Menschen hinter der Tesla-Fabrik in Gr\u00fcnheide nicht vergessen\u201c.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspBHke\">Nun verteidigte die Arbeitssenatorin auf X ihre Aussage. \u201eIch halte an meinen Einsch\u00e4tzungen zu Elon Musk ausdr\u00fccklich fest. Selbstverst\u00e4ndlich bedeutet das nicht, dass ich die Mitarbeitenden oder die Kunden Musks f\u00fcr dessen politische Positionen verantwortlich mache.\u201c\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspBHke\">Au\u00dferdem machte Kiziltepe Musk f\u00fcr den schw\u00e4chelnden Absatz des Autoherstellers verantwortlich. \u201eTesla erlebt gerade eine Absatzflaute, weil dem Unternehmen von den Kunden die rechtsextremen Positionen seines Anteilseigners Elon Musk zugeschrieben werden, der rund 13 Prozent am Unternehmen h\u00e4lt.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspUez\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. 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Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<blockquote class=\"tspB3l3\">\n<p>Ich erwarte, dass die Arbeitssenatorin ihren historisch untragbaren Vergleich zur\u00fccknimmt und sich wieder sachlich den gro\u00dfen wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen zuwendet, die Berlin und Brandenburg gemeinsam angehen sollten.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"tspB3l4\"><strong>Daniel Keller (SPD)<\/strong>, Wirtschaftsminister Brandenburgs<\/p>\n<p class=\"tspBHke\">Wirtschaftsminister Keller hatte den Tesla-Standort in Gr\u00fcnheide nach Kiziltepes \u00c4u\u00dferungen\u00a0als Erfolgsgeschichte bezeichnet. Dort arbeiteten 11.000 Menschen aus 150 Nationen, \u00fcber die H\u00e4lfte davon lebe in Berlin. \u201eDabei sprechen wir von gut bezahlten, unbefristeten Arbeitspl\u00e4tzen.\u201c Zudem k\u00e4men etwa 1400 Arbeitnehmer bei Tesla aus der Arbeitslosigkeit. In Rekordzeit sei Tesla in Gr\u00fcnheide zum gr\u00f6\u00dften Arbeitgeber und gr\u00f6\u00dften Ausbildungsbetrieb in Brandenburg geworden. <\/p>\n<p class=\"tspBHke\">\u201eWir in Brandenburg kennen die Tesla-Fabrik in Gr\u00fcnheide zudem als einen Ort, der f\u00fcr Weltoffenheit und Modernit\u00e4t steht\u201c, sagte Keller. Kiziltepes Nazi-Vergleich verletze die Menschen, die dort arbeiten und sei f\u00fcr eine Arbeitssenatorin \u201ev\u00f6llig unangebracht\u201c: \u201eIch erwarte, dass die Arbeitssenatorin ihren historisch untragbaren Vergleich zur\u00fccknimmt und sich wieder sachlich den gro\u00dfen wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen zuwendet, die Berlin und Brandenburg gemeinsam angehen sollten.\u201c&#13;<\/p>\n<p> Mehr zu Tesla <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/potsdam\/brandenburg\/elektroauto-branche-linke-sorgt-sich-nach-gewinneinbruch-um-tesla-grunheide-13580794.html?icid=topic-list_13588336___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5l6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Elektroauto-Branche Linke sorgt sich nach Gewinneinbruch um Tesla Gr\u00fcnheide <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/gewinn-des-autoherstellers-eingebrochen-musk-will-arbeit-fur-trump-regierung-reduzieren-und-sich-wieder-mehr-um-tesla-kummern-13577983.html?icid=topic-list_13588336___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5l6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gewinn des Autoherstellers eingebrochen Musk will Arbeit f\u00fcr Trump-Regierung reduzieren und sich wieder mehr um Tesla k\u00fcmmern <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/tesla-in-grunheide-betriebsrat-will-nicht-wissen-wie-viele-keinen-lohn-erhalten-13549225.html?icid=topic-list_13588336___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5l6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tesla in Gr\u00fcnheide Betriebsrat will nicht wissen, wie viele Mitarbeiter keinen Lohn erhalten <\/a><\/p>\n<p class=\"tspBHke\">Kritik an Kiziltepe \u00e4u\u00dferte auch der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Unternehmensverb\u00e4nde\u00a0Berlin-Brandenburg (UVB), Alexander Schirp: \u201eEine solche Verunglimpfung ist eines Mitglieds des Berliner Senats unw\u00fcrdig.\u201c Auch f\u00fcr die mehr als 11.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Tesla, von denen viele aus Berlin stammen, sei dies ein Affront. Die Chancen auf Investitionen des Herstellers in der Hauptstadt w\u00fcrden dadurch nicht gr\u00f6\u00dfer. \u201eF\u00fcr den Wahlkampf lassen \u00c4u\u00dferungen auf diesem Niveau nichts Gutes erahnen\u201c, erkl\u00e4rte Schirp. (mit mat, dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Darf eine Berliner Senatorin in Brandenburg gebaute Teslas als \u201eNazi-Autos\u201c bezeichnen? 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