{"id":599058,"date":"2025-11-24T15:57:15","date_gmt":"2025-11-24T15:57:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/599058\/"},"modified":"2025-11-24T15:57:15","modified_gmt":"2025-11-24T15:57:15","slug":"paula-modersohn-becker-jubilaeumsausstellungen-in-bremen-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/599058\/","title":{"rendered":"Paula Modersohn-Becker: Jubil\u00e4umsausstellungen in Bremen 2026"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>2026\/27 feiern in der Bremer B\u00f6ttcherstra\u00dfe mehrere Ausstellungen den 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker und das 100-j\u00e4hrige Bestehen ihres Museums.<\/li>\n<li>Die geplante Ausstellung &#8222;Edvard Munch und Paula Modersohn-Becker&#8220; wurde aus finanziellen Gr\u00fcnden abgesagt, da keine zus\u00e4tzlichen Gelder der Stadt Bremen flie\u00dfen.<\/li>\n<li>Weitere Highlights: Die Retrospektive &#8222;Becoming Paula&#8220;, eine Werkschau von Wiebke Mertens, die Ausstellung &#8222;Die Blauen Reiterinnen&#8220; und eine R\u00fcckblickschau zum Museumsjubil\u00e4um.<\/li>\n<\/ul>\n<p>            Mehr anzeigen<br \/>\n            Weniger anzeigen<\/p>\n<p>\n    Zuerst die gute Nachricht: <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/landkreis-osterholz\/gemeinde-worpswede\/150-jahre-paula-modersohn-becker-ausstellung-in-worpswede-startet-doc818wjk13y7lf5ezcyr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Am 8. Februar 2026 feiert die Kunstwelt den 150. Geburtstag der Malerin Paula Modersohn-Becker<\/a> \u2013 im Jahr darauf begeht das Bremer<a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/kultur\/bremer-museen-boettcherstrasse-widmen-sich-rilke-und-der-kunst-doc82j4r36ps9xcoyfg2ee\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Paula-Modersohn-Becker-Museum<\/a> sein 100-j\u00e4hriges Bestehen \u2013 als erstes Museum weltweit, das allein einer K\u00fcnstlerin gewidmet war. Beide Jubil\u00e4en werden in der B\u00f6ttcherstra\u00dfe von interessanten Ausstellungen begleitet.\n<\/p>\n<p>Die schlechte Nachricht folgt leider gleich hinterdrein: Die bereits angek\u00fcndigte Ausstellung &#8222;Edvard Munch und Paula Modersohn-Becker&#8220;, die vom 26. September 2026 bis 21. Februar 2027 stattfinden und thematische Querverbindungen in den Werken der beiden aufzeigen wollte, musste abgesagt werden. Aus finanziellen Gr\u00fcnden: &#8222;Die Stadt Bremen hatte positive Signale gesandt, dass die Zuwendungen f\u00fcr unser unterfinanziertes Haus erh\u00f6ht w\u00fcrden&#8220;, berichtete Museumsdirektor Frank Schmidt am Montag bei der Vorstellung des <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/thema\/jubilaeum-q15955568\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jubil\u00e4um<\/a>sprogramms. &#8222;Wegen der schwierigen Haushaltslage bekommen wir nun nicht mehr Geld; das w\u00e4re aber ein wichtiger Baustein f\u00fcr unsere Planung gewesen.&#8220;<\/p>\n<p>Mehrere 100.000 Euro h\u00e4tten am Ende gefehlt, um eine Ausstellung dieser Gr\u00f6\u00dfe auszurichten. &#8222;Irgendwann konnten wir nicht mehr auf weitere Sponsoren hoffen.&#8220; Damit habe man die Schau, die bereits zweieinhalb Jahre mit dem Edvard-Munch-Museum in Oslo (Norwegen) vorbereitet worden war, abblasen m\u00fcssen. Die \u00f6ffentliche Unterst\u00fctzung &#8222;am untersten Ende&#8220; f\u00fchre \u00fcberdies dazu, dass ein barrierefreier Umbau des Museums ebenso vertagt werden m\u00fcsse wie die engere r\u00e4umliche Anbindung der Paula-Modersohn-Becker-Stiftung an das Haus. Immerhin: Die \u00fcbrigen auf dem Jubil\u00e4umsflyer angek\u00fcndigten Ausstellungen finden statt.<\/p>\n<p>    <strong>Die Geburtstagsschau:<\/strong> Zum 150. Geburtstag der Malerin plant das Museum vom 8. Februar bis 6. September 2026 die Retrospektive &#8222;Becoming Paula&#8220;. &#8222;Viele Menschen empfinden bei Paula Modersohn-Becker eine Vertrautheit&#8220;, bemerkt Frank Schmidt. &#8222;Wir haben uns deshalb entschieden, ausnahmsweise nur ihren Vornamen in den Titel zu setzen.&#8220;\n<\/p>\n<p>F\u00fcnf Themenkomplexe soll die Ausstellung umfassen. Anhand von Portr\u00e4ts wird das Netzwerk der Worpsweder K\u00fcnstlerin vorgestellt, die ihre F\u00fchler auch nach Berlin, London und Paris ausstreckte. Mit fr\u00fchen Arbeiten \u2013 darunter viele aus Privatbesitz \u2013 und einer Reihe von Selbstbildnissen zeichnet man ihre malerische Entwicklung nach. Ein Raum soll Worpswede und Paulas Blick auf Kinder gewidmet sein, ein weiterer den zentralen Bildern der letzten Lebensjahre 1906 und 1907, darunter das &#8222;Selbstbildnis mit Zitrone&#8220;. Zuletzt geht es um K\u00fcnstler, die sich mit Paula Modersohn-Becker auseinandergesetzt haben, wie Chantal Joffe und Georg Baselitz, der sie f\u00fcr &#8222;die wichtigste K\u00fcnstlerin des 20. Jahrhunderts&#8220; h\u00e4lt. Sein Portr\u00e4t von ihr steht nat\u00fcrlich \u2013 wie f\u00fcr seine Bilder typisch \u2013 auf dem Kopf.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" data-w=\"1200 1 Landscape\" alt=\"Verschwesterungstrunk: Wie sich Frauen ohne Konkurrenz- und Machtdenken begegnen, das wird die junge Malerin Wiebke Mertens in der Ausstellung &quot;Main Character&quot; besch\u00e4ftigen.\" class=\"inline-gallery__image withsrc\" style=\"max-height:unset;aspect-ratio:16\/9\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Landscapewiebke-mertens-wohin-du-willst-fotorealismus-gem-lde-ausstellung-main-character-karin-hollw.webp\"\/><\/p>\n<p>Verschwesterungstrunk: Wie sich Frauen ohne Konkurrenz- und Machtdenken begegnen, das wird die junge Malerin Wiebke Mertens in der Ausstellung &#8222;Main Character&#8220; besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>                    Foto:<br \/>\n     Wiebke Mertens <\/p>\n<p>    <strong>Nachwuchs und L\u00fcckenf\u00fclller: <\/strong>Die 28-j\u00e4hrige K\u00fcnstlerin Wiebke Mertens, die 2024 mit dem Karin-Hollweg-Preis ausgezeichnet wurde, darf ihre aktuellen Werke vom 13. Juni bis 13. September 2026 im Paula-Modersohn-Becker-Saal pr\u00e4sentieren. Unter dem Titel &#8222;Main Character&#8220; beleuchtet sie in zw\u00f6lf Arbeiten den in den sozialen Netzwerken verbreiteten Hang zur Selbstinszenierung. Ihre fotorealistischen Bilder, darunter ein Gro\u00dfformat mit zwei Frauen beim Verschwesterungstrunk, m\u00f6chten M\u00f6glichkeiten von N\u00e4he ohne Konkurrenz- und Machtdenken erkunden.\n<\/p>\n<p>Die L\u00fccke, die durch die ausgefallene Munch\/Modersohn-Becker-Ausstellung entsteht, soll eine kleine Schau f\u00fcllen, in der die Inspirationsquellen Paula Modersohn-Beckers vorgestellt werden. \u00dcber f\u00fcnf Monate hinweg werden die Leihgaben immer wieder gewechselt, darunter Werke von Lucas Cranach, Arnold B\u00f6cklin, Max Klinger und Hans von Mar\u00e9es.<\/p>\n<p>    <strong>Ein Dutzend K\u00fcnstlerinnen:<\/strong> Ein Brief von 1913, in dem sich Else Lasker-Sch\u00fcler 1913 als &#8222;blaue Reiterreiterin Freundin&#8220; bezeichnete, inspiriert die Ausstellung &#8222;Die Blauen Reiterinnen&#8220;, die vom 13. M\u00e4rz bis 29. August 2027 im Paula-Modersohn-Becker-Museum Station macht. Gemeinsam mit Museen in Wiesbaden und Ascona (Schweiz) sowie dem M\u00fcnchner Lenbachhaus konzipiert, lenkt sie den Blick auf zw\u00f6lf Frauen, die der von Franz Marc und Wassily Kandinsky gegr\u00fcndeten K\u00fcnstlergruppe &#8222;Der Blaue Reiter&#8220; nahestanden. Darunter sind Gabriele M\u00fcnter, Else Lasker-Sch\u00fcler und Marianne von Werefkin, die lange Zeit nur als Malergattinnen wahrgenommenen Maria Franck-Marc, Sonia Delaunay-Terk und Elisabeth Erdmann-Macke, aber auch wenig bekannte Namen wie Erma Bossi oder Natalia Gontscharowa.\n<\/p>\n<p>    <strong>Das Museumsjubil\u00e4um:<\/strong> Die Schau zum 100-j\u00e4hrigen Bestehen des Paula Modersohn-Becker-Museums schlie\u00dflich f\u00fchrt vom 11. September 2027 bis 13. Februar 2028 zur\u00fcck ins Gr\u00fcndungsjahr 1927. Museumsdirektor Frank Schmidt m\u00f6chte die Pioniertat des Kaufmanns Ludwig Roselius herausstreichen: &#8222;Alle anderen Museen, die K\u00fcnstlerinnen gewidmet sind, wurden erst nach dem Zweiten Weltkrieg gegr\u00fcndet, etwa das Frida-Kahlo-Museum in Mexiko-Stadt 1958 und das K\u00e4the-Kollwitz-Museum in Berlin 1985.&#8220; Au\u00dferdem will er m\u00f6glichst viele Bilder Paula Modersohn-Beckers versammeln, die bei der Er\u00f6ffnung gezeigt und sp\u00e4ter verkauft wurden. &#8222;Wir m\u00f6chten zeigen, welche Ausstrahlung unser Haus von Anfang an hatte.&#8220;\n<\/p>\n<p>                Info<\/p>\n<p>Weiter Informationen unter www.museen-boettcherstrasse.de <\/p>\n<p>                    Welche Ausstellungen sind 2026\/27 im Paula-Modersohn-Becker-Museum in Bremen geplant?<\/p>\n<p>Laut den vorliegenden Artikeln geben weder Artikel\u202f1 noch Artikel\u202f2 oder 3 Hinweise auf geplante Ausstellungen f\u00fcr die Jahre 2026\/27 im Paula-Modersohn-Becker-Museum in Bremen. Die genannten Ausstellungen beziehen sich ausschlie\u00dflich auf Programme bis einschlie\u00dflich Anfang 2025 und beinhalten keine Informationen zu sp\u00e4teren Jahren. Daher liegen zu geplanten Ausstellungen im Paula-Modersohn-Becker-Museum f\u00fcr 2026\/27 keine Angaben aus den bereitgestellten Quellen vor.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                    Warum musste die gemeinsame Ausstellung von Edvard Munch und Paula Modersohn-Becker abgesagt werden?<\/p>\n<p>Die geplante gemeinsame Ausstellung von Edvard Munch und Paula Modersohn-Becker musste abgesagt werden, weil beide K\u00fcnstler stattdessen aktuell jeweils eigenen gro\u00dfen Ausstellungen in verschiedenen Museen gewidmet sind. W\u00e4hrend Paula Modersohn-Becker im Rahmen ihres 150. Geburtstags mit einer umfassenden Jubil\u00e4umsausstellung in den Worpsweder Museen geehrt wird, ist Edvard Munch Thema einer gro\u00df angelegten Sonderausstellung in den Kunstsammlungen Chemnitz. Aufgrund dieser parallelen Ausstellungsvorhaben lie\u00dfen sich die Werke beider K\u00fcnstler nicht wie urspr\u00fcnglich geplant gemeinsam pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                    Wie wird die Rolle von K\u00fcnstlerinnen in der modernen Kunstgeschichte durch die geplanten Ausstellungen im Paula-Modersohn-Becker-Museum dargestellt?<\/p>\n<p>Die geplanten Ausstellungen im Paula-Modersohn-Becker-Museum und den Worpsweder Museen stellen die Rolle von K\u00fcnstlerinnen in der modernen Kunstgeschichte beispielhaft als Wegbereiterinnen weiblicher Selbstbestimmung und k\u00fcnstlerischer Innovation heraus. Neben den Werken der international anerkannten Paula Modersohn-Becker werden gezielt auch Arbeiten ihrer weniger bekannten Zeitgenossinnen wie Clara Rilke-Westhoff, Ottilie Reylaender und K\u00e4the Kollwitz gezeigt, um die Vielfalt und das gesellschaftliche Engagement von K\u00fcnstlerinnen bis in die Gegenwart zu beleuchten. Die Ausstellungen vermitteln dadurch ein facettenreiches Bild weiblicher Kreativit\u00e4t, werfen gesellschaftlich relevante Fragen zur Gleichberechtigung auf und unterstreichen die anhaltende Aktualit\u00e4t weiblicher Selbstbehauptung in der Kunst.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.<br \/>\n                <a class=\"more-btn\" href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/generative-ki\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                    \u2192 Mehr Infos<br \/>\n                <\/a><\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc83ehclq1e9u4z259o61\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/kultur\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"2026\/27 feiern in der Bremer B\u00f6ttcherstra\u00dfe mehrere Ausstellungen den 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker und das 100-j\u00e4hrige Bestehen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":599059,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-599058","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115605501104039780","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/599058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=599058"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/599058\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/599059"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=599058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=599058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=599058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}