{"id":597324,"date":"2025-11-23T21:44:14","date_gmt":"2025-11-23T21:44:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/597324\/"},"modified":"2025-11-23T21:44:14","modified_gmt":"2025-11-23T21:44:14","slug":"willms-schueler-klaeren-ueber-den-nutzen-und-die-gefahren-von-ki-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/597324\/","title":{"rendered":"Willms-Sch\u00fcler kl\u00e4ren \u00fcber den Nutzen und die Gefahren von KI auf"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Die Nachhilfeschule Sch\u00fcler-Stark bot in Delmenhorst einen kostenlosen Workshop an, um Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Klassen f\u00fcnf bis neun \u00fcber K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) aufzukl\u00e4ren.<\/li>\n<li>Gr\u00fcnderin \u015eeniz Tiryaki vermittelte praxisnah Chancen und Risiken von KI, wobei Deepfakes und die Verantwortung im Umgang mit digitalen Werkzeugen thematisiert wurden.<\/li>\n<li>Die Initiative #I_make_AI und weitere Workshops sind geplant, um Jugendlichen Einblicke in KI-Berufe und digitale Bildung zu geben. Tiryaki betont die Bedeutung fr\u00fcher Aufkl\u00e4rung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>            Mehr anzeigen<br \/>\n            Weniger anzeigen<\/p>\n<p> Die lokale Nachhilfeschule Sch\u00fcler-Stark hat am vergangenen Sonnabendnachmittag eine \u00f6ffentliche Veranstaltung f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Klassen f\u00fcnf bis neun durchgef\u00fchrt. Rund 15 Kinder und Jugendliche fanden sich in der Fahrschule Fahrwerk an der Stedinger Stra\u00dfe ein, um in einem interaktiven Workshop mehr \u00fcber K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) zu erfahren. Die Veranstaltung, die unter dem Motto &#8222;Bildung neu gedacht, aus Delmenhorst, f\u00fcr Delmenhorst&#8220; stand, stie\u00df auf gro\u00dfe Begeisterung bei den Teilnehmern. &#8222;KI wird immer pr\u00e4senter, auch in den Schulen&#8220;, erkl\u00e4rte \u015eeniz Tiryaki. Ihr zufolge sei es von gro\u00dfer Bedeutung, bereits fr\u00fchzeitig in diesem Bereich aufzukl\u00e4ren, um Kinder und Jugendliche optimal auf die schnell voranschreitende technologische Entwicklung vorzubereiten. Deshalb war es f\u00fcr sie und ihr Team selbstverst\u00e4ndlich, den Workshop kostenlos anzubieten. &#8222;Bildung muss f\u00fcr jeden zug\u00e4nglich sein&#8220;, sagte Tiryaki.<\/p>\n<p>Einblick in die Welt der KI<\/p>\n<p>In dem 90-min\u00fctigen Workshop vermittelte Tiryaki, Gr\u00fcnderin von Sch\u00fcler-Stark und Mitgr\u00fcnderin der Non-Profit-Organisation &#8222;#I_make_AI&#8220;, den jungen Teilnehmenden auf verst\u00e4ndliche und praxisnahe Weise, was K\u00fcnstliche Intelligenz ist und wie sie im Schulalltag sinnvoll genutzt werden kann. Dabei ging es nicht nur um die Chancen der Technologie, sondern auch um die Risiken, die mit ihr verbunden sind. &#8222;Es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche fr\u00fchzeitig lernen, wie sie digitale Werkzeuge verantwortungsvoll einsetzen k\u00f6nnen&#8220;, erkl\u00e4rte Tiryaki. Mit anschaulichen Beispielen und interaktiven \u00dcbungen gelang es ihr, die komplexe Materie greifbar zu machen. Die Teilnehmenden zeigten sich beeindruckt von den M\u00f6glichkeiten, die KI bietet.<\/p>\n<p>Im Rahmen einer Aufgabe wurden den Teilnehmenden Bilder pr\u00e4sentiert, die sie als &#8222;echt&#8220; oder &#8222;KI-generiert&#8220; identifizieren sollten. Dabei wurde deutlich, wie fortgeschritten die Technologie der K\u00fcnstlichen Intelligenz bereits ist: Den Teilnehmenden fiel es mitunter schwer, zwischen realen und computergenerierten Bildern zu unterscheiden. Ankn\u00fcpfend an diese \u00dcbung spannte Tiryaki den Bogen zu sogenannten Deepfakes \u2013 Bilder, die nicht von Menschen aufgenommen, sondern von Computern erschaffen werden. Sie nutzte die Gelegenheit, um die jungen Teilnehmenden \u00fcber die Risiken und potenziellen Gefahren solcher Technologien aufzukl\u00e4ren und ihr Bewusstsein f\u00fcr die m\u00f6glichen Konsequenzen zu sch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>Eine junge Expertin<\/p>\n<p>Besonders beeindruckend war die Workshop-Leiterin \u015eeniz Tiryaki: Die erst 19-j\u00e4hrige Sch\u00fclerin und Gr\u00fcnderin von Sch\u00fcler-Stark hat trotz ihres jungen Alters bereits auf zahlreichen B\u00fchnen vor mehr als 25.000 Menschen \u00fcber K\u00fcnstliche Intelligenz, Bildung und Chancengleichheit gesprochen. Ihre Leidenschaft f\u00fcr diese Themen m\u00f6chte sie auch nach ihrem Abitur am Willms-Gymnasium in ihren beruflichen Werdegang einflie\u00dfen lassen. &#8222;Ich plane, Psychologie und Neurowissenschaften zu studieren&#8220;, verr\u00e4t Tiryaki. Ihr Ziel ist es, an der Schnittstelle zwischen Mensch und K\u00fcnstlicher Intelligenz zu forschen und zu arbeiten \u2013 ein Bereich, den sie als \u00e4u\u00dferst zukunftstr\u00e4chtig betrachtet. In den vergangenen Jahren hat sie daf\u00fcr bereits wichtige Grundlagen geschaffen und ihre Begeisterung f\u00fcr das Thema immer weiter vertieft.<\/p>\n<p>Ein gelungener Auftakt<\/p>\n<p>Der KI-Workshop von Sch\u00fcler-Stark setzte einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsorientierten digitalen Bildung in Delmenhorst. Ziel der Veranstaltung war es, Kindern und Jugendlichen praxisnah zu zeigen, wie moderne Technologien wie K\u00fcnstliche Intelligenz sinnvoll eingesetzt werden k\u00f6nnen. Die Resonanz auf den Workshop stimmte Tiryaki zufrieden. &#8222;Bei kostenlosen Workshops melden sich oft mehr an, als letztlich erscheinen&#8220;, erkl\u00e4rt sie. So war es auch dieses Mal. Doch f\u00fcr Tiryaki spielt die Teilnehmerzahl keine entscheidende Rolle: &#8222;Selbst wenn nur ein einziges Kind gekommen w\u00e4re, h\u00e4tte ich den Workshop durchgef\u00fchrt&#8220;, betont sie. Das Thema liegt ihr besonders am Herzen, denn sie ist \u00fcberzeugt, dass Aufkl\u00e4rung in diesem Bereich von gro\u00dfer Bedeutung ist. Die Veranstalter planen weitere Workshops in dieser Art. Tiryaki k\u00f6nnte sich vorstellen, einen Kurs f\u00fcr fortgeschrittene Nutzer beim n\u00e4chsten Mal anzubieten.<\/p>\n<p>Hintergrund von &#8222;#I_make_AI&#8220;<\/p>\n<p>Die 2024 von Tiryaki mitgegr\u00fcndete Initiative &#8222;#I_make_AI&#8220; vom Willms-Gymnasium bietet Sch\u00fclern weltweit Einblicke in Berufe mit K\u00fcnstlicher Intelligenz. Sie geht auf den Willms-Lehrer Klaas Wiggers und dessen Sch\u00fcler zur\u00fcck. Ein ehrenamtliches Team aus Sch\u00fclern, Lehrkr\u00e4ften und Forschern sorge demnach f\u00fcr Vielfalt bei dem Projekt. Mehr Infos und Kontaktm\u00f6glichkeiten gibt es auf imakeai.de oder bei YouTube.<\/p>\n<p>                    Was sind die wichtigsten Erkenntnisse, die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler im KI-Workshop von Sch\u00fcler-Stark in Delmenhorst gewonnen haben?<\/p>\n<p>Die wichtigsten Erkenntnisse der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler im KI-Workshop von Sch\u00fcler-Stark in Delmenhorst sind: Erstens haben sie erfahren, dass k\u00fcnstliche Intelligenz bereits heute vielf\u00e4ltig in Alltag und Beruf eingesetzt wird und f\u00fcr zahlreiche Karrierewege relevant ist \u2013 gleichzeitig gibt es Chancen und Risiken, \u00fcber die offen diskutiert werden muss. Zweitens lernten sie den kreativen und kritischen Umgang mit KI, etwa im Kunstbereich, und erkannten, dass menschliche F\u00e4higkeiten und ethische Fragen weiterhin eine zentrale Rolle spielen, etwa wenn es um &#8222;Aura&#8220; oder gerechte Bewertungen im Sportunterricht geht. Drittens st\u00e4rkte die praktische Projektarbeit, wie die Entwicklung der App &#8222;Skillfit&#8220; oder internationale Kontakte, ihre Kompetenzen im Umgang mit KI und f\u00f6rderte das Bewusstsein f\u00fcr lebenslanges Lernen sowie innovative Anwendungen zur Verbesserung von Schule und Gesellschaft.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                    Wie vermittelt die Initiative #I_make_AI vom Willms-Gymnasium weltweit Einblicke in Berufe mit K\u00fcnstlicher Intelligenz und welche Akteure sind daran beteiligt?<\/p>\n<p>Die Initiative #I_make_AI des Willms-Gymnasiums vermittelt weltweit Einblicke in Berufe mit K\u00fcnstlicher Intelligenz, indem Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mithilfe kurzer, leicht verst\u00e4ndlicher Videoclips Experten aus verschiedenen Branchen und L\u00e4ndern zu ihrem Berufsalltag mit KI interviewen und die Ergebnisse auf \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Plattformen bereitstellen. An der Initiative beteiligen sich neben dem Willms-Gymnasium als Initiator zahlreiche Akteure, darunter \u00fcber 30 Stiftungen, Unternehmen, Institutionen, Verb\u00e4nde sowie Medien; unterst\u00fctzt wird das Projekt au\u00dferdem durch Pers\u00f6nlichkeiten wie Klaas Wiggers (Lehrer und MINT-Koordinator), Sch\u00fclerin \u015eeniz Tiryaki mit ihrem Podcast \u201ePeople of Tech\u201c und Partner wie das Fraunhofer IAIS. Durch internationale Kongresse, Kooperationen und die Einbindung von Arbeitgebern und Experten entsteht eine breite und praxisnahe \u00dcbersicht \u00fcber KI-Berufe, die vorrangig jungen Menschen helfen soll, \u00c4ngste abzubauen, Chancen zu erkennen und sich beruflich zu orientieren.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                    Welche ethischen und sicherheitsrelevanten Herausforderungen ergeben sich aus der Nutzung von Deepfakes im Schulalltag und wie k\u00f6nnen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler darauf vorbereitet werden?<\/p>\n<p>Deepfakes stellen im Schulalltag erhebliche ethische und sicherheitsrelevante Herausforderungen dar, da sie gezielt zur Erstellung und Verbreitung nicht einvernehmlicher und sexualisierter Inhalte genutzt werden k\u00f6nnen, die insbesondere junge M\u00e4dchen und Frauen treffen und f\u00fcr die Betroffenen schwerwiegende psychische Folgen wie Scham, Isolation oder Angst haben k\u00f6nnen (Artikel 1 und 3). Zus\u00e4tzlich erschweren Deepfakes die Unterscheidung zwischen echten und manipulierten Medien, was das Vertrauen in digitale Inhalte beeintr\u00e4chtigt und Sch\u00fcler anf\u00e4llig f\u00fcr Falschinformationen oder Identit\u00e4tsbetrug macht (Artikel 2). Um Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zu sch\u00fctzen und vorzubereiten, sind fl\u00e4chendeckende digitale Bildung, die Vermittlung von Medienkompetenz sowie einfach zug\u00e4ngliche Anlaufstellen f\u00fcr Betroffene notwendig, begleitet von klaren rechtlichen Regelungen zum Umgang mit Deepfakes (Artikel 1-3).<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.<br \/>\n                <a class=\"more-btn\" href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/generative-ki\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                    \u2192 Mehr Infos<br \/>\n                <\/a><\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc83cv9cdl9r9lzif4bja\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/stadt-delmenhorst\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Nachhilfeschule Sch\u00fcler-Stark bot in Delmenhorst einen kostenlosen Workshop an, um Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Klassen f\u00fcnf bis&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":597325,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-597324","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115601202578729837","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/597324","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=597324"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/597324\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/597325"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=597324"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=597324"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=597324"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}