{"id":597621,"date":"2025-11-24T00:50:24","date_gmt":"2025-11-24T00:50:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/597621\/"},"modified":"2025-11-24T00:50:24","modified_gmt":"2025-11-24T00:50:24","slug":"leipzig-macht-gummersbach-das-leben-lange-schwer-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/597621\/","title":{"rendered":"Leipzig macht Gummersbach das Leben lange schwer \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Samstagabend im ersten Spiel unter Cheftrainer Frank Carstens keine Punkte erk\u00e4mpft. Die Sachsen mussten sich dem VfL Gummersbach mit 34:27 geschlagen geben. Den Unterschied in dieser Partie machte jedoch einzig eine Blackout-Phase zwischen der 8. und 18. Spielminute \u2013 als Leipzig zehn Minuten ohne Treffer blieb und die Hausherren neunmal in Serie einnetzten. <\/p>\n<p>Die restlichen 50 Minuten war die Begegnung komplett ausgeglichen. Trotz hohen R\u00fcckstands gaben die DHfK-M\u00e4nner in der zweiten H\u00e4lfte niemals auf und brachten die bisher zuhause ungeschlagenen Gummersbacher noch einmal richtig in Bedr\u00e4ngnis.<\/p>\n<p>Die Auseinandersetzung begann vielversprechend. Krzikalla und Semper brachten den SC DHfK beim 0:1 und 1:2 in F\u00fchrung. Nach einer Parade von Tom\u00e1\u0161 Mrkva erh\u00f6hte Mat\u011bj Kl\u00edma auf 2:4. Die neu freigesetzte Energie in der gr\u00fcn-wei\u00dfen Mannschaft war auf der Platte deutlich sp\u00fcrbar. Doch es w\u00e4re verwunderlich gewesen, wenn alle \u201eKrankheiten\u201c im Leipziger Spiel pl\u00f6tzlich wie weggeblasen w\u00e4ren. <\/p>\n<p>Und so gab es auch diesmal wieder eine Phase, in der beim SC DHfK gar nichts mehr ging und die Mannschaft keine L\u00f6sungen fand, um den Schaden in der Negativphase gering zu halten. Ganz im Gegenteil: Gummersbach erzielte satte neun Tore in Serie und f\u00fchrte pl\u00f6tzlich mit 11:4. \u201eDieses Spiel wird Leipzig nicht mehr gewinnen\u201c, lehnte sich TV-Experte Stefan Kretzschmar bereits nach 15 Minuten weit aus dem Fenster.<\/p>\n<p>Immerhin stabilisierten sich die DHfK-Handballer im weiteren Verlauf der ersten H\u00e4lfte und lie\u00dfen den R\u00fcckstand nicht weiter anwachsen. Mit 19:12 wurden die Seiten gewechselt. Doch f\u00fcnf Minuten nach Wiederanpfiff zog der VfL Gummersbach durch Kay Smits und Tilen Kodrin erneut auf neun Tore (22:13) davon. Solch hohe R\u00fcckst\u00e4nde hatten die Leipziger in dieser Saison bisher h\u00e4ufig den Mut geraubt \u2013 diesmal jedoch nicht!<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcn-Wei\u00dfen gaben sich nicht auf, k\u00e4mpften um jeden Ball und hatten nun ihre beste Phase im gesamten Spiel. Krzikalla blieb von der Siebenmeterlinie eiskalt, Rogan netzte vom Kreis, und auch die R\u00fcckraumreihe Piroch, Bogojevi\u0107 und Khairi hatte nun deutlich mehr Zielwasser. In der 48. Minute stand es pl\u00f6tzlich nur noch 25:23 \u2013 der SC DHfK hatte die letzten 15 Minuten mit 10:3 f\u00fcr sich entschieden und machte den heimstarken Gummersbachern das Leben noch einmal maximal schwer.<\/p>\n<p>Der VfL fand in dieser Phase kaum L\u00f6sungen gegen die Leipziger \u2013 nur ein Mann hielt die Hausherren \u00fcber Wasser: Nationalspieler Julian K\u00f6ster. Er packte drei absolute Sonntagsw\u00fcrfe nacheinander aus, die alle im Leipziger Tor einschlugen. Ohne diesen Ausnahmespieler w\u00e4re die Partie wom\u00f6glich komplett gekippt. Dazu kam es jedoch nicht, denn in der Schlussphase lief Leipzig die Zeit davon, wodurch die Fehlerquote wieder deutlich anstieg. Am Ende setzte sich der VfL Gummersbach mit 34:27 durch, doch der SC DHfK zeigte viele Ans\u00e4tze, auf denen die Mannschaft aufbauen kann. Die Sachsen waren hier n\u00e4mlich alles andere als chancenlos.<\/p>\n<p>Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):<\/p>\n<p>\u201eWir haben heute gesehen, was Leipzig schon die gesamte Saison zeigt: Wir haben Spielphasen, die absolut in Ordnung sind \u2013 und in unseren Fehlerphasen verlieren wir einfach zu hoch. Dar\u00fcber m\u00fcssen wir sprechen. Ich finde, die Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit gro\u00dfe Moral gezeigt. Wir hatten einen deutlich verbesserten R\u00fcckzug und standen hinten stabiler. <\/p>\n<p>Gummersbach hatte phasenweise wenig L\u00f6sungen, mit Ausnahme von Julian K\u00f6ster \u2013 er hat das Spiel f\u00fcr Gummersbach entschieden. Am Ende machen wir wieder ein paar Fehler zu viel, sodass es minus sieben sind. Wir wissen, dass viel Arbeit vor uns liegt, aber wir haben heute punktuell viele gute Dinge gesehen und ich bin zuversichtlich, dass wir noch viele Schritte nach vorn machen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Gu\u00f0j\u00f3n Valur Sigur\u00f0sson (Trainer VfL Gummersbach):<\/p>\n<p>\u201eIch bin zufrieden und gl\u00fccklich, dass wir gewonnen haben. In der ersten Halbzeit haben wir \u00fcberragend gedeckt und so viele Blocks wie Torh\u00fcterparaden gehabt. Leipzig war am Anfang gut, aber wir haben das dann gut gemacht und ihre Fehler schnell \u00fcber Gegenst\u00f6\u00dfe bestraft. In der zweiten Halbzeit f\u00fchren wir dann mit neun Toren \u2013 und dann kommt ein 12:6-Lauf f\u00fcr Leipzig, die das in dem Moment gut im Angriff l\u00f6sen. <\/p>\n<p>Sobald Leipzig n\u00e4herkam, haben wir uns nicht mehr an die Taktik gehalten, den Ball nicht mehr gefangen und undiszipliniert geworfen. Dadurch kamen sie auf zwei Tore ran und das h\u00e4tte b\u00f6se enden k\u00f6nnen. Als Julian reinkam, hat er wichtige Tore geworfen und Dominik hat ein paar B\u00e4lle gehalten, sodass wir am Ende einen 8:3-Lauf hatten.<\/p>\n<p> Der Sieg sieht dadurch h\u00f6her aus, als er vielleicht h\u00e4tte sein sollen. Ich bin zufrieden, aber nach neun Toren F\u00fchrung h\u00e4tte ich mir gew\u00fcnscht, dass wir das anders handhaben. Auf der anderen Seite hatten wir aber auch einen Gegner, der Qualit\u00e4t hat \u2013 und diese sicher in den kommenden Wochen noch unter Beweis stellen wird.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Samstagabend im ersten Spiel unter Cheftrainer Frank Carstens keine Punkte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":597622,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[3364,29,30,1391,71,859,44076],"class_list":{"0":"post-597621","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-handball","12":"tag-leipzig","13":"tag-sachsen","14":"tag-sc-dhfk"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115601933831571935","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/597621","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=597621"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/597621\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/597622"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=597621"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=597621"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=597621"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}