{"id":598534,"date":"2025-11-24T10:30:26","date_gmt":"2025-11-24T10:30:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/598534\/"},"modified":"2025-11-24T10:30:26","modified_gmt":"2025-11-24T10:30:26","slug":"der-boersen-tag-montag-24-november-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/598534\/","title":{"rendered":"Der B\u00f6rsen-Tag Montag, 24. November 2025"},"content":{"rendered":"<p>11:18 Uhr&#8220;Viel Angst im Markt &#8211; wie kurz nach Corona-Ausbruch&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Hohe Staatsausgaben und schwache Kryptokurse belasten die Stimmung an den B\u00f6rsen. Experte Ascan Iredi zufolge ist die Angst an den M\u00e4rkten derzeit ungew\u00f6hnlich hoch. Warum das aber gut ist und er noch an die Jahresendrallye glaubt, erkl\u00e4rt er im Interview mit ntv-B\u00f6rsenreporter Raimund Brichta.<\/p>\n<p>10:54 UhrDax verliert Teil seiner Gewinne &#8211; &#8222;BIP-Wachstum wird teuer erkauft&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der <b class=\"bold\">Dax <\/b>hat sein anf\u00e4ngliches sein Plus von mehr als einem Prozent nach dem <b class=\"bold\">Ifo-Index<\/b> auf nur noch 0,8 Prozent reduziert. Dieser hat im November entt\u00e4uscht, die Unternehmensstimmung verschlechtert sich wieder. Der Index sank im November auf 88,1 nach 88,4 Punkten. &#8222;Von Konjunkturoptimismus mit Blick auf das Jahr 2026 kann deshalb kaum die Rede sein&#8220;, sagte Thomas Gitzel von der VP Bank. Zwar habe sich das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer im bisherigen Jahresverlauf verbessert, doch der absolute Stand deute darauf hin, dass die deutsche Wirtschaft nur verhalten wachsen werde. &#8222;Vor allem im verarbeitenden Gewerbe senken die Unternehmen den Daumen&#8220;, so Gitzel.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch das von der deutschen Bundesregierung aufgelegte <b class=\"bold\">Infrastrukturprogramm <\/b>scheine keine Euphorie mehr zu entfachen: &#8222;Zu viele Mittel flie\u00dfen nicht in zus\u00e4tzliche Investitionen, sondern werden f\u00fcr andere Ausgaben verwendet&#8220;, warnt der Volkswirt. Im kommenden Jahr wird der Fiskalimpuls durch das Infrastrukturprogramm aber dennoch betr\u00e4chtlich sein. Hinzu kommen noch zus\u00e4tzliche R\u00fcstungsausgaben. Damit sollte der <b class=\"bold\">BIP-Zuwachs<\/b> zumindest wieder leicht \u00fcber 1,0 Prozent liegen. In vielen Branchen d\u00fcrfte derweil die Kapazit\u00e4tsauslastung niedrig bleiben: &#8222;Das bessere BIP-Wachstum ist somit teuer erkauft.&#8220;<\/p>\n<p>10:31 UhrSiemens-Energy-Aktie erholt sich kr\u00e4ftig &#8211; Kursziel heraufgesetzt<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Deutlich nach oben geht es mit <b class=\"bold\">Siemens Energy.<\/b> Nach dem R\u00fcckschlag vom Freitag zieht der Kurs um 4,3 Prozent auf 105,15 Euro an. Die Deutsche Bank hat das Kursziel auf 135 von 130 Euro angehoben, und Metzler hat die Aktie mit einem Kursziel von 130 nach 93 Euro frisch auf die Kaufliste genommen.<\/p>\n<p>10:17 UhrIfo-Index sinkt &#8211; &#8222;Lagebeurteilung bleibt grottig&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Unternehmen hat sich im November \u00fcberraschend etwas eingetr\u00fcbt. Der <b class=\"bold\">Ifo-Gesch\u00e4ftsklimaindex<\/b> sank auf 88,1 Z\u00e4hler, nach 88,4 Punkten im Oktober, wie das M\u00fcnchner Ifo-Institut zu seiner Umfrage unter rund 9000 F\u00fchrungskr\u00e4ften mitteilte. \u00d6konomen hatten hingegen mit einem Mini-Anstieg auf 88,5 Z\u00e4hler gerechnet. Die Firmen blickten zwar etwas optimistischer auf ihre Lage, bewerteten aber zugleich ihre Aussichten skeptischer als zuletzt. &#8222;Die deutsche Wirtschaft zweifelt an einer baldigen Erholung&#8220;, sagte <b class=\"bold\">Ifo-Pr\u00e4sident Clemens Fuest<\/b>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Truebe-Aussichten-fuer-die-deutsche-Wirtschaft\"\/>Tr\u00fcbe Aussichten f\u00fcr die deutsche Wirtschaft. (Foto: Rolf Vennenbernd\/dpa)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der <b class=\"bold\">Chefvolkswirt von Hauck Aufh\u00e4user Lampe, Alexander Kr\u00fcger,<\/b> sagte dazu: &#8222;Das Gesch\u00e4ftsklima d\u00fcrfte vor allem wegen der z\u00f6gerlichen Politik durchh\u00e4ngen. Vor allem die Lagebeurteilung bleibt grottig. Problematisch ist, dass die Zukunftshoffnungen schon wieder fallen. In diesem Umfeld d\u00fcrfte Abwanderungsgedanken von Unternehmen nicht der Stecker gezogen sein. Ohnehin sind Klagen \u00fcber Wettbewerbsnachteile und Materialmangel seit Langem h\u00f6rbar. Man m\u00f6chte sich gar nicht ausmalen, was geschieht, wenn der Schub durch das Fiskalpaket weitgehend ausbleibt. Umso wichtiger ist es, dass Standortnachteile von der Bundesregierung endlich repariert werden. Auf den ausgebliebenen Herbst der Reformen darf nicht ein Winter mit Tiefschlaf folgen.&#8220;<\/p>\n<\/p>\n<p>09:55 UhrJulius B\u00e4r verbucht erneut Kreditverluste<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die krisengeplagte Bank <b class=\"bold\">Julius B\u00e4r<\/b> hat die \u00dcberpr\u00fcfung des eigenen Kreditportfolios auf weitere Problemf\u00e4lle abgeschlossen und verbucht eine weitere Wertberichtigung von 149 Millionen Franken. Das Institut habe entschieden, eine Untergruppe von Positionen im Kreditbuch abzubauen, die nicht mit der neuen Strategie und den \u00fcberarbeiteten Leitlinien zur Risikobereitschaft der Gruppe vereinbar seien, teilte der Schweizer Verm\u00f6gensverwalter mit. Diese Positionen bef\u00e4nden sich haupts\u00e4chlich im Buch der renditegenerierenden Wohn- und Gewerbeimmobilien und betr\u00fcgen 0,7 Milliarden Franken. &#8222;Der Abschluss der \u00dcberpr\u00fcfung ist die letzte Phase in der Aufarbeitung von Altlasten im Kreditbereich&#8220;, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Anfang 2024 hatte B\u00e4r Netto-Kreditverluste von 606 Millionen Franken verbucht, der gr\u00f6\u00dfte Teil davon in Zusammenhang mit dem Kollaps der Immobiliengesellschaft Signa des \u00f6sterreichischen Investors Rene Benko. Der Skandal kostete den damaligen B\u00e4r-Chef den Job. Der seit Anfang des Jahres amtierende CEO Stefan Bollinger ordnete an, das Kreditportfolio auf weitere Problemf\u00e4lle zu durchforsten und vorsichtigere Kriterien in Bezug auf die Kreditqualit\u00e4t anzuwenden. Im Mai nahm das Institut dann Wertberichtigungen auf Hypotheken und andere Kredite im Volumen von 130 Millionen Franken vor. <\/p>\n<p>09:30 Uhr&#8220;R\u00fcstungsaktien raus \u2026&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;R\u00fcstungsaktien raus, Infrastrukturtitel rein&#8220;, so ein Marktteilnehmer mit Blick auf die Ukraine-Verhandlungen. Die Chancen auf ein Kriegsende seien wahrscheinlich so gut wie lange nicht mehr, sagt er. Damit d\u00fcrften die R\u00fcstungsaktien ihre Korrektur fortsetzen. Infrastruktur- und Baukonzerne sowie Banken d\u00fcrften dagegen von der Spekulation auf einen Wiederaufbau der Ukraine profitieren, sagt er.<\/p>\n<p>09:09 UhrIst das die Trendwende?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der <b class=\"bold\">Dax<\/b> startet fester in das heutige Gesch\u00e4ft. Der deutsche B\u00f6rsenleitindex, der am Freitag mit 23.092 Punkten geschlossen und damit rund drei Prozent auf Wochensicht eingeb\u00fc\u00dft hatte, notiert aktuell im Bereich von 23.240 Z\u00e4hlern.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Durchschnaufen ist angesagt, die Aussicht auf eine Trendwende besteht&#8220;, kommentiert ntv-B\u00f6rsenkorrespondent Raimund Brichta. &#8222;Die Wall Street hatte am Freitag ins Plus gedreht und auch in Asien legen die Kurse zu&#8220;, erl\u00e4utert er. &#8222;Auch der Bitcoin scheint sich stabilisiert zu haben.&#8220;<\/p>\n<p>08:52 UhrDax will zur\u00fcck in die Trading-Range<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Mit der erwarteten festen Er\u00f6ffnung k\u00e4mpft der <b class=\"bold\">Dax<\/b> um eine R\u00fcckkehr in die Trading-Range zwischen knapp 23.300 Punkten und der Widerstandszone, die von 24.450 bis zum Allzeithoch bei 24.772 Punkten reicht. Vorb\u00f6rslich wird der deutsche Leitindex knapp 1 Prozent h\u00f6her direkt an der 23.300er Marke errechnet. Oberhalb liegt als n\u00e4chste H\u00fcrde die 200-Tage-Linie bei 23.467, dar\u00fcber die Gap-Oberkante bei 23.530. Negativ w\u00e4re laut Marktanalysten ein erneuter R\u00fcckschlag unter die 23.000er-Marke.<\/p>\n<p>08:36 UhrBHP gibt bei Anglo American klein bei<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">BHP<\/b> hat seinen erneuten Anlauf zur \u00dcbernahme des Konkurrenten Anglo American nach ersten Gespr\u00e4chen wieder aufgegeben. Das Unternehmen verfolge eine m\u00f6gliche Verbindung mit Anglo American nicht weiter, teilte der Bergbaukonzern mit. Ein Zusammenschluss h\u00e4tte zwar &#8222;starke strategische Vorz\u00fcge&#8220; geboten, hie\u00df es von BHP weiter. Der Konzern sei jedoch auch von der St\u00e4rke seiner eigenen Wachstumsstrategie \u00fcberzeugt. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der R\u00fcckzieher von BHP kommt nur wenige Monate, nachdem Anglo Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Fusion mit dem kanadischen Konkurrenten Teck Resources bekannt gegeben hatte. Mit dem Zusammenschluss soll ein weltweit f\u00fchrender Kupferproduzent entstehen. Die Aktion\u00e4re beider Unternehmen sollen in weniger als drei Wochen \u00fcber die mehr als 60 Milliarden Dollar schwere Transaktion abstimmen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im vergangenen Jahr hatte BHP bereits versucht, Anglo American f\u00fcr rund 49 Milliarden Dollar zu \u00fcbernehmen. BHP ist insbesondere an den Kupfervorkommen von Anglo in Lateinamerika interessiert, die f\u00fcr die Energiewende von Bedeutung sind. Der Deal scheiterte jedoch an der Forderung von BHP, dass Anglo seine s\u00fcdafrikanischen Platin- und Eisenerzgesch\u00e4fte abspaltet.<\/p>\n<p>08:15 UhrZinsen runter, Asien-Aktien rauf<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Mit Aufschl\u00e4gen zeigen sich die asiatischen B\u00f6rsen zu Wochenbeginn. Dabei reichen die Gewinne von 0,2 Prozent in Seoul bis 2,0 Prozent in Hongkong. Der <b class=\"bold\">Shanghai Composite<\/b> zeigt sich wenig ver\u00e4ndert. In Tokio findet wegen eines Feiertages kein Handel statt. F\u00fcr eine positive Stimmung sorgt die Aussicht auf US-Zinssenkungen, die am Freitag auch schon die Wall Street angetrieben hatte. Sie war vor allem von Fed-Mitglied John Williams ausgel\u00f6st worden. Eine weitere Zinssenkung &#8222;in naher Zukunft&#8220; k\u00f6nnte gerechtfertigt sein, um die Zinss\u00e4tze n\u00e4her an eine neutrale Einstellung zu bringen, die das Wachstum weder befl\u00fcgelt noch verlangsamt, so Williams. Die \u00c4u\u00dferungen des Pr\u00e4sidenten der New Yorker Fed seien bemerkenswert, da er ein enger Vertrauter von US-Notenbankpr\u00e4sident Jerome Powell sei, hei\u00dft es.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Immer mehr Fed-Vertreter, darunter auch einige, die sich im September und Oktober f\u00fcr Zinssenkungen ausgesprochen hatten, hatten dagegen in den vergangenen zwei Wochen angedeutet, dass sie eine weitere Senkung im n\u00e4chsten Monat nicht f\u00fcr gerechtfertigt halten. Problematisch f\u00fcr die B\u00f6rsen ist, dass die vom Trump-Shutdown gezeichneten US-Beh\u00f6rden keinen eigenst\u00e4ndigen Inflationsbericht f\u00fcr Oktober vorlegen wollen. Er soll zusammen mit den November-Daten mit einer Verz\u00f6gerung am 18. Dezember ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das bedeutet, dass die Fed \u00fcber keine Besch\u00e4ftigungs- und Inflationsdaten verf\u00fcgen wird, die aktueller sind als die vom September, wenn sich die Mitglieder am 9. und 10. Dezember treffen, um ihre letzte geplante Zinsentscheidung f\u00fcr 2025 zu treffen.<\/p>\n<p>07:56 UhrDas ist los am Rohstoffmarkt<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Am Rohstoffmarkt stagniert der Preis f\u00fcr die Nordseesorte <b class=\"bold\">Brent<\/b> bei 62,49 Dollar je Barrel. Das US-\u00d6l <b class=\"bold\">WTI<\/b> notiert 0,2 Prozent schw\u00e4cher bei 57,97 Dollar. H\u00e4ndler verweisen auf Hoffnungen auf eine m\u00f6gliche Erh\u00f6hung des Angebots. Hintergrund sind die Verhandlungen und Diskussionen zwischen den USA und der Ukraine zu einem m\u00f6glichen Friedensplan zur Beendigung des Krieges in der Ukraine. <\/p>\n<p>07:38 UhrZwei Entwicklungen st\u00fctzen den Dax<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Mit einer festen Er\u00f6ffnung an den europ\u00e4ischen Aktienm\u00e4rkten rechnen Marktteilnehmer zum Wochenauftakt. Der <b class=\"bold\">Dax<\/b> wird vorb\u00f6rslich knapp 1 Prozent h\u00f6her an der Marke von 23.300 Punkten errechnet. &#8222;Die Risikobereitschaft nimmt wieder zu&#8220;, so ein Marktteilnehmer. Die Futures auf die US-Indizes ziehen ebenfalls weiter an, und auch die Kryptow\u00e4hrungen k\u00f6nnen sich von den j\u00fcngsten Tiefs erholen. Am Rentenmarkt bewegen sich die Kurse dagegen nur wenig.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Gest\u00fctzt wird die Stimmung von zwei Entwicklungen&#8220;, so der Marktteilnehmer. Zum einen nehme die Zinssenkungsfantasie in den USA wieder zu. Der Chef der Fed-Filiale in New York John Williams sagte, eine weitere Zinssenkung k\u00f6nnte bereits in naher Zukunft gerechtfertigt sein. Die Zinssenkungserwartung f\u00fcr die Dezember-Sitzung stieg daraufhin auf \u00fcber 70 Prozent von nur 40 Prozent vor der Rede.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Daneben st\u00fctzt die Hoffnung auf ein Ende des Ukraine-Kriegs weiter die Stimmung. Nach dem Treffen der Ukraine-Unterst\u00fctzungsrunde in Genf kommen positive Signale sowohl von den US-Vermittlern als auch von der Ukraine selbst. &#8222;Die Frage ist zwar, ob sich Russland kompromissbereit zeigt&#8220;, so der Marktteilnehmer. Dass die M\u00e4rkte hier relativ optimistisch seien, zeige der \u00d6lpreis, der kaum von der steigenden Risikobereitschaft profitiere und in der N\u00e4he der j\u00fcngsten Tiefs verharre.<\/p>\n<p>07:18 UhrMeta soll Studie zu psychischen Sch\u00e4den vertuscht haben\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Meta<\/b> hat Gerichtsdokumenten zufolge eine Studie mit Belegen f\u00fcr psychische Sch\u00e4den durch seine Plattformen gestoppt. In dem Forschungsprojekt &#8222;Project Mercury&#8220; aus dem Jahr 2020 h\u00e4tten Nutzer, die eine Woche lang auf Facebook verzichteten, \u00fcber &#8222;geringere Gef\u00fchle von Depression, Angst, Einsamkeit und weniger sozialen Vergleichsdruck&#8220; berichtet, hei\u00dft es in den Gerichtsakten. Anstatt die Ergebnisse zu ver\u00f6ffentlichen, habe Meta das Projekt jedoch beendet. Ein Meta-Sprecher wies die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. Die Studie sei wegen methodischer M\u00e4ngel eingestellt worden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Enth\u00fcllungen sind Teil einer Klage von US-Schulbezirken gegen die Konzerne Meta, Google, TikTok und Snapchat. Den Kl\u00e4gern zufolge habe Meta aus Sorge um das Nutzerwachstum die Sicherheit von Jugendlichen bewusst vernachl\u00e4ssigt. So seien Schutzfunktionen absichtlich unwirksam gestaltet und Bem\u00fchungen gegen Kindersch\u00e4nder blockiert worden. Ein Konto sei zudem erst nach 17 nachgewiesenen F\u00e4llen von versuchter sexueller Anbahnung entfernt worden. Konzernchef Mark Zuckerberg habe erkl\u00e4rt, die Sicherheit von Kindern sei nicht sein Hauptanliegen, da er sich auf das Metaverse konzentriere. Der Meta-Sprecher bezeichnete die Vorw\u00fcrfe als &#8222;aus dem Zusammenhang gerissene Zitate und auf Fehlinformationen beruhende Meinungen&#8220; und betonte, die Sicherheitsma\u00dfnahmen seien wirksam.<\/p>\n<p>07:00 Uhr&#8220;Wirtschaft ist Wirtschaft, Politik ist Politik \u2026&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung in den USA beschert den B\u00f6rsen in Asien zum Wochenauftakt eine uneinheitliche Tendenz. W\u00e4hrend der s\u00fcdkoreanische Leitindex <b class=\"bold\">Kospi<\/b> um 0,7 Prozent zulegt, tendiert die B\u00f6rse in Shanghai schw\u00e4cher. Der <b class=\"bold\">Shanghai Composite<\/b> verliert 0,3 Prozent auf 3821,68 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in<b class=\"bold\"> Shanghai<\/b> <b class=\"bold\">und Shenzhen<\/b> f\u00e4llt 0,6 Prozent auf 4427,55 Punkte. An der B\u00f6rse in Tokio wird wegen eines Feiertags nicht gehandelt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im Fokus stehen zudem die angespannten Beziehungen zwischen China und Japan. Ausl\u00f6ser sind \u00c4u\u00dferungen der japanischen Ministerpr\u00e4sidentin Sanae Takaichi zu Taiwan. Auf der Automesse in Guangzhou zeigen sich chinesische Kunden davon jedoch unbeeindruckt. &#8222;Wirtschaft ist Wirtschaft, Politik ist Politik, und beides sollte nicht vermischt werden&#8220;, sagt ein Kaufinteressent bei Honda. Trotz der Spannungen bleibt China f\u00fcr japanische Autobauer wie Nissan ein wichtiger Markt und Produktionsstandort.<\/p>\n<p>06:40 UhrWird der Zollkonflikt zwischen den USA und der EU ausger\u00e4umt?<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zollkonflikte, \u00dcberkapazit\u00e4ten, Abschottung: Wenn US-Handelsminister Howard Lutnick und der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer nach Br\u00fcssel kommen, werden voraussichtlich viele komplizierte Themen zur Sprache kommen. Die beiden US-Vertreter treffen die Handelsministerinnen und -minister der EU.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im Zollstreit zwischen Br\u00fcssel und Washington gibt es eigentlich seit Monaten eine Grundsatzeinigung auf ein Abkommen. Doch es gibt immer noch offene Details zum umstrittenen Deal. So wird unter anderem um die Umsetzung einer im August ver\u00f6ffentlichten gemeinsamen Erkl\u00e4rung gerungen. Ob es nach dem Treffen greifbare Ergebnisse geben wird, ist noch unklar.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im Sommer hatten sich EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und US-Pr\u00e4sident Donald Trump darauf geeinigt, dass f\u00fcr die meisten EU-Importe in die USA ein Basiszollsatz in H\u00f6he von 15 Prozent gilt. Im Raum standen zuvor noch deutlich h\u00f6here Abgaben. Daf\u00fcr hat von der Leyen unter anderem versprochen, dass die EU bis zum Ende von Trumps Amtszeit US-Energie im Wert von 750 Milliarden Dollar kaufen will.<\/p>\n<p>06:19 UhrYen steht am Devisenmarkt im Fokus<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">An den Devisenm\u00e4rkten steht derweil der Yen im Mittelpunkt, der in der N\u00e4he eines Zehnmonatstiefs verharrte. H\u00e4ndler sind wachsam bez\u00fcglich m\u00f6glicher Interventionen der japanischen Beh\u00f6rden zur St\u00fctzung der W\u00e4hrung. &#8222;Der Dollar-Yen wird definitiv weiter steigen, auch wenn man versucht zu intervenieren&#8220;, sagt Saktiandi Supaat, Devisenstratege bei Maybank. &#8222;Ich glaube nicht, dass sie die Richtung aufhalten k\u00f6nnen, vielleicht nur das Tempo.&#8220; <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der <b class=\"bold\">Dollar<\/b> 0,2 Prozent auf 156,62 Yen und legt auch zum Yuan leicht auf 7,1076 zu. Zur Schweizer W\u00e4hrung r\u00fcckt er auf 0,8082 Franken vor. Der <b class=\"bold\">Euro<\/b> notiert fast unver\u00e4ndert bei 1,1517 Dollar und zieht zum Franken leicht auf 0,9310 an.<\/p>\n<p>05:59 UhrAbsturz oder Jahresendrally: Daran h\u00e4ngt&#8217;s<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Stimmung am deutschen Aktienmarkt d\u00fcrfte Experten zufolge in der letzten Novemberwoche nerv\u00f6s bleiben. Anleger fragen sich, ob das anhaltend rasante Wachstum des KI-B\u00f6rsenlieblings Nvidia den Weg f\u00fcr eine Jahresendrally ebnet oder doch noch eine Korrektur droht.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Denn die stark gestiegenen Bewertungen der Tech-Giganten an der Wall Street sch\u00fcren Zweifel an der Nachhaltigkeit der Rally. Am vergangenen Freitag rutschte der <b class=\"bold\">Dax<\/b> zeitweise unter die Marke von 23.000 Punkten und verbuchte mit 23.091 Z\u00e4hlern am Ende einen Wochenverlust von rund drei Prozent. Die Angst der Investoren vor einer KI-Blase ist nach Meinung von S\u00f6ren Wiedau von der Weberbank momentan zumindest \u00fcberzogen. &#8222;Die Bewertungen sind zwar hoch, bewegen sich im historischen Vergleich aber nicht in extremen Regionen und werden vor allem durch eine dynamische Gewinnentwicklung gest\u00fctzt&#8220;, sagt der Portfoliomanager. &#8222;Viele f\u00fchrende b\u00f6rsennotierte KI- und Technologiekonzerne erwirtschaften so starke laufende Mittelzufl\u00fcsse, dass sie ihre milliardenschweren Investitionsprogramme weitgehend aus dem operativen Gesch\u00e4ft finanzieren k\u00f6nnen.&#8220; Die Abh\u00e4ngigkeit von Fremdkapital bleibe damit \u00fcberschaubar, anders als in fr\u00fcheren \u00dcbertreibungsphasen. Als besorgniserregend stufen Analysten von Raiffeisen Research jedoch die Tatsache ein, dass mittlerweile das Wohl des gesamten Aktienmarkts an Nvidia h\u00e4nge. Die Abh\u00e4ngigkeit des Marktes von nur einem einzigen Sektor sei &#8222;fatal&#8220;, hei\u00dft es auch bei den Strategen der LBBW.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wie es um die Stimmung in den Chefetagen deutscher Firmen bestellt ist, wird der <b class=\"bold\">Ifo-Gesch\u00e4ftsklimaindex<\/b> f\u00fcr November zum Wochenstart zeigen. Zuletzt hatte sich das Barometer aufgehellt. Am Dienstag wird dann die zweite Sch\u00e4tzung f\u00fcr das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland kommen. Dabei komme es vor allem auf die Detailzahlen an, sagt die Helaba. Zur Wochenmitte steht das sogenannte Beige Book der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) im Blick, am Donnerstag bleibt wegen Thanksgiving die Wall Street geschlossen, am Freitag handelt sie dann nur verk\u00fcrzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"11:18 Uhr&#8220;Viel Angst im Markt &#8211; wie kurz nach Corona-Ausbruch&#8220; Hohe Staatsausgaben und schwache Kryptokurse belasten die Stimmung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":598535,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,171,174,173,172],"class_list":{"0":"post-598534","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-markets","14":"tag-maerkte","15":"tag-unternehmen","16":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115604215208968360","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/598534","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=598534"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/598534\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/598535"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=598534"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=598534"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=598534"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}