{"id":598889,"date":"2025-11-24T14:15:26","date_gmt":"2025-11-24T14:15:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/598889\/"},"modified":"2025-11-24T14:15:26","modified_gmt":"2025-11-24T14:15:26","slug":"studie-ermittelt-riesigen-finanzbedarf-fuer-infrastruktur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/598889\/","title":{"rendered":"Studie ermittelt riesigen Finanzbedarf f\u00fcr Infrastruktur"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/bahngleise-112.jpg\" alt=\"Zwei Bauarbeiter gehen im Gleisbett neben den Bahnschienen\" title=\"Zwei Bauarbeiter gehen im Gleisbett neben den Bahnschienen | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 24.11.2025 13:16 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Eine neue Studie hat einen riesigen \u00f6ffentlichen Finanzbedarf f\u00fcr den Verkehr ermittelt: fast 400 Milliarden Euro bis 2030. Wo soll so viel Geld herkommen? Die Autoren machen kontroverse Vorschl\u00e4ge.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr die Schienenwege, Fernstra\u00dfen, den \u00f6ffentlichen Personennahverkehr sowie die Transformation der Automobilwirtschaft gibt es bis 2030 einen \u00f6ffentlichen Finanzbedarf von 390 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue <a href=\"https:\/\/www.agora-verkehrswende.de\/veroeffentlichungen\/eckpunkte-fuer-die-finanzierung-eines-zukunftsfaehigen-verkehrssystems\" title=\"Agora-Studie Finanzbedarf Verkehr\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Studie<\/a> der Denkfabriken Agora Verkehrswende und Dezernat Zukunft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Etwas mehr als die H\u00e4lfte entf\u00e4llt auf die bundeseigenen Verkehrsinfrastrukturen und die F\u00f6rderung der Transformation der Automobilwirtschaft und liegt damit in der Finanzierungsverantwortung des Bundes&#8220;, hei\u00dft es in der Studie, \u00fcber die zun\u00e4chst die S\u00fcddeutsche Zeitung berichtete.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr die Schiene geht die Studie von einem \u00f6ffentlichen Finanzbedarf von 146 Milliarden Euro bis 2030 aus, f\u00fcr Fernstra\u00dfen sind es 38,2 Milliarden Euro. F\u00fcr den \u00f6ffentlichen Nahverkehr veranschlagt die Studie mehr als 181 Milliarden Euro.\u00a0<\/p>\n<p>    Studie bringt Pkw-Maut ins Gespr\u00e4ch<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Es ist h\u00f6chste Zeit f\u00fcr einen Neustart in der Finanzierung des Verkehrssystems&#8220;, sagt Wiebke Zimmer, stellvertretende Direktorin von Agora Verkehrswende, laut Mitteilung. Das Sonderverm\u00f6gen der Bundesregierung f\u00fcr Infrastruktur und Klimaneutralit\u00e4t sei ein wichtiger erster Schritt, reiche aber &#8222;bei Weitem nicht aus, um Schienen, Br\u00fccken und Stra\u00dfen sowie Busse und Bahnen f\u00fcr die Zukunft fit zu machen&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Studie besch\u00e4ftigt sich angesichts des gro\u00dfen Investitionsbedarfs auch mit verschiedenen Finanzierungsoptionen, etwa Steuerreformen oder der Einf\u00fchrung einer Pkw-Maut.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;F\u00fcr eine dauerhaft tragf\u00e4hige Finanzierung des Verkehrssystems sind aus unserer Sicht zus\u00e4tzliche Kredite und Geb\u00fchren zentral&#8220;, sagte Vera Huwe vom Dezernat Zukunft laut Mitteilung. &#8222;Eine verursachergerechte Pkw-Maut sichert die Infrastrukturfinanzierung unabh\u00e4ngig von der \u00f6ffentlichen Haushaltslage und erm\u00f6glicht eine fairere Verteilung der Kosten.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Eine weitere Idee ist die Einf\u00fchrung von \u00d6PNV-Beitr\u00e4gen f\u00fcr alle, also unabh\u00e4ngig von der tats\u00e4chlichen Nutzung. &#8222;Da Dritte von einem guten \u00d6PNV-Angebot, das das Stra\u00dfennetz entlastet und verl\u00e4sslich planbare Verkehre erm\u00f6glicht, profitieren, kann es gerechtfertigt sein, sie an der Finanzierung des \u00d6PNV zu beteiligen&#8220;, hei\u00dft es dazu in der Studie. Eine solche Abgabe k\u00f6nne bundesweit\u00a0mit regional differenzierten S\u00e4tzen ausgestaltet werden.\u00a0<\/p>\n<p>    Sachverst\u00e4ndigenrat begleitete Studien-Erstellung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;\u00d6PNV-Beitr\u00e4ge, die unabh\u00e4ngig von der individuellen Nutzung erhoben werden, ber\u00fccksichtigen, dass Wirtschaft und Gesellschaft davon profitieren, wenn eine Region gut mit Bus und Bahn erschlossen ist&#8220;, sagte Huwe dazu. &#8222;F\u00fcr die Zahlung dieser Beitr\u00e4ge k\u00e4men Nutznie\u00dfende wie zum Beispiel Unternehmen oder Einwohnerinnen und Einwohner infrage.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr ihre Berechnung f\u00fchrten die beiden Denkfabriken bereits vorliegende Studien zusammen und erg\u00e4nzten sie um eigene Annahmen. Dar\u00fcber hinaus wurde die Studie von einem Sachverst\u00e4ndigenrat aus Verkehrs- und Finanzwirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik begleitet.\u00a0Mit im Sachverst\u00e4ndigenrat dabei waren etwa die IG-Metall-Chefin Christiane Benner, der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bahn, Werner Gatzer, und Alexander M\u00f6ller vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 24.11.2025 13:16 Uhr Eine neue Studie hat einen riesigen \u00f6ffentlichen Finanzbedarf f\u00fcr den Verkehr ermittelt: fast 400&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":598890,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,1721,30,13,5544,14,15,12],"class_list":{"0":"post-598889","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-finanzen","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-infrastruktur","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115605100124163805","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/598889","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=598889"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/598889\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/598890"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=598889"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=598889"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=598889"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}