{"id":597779,"date":"2025-11-24T02:24:17","date_gmt":"2025-11-24T02:24:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/597779\/"},"modified":"2025-11-24T02:24:17","modified_gmt":"2025-11-24T02:24:17","slug":"koeln-wer-ist-verantwortlich-wenn-die-ki-fehler-macht-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/597779\/","title":{"rendered":"K\u00f6ln | Wer ist verantwortlich, wenn die KI Fehler macht?"},"content":{"rendered":"<p>K\u00f6ln (dpa\/tmn) &#8211; Schnell mal einen Text umformulieren oder auf Rechtschreibung pr\u00fcfen: Da greifen viele mittlerweile auf die Hilfe von KI-gest\u00fctzten Tools zur\u00fcck. Gerade im Arbeitsalltag sind KI-Anwendungen &#8211; insbesondere zur Textverarbeitung &#8211; bereits <a href=\"https:\/\/www.baua.de\/DE\/Angebote\/Publikationen\/Bericht-kompakt\/KI-unterstuetzte-Arbeit\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer noopener\">weit verbreitet<\/a>. Aber was, wenn sich dadurch ein Fehler einschleicht?<\/p>\n<p>\u00abDas kommt darauf an, auf wessen Veranlassung die KI genutzt wird\u00bb, erkl\u00e4rt Nathalie Oberth\u00fcr, Fachanw\u00e4ltin f\u00fcr Arbeitsrecht. Denn wenn der Arbeitgeber die Nutzung von KI verlangt, ist er generell auch f\u00fcr die potenziellen Fehler verantwortlich. Ganz grunds\u00e4tzlich m\u00fcssen Arbeitgeber auch daf\u00fcr sorgen, dass Besch\u00e4ftigte das n\u00f6tige Kompetenztraining f\u00fcr den Umgang mit den jeweiligen Tools bekommen.<\/p>\n<p>Wann Besch\u00e4ftigte selbst verantwortlich sind<\/p>\n<p>Nutzt man KI-gest\u00fctzte Tools im Job allerdings eigeninitiativ, sieht das anders aus. Besch\u00e4ftigte sind f\u00fcr ihre Arbeitsergebnisse selbst verantwortlich. Bei Problemen, etwa weil eine Mail oder Pr\u00e4sentation fehlerhaft war, k\u00f6nnen sich Arbeitnehmende dann nicht darauf berufen, dass die Fehler von der KI generiert wurden. Vielmehr m\u00fcssen Arbeitnehmende die Ergebnisse eigenverantwortlich \u00fcberpr\u00fcfen und gegebenenfalls korrigieren.\u00a0<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen dar\u00fcber hinaus sicherstellen, dass sie Urheberrechte Dritter beachten und mit unternehmens- und personenbezogenen Daten sensibel umgehen.\u00a0<\/p>\n<p>Diese Vorgaben gelten auch, wenn der Arbeitgeber die Nutzung von KI zwar erlaubt, aber zus\u00e4tzlich die Anweisung gibt, die Ergebnisse auf Richtigkeit zu \u00fcberpr\u00fcfen, erkl\u00e4rt die Fachanw\u00e4ltin weiter. Hier trage man als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer ebenfalls selbst die Verantwortung f\u00fcr potenzielle Fehler.<\/p>\n<p>Zur Person: Nathalie Oberth\u00fcr ist Fachanw\u00e4ltin f\u00fcr Arbeitsrecht und Vorsitzende des Ausschusses Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"K\u00f6ln (dpa\/tmn) &#8211; Schnell mal einen Text umformulieren oder auf Rechtschreibung pr\u00fcfen: Da greifen viele mittlerweile auf die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":597780,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[1140,630,4941,29,23190,30,671,1420,1256,1209,624,1009,194,9449],"class_list":{"0":"post-597779","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-arbeit","9":"tag-beruf","10":"tag-cjab","11":"tag-deutschland","12":"tag-digitales","13":"tag-germany","14":"tag-ki","15":"tag-koeln","16":"tag-kuenstliche-intelligenz","17":"tag-nordrhein-westfalen","18":"tag-ratgeber","19":"tag-recht","20":"tag-technik","21":"tag-tmn9500"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115602303600646689","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/597779","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=597779"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/597779\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/597780"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=597779"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=597779"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=597779"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}