{"id":60002,"date":"2025-04-25T11:43:10","date_gmt":"2025-04-25T11:43:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/60002\/"},"modified":"2025-04-25T11:43:10","modified_gmt":"2025-04-25T11:43:10","slug":"eu-strafen-fuer-apple-und-meta","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/60002\/","title":{"rendered":"EU-Strafen f\u00fcr Apple und Meta"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die EU-Kommission hatte es mehrfach angedroht, jetzt macht sie ernst: Wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen den Digital Markets Act (DMA) m\u00fcssen die Big-Tech-Konzerne Apple und Meta Strafen in dreistelliger Millionenh\u00f6he zahlen. Ein Meta-Vetreter sieht darin wohl auch eine Retourkutsche f\u00fcr das angedrohte Zollpaket seines Pr\u00e4sidenten.<\/strong><\/p>\n<p>500 Millionen Euro Strafe f\u00fcr Apple, 200 Millionen Euro Strafe f\u00fcr den Facebook- und Instagram-Mutterkonzern Meta. Diese Zahlen ver\u00f6ffentlichte die EU-Kommission auf ihrer eigenen <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/de\/ip_25_1085\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Website<\/a>. Laut der entsprechenden Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Strafzahlungen sei Apple nicht der Verpflichtung nachgekommen, Userinnen und User kostenfrei \u00fcber alternative Angebote au\u00dferhalb des eigenen App Stores zu informieren. Im Rahmen des Beschlusses forderte die Kommission Apple dazu auf, diese Beschr\u00e4nkungen aufzuheben und somit auch andere App-Entwickler wettbewerbsf\u00e4higer zu machen.<\/p>\n<p>Die Strafe f\u00fcr Meta betrifft deren \u201eConsent or Pay\u201c-Modell. Dabei k\u00f6nnen User bei der Nutzung von Facebook und Instagram zwischen einem werbefreien monatlichen Abonnement und einer kostenfreien Vesion mit personenbezogener Werbung w\u00e4hlen. Allerdings ist die EU-Kommission der Ansicht, dass die kostenfreie Variante nicht gleichwertig ist \u2013 was ein Versto\u00df gegen den DMA darstellt. Apple und Meta m\u00fcssen den Beschl\u00fcssen innerhalb von 60 Tagen nachkommen, sonst drohen Zwangsgelder.<\/p>\n<p><strong>\u201eMilliarden-Dollar-Zoll\u201c<\/strong> <strong>vermutet<\/strong><\/p>\n<p>Beide Tech-Unternehmen zeigten sich erwartungsgem\u00e4\u00df wenig erfreut und k\u00fcndigten rechtliche Schritte an. Die EU-Kommission versuche, \u201eerfolgreiche amerikanische Unternehmen zu behindern, w\u00e4hrend f\u00fcr chinesische und europ\u00e4ische Firmen andere Standards gelten\u201c, schrieb Joel Kaplan, Chief Global Affairs Officer bei Meta, in einem <a href=\"https:\/\/about.fb.com\/news\/2025\/04\/metas-statement-in-response-to-the-european-commissions-decision-on-the-digital-markets-act\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">offiziellen Meta-Statement<\/a>. Um eine Strafe geht es der EU laut Kaplan gar nicht: \u201eIndem die Kommission uns zwingt, unser Gesch\u00e4ftsmodell zu \u00e4ndern, erlegt sie uns effektiv einen Milliarden-Dollar-Zoll auf\u201c, so der CGAO. Der Begriff \u201eZoll\u201c d\u00fcrfte dabei bewusst gew\u00e4hlt sein, um die Strafen der EU-Kommission mit den von US-Pr\u00e4sident Trump angedrohten weltweiten Z\u00f6llen gleichzusetzen. Meta-CEO Mark Zuckerberg hatte den Republikaner Kaplan Anfang des Jahres zu Metas Politik-Chef gemacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die EU-Kommission hatte es mehrfach angedroht, jetzt macht sie ernst: Wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen den Digital Markets Act (DMA)&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":60003,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,231,27528,548,942,663,158,3934,3935,13,670,14,15,12],"class_list":{"0":"post-60002","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-apple","11":"tag-dma","12":"tag-eu","13":"tag-eu-kommission","14":"tag-europa","15":"tag-europaeische-union","16":"tag-europe","17":"tag-european-union","18":"tag-headlines","19":"tag-meta","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114398429775055050","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60002","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60002"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60002\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/60003"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60002"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60002"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60002"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}