{"id":597791,"date":"2025-11-24T02:30:19","date_gmt":"2025-11-24T02:30:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/597791\/"},"modified":"2025-11-24T02:30:19","modified_gmt":"2025-11-24T02:30:19","slug":"berlin-brandenburg-berliner-spd-chefs-aeussern-sich-zum-ruecktritt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/597791\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Berliner SPD-Chefs \u00e4u\u00dfern sich zum R\u00fccktritt"},"content":{"rendered":"<p>Berlin &amp; BrandenburgBerliner SPD-Chefs \u00e4u\u00dfern sich zum R\u00fccktritt<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Die-bisherigen-Berliner-SPD-Chefs-Martin-Hikel-und-Nicola-Boecker-Giannini-wollten-eine-Parteireform.webp\" alt=\"Die-bisherigen-Berliner-SPD-Chefs-Martin-Hikel-und-Nicola-Boecker-Giannini-wollten-eine-Parteireform-anstossen\"\/>(Foto: Bernd von Jutrczenka\/dpa)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Zoff in der SPD, Blockaden und miese Umfragewerte: Warum B\u00f6cker-Giannini und Hikel das Handtuch warfen und was Steffen Krach jetzt alles stemmen muss.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Berlin (dpa\/bb) &#8211; Nach der \u00fcberraschenden R\u00fccktrittsank\u00fcndigung der Berliner SPD-Vorsitzenden Nicola B\u00f6cker-Giannini und Martin Hikel wollen sich beide Politiker am Montag (14.00 Uhr) auf einer Pressekonferenz zu ihrem Schritt \u00e4u\u00dfern. Dabei d\u00fcrfte es auch darum gehen, wie die Partei zehn Monate vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus im September 2026 rasch aus ihrer schweren Krise herauskommt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">B\u00f6cker-Giannini und Hikel hatten am Sonntag erkl\u00e4rt, zum Monatsende zur\u00fcckzutreten. Das Duo, das erst seit 2024 an der SPD-Spitze amtierte, zieht damit Konsequenzen aus mangelndem R\u00fcckhalt in der Partei, die in Berlin derzeit als Juniorpartner der CDU mitregiert.<\/p>\n<p>Steffen Krach soll es richten<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Landesvorstand der SPD schlug den Spitzenkandidaten f\u00fcr die Berlin-Wahl 2026, Steffen Krach, der im Moment noch Regionspr\u00e4sident der Region Hannover ist, einstimmig als neuen Parteichef vor. Er soll bei einem Parteitag im M\u00e4rz, auf dem die Berliner SPD eigentlich nur ihr Wahlprogramm beschlie\u00dfen wollte, gew\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>Von der Basis abgestraft<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">B\u00f6cker-Giannini hatte am vergangenen Samstag in ihrem Kreisverband Reinickendorf keinen Listenplatz f\u00fcr die Wahl zum Abgeordnetenhaus 2026 bekommen. Bei einer Wahlversammlung unterlag sie bei der Abstimmung um Platz drei der Bezirksliste klar einer Gegenkandidatin.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Hikel, der Bezirksb\u00fcrgermeister von Berlin-Neuk\u00f6lln ist, war vor zwei Wochen bei einer Wahlversammlung der dortigen SPD mit lediglich 68,5 Prozent erneut f\u00fcr den Posten nominiert worden. Er hatte daraufhin \u00fcberraschend angek\u00fcndigt, dass er bei der Wahl 2026 nicht mehr f\u00fcr das Amt kandidiert. Das Ergebnis gebe ihm zu wenig R\u00fcckenwind f\u00fcr den Wahlgang, argumentierte er.<\/p>\n<p>Hoffnungstr\u00e4ger Krach<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Krach &#8211; nun auch designierter neuer Vorsitzender &#8211; gilt in der Berliner SPD als Hoffnungstr\u00e4ger: Er war erst vor einer Woche auf einem Parteitag einstimmig zum Spitzenkandidaten f\u00fcr die Berlin-Wahl am 20. September 2026 und Herausforderer von Regierungschef Kai Wegner (CDU) gek\u00fcrt worden. Er hat einen Berg von Arbeit vor sich. Seine Partei steht pl\u00f6tzlich ohne F\u00fchrung da und ist offensichtlich zerstritten. Und: In j\u00fcngsten Wahlumfragen rangierte die Berliner SPD mit 13 bis 16 Prozent deutlich hinter CDU und Linken, teils auch hinter den Gr\u00fcnen und der AfD.<\/p>\n<p>F\u00fchrungsduo beklagt &#8222;Blockaden&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In einer Mail an die rund 18.000 Parteimitglieder schrieben B\u00f6cker-Giannini und Hikel am Sonntag, dass sie einen Wandel eingeleitet, eine Parteireform auf den Weg gebracht und Br\u00fccken gebaut h\u00e4tten zwischen Parteifl\u00fcgeln, zwischen Basis und Funktionstr\u00e4gern. &#8222;Zur Wahrheit geh\u00f6rt allerdings auch, dass unser Vorhaben eines Wandels auf immer st\u00e4rker werdende Blockaden gesto\u00dfen ist.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dies sei in zwei &#8222;schwerwiegende Entscheidungen&#8220; bei der Wahl-Aufstellung auf Kreisebene gem\u00fcndet. &#8222;Beide Vorg\u00e4nge zeigen, dass wir innerhalb der Gremien der Partei den versprochenen Wandel, und damit den Auftrag der Mitglieder, nicht mehr glaubhaft umsetzen k\u00f6nnen, da dieser Kurs, den die Mitglieder w\u00fcnschen, nicht von der Funktion\u00e4rsebene mitgetragen wird.&#8220;<\/p>\n<p>Parteibasis wollte B\u00f6cker-Giannini und Hikel<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">B\u00f6cker-Giannini und Hikel sind eher der Mitte zuzuordnen und hatten sich als Parteivorsitzende im Vorjahr bei einem Basisvotum gegen zwei weitere Bewerberduos durchgesetzt. Ihre Amtszeit l\u00e4uft eigentlich bis Juni 2026. Im Zusammenspiel mit der Fraktion um den m\u00e4chtigen Fraktionschef und Ex-Parteivorsitzenden Raed Saleh konnten sie nicht immer die gew\u00fcnschten Akzente setzen. Im eher von Parteilinken dominierten SPD-Landesvorstand hatten sie keine Mehrheit.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: dpa<\/p>\n<p><a class=\"Title_title__MZ67h Title_link__aI4_0\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/regionales\/\" title=\"Regionales\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Regionales<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; BrandenburgBerliner SPD-Chefs \u00e4u\u00dfern sich zum R\u00fccktritt(Foto: Bernd von Jutrczenka\/dpa)TeilenFolgen auf: Zoff in der SPD, Blockaden und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":597792,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,1956,1890,29,30],"class_list":{"0":"post-597791","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin-und-brandenburg","13":"tag-brandenburg","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115602328531078698","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/597791","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=597791"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/597791\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/597792"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=597791"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=597791"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=597791"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}