{"id":597865,"date":"2025-11-24T03:17:14","date_gmt":"2025-11-24T03:17:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/597865\/"},"modified":"2025-11-24T03:17:14","modified_gmt":"2025-11-24T03:17:14","slug":"ukraine-krieg-rubio-kuendigt-aenderungen-bei-us-friedensplan-an-erste-details-zum-gegenvorschlag-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/597865\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ Rubio k\u00fcndigt \u00c4nderungen bei US-Friedensplan an \u2013 Erste Details zum Gegenvorschlag ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der US-Friedensplan enth\u00e4lt zahlreiche Vorschl\u00e4ge, die f\u00fcr Kiew nur schwer bis gar nicht zu akzeptieren sind. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article691fbbf40225d4fccbc2cfc3\/ukraine-krieg-nichtangriffsabkommen-rueckkehr-in-die-g-8-keine-nato-erweiterung-der-friedensplan-im-wortlaut.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article691fbbf40225d4fccbc2cfc3\/ukraine-krieg-nichtangriffsabkommen-rueckkehr-in-die-g-8-keine-nato-erweiterung-der-friedensplan-im-wortlaut.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die 28 Punkte des Plans k\u00f6nnen Sie hier im Wortlaut nachlesen<\/a>. <\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitspolitik in Europa im Liveticker:<\/p>\n<p>02:23 Uhr \u2013 Ukraine laut USA jetzt zufrieden <\/p>\n<p>Die Ukraine ist nach Darstellung der USA mit der gemeinsam \u00fcberarbeiteten Version des Friedensplans zufrieden und sieht die wichtigsten Interessen des Landes darin widergespiegelt. Der Entwurf umfasse den Vertretern aus Kiew zufolge \u201ekurz- und langfristige, glaubw\u00fcrdige und durchsetzbare Mechanismen zum Schutz der ukrainischen Sicherheit\u201c, teilte das Wei\u00dfe Haus mit. Die Ukraine \u00e4u\u00dferte sich zun\u00e4chst nicht dazu. In einer kurz zuvor ver\u00f6ffentlichten gemeinsamen Erkl\u00e4rung der beiden L\u00e4nder waren die Formulierungen zu den Ergebnissen der Gespr\u00e4che in Genf zur\u00fcckhaltender. <\/p>\n<p>In der US-Mitteilung hie\u00df es weiter, alle Hauptanliegen der Ukraine seien w\u00e4hrend des Treffens umfassend behandelt worden. Diese umfassen demnach: Sicherheitsgarantien, langfristige wirtschaftliche Zukunftsperspektiven, Schutz der Infrastruktur, freie Schifffahrt, politische Souver\u00e4nit\u00e4t.<\/p>\n<p>US-Au\u00dfenminister Marco Rubio hatte sich in Genf gemeinsam mit Pr\u00e4sident Donald Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Daniel Driscoll, einem Staatssekret\u00e4r im Pentagon, mit der ukrainischen Delegation getroffen. Das Treffen sei mit dem gemeinsamen Verst\u00e4ndnis beendet worden, dass auf dem Weg zur Beendigung des russischen Angriffskriegs ein bedeutender Schritt nach vorn gemacht worden sei.<\/p>\n<p>00:30 Uhr \u2013Vier Tote bei Einschl\u00e4gen in Charkiw<\/p>\n<p>Bei einem russischen Drohnenangriff auf die ukrainische Stadt Charkiw sind Beh\u00f6rdenangaben zufolge vier Menschen get\u00f6tet worden. Nach Angaben des B\u00fcrgermeisters der Stadt, Ihor Terechow, sowie des Regionalgouverneurs Oleh Synjehubow wurden mindestens zw\u00f6lf weitere Personen verletzt, darunter zwei Kinder. In sechs Stadtteilen der im Nordosten der Ukraine gelegenen Stadt wurden insgesamt 15 Einschl\u00e4ge registriert. <\/p>\n<p>Sonntag, 23 November:23:36 Uhr \u2013 Wahlen nur noch \u201eso schnell wie m\u00f6glich\u201c<\/p>\n<p>Immer deutlicher werden die europ\u00e4ischen \u00c4nderungsvorschl\u00e4ge zum US-Plan f\u00fcr ein Ende des Ukraine-Krieges. Demnach soll die Regierung in Kiew keine Gebiete an Russland abgeben m\u00fcssen, die sie bislang noch selbst kontrolliert. Zudem ist auch keine de facto Anerkennung der von Russland eingenommen Gebiete vorgesehen.<\/p>\n<p>Die bereits bekannte \u00c4nderung der Gr\u00f6\u00dfe der ukrainischen Streitkr\u00e4fte auf 800.000 statt 600.000 Soldaten. Eingefrorenes russisches Staatsverm\u00f6gen soll nur dann freigegeben werden, wenn Russland Ausgleichszahlungen f\u00fcr die Kriegssch\u00e4den leistet. Ein Nato-Beitritt der Ukraine wird nicht mehr explizit ausgeschlossen, es soll auch keine allgemeine Amnestie f\u00fcr Kriegsverbrechen gew\u00e4hrt werden. Die im US-Plan genannte Frist f\u00fcr Wahlen in der Ukraine innerhalb von 100 Tagen wird auf so \u201eschnell wie m\u00f6glich\u201c umgedeutet. Russland soll allerdings weiterhin, wie im US-Plan vorgesehen, eine Wiederbelebung der G8-Gruppe der gro\u00dfen Industrienationen in Aussicht gestellt worden. Inwieweit die \u00c4nderungsvorschl\u00e4ge bei den laufenden Verhandlungen zwischen den USA und der Ukraine Geh\u00f6r finden, blieb zun\u00e4chst unklar. <\/p>\n<p>22:30 Uhr \u2013 Selenskyj sieht Signale, dass das Team von Trump zuh\u00f6rt<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj bewertet die laufenden Gespr\u00e4che von Vertretern seines Landes und der USA in Genf als positiv. \u201eEs gibt Signale, dass das Team von Pr\u00e4sident Trump uns erh\u00f6rt\u201c, sagt Selenskyj in seiner allabendlichen Videoansprache. Die Verhandlungen in der Schweiz w\u00fcrden bis in die Nacht fortgesetzt.<\/p>\n<p>21:34 Uhr \u2013 Erdogan will mit Putin telefonieren<\/p>\n<p>Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan bringt sein Land erneut als Vermittler ins Spiel und k\u00fcndigt ein Telefonat mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin an. Schon in der Vergangenheit habe die T\u00fcrkei etwa das Getreideabkommen zwischen den beiden Kriegsparteien vermittelt, das als Ausgangspunkt f\u00fcr Friedensverhandlungen gedacht war, sagt Erdogan am Rande des G20-Gipfels in Johannesburg. Es w\u00e4re gut, wenn dieser Prozess wieder aufgenommen werde. An diesem Montag werde er mit Putin in einem Telefonat dar\u00fcber sprechen. <\/p>\n<p>Auch Kremlsprecher Dmitri Peskow best\u00e4tigt der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge, dass ein Telefonat zwischen Putin und Erdogan geplant sei. <\/p>\n<p>20:13 Uhr \u2013 Medienbericht: Weitere Details \u00fcber europ\u00e4ischen Gegenvorschlag<\/p>\n<p>Der <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/ukraine-verhandlungen-in-genf-der-gegenvorschlag-der-europaeer-a-fc892eec-0212-4a74-a19f-a7ff69c546da\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/ukraine-verhandlungen-in-genf-der-gegenvorschlag-der-europaeer-a-fc892eec-0212-4a74-a19f-a7ff69c546da&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">\u201eSpiegel\u201c<\/a> berichtet von weiteren Details aus dem europ\u00e4ischen Gegenvorschlag zum US-Friedensplan im Ukraine-Krieg. Gestrichen sei demnach die Formulierung, dass die Ukraine in ihrer Verfassung einen Nato-Beitritt ebenso ausschlie\u00dfen m\u00fcsse wie das Verteidigungsb\u00fcndnis. Stattdessen sei folgender Vorschlag eingef\u00fcgt: \u201eDer Nato-Beitritt der Ukraine h\u00e4ngt vom Konsens der Nato-Mitglieder ab, der nicht besteht\u201c.<\/p>\n<p>Auch gestrichen seien unter anderem die Festlegungen in Punkt 14 zu den eingefrorenen russischen Staatsverm\u00f6gen. Eingef\u00fcgt sei folgende Formulierung, berichtet der \u201eSpiegel\u201c: \u201eDie Ukraine wird vollst\u00e4ndig wiederaufgebaut und finanziell entsch\u00e4digt werden, unter anderem durch russische Staatsverm\u00f6gen, die so lange eingefroren bleiben, bis Russland den der Ukraine entstandenen Schaden ersetzt hat\u201c. <\/p>\n<p>Auch solle Russland nicht umgehend, sondern erst nach und nach wieder in die Weltwirtschaft integriert werden.<\/p>\n<p>18:54 Uhr \u2013 US-Au\u00dfenminister Rubio k\u00fcndigt \u00c4nderungen von US-Friedensplan an<\/p>\n<p>US-Au\u00dfenminister Marco Rubio k\u00fcndigt nach Verhandlungen mit der Ukraine und ihren europ\u00e4ischen Unterst\u00fctzern \u00c4nderungen des Friedensplans an. Man habe ein \u201esehr gutes Arbeitsergebnis erzielt, das auf den Beitr\u00e4gen aller beteiligten Parteien\u201c basiere, sagt er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Verhandlungsf\u00fchrer Andrij Jermak. Rubio zeigt sich zuversichtlich, dass Trump am Ende sein Einverst\u00e4ndnis f\u00fcr den neuen Plan geben werde.<\/p>\n<p>Jermak spricht von einem \u201esehr produktiven\u201c ersten Treffen, bei dem gute Fortschritte erzielt worden seien. Man bewege sich auf einen gerechten und dauerhaften Frieden zu. Endg\u00fcltige Entscheidungen werden seinen Angaben nach \u201eunsere Pr\u00e4sidenten\u201c treffen. <\/p>\n<p>16:30 Uhr \u2013 \u201eNULL DANKBARKEIT\u201c \u2013 Trump greift ukrainische F\u00fchrung scharf an<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump wirft der Ukraine erneut Undankbarkeit vor und gibt Europa eine Mitschuld am Fortbestehen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. \u201eDie ukrainische \u201aF\u00fchrung\u2018 hat keinerlei Dankbarkeit f\u00fcr unsere Bem\u00fchungen gezeigt, und Europa kauft weiterhin \u00d6l aus Russland\u201c, <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/truthsocial.com\/@realDonaldTrump\/posts\/115599428464496784\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/truthsocial.com\/@realDonaldTrump\/posts\/115599428464496784&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">schrieb er in Gro\u00dfbuchstaben auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social. <\/a> Zudem gab er Ex-Pr\u00e4sident Joe Biden die Schuld am Kriegsausbruch.<\/p>\n<p>16:02 Uhr \u2013 Europ\u00e4ischer Gegenvorschlag zum Friedensplan<\/p>\n<p>Der Nachrichtenagentur Reuters liegt ein europ\u00e4ischer Gegenvorschlag zum amerikanischen Friedensplan f\u00fcr die Ukraine vor. Demnach soll die ukrainische Armee in Friedenszeiten auf 800.000 Soldaten begrenzt werden und nicht pauschal auf 600.000, wie es der US-Plan vorsieht. Zudem sollen Verhandlungen \u00fcber einen Gebietsaustausch an der derzeitigen milit\u00e4rischen Kontaktlinie beginnen. Damit wird die US-Forderung zur\u00fcckgewiesen, bestimmte Gebiete als \u201efaktisch russisch\u201c anzuerkennen.<\/p>\n<p>Ein Nato-Beitritt der Ukraine h\u00e4nge von einem Konsens der Mitglieder ab, der nicht bestehe, hei\u00dft es in dem Dokument. Die Allianz solle sich verpflichten, in Friedenszeiten keine Truppen unter ihrem Kommando dauerhaft in der Ukraine zu stationieren. Nato-Kampfjets sollen ihre St\u00fctzpunkte in Polen unterhalten.<\/p>\n<p>15:27 Uhr \u2013 Merz bringt eigenen Ukraine-Vorschlag ein<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz hat nach eigenen Angaben einen Vorsto\u00df unternommen, um Frieden in der Ukraine bis Donnerstag zumindest einen Schritt n\u00e4herzukommen. Er habe \u201eunterhalb des umfassenden Vorschlages dieser 28 Punkte\u201c aus dem US-Friedensplan einen Vorschlag gemacht, sagte Merz beim G20-Gipfel in Johannesburg. Diesen wolle er aber nicht im Detail darlegen. Dar\u00fcber werde in Genf beraten.<\/p>\n<p>Es gehe darum, \u201ewenigstens einen ersten Schritt am Donnerstag zu tun\u201c. Dann l\u00e4uft eine Frist von US-Pr\u00e4sident Donald Trump an die Ukraine aus. \u201eWenn das alles, was da an 28 Punkten aufgez\u00e4hlt ist, zu viel ist f\u00fcr f\u00fcnf Tage, dann m\u00f6chte ich wenigstens den Versuch unternehmen, dass es einen Punkt gibt, \u00fcber den man sich verst\u00e4ndigt mit Russland, auf der ukrainischen Seite und mit Zustimmung der Amerikaner und mit Zustimmung der Europ\u00e4er.\u201c<\/p>\n<p>Mit Blick auf kurze Fristen f\u00fcr eine Friedensl\u00f6sung \u00e4u\u00dferte Merz sich skeptisch. \u201eVielleicht k\u00f6nnen wir weiterkommen, aber ich bin unver\u00e4ndert skeptisch, dass das in der K\u00fcrze der Zeit kommt.\u201c Merz bekr\u00e4ftigte die Forderung nach belastbaren Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine. Er habe US-Pr\u00e4sident Donald Trump in einem Telefonat am Freitag an von Russland gebrochene Zusagen erinnert, die das Land im Rahmen des Budapester Memorandums gegeben habe. <\/p>\n<p>13:51 Uhr \u2013 Europ\u00e4er wollen Trumps Ukraine-Plan entsch\u00e4rfen<\/p>\n<p>Unter hohem Zeitdruck dr\u00e4ngt Europa die USA, den Plan f\u00fcr ein Ende des Ukraine-Krieges zugunsten Kiews nachzubessern. In Genf begannen am Vormittag Gespr\u00e4che von Vertretern Deutschlands, Frankreichs, Gro\u00dfbritanniens, Italiens, der EU, der Ukraine und der Vereinigten Staaten. <\/p>\n<p>Donald Trump hat seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj eine Frist bis Donnerstag gesetzt, dem Plan grunds\u00e4tzlich zuzustimmen. Angesichts der Kritik deutete der US-Pr\u00e4sident an, einzulenken. Die Frage einer Journalistin, ob der Friedensplan ein letztes Angebot sei, verneinte er in Washington und f\u00fcgte hinzu: \u201eWir versuchen, die Sache auf die eine oder andere Weise zu beenden.\u201c <\/p>\n<p>Nach den Beratungen, bei denen auch Japan und Kanada vertreten waren, sagte Kanzler Friedrich Merz (CDU): \u201eKriege k\u00f6nnen nicht beendet werden durch Gro\u00dfm\u00e4chte \u00fcber die K\u00f6pfe der beteiligten L\u00e4nder hinweg.\u201c Ein Ende des Krieges k\u00f6nne es nur geben, wenn die Ukraine und auch die Europ\u00e4er zustimmten.<\/p>\n<p>13:05 Uhr \u2013 Von der Leyen pocht auf EU-Rolle und unver\u00e4nderte Ukraine-Grenzen<\/p>\n<p>EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hat Bedingungen f\u00fcr einen Friedensschluss in der Ukraine genannt. Vor dem Hintergrund von Gespr\u00e4chen \u00fcber einen US-Friedensplan in Genf erkl\u00e4rt sie, die Grenzen der Ukraine k\u00f6nnten nicht mit Gewalt ver\u00e4ndert werden. Zudem d\u00fcrfe die ukrainische Armee nicht so verkleinert werden, dass das Land f\u00fcr k\u00fcnftige Angriffe anf\u00e4llig werde. <\/p>\n<p>Drittens m\u00fcsse die EU eine zentrale Rolle bei einem Friedensabkommen spielen. \u201eDie Ukraine muss die Freiheit und das souver\u00e4ne Recht haben, \u00fcber ihr eigenes Schicksal zu bestimmen. Sie hat sich f\u00fcr einen europ\u00e4ischen Weg entschieden\u201c, sagt von der Leyen.<\/p>\n<p>13:00 Uhr \u2013 Selenskyj setzt auf Friedensgespr\u00e4che \u2013 \u201eBlutvergie\u00dfen stoppen\u201c<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hofft auf ein Ergebnis bei den Friedensgespr\u00e4chen in Genf. Ukrainische, amerikanische und europ\u00e4ische Teams st\u00fcnden in engem Kontakt, schreibt Selenskyj auf der Plattform X. <\/p>\n<p>\u201eDas Blutvergie\u00dfen muss gestoppt werden, und wir m\u00fcssen sicherstellen, dass der Krieg niemals wieder entfacht wird.\u201c Er erwarte die Ergebnisse der heutigen Gespr\u00e4che und hoffe, dass alle Teilnehmer konstruktiv seien. \u201eWir alle brauchen ein positives Ergebnis.\u201c<\/p>\n<p>12:45 Uhr \u2013 Gespr\u00e4che zu US-Friedensplan in Genf begonnen<\/p>\n<p>In Genf haben nach ukrainischen Angaben die Gespr\u00e4che \u00fcber den Friedensplan von US-Pr\u00e4sident Donald Trump zur Beendigung des russischen Angriffskrieges begonnen. Das teilte der ukrainische Verhandlungsf\u00fchrer Andrij Jermak bei Telegram mit; er leitet die von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ernannte neunk\u00f6pfige Delegation. <\/p>\n<p>Das erste Treffen mit den nationalen Sicherheitsberatern der Staats- und Regierungschefs des Vereinigten K\u00f6nigreichs, Frankreichs und Deutschlands habe stattgefunden, sagte Jermak. Als N\u00e4chstes sei ein Treffen mit der US-Delegation geplant.<\/p>\n<p>\u201eWir sind sehr konstruktiv eingestellt\u201c, sagte er. Es seien heute eine Reihe von Treffen in verschiedenen Formaten geplant. \u201eWir arbeiten weiterhin gemeinsam daran, einen nachhaltigen und gerechten Frieden f\u00fcr die Ukraine zu erreichen.\u201c Der 28-Punkte-Plan von Trump verlangt vor allem der Ukraine gro\u00dfe Zugest\u00e4ndnisse ab. Selenskyj hatte erkl\u00e4rt, Alternativvorschl\u00e4ge machen zu wollen.<\/p>\n<p>12:02 Uhr \u2013 Erdogan pocht gegen\u00fcber Macron auf diplomatische L\u00f6sung <\/p>\n<p>Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan dr\u00e4ngt auf eine diplomatische L\u00f6sung zur Beendigung des Ukraine-Krieges. Vor dem Hintergrund von Beratungen \u00fcber einen US-Plan m\u00fcssten \u201ealle diplomatischen Mittel\u201c genutzt werden, um einen gerechten und dauerhaften Frieden zu erreichen, sagt er dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron, wie das t\u00fcrkische Pr\u00e4sidialamt mitteilt.<\/p>\n<p>11:16 Uhr \u2013 Selenskyj fordert Partner zur St\u00e4rkung der Flugabwehr auf<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj hat die Verb\u00fcndeten seines Landes vor Beginn der Genfer Gespr\u00e4che \u00fcber den Plan von US-Pr\u00e4sident Trump zur St\u00e4rkung der Flugabwehr aufgerufen. Zwar gebe es heute in der Schweiz Verhandlungen von Vertretern der USA, Deutschlands, Frankreichs und Gro\u00dfbritanniens. \u201eAber parallel zum diplomatischen Weg m\u00fcssen wir alles tun, um unseren Schutz vor solchen hinterh\u00e4ltigen russischen Angriffen zu verst\u00e4rken\u201c, sagt er. \u201eEs ist sehr wichtig, die Umsetzung aller unserer Vereinbarungen mit Partnern \u00fcber Flugabwehrsysteme und Raketen zu beschleunigen.\u201c<\/p>\n<p>11:07 Uhr \u2013 Gabriel: US-Plan Verrat am transatlantischen Verh\u00e4ltnis<\/p>\n<p>Der fr\u00fchere Au\u00dfenminister Sigmar Gabriel (SPD) warnt vor Folgen des Ukraine-Plans der USA f\u00fcr ganz Europa. Die Europ\u00e4er m\u00fcssten alles daransetzen, die USA doch noch zu einer \u00c4nderung \u201edieses Diktatfriedens zu bewegen\u201c, sagt Gabriel dem \u201eTagesspiegel\u201c. \u201eDer Ukraine und Europa droht sonst ein zweites Versailles und der Verlust seiner inneren und \u00e4u\u00dferen Stabilit\u00e4t.\u201c <\/p>\n<p>\u201eDie Pl\u00e4ne der Regierung von US-Pr\u00e4sident Trump h\u00e4tten sehr weitreichende Konsequenzen f\u00fcr die Europ\u00e4er.\u201c Und: \u201eDer Plan kommt einem Verrat an allem gleich, was bislang unser transatlantisches Verh\u00e4ltnis ausgemacht hat.\u201c<\/p>\n<p>10:45 Uhr \u2013 US-Au\u00dfenminister Rubio in Genf eingetroffen<\/p>\n<p>US-Au\u00dfenminister Marco Rubio und der US-Sondergesandte Steve Witkoff sind zu Gespr\u00e4chen \u00fcber einen Friedensplan f\u00fcr die Ukraine in Genf eingetroffen. Die eigentlichen Gespr\u00e4che h\u00e4tten noch nicht begonnen, am Vormittag f\u00e4nden zun\u00e4chst mehrere Koordinierungstreffen statt, sagt ein US-Regierungsvertreter. Die Vorgespr\u00e4che mit den Ukrainern seien positiv und konstruktiv verlaufen. Man gehe mit \u201eviel Schwung\u201c in die Verhandlungen.<\/p>\n<p>08:57 Uhr \u2013 Carney will noch heute mit Selenskyj sprechen<\/p>\n<p>Der kanadische Ministerpr\u00e4sident Mark Carney will noch heute mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj \u00fcber den von den USA vorgeschlagenen Friedensplan sprechen. Westliche Staats- und Regierungschefs h\u00e4tten sich bereits am Samstag am Rande des G20-Treffens in S\u00fcdafrika auf eine gemeinsame Position zu dem 28-Punkte-Plan verst\u00e4ndigt, die nach Washington \u00fcbermittelt worden sei, sagt Carney vor Reportern. Die weitere Abstimmung w\u00fcrden die nationalen Sicherheitsberater bei Beratungen in Genf \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Er selbst werde sp\u00e4ter am Tag mit Selenskyj sprechen, um einige Punkte zu kl\u00e4ren. Der erste Punkt des Plans, der die Ukraine als souver\u00e4ne Nation best\u00e4tige, sei \u201eein guter Anfang\u201c. Es w\u00fcrden jedoch noch eine Reihe weiterer Themen diskutiert, deren Ergebnisse ebenfalls nach Washington weitergeleitet w\u00fcrden. Am Rande des G20-Gipfels waren die sogenannten E3-Staaten Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien mit einer Reihe weiterer EU-Staaten sowie Japan und Kanada \u00fcbereingekommen, dass sie den 28-Punkte-Plan von US-Pr\u00e4sident Donald Trump so nicht akzeptieren. Der US-Regierung wurde daraufhin eine stark \u00fcberarbeitete Version vorgelegt.<\/p>\n<p>08:15 Uhr \u2013 Ukrainischer Drohnenangriff auf Heizkraftwerk in Region Moskau<\/p>\n<p>Die Ukraine hat russischen Angaben zufolge mit Drohnen ein gro\u00dfes Heizkraftwerk in der Region Moskau angegriffen. Dadurch sei ein Feuer ausgebrochen, und die Notversorgung habe aktiviert werden m\u00fcssen, teilt Regionalgouverneur Andrej Worobjow mit. Ziel des Angriffs war demnach das Kraftwerk Schatura rund 120 Kilometer \u00f6stlich der Hauptstadt Moskau. Einige Drohnen seien von der Luftabwehr zerst\u00f6rt worden, mehrere Drohnen seien jedoch auf das Kraftwerksgel\u00e4nde gest\u00fcrzt. Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten ihre Drohnenangriffe auf Ziele tief in Russland verst\u00e4rkt und dabei wiederholt Energieinfrastruktur wie \u00d6lraffinerien und Kraftwerke ins Visier genommen. Russland wiederum attackiert seit Beginn seiner Invasion im Februar 2022 immer wieder die Energieversorgung in der Ukraine an.<\/p>\n<p>05:00 Uhr \u2013 Spitzentreffen in Genf ringt um US-Friedensplan f\u00fcr die Ukraine<\/p>\n<p>Spitzenvertreter der USA, der Ukraine sowie Deutschlands, Frankreichs und Gro\u00dfbritanniens beraten ab heute in Genf \u00fcber einen US-Friedensplan. \u201eWir hoffen, die letzten Details zu kl\u00e4ren, um eine Einigung zu erzielen, die im Interesse der Ukraine ist\u201c, sagt ein US-Regierungsvertreter. \u201eEinig wird man sich erst, wenn die beiden Pr\u00e4sidenten zusammenkommen\u201c, f\u00fcgt er mit Blick auf Trump und Selenskyj hinzu.<\/p>\n<p>03:25 Uhr \u2013 Marco Rubio spricht von \u201eAnregungen der russischen Seite\u201c<\/p>\n<p>US-Au\u00dfenminister Marco Rubio widerspricht US-Senatoren, die unter Berufung auf ein Gespr\u00e4ch mit ihm erkl\u00e4rt hatten, dass es sich bei dem umstrittenen Friedensplan nicht um einen amerikanischen Vorschlag handle, sondern eher um eine russische Wunschliste. Rubio erkl\u00e4rt auf der Plattform X \u00fcber seinen Sprecher Tommy Pigott, der Plan diene \u201eals solider Rahmen f\u00fcr die laufenden Verhandlungen\u201c. Er sei von den USA erstellt worden und basiere auf \u201eAnregungen der russischen Seite, aber auch auf fr\u00fcheren und aktuellen Beitr\u00e4gen der Ukraine\u201c. Rubio reist nach genf, um dort mit Spitzenvertretern der Ukraine sowie Deutschlands, Frankreichs und Gro\u00dfbritanniens \u00fcber einen Friedensplan zu diskutieren. \u201eWir hoffen, die letzten Details zu kl\u00e4ren, um eine Einigung zu erzielen, die im Interesse der Ukraine ist\u201c, sagt ein US-Regierungsvertreter. \u201eEinig wird man sich erst, wenn die beiden Pr\u00e4sidenten zusammenkommen\u201c, f\u00fcgt er mit Blick auf Trump und Selenskyj hinzu.<\/p>\n<p>01:57 Uhr \u2013 Friedensplan nie von USA ausgearbeitet?<\/p>\n<p>Der seit Tagen kursierende Friedensplan f\u00fcr den Ukraine-Krieg soll nach Angaben von zwei US-Senatoren \u00fcberhaupt nicht von den USA ausgearbeitet worden sein. \u201eEs handelt sich nicht um unsere Empfehlung, es ist nicht unser Friedensplan\u201c, sagte der republikanische Senator Mike Rounds auf einem Sicherheitsforum im kanadischen Halifax unter Berufung auf ein Telefonat mit US-Au\u00dfenminister Marco Rubio. Laut Senator Angus King ist der 28-Punkte-Plan \u201eim Wesentlichen die Wunschliste der Russen\u201c und kein Ergebnis von Verhandlungen.<\/p>\n<p>Den Senatoren zufolge rief Rubio sie an und habe deutlich gemacht, dass die USA \u201eEmpf\u00e4nger eines Vorschlags\u201c gewesen seien. Dieser Wunschzettel sei einem US-Vermittler \u00fcbergeben worden. Rounds bezeichnete den Entwurf als \u201eVorschlag\u201c, den die USA nie ver\u00f6ffentlicht h\u00e4tten. \u201eEr wurde geleakt\u201c, sagte der Senator aus dem US-Bundesstaat South Dakota. Senator King aus Maine bezeichnete den Entwurf als \u201eLeitfaden, um die Streitpunkte zwischen der Ukraine und Russland einzugrenzen\u201c. Nun solle auf einen Frieden hingearbeitet werden, \u201eder die Integrit\u00e4t und Souver\u00e4nit\u00e4t der Ukraine respektiert, Aggressionen nicht belohnt und angemessene Sicherheitsgarantien bietet.\u201c<\/p>\n<p>Samstag, 22. November: 18:36 Uhr \u2013 Trump schl\u00e4gt sanftere T\u00f6ne bei Friedensplan an<\/p>\n<p>Der US-Friedensplan f\u00fcr ein Ende des Ukraine-Krieges ist US-Pr\u00e4sident Donald Trump zufolge wohl doch nicht das letzte Angebot. \u201eWir versuchen, die Sache auf die eine oder andere Weise zu beenden\u201c, sagt er vor Journalisten in Washington. Auf die Frage, ob dies sein letztes Angebot sei, antwortet er: \u201eNein.\u201c<\/p>\n<p>Am Freitag hatte der Republikaner die Ukraine noch aufgefordert, dem Vorhaben bis kommenden Donnerstag im Wesentlichen zuzustimmen. <\/p>\n<p>Der \u201eWashington Post\u201c zufolge verkn\u00fcpften die USA das Ultimatum mit einer Drohung. Sollte sich das von Russland angegriffene Land gegen den Friedensplan str\u00e4uben, m\u00fcsse es mit dem Verlust der US-Unterst\u00fctzung rechnen, berichtete das Blatt unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen.<\/p>\n<p>13:51 Uhr \u2013 \u201eViele h\u00e4tten Putin ernster nehmen m\u00fcssen, gerade in Deutschland\u201c<\/p>\n<p>Schwedens Ministerpr\u00e4sident Ulf Kristersson warnt vor einer strategischen Ungeduld des Westens und ruft zu einer h\u00e4rteren europ\u00e4ischen Antwort auf russische Hybridangriffe auf. \u201eRussland ist nicht schwerer zu lesen als vor dem \u00dcberfall. Viele h\u00e4tten Putin ernster nehmen m\u00fcssen, gerade in Deutschland. Moskau agitiert direkt und \u00fcber Stellvertreter, um Unsicherheit zu s\u00e4en. Im Ukrainekrieg setzt der Kreml auf unsere Ungeduld. Darauf, dass wir sagen: \u201aMan kann diesen Krieg nicht gewinnen.\u2018 Oder: \u201aWir brauchen das Geld f\u00fcrs Soziale.\u2018 Er hofft, die Zeit arbeite f\u00fcr ihn \u2013 und dass wir eingefrorene russische Verm\u00f6genswerte nicht nutzen\u201c, sagte Kristersson dem \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/ulf-kristersson-viele-haetten-putin-ernster-nehmen-muessen-gerade-in-deutschland-a-8f564881-ed88-48f7-b413-9cc86234359d\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/ulf-kristersson-viele-haetten-putin-ernster-nehmen-muessen-gerade-in-deutschland-a-8f564881-ed88-48f7-b413-9cc86234359d&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spiegel<\/a>\u201c. <\/p>\n<p>11:03 Uhr \u2013 Merz bei G-20-Gipfel eingetroffen<\/p>\n<p>Der G-20-Gipfel hat begonnen. Und der 28-Punkte-Friedensplan steht im absoluten Fokus. Kanzler Merz und andere Staats- und Regierungschefs wollen am Rande des Gipfels zu Krisengespr\u00e4chen mit Selenskyj zusammenkommen. Die Europ\u00e4er waren von Trumps Vorsto\u00df \u00fcberrascht worden und arbeiten deutschen Regierungskreisen zufolge an einem eigenen Vermittlungspapier. <\/p>\n<p>\u201eGemeinsam stehen wir ein f\u00fcr starke Partnerschaften, Krisendiplomatie und eine Ordnung auf Basis von Recht und Verl\u00e4sslichkeit\u201c, schrieb Merz auf X mit. USA, Russland, China sind allerdings nicht bei dem Gipfeltreffen vertreten.<\/p>\n<p>09:10 Uhr \u2013 \u201eEntweder verlieren wir unsere W\u00fcrde oder einen Schl\u00fcsselpartner\u201c, sagt Selenskyj<\/p>\n<p>Selenskyj weist den 28-Punkte-Plan in seiner jetzigen Form zur\u00fcckgewiesen. Er werde sein Land nicht \u201everraten\u201c, sagte er in einer Rede an die Nation. Die Ukraine stehe vor einer \u201esehr schwierigen Entscheidung\u201c, sie werde entweder ihre \u201eW\u00fcrde\u201c oder einen \u201eSchl\u00fcsselpartner\u201c verlieren.<\/p>\n<p>05:10 Uhr \u2013 Vance wirft Kritikern des US-Friedensplans fehlenden Realit\u00e4tssinn vor<\/p>\n<p>Vizepr\u00e4sident J.D. Vance hat den Friedensplan der US-Regierung zur Beendigung des Krieges in der Ukraine verteidigt und Kritikern fehlenden Realit\u00e4tssinn vorgeworfen. Wer die Friedensl\u00f6sung kritisiere, an der derzeit gearbeitet werde, habe sie entweder missverstanden oder verleugne die wahre Lage, schrieb Vance in einem Beitrag auf der Online-Plattform X.<\/p>\n<p>\u201eEs gibt diese Fantasie, wenn wir blo\u00df f\u00fcr mehr Geld, mehr Waffen oder mehr Sanktionen sorgten, w\u00e4re der Sieg greifbar\u201c, schrieb der Republikaner. Er schob hinterher: \u201eFrieden wird nicht von gescheiterten Diplomaten oder Politikern erreicht, die in einer Fantasiewelt leben. Er kann von klugen Leuten erreicht werden, die in der realen Welt leben.\u201c<\/p>\n<p>Ein Friedensplan f\u00fcr den ukrainisch-russischen Krieg m\u00fcsse zwingend drei Kriterien erf\u00fcllen, schrieb Vance. Erstens m\u00fcsse er \u201edas T\u00f6ten beenden und die Souver\u00e4nit\u00e4t der Ukraine bewahren\u201c. Zweitens \u201ef\u00fcr Russland und die Ukraine annehmbar sein\u201c. Und drittens \u201edie Chance maximieren, dass der Krieg nicht erneut beginnt\u201c. Mehrere dieser Punkte sehen Kritiker im Friedensvorschlag der US-Regierung nicht erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Freitag, 21. November:22:10 Uhr \u2013 Trump: Selenskyj muss US-Friedensplan zustimmen<\/p>\n<p>Selenskyj wird aus Sicht von US-Pr\u00e4sident Trump nichts anderes \u00fcbrig bleiben, als seinen Friedensplan zu akzeptieren. Die Zeit daf\u00fcr sei angesichts der Notwendigkeit, das Blutvergie\u00dfen zu beenden, und des nahenden Winters knapp, sagte Trump vor Journalisten. \u201eWir haben einen Weg, um Frieden zu schaffen, oder wir glauben, wir haben einen Weg, um Frieden zu schaffen. Er wird ihn billigen m\u00fcssen.\u201c Wenn Selenskyj dies nicht wolle, werde er weiterk\u00e4mpfen m\u00fcssen. \u201eIrgendwann wird er etwas akzeptieren m\u00fcssen, was er bisher nicht akzeptiert hat.\u201c<\/p>\n<p>Trump verwies zudem auf den Eklat mit Selenskyj im vergangenen Februar im Wei\u00dfen Haus: \u201eSie erinnern sich, direkt im Oval Office, vor nicht allzu langer Zeit, habe ich gesagt: \u201aSie haben nicht die Karten in der Hand.\u2018\u201c Damals war es zu einem offenen Schlagabtausch zwischen beiden Pr\u00e4sidenten gekommen. Er sei der Meinung, Selenskyj h\u00e4tte bereits vor einem oder zwei Jahren einem Abkommen zustimmen sollen. \u201eDie beste Einigung w\u00e4re gewesen, wenn es nie angefangen h\u00e4tte.\u201c<\/p>\n<p>19:39 Uhr \u2013 Merz spricht mit Trump \u00fcber US-Friedensplan<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump telefoniert, um mit ihm \u00fcber den US-Friedensplan f\u00fcr die Ukraine zu reden. Das Gespr\u00e4ch sei \u201evertrauensvoll und verbindlich\u201c gewesen und es seien \u201en\u00e4chste Schritte\u201c der Abstimmung auf Ebene der Berater verabredet worden, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius anschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>17:32 Uhr \u2013 Trump setzt Selenskyj Frist bis Donnerstag f\u00fcr Antwort<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump gibt dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj bis kommenden Donnerstag Zeit, um auf den von Washington vorgelegten Plan f\u00fcr ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu reagieren. F\u00fcr die Fertigstellung der Bedingungen eines m\u00f6glichen Abkommens k\u00f6nne die Frist verl\u00e4ngert werden, sagt Trump im Fox News Radio. \u201eIch hatte viele Fristen, aber wenn Dinge gut funktionieren, tendierst du dazu, die Fristen zu verl\u00e4ngern\u201c, sagt der Republikaner. \u201eAber der Donnerstag gilt\u201c, betont er.<\/p>\n<p>14:06 Uhr \u2013 \u201eSpielraum f\u00fcr Entscheidungen schrumpft f\u00fcr ihn\u201c \u2013 Moskau droht Selenskyj<\/p>\n<p>Russland droht Selenskyj mit weiteren Gebietsverlusten in der Ukraine, sofern dessen Verhandlungsbereitschaft \u00fcber den j\u00fcngsten US-Friedensplan ausbleibe. \u201eDie effektive Arbeit der russischen Streitkr\u00e4fte sollte Selenskyj \u00fcberzeugen: Es ist besser zu verhandeln, und zwar jetzt und nicht sp\u00e4ter\u201c, erkl\u00e4rte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. <\/p>\n<p>\u201eDer Spielraum f\u00fcr freie Entscheidungen schrumpft f\u00fcr ihn (Selenskyj), da durch die Offensive der russischen Armee Gebiete verloren gehen\u201c, sagte Peskow. Moskau habe den Entwurf des US-Plans bislang jedoch noch nicht offiziell erhalten. <\/p>\n<p>13:57 Uhr \u2013 Selenskyj: \u201eWir arbeiten an dem von der amerikanischen Seite vorbereiteten Dokument\u201c<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj teilt nach dem Telefonat mit Merz und anderen Europ\u00e4ern mit: \u201eWir arbeiten an dem von der amerikanischen Seite vorbereiteten Dokument. Dies muss ein Plan sein, der einen echten und w\u00fcrdigen Frieden gew\u00e4hrleistet.\u201c<\/p>\n<p>12:29 Uhr \u2013 Brantner: Neuer Plan f\u00fcr Ukraine ist \u201eUnterwerfungsplan\u201c<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen-Vorsitzende Franziska Brantner warnt vor zu weitreichenden Zugest\u00e4ndnissen an Russland bei den Bem\u00fchungen um ein Ende des Angriffskriegs gegen die Ukraine. Der derzeit diskutierte Vorschlag aus Washington sei \u201ekein Friedensplan, das ist ein von Putin diktierter Unterwerfungsplan\u201c, sagte Brantner der Nachrichtenagentur dpa. Wer glaube, dies k\u00f6nne zu Frieden f\u00fchren, \u201everkenne die Realit\u00e4t\u201c. Brantner forderte, Bundeskanzler Friedrich Merz und die europ\u00e4ischen Partner m\u00fcssten den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj bei Gespr\u00e4chen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump klar unterst\u00fctzen<\/p>\n<p>11:20 Uhr \u2013 Telefonate zum Friedensplan \u2013 Merz sagt kurzfristig Termin in Grundschule ab<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz hat wegen der Entwicklungen beim Ukraine-Krieg einen Termin in einer Berliner Grundschule abgesagt. Er habe wegen interner Gespr\u00e4che und geplanter Telefonate zur Lage in der Ukraine Kanzleramtschef Thorsten Frei gebeten, den Termin an seiner Stelle wahrzunehmen, hie\u00df es in Regierungskreisen. \u00dcber Telefonate werde die Bundesregierung \u2013 in Absprache mit den Gespr\u00e4chspartnern \u2013 gegebenenfalls im Anschluss berichten. Laut \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ukraine-krieg-merz-sagt-termin-wegen-krisen-telefonaten-ab-69203a1fb524e0ce7f1c3a02\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bild.de\/politik\/ukraine-krieg-merz-sagt-termin-wegen-krisen-telefonaten-ab-69203a1fb524e0ce7f1c3a02&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Bild<\/a>\u201c stehen Gespr\u00e4che mit US-Pr\u00e4sident Trump und dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selenskyj an.<\/p>\n<p>Merz sollte am Vormittag zum bundesweiten Vorlesetag Kindern in der Robert-Reinick-Grundschule in Berlin vorlesen.<\/p>\n<p>09:39 Uhr \u2013 EU nennt Bedingungen f\u00fcr Ukraine-Friedensplan<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union kn\u00fcpft ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr einen Friedensplan f\u00fcr die Ukraine an Bedingungen. Ein solcher Plan m\u00fcsse einen dauerhaften und gerechten Frieden bringen und sowohl die Ukraine als auch die EU einbeziehen, sagte die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas in Br\u00fcssel. Jeder Plan k\u00f6nne nur funktionieren, wenn die Ukraine und die Europ\u00e4er an Bord seien, erkl\u00e4rte sie mit Blick auf einen dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj vorgelegten US-Vorschlag.<\/p>\n<p>08:00 Uhr \u2013 Russland: Noch nicht \u00fcber Gespr\u00e4chsbereitschaft der Ukraine informiert<\/p>\n<p>Russland ist noch nicht dar\u00fcber informiert worden, dass die Ukraine zu Gespr\u00e4chen auf Basis des von US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump unterbreiteten Plans bereit sei. Das habe das Pr\u00e4sidialamt in Moskau erkl\u00e4rt, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA.<\/p>\n<p>07:05 Uhr \u2013 Ukraine erh\u00e4lt US-Friedensplan \u2013 Selenskyj reagiert mit Videobotschaft<\/p>\n<p>Die Ukraine hat nach eigenen Angaben den Entwurf eines US-Friedensplans erhalten, der weitreichende Zugest\u00e4ndnisse der Regierung in Kiew vorsieht. Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj erwarte Gespr\u00e4che dazu mit seinem US-Kollegen Donald Trump in den kommenden Tagen, teilte Selenskyjs B\u00fcro. <\/p>\n<p>In einer Videobotschaft berichtete Selenskyj von einem Treffen mit einer hochrangigen US-Delegation, es seien \u201eernsthafte Gespr\u00e4che\u201c gewesen. Es sei klar, dass dieser Krieg nur mit Unterst\u00fctzung der USA beendet werden k\u00f6nne. Die Ukraine wolle diese nicht verlieren. \u201eDie amerikanische Seite legte Punkte eines Plans zur Beendigung des Krieges vor \u2013 ihre Vision. Ich skizzierte unsere wichtigsten Grunds\u00e4tze\u201c, fasste Selenskyj zusammen. <\/p>\n<p>Donnerstag, 20. November:21:18 Uhr \u2013 \u201eHalten an unseren Kriegszielen fest\u201c, sagt Putin bei einem Armeebesuch<\/p>\n<p>Putin bekr\u00e4ftigt das Festhalten an den Moskauer Kriegszielen. \u201eWir haben unsere gemeinsamen Aufgaben, unsere Ziele. Das Wichtigste ist die bedingungslose Erreichung der Ziele der speziellen Milit\u00e4roperation und die Erf\u00fcllung der Aufgaben die uns unser Vaterland und das russische Volk gestellt haben\u201c, sagte Putin nach Kreml-Angaben bei einem Armeebesuch. \u201eDas Volk Russlands hofft auf uns, hofft auf Sie und erwartet das Ergebnis, das unser Land braucht.\u201c<\/p>\n<p>Ein v<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"http:\/\/kremlin.ru\/events\/president\/news\/78515\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;http:\/\/kremlin.ru\/events\/president\/news\/78515&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">om Kreml ver\u00f6ffentlichtes Video<\/a> zeigte Putin in Tarnuniform. Er selbst f\u00fchrte aus, dass seinem Wissen nach bei der Stadt Kupjansk im Gebiet Charkiw 15 ukrainische Bataillone eingekesselt seien. F\u00fcr diese Behauptung gibt es keine Belege.<\/p>\n<p>Putin sprach Pr\u00e4sident Selenskyj jede Legitimit\u00e4t ab. Sp\u00e4testens seit Ablauf der pr\u00e4sidialen Wahlperiode 2024 sei in Kiew eine \u201ekriminelle Bande\u201c illegal an der Macht. \u201eDiese Leute sitzen auf ihren goldenen Klos und denken wohl kaum an das Schicksal ihres Landes, das Schicksal ihrer einfachen Landsleute\u201c, sagte er mit einem Seitenhieb auf einen gro\u00dfen Korruptions-Skandal in der Ukraine.<\/p>\n<p>dpa\/afp\/AP\/rtr\/rct\/ll\/saha\/jac\/doli\/dp\/kr\u00f6\/lay<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der US-Friedensplan enth\u00e4lt zahlreiche Vorschl\u00e4ge, die f\u00fcr Kiew nur schwer bis gar nicht zu akzeptieren sind. 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