{"id":597940,"date":"2025-11-24T04:09:14","date_gmt":"2025-11-24T04:09:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/597940\/"},"modified":"2025-11-24T04:09:14","modified_gmt":"2025-11-24T04:09:14","slug":"mitten-in-berlin-auf-dieser-strasse-gibts-drogen-per-qr-code-regional","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/597940\/","title":{"rendered":"Mitten in Berlin: Auf dieser Stra\u00dfe gibt\u2019s Drogen per QR-Code | Regional"},"content":{"rendered":"<p>Berlin \u2013\u00a0<b>Ein Drogendealer macht \u00f6ffentlich Werbung. Auf einem Sticker, der mitten in Berlin an einer Laterne klebt, stehen seine Kontaktdaten. Dazu sein Angebot (u.a. Kokain) und ein QR-Code zum Scannen. Und die Polizei? Kann fast nichts dagegen tun.<\/b><\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Der Aufkleber, mit dem f\u00fcr Kokain, aber auch f\u00fcr Ketamin und Marihuana geworben wird, pappt an einer Laterne der Kastanienallee im angesagten Bezirk Prenzlauer Berg. Hier sind t\u00e4glich Tausende <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/berlin\/berlin-regional\/home-15823246.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berliner<\/a> und Touristen unterwegs. <\/p>\n<p>Wer die QR-Codes des Stickers scannt, landet auf einem WhatsApp-, Instagram- oder Telegram-Kanal, der zum Angebot des Dealers f\u00fchren soll. Ab dort ist die Weiterverfolgung schwer. \u201eDie Zeiten, in denen sich die Konsumenten in dunklen Ecken herumtreiben mussten, um an ihren Stoff zu kommen, sind vorbei\u201c, so ein Ermittler zu BILD. \u201eDie elektronischen Wege machen es Kriminellen immer leichter, an uns vorbeizuoperieren.\u201c<\/p>\n<p>Enge Grenzen f\u00fcr die Polizei<\/p>\n<p>Eine Polizeisprecherin best\u00e4tigte auf BILD-Anfrage, dass das \u00f6ffentliche Werben \u00fcber Sticker inzwischen ein stadtweites Ph\u00e4nomen ist. Jedoch sei es schwer, dagegen vorzugehen. Denn f\u00fcr Scheink\u00e4ufe durch verdeckte Ermittler gibt es enge rechtliche Grenzen. Grunds\u00e4tzlich soll die Polizei Verd\u00e4chtige nicht zu kriminellen Taten anstacheln. Gerichte entschieden: Polizisten d\u00fcrfen keinen Druck aufbauen und den Dealer zur Tat dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Trotzdem konnte die Berliner Polizei im Dezember 2024 einen <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/themen-uebersicht\/drogen\/drogen-infos-sucht-illegale-substanzen-36176776.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Drogen<\/a>-Lieferanten (39) festnehmen und zehn Kilogramm Kokain und 50.000 Euro Bargeld beschlagnahmen. In einer \u201eTelegram\u201c-Gruppe war Koks in gro\u00dfen Mengen angeboten worden, die Ermittler gingen zum Schein auf das Angebot ein \u2013 Zugriff!<\/p>\n<p>Dealer legen Visitenkarten in Restaurants aus<\/p>\n<p>Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP): \u201eDrogenhandel passiert heute in All-inclusive-Mentalit\u00e4t, bei der Dealer den Kunden alle gew\u00fcnschten Substanzen frei Haus liefern und man nicht mehr an bekannte Drogenumschlagspl\u00e4tze gehen muss, um sich Stoff zu besorgen.\u201c <\/p>\n<p><b>Und weiter: \u201eWir sehen seit Langem, dass hier Visitenkarten mit kompletter \u201aSpeisekarte\u2018 in Bars und Restaurants ausgelegt werden und man via Messenger bestellen kann.\u201c<\/b><\/p>\n<p>Die Beamten w\u00fcrden T\u00e4tigkeitsberichte und Strafanzeigen schreiben, k\u00f6nnten aber sonst kaum etwas unternehmen, um die Dealer zu \u00fcberf\u00fchren. \u201eDie T\u00e4ter ziehen sich zunehmend in den virtuellen Raum zur\u00fcck, minimieren ihr Entdeckungsrisiko, und die rechtlichen M\u00f6glichkeiten der <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/aktuelles\/polizei\/polizeieinsatz-alle-infos-76681760.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei<\/a>, reagieren zu k\u00f6nnen, orientieren sich an der Steinzeit.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin \u2013\u00a0Ein Drogendealer macht \u00f6ffentlich Werbung. 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