{"id":598728,"date":"2025-11-24T12:35:24","date_gmt":"2025-11-24T12:35:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/598728\/"},"modified":"2025-11-24T12:35:24","modified_gmt":"2025-11-24T12:35:24","slug":"russland-erklaert-correctiv-zur-unerwuenschten-organisation-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/598728\/","title":{"rendered":"Russland erkl\u00e4rt \u201eCorrectiv\u201c zur \u201eunerw\u00fcnschten Organisation\u201c"},"content":{"rendered":"<p>\u201eCorrectiv\u201c ist jede T\u00e4tigkeit in der Russischen F\u00f6deration untersagt. Russische Staatsb\u00fcrger, die Kontakt mit \u201eCorrectiv\u201c haben, k\u00f6nnen zudem von russischen Beh\u00f6rden verfolgt werden \u2013 selbst ein \u201eLike\u201c im Internet k\u00f6nnte gef\u00e4hrlich werden.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat das Online-Plattform \u201eCorrectiv\u201c nach Angaben der Organisation zur sogenannten unerw\u00fcnschten ausl\u00e4ndischen Organisation erkl\u00e4rt. \u201eDamit stellt der russische Staat unsere journalistische Arbeit pauschal unter Strafandrohung \u2013 und zeigt gleichzeitig, dass unsere Arbeit wirkt\u201c, wie \u201eCorrectiv\u201c am Montag mitteilte. Weiter hei\u00dft es, unabh\u00e4ngige Recherche solle in Russland offenbar unm\u00f6glich gemacht werden.<\/p>\n<p>Seit dem russischen \u00dcberfall auf die Ukraine im Februar 2022 steigt der Druck auf westliche Journalisten in Russland.<\/p>\n<p>Mit diesem Schritt sei \u201eCorrectiv\u201c jede T\u00e4tigkeit in der Russischen F\u00f6deration gesetzlich untersagt, hie\u00df es weiter. Russische Staatsb\u00fcrger, die im In- oder Ausland mit \u201eCorrectiv\u201c Kontakt haben, k\u00f6nnten von russischen Beh\u00f6rden verfolgt werden. <\/p>\n<p>Jede Form der Zusammenarbeit mit \u201eCorrectiv\u201c werde kriminalisiert, erkl\u00e4rten deren Macher. Dazu z\u00e4hlten die Teilnahme an Gespr\u00e4chen, die Weitergabe von Informationen, die Mitwirkung an Recherchen und die Organisation gemeinsamer Projekte, das Weiterleiten eines Artikels, das \u00dcbersetzen eines Textes sowie das Kommentieren oder Liken von \u201eCorrectiv\u201c-Inhalten in sozialen Netzwerken.<\/p>\n<p>\u201eCorrectiv\u201c-Gr\u00fcnder und -Herausgeber David Schraven sagte: \u201eDiese Einstufung ist ein Angriff auf unabh\u00e4ngigen Journalismus und ein Versuch, kritische Berichterstattung einzusch\u00fcchtern. Wir lassen uns davon nicht abhalten.\u201c<\/p>\n<p>Schraven erg\u00e4nzte, dass die Einstufung die Recherchen erschwerten, aber nicht unm\u00f6glich machten. \u201eWir bewerten den Schutz potenzieller Quellen und Gespr\u00e4chspartner aus Russland neu. Wir werden unsere Sicherheitsma\u00dfnahmen verst\u00e4rken.\u201c<\/p>\n<p>Das Recherchenetzwerk \u201eCorrectiv\u201c wurde 2014 gegr\u00fcndet. <\/p>\n<p>epd\/krott<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eCorrectiv\u201c ist jede T\u00e4tigkeit in der Russischen F\u00f6deration untersagt. Russische Staatsb\u00fcrger, die Kontakt mit \u201eCorrectiv\u201c haben, k\u00f6nnen zudem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":598729,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[186,331,332,15323,13332,13,167,14,15,110,143077,4043,4044,850,307,12,143078],"class_list":{"0":"post-598728","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-afd","9":"tag-aktuelle-nachrichten","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-balken-inbox","12":"tag-david","13":"tag-headlines","14":"tag-investigation","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-newsteam","18":"tag-rechtsextremismus-ks","19":"tag-russia","20":"tag-russian-federation","21":"tag-russische-foederation","22":"tag-russland","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-schraven"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115604706039705951","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/598728","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=598728"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/598728\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/598729"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=598728"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=598728"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=598728"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}