{"id":599283,"date":"2025-11-24T18:12:18","date_gmt":"2025-11-24T18:12:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/599283\/"},"modified":"2025-11-24T18:12:18","modified_gmt":"2025-11-24T18:12:18","slug":"knierim-werft-in-kiel-drohnenfertigung-ergaenzt-yachtbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/599283\/","title":{"rendered":"Knierim Werft in Kiel: Drohnenfertigung erg\u00e4nzt Yachtbau"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Kiel. Die Knierim-Werft ist Spezialist f\u00fcr ausgefallene Auftr\u00e4ge. Am Ende der Projensdorfer Stra\u00dfe in Kiel entstehen in den gro\u00dfen Hallen neue Drohnen f\u00fcr den Einsatz auf See. Die Firmen Flanq (Rostock) und Gabler (L\u00fcbeck) pr\u00e4sentierten am Montag ihre neuen Drohnen f\u00fcr U-Boote und den Hochseeeinsatz. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die U-Boote der Zukunft werden nicht nur Torpedos und Flugk\u00f6rper einsetzen. Die neuen Konzepte sehen auch Schw\u00e4rme von Drohnen vor, die aus U-Booten heraus gestartet werden k\u00f6nnen. Sie f\u00e4chern an der Oberfl\u00e4che aus und k\u00f6nnen dabei aus der sicheren Tiefe von einem U-Boot gesteuert werden. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Generell ist das Thema der autonomen Systeme auf dem Vormarsch. Der Ukraine-Krieg dient dabei auch als Erfahrungsschatz. \u201eMan muss sich nur die Entwicklung seit 2022 anschauen. Ein paar Drohnen dieser Art haben daf\u00fcr gesorgt, dass das Schwarze Meer frei von russischen Marineschiffen ist\u201c, so ein Besucher der Pr\u00e4sentation. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Zu den Vorreitern dieser Entwicklung geh\u00f6rt in Deutschland die 2019 in Halstenbek gegr\u00fcndete Firma Sub Sea Services. Zun\u00e4chst standen Wissenschaft und Seeraum\u00fcberwachung auf der Agenda f\u00fcr die unbemannten Systeme. Der Ukraine-Krieg hat aber schnell ein neues Gesch\u00e4ftsfeld beschert. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Erste Drohne geht nach Polen<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Mit ihrer Tochter Flanq ist Sub Sea Services jetzt erfolgreich im Milit\u00e4r-Markt unterwegs. Am Mittwoch wird von Kiel aus die erste 24-Fuss-\u00dcberwasser-Drohne vom Typ \u201eQ-Recon 24\u2033 nach Polen ausgeliefert. Das von zwei Motoren angetriebene Doppelrumpfboot kann 1400 Seemeilen zur\u00fccklegen und erreicht mit zwei Motoren bis zu 50 Knoten. An Bord sind Radar, Kameras und Sensoren und Satellitenanbindung. \u201eEs ist optimal f\u00fcr die \u00dcberwachung von gro\u00dfen Seegebieten und kritischer Infrastruktur\u201c, sagte Daniel Esser, Mitbegr\u00fcnder von Flanq. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Ausger\u00fcstet wurde die \u201eQ-Recon 24\u2033 in Kiel, wo Flanq bei der Yachtwerft Knierim eine Halle gemietet hat. Am Montag zeigte die Firma Flanq dort ihre neuesten Produkte. Neben der \u201eQ-Recon 24\u2033 und der \u201eQ-Recon 13E\u201d wurde auch ein U-Bootprojekt gezeigt. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Ein Mitarbeiter von Knierim arbeitet am Prototypen einer U-Boot-Drohne vom Typ &quot;Ranger&quot;.\u00a0\u00a0\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/PSHJV2Y3NREJBOXVJ33645FPJI.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Es ist die Drohne \u201eRanger\u201c. Entwickelt von der L\u00fcbecker Firma Gabler. \u201eSie wird aus einem Torpedorohr eines U-Bootes ausgesto\u00dfen, taucht dann auf und operiert an der Wasseroberfl\u00e4che. Dort kann sie Daten sammeln und Funkverkehr herstellen\u201c, sagt Simon Wigger von Gabler. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Der erste Prototyp der \u201eRanger\u201c wird gerade bei Knierim gebaut. Sie soll im n\u00e4chsten Jahr in die Erprobung kommen. Die torpedof\u00f6rmige Drohne ist 4,50 Meter lang. Das Gewicht liegt laut Datenblatt zwischen 200 und 700 Kilogramm &#8211; je nach Beladung. Als Ausr\u00fcstung k\u00f6nnen neben Aufkl\u00e4rungssystemen auch Waffen eingebaut werden. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<blockquote><p>Es gibt bei Knierim einfach einen sehr guten Standort f\u00fcr diese Projekte.<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"Quotestyled__Author-sc-q277fq-1 iQZobn\">Andreas Burmester<\/p>\n<p class=\"Quotestyled__AuthorDescription-sc-q277fq-2 hQAqgn\">Maritimer Koordinator<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Warum aber kommen Unternehmen aus L\u00fcbeck, Rostock und Halstenbek nach Kiel? \u201eEs gibt hier bei Knierim einfach einen sehr guten Standort f\u00fcr diese Projekte. Gerade beim Prototypenbau bietet sich eine Lage am Wasser an\u201c, sagt Andreas Burmester, Maritimer Koordinator des Landes Schleswig-Holstein.<\/p>\n<p>Milit\u00e4rbedarf erg\u00e4nzt den Yachtbau<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">F\u00fcr Knierim sind milit\u00e4rische Projekte nicht neu. In den Hallen entstehen auch U-Bootteile f\u00fcr TKMS. Gerade bei Projekten aus glasfaserverst\u00e4rktem Kunststoff ist Knierim mit seinen Spezialfr\u00e4sen sehr weit vorn. <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Im August reparierte die Werft au\u00dferdem auch in Rekordzeit die <a href=\"https:\/\/www.kn-online.de\/lokales\/kiel\/the-ocean-race-wie-das-team-der-knierim-werft-die-holcim-reparierte-JHFH3LPAHVDZVKSP6MOCGRLIVQ.html\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\" title=\"https:\/\/www.kn-online.de\/lokales\/kiel\/the-ocean-race-wie-das-team-der-knierim-werft-die-holcim-reparierte-JHFH3LPAHVDZVKSP6MOCGRLIVQ.html\" data-vars-event-category=\"intext_link\" data-vars-event-action=\"click\" data-vars-event-label=\"https:\/\/www.kn-online.de\/lokales\/kiel\/the-ocean-race-wie-das-team-der-knierim-werft-die-holcim-reparierte-JHFH3LPAHVDZVKSP6MOCGRLIVQ.html\">Rennyacht \u201eHolcim PRB\u201c<\/a>. Sie war beim Start zum Ocean Race nach einer Kollision ausgefallen. <\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">In der Halle bei Knierim stehen zudem diverse gro\u00dfe Segelyachten und Motorboote zur Wartung. Fast alles Schiffe aus hochwertiger Produktion, die mit hohem Aufwand im Winter bearbeitet werden. Die Drohnenfertigung ist deshalb ein wichtiger Baustein bei der Auslastung. \u201eWir versuchen, uns breiter aufzustellen\u201c, sagt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gunnar Knierim. <\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-1bfvh9l-0 cSmjnJ\">KN<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kiel. Die Knierim-Werft ist Spezialist f\u00fcr ausgefallene Auftr\u00e4ge. 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