{"id":599321,"date":"2025-11-24T18:34:21","date_gmt":"2025-11-24T18:34:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/599321\/"},"modified":"2025-11-24T18:34:21","modified_gmt":"2025-11-24T18:34:21","slug":"usa-eu-stahl-zoelle-sinken-nur-bei-anderer-regulierung-von-digitalfirmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/599321\/","title":{"rendered":"USA: EU-Stahl-Z\u00f6lle sinken nur bei anderer Regulierung von Digitalfirmen"},"content":{"rendered":"<p>Handelsstreit \u2013 <\/p>\n<p>US-Handelsminister: Zolldeal f\u00fcr \u00abausgewogene\u00bb Digitalregeln<\/p>\n<p class=\"ContentHead_lead____SsS link_regular__O0hk0 link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs\">Howard Lutnick stellt geringere Z\u00f6lle auf Stahl und Aluminium in Aussicht, falls die EU ihre Digitalregeln anpasst.<\/p>\n<p>Publiziert heute um 17:24 Uhr<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/D0AYJ08B4sKBjIzqutMhgi.jpg\" alt=\"U.S. Handelsminister Howard Lutnick spricht w\u00e4hrend des EU-Handelsministertreffens in Br\u00fcssel.\" title=\"U.S. Handelsminister Howard Lutnick spricht w\u00e4hrend des EU-Handelsministertreffens in Br\u00fcssel.\" class=\"ResponsiveImage_root__ZDz10 responsive-image\" style=\"background-color:#66677C\"\/><\/p>\n<p>US-Handelsminister Howard Lutnick w\u00e4hrend des EU-Handelsministertreffens in Br\u00fcssel.<\/p>\n<p>Bild: Omar Havana\/AP Photo via Keystone<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">US-Handelsminister Howard Lutnick sagte am Montag zu Journalisten, Ziel sei es, den gegenseitigen Handel auszuweiten, aber auf einer faireren Basis als in der Vergangenheit. Lutnick machte deutlich, dass die EU bei ihren Vorgaben f\u00fcr die Digitalbranche st\u00e4rker auf die Bed\u00fcrfnisse der Unternehmen eingehen sollte. Dann w\u00fcrden riesige Investitionen folgen, die es bisher vor allem in den USA gebe. Erst nach einer Lockerung der Regeln k\u00f6nne \u00fcber die weiterhin bestehenden Sonderz\u00f6lle von 50% f\u00fcr die Stahlbranche geredet werden.<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Die Handelsminister der 27 EU-Staaten waren am Vormittag zu Beratungen nach Br\u00fcssel gekommen. Am Mittag gab es ein rund 90-min\u00fctiges Essen mit Lutnick und dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer. Nach EU-Angaben waren die Gespr\u00e4che konstruktiv und drehten sich auch um die Beziehungen zu China.<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Die EU hatte im Sommer wegen der US-Drohung mit noch h\u00f6heren Z\u00f6llen einem Handelsabkommen zugestimmt, das f\u00fcr die EU deutliche Nachteile bringt. So wurden viel h\u00f6here US-Z\u00f6lle akzeptiert, als andersherum in Rechnung gestellt werden. Zudem wurde zugesagt, bis 2028 in den USA Fl\u00fcssiggas, \u00d6l und Kernenergieprodukte f\u00fcr 750 Mrd. $ einzukaufen sowie in den USA hergestellte Chips f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz im Wert von 40 Mrd. $. EU-Unternehmen sollen bis 2028 auch zus\u00e4tzlich 600 Mrd. $ in strategisch wichtige Sektoren der USA investieren.<\/p>\n<p>EU: werden weiter viel Fl\u00fcssiggas aus USA kaufen<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">EU-Handelskommissar Maros Sefcovic sagte, es gebe Fortschritte bei der Umsetzung der Vereinbarung. So summierten sich die EU-K\u00e4ufe von US-Energie aus den Bereichen LNG, AKWs und \u00d6l allein in diesem Jahr auf 200 Milliarden Dollar. Der US-Anteil bei Fl\u00fcssiggas (LNG) in der EU sei zudem von 45 auf 60% gestiegen, es gebe hier langfristige Vertr\u00e4ge. Dadurch werde der US-Anteil in der Zukunft weiter steigen. Sefcovic erg\u00e4nzte, es liege noch viel Arbeit vor beiden Seiten. Die Stahlbranche sei ein wichtiges Thema beim Lunch gewesen. Hier dringen die Europ\u00e4er auf Zugest\u00e4ndnisse der Amerikaner.<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Lutnick deutete an, diese k\u00f6nne es erst geben, sobald die Europ\u00e4er bei der Regulierung der Digitalbranche die richtige Balance f\u00e4nden. Es gehe nicht um eine Abschaffung der EU-Regeln, sie m\u00fcssten aber ausgewogener sein. Sie treffen vor allem die grossen Internet-Konzerne aus den USA. Danach k\u00f6nnten dann gemeinsam die Probleme der Stahlindustrie gel\u00f6st werden. Greer erg\u00e4nzte, er habe immer grosse Bedenken der USA gegen die starke Regulierung der Digitalbranche gehabt. Die heutigen Gespr\u00e4che seien aber ermutigend gewesen. Die Umsetzung des Handelsabkommens sei zudem auf dem richtigen Weg.<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">F\u00fcr Deutschland nahm Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) an den Gespr\u00e4chen teil. Sie traf Lutnick und Greer auch zu eigenen Treffen. Reiche sagte, die Vereinbarung aus dem Sommer m\u00fcsse z\u00fcgig umgesetzt werden, um Investitionssicherheit zu bekommen. Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und den USA machen mit 1,68 Bio. \u20ac fast 30% des globalen Handels mit Waren und Dienstleistungen aus. Es brauche aber auch neue Handelsabkommen der EU etwa mit Indien, so Reiche.<\/p>\n<p class=\"ArticleParagraph_root__lhFZo ArticleContainer_content-width__FRl7F link_focus__0ZMwx link_externalicon-big__ZdPgo link_externalicon__qcwXs ArticleElement_article-element__q93eL\">Teil der Vereinbarung mit den USA ist es, viele der EU-Z\u00f6lle auf US-Importe aufzuheben. Dies d\u00fcrfte jedoch erst im M\u00e4rz oder April geschehen, da es der Zustimmung des Europ\u00e4ischen Parlaments und der EU-Regierungen bedarf.<\/p>\n<p class=\"DynamicTeaser_boxtitle__B6piN\">Mehr zum Handelsstreit<\/p>\n<p class=\"ArticleContainer_agencies__g6Lpj ArticleContainer_content-width__FRl7F\">Reuters<\/p>\n<p class=\"Feedback_root__fr_Mi ArticleContainer_content-width__FRl7F\">Fehler gefunden?<a href=\"mailto:onlineredaktion@fuw.ch?subject=Hinweis%20auf%20Fehler%20%7C%20US-Handelsminister%3A%20Zolldeal%20f%C3%BCr%20%C2%ABausgewogene%C2%BB%20Digitalregeln&amp;body=Ich%20habe%20in%20diesem%20Inhalt%20einen%20Fehler%20entdeckt%3A%20https%3A%2F%2Fwww.fuw.ch%2Fusa-eu-stahl-zoelle-sinken-nur-bei-anderer-regulierung-von-digitalfirmen-468939042032\" class=\"Feedback_feedbacklink__VyDCi link_underlinelink__K5Zr0\">Jetzt melden.<\/a><\/p>\n<p>0 Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Handelsstreit \u2013 US-Handelsminister: Zolldeal f\u00fcr \u00abausgewogene\u00bb Digitalregeln Howard Lutnick stellt geringere Z\u00f6lle auf Stahl und Aluminium in Aussicht,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":599322,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-599321","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115606118619117324","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/599321","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=599321"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/599321\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/599322"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=599321"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=599321"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=599321"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}