{"id":600378,"date":"2025-11-25T05:27:21","date_gmt":"2025-11-25T05:27:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/600378\/"},"modified":"2025-11-25T05:27:21","modified_gmt":"2025-11-25T05:27:21","slug":"das-muessen-kunden-in-sachsen-leipzig-und-dresden-beachten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/600378\/","title":{"rendered":"Das m\u00fcssen Kunden in Sachsen, Leipzig und Dresden beachten"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Leipzig\/Dresden. Die Rabattschlacht des Jahres ist er\u00f6ffnet \u2014 und f\u00fcr Kundinnen und Kunden beginnt eine Zeit, in der man leicht den \u00dcberblick verliert. Der Black Friday am 28. November, traditionell der Freitag nach dem amerikanischen Thanksgiving, ist nur der H\u00f6hepunkt: Viele H\u00e4ndler starten schon in der Black Week und verl\u00e4ngern die Angebote bis zum Cyber Monday am 1. Dezember, der als Startschuss f\u00fcrs Online\u2011Weihnachtsgesch\u00e4ft gilt. Wie beh\u00e4lt man in dieser Angebotsflut den Durchblick? Der \u00dcberblick f\u00fcr Sachsen.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Was beachten zum Black Friday? Der \u00dcberblickWas erwartet der Handel in Sachsen?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201eZum Black Friday und Cyber Monday rechnen wir in diesem Jahr erneut mit einem Umsatz um die 250 Millionen Euro\u201c, sagt Ren\u00e9 Glaser, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Handelsverbands Sachsen. Gleichzeitig rechnet die Branche mit einem leichten Umsatzr\u00fcckgang gegen\u00fcber dem Vorjahr \u2014 Hauptgrund ist die schlechte Konsumstimmung. Das wichtige GfK\/NIM\u2011Konsumklima prognostiziert f\u00fcr November einen R\u00fcckgang um 1,6 Z\u00e4hler auf \u221224,1 Punkte: Inflations\u2011 und Arbeitsplatz\u00e4ngste dr\u00fccken die Kauflust.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Dieses Umfeld bietet zugleich Chancen: \u201eGerade jetzt, in der wirtschaftlich angespannten Lage, sind die Verbraucherinnen und Verbraucher besonders preissensibel und wissen daher Sonderangebote zu sch\u00e4tzen\u201c, sagt Glaser.<\/p>\n<p>Wo gibt es in Sachsen Rabatte?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Online wie offline: Rabatte lauern fast \u00fcberall, eine genaue Zahl der teilnehmenden s\u00e4chsischen H\u00e4ndler liegt nicht vor. Laut Ren\u00e9 Glaser hat die Beteiligung \u00fcber die Jahre aber zugenommen.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">\u201eIch sehe den Teilnahmedruck hier sehr gro\u00df\u201c, sagt Erik Maier, Inhaber der Professur f\u00fcr Betriebswirtschaftslehre und Marketing an der TU Chemnitz. Die Aktionen auslassen k\u00f6nnten nur starke Marken im Direktvertrieb, die ganzj\u00e4hrig auf Rabatte verzichten. \u201eDie lassen sich dann meistens zum Black Friday eine Werbekampagne einfallen, ohne zu rabattieren.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Sieht einen hohen Teilnahmedruck f\u00fcr den Handel: Handelsexperte Erik Maier\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/O5MYO5Y6UVA53OY7O7OPPS7SPI.jpg\" \/>Wie wichtig ist Black Friday f\u00fcr s\u00e4chsische Unternehmen? <\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Black Week z\u00e4hlt f\u00fcr viele H\u00e4ndler zur den umsatzst\u00e4rksten Tagen des Jahres. Mittlerweile sei die Black Week eine der verkaufsst\u00e4rksten Wochen im Einzelhandel, und das \u00fcber alle Sortimentsbereiche hinweg, erkl\u00e4rt Constanze Beier, Gesch\u00e4ftsleiterin Verkauf bei der Leipziger Taschenkaufhaus GmbH: Das Unternehmen, ein gro\u00dfer Player im Online-Handel, setzt selbst auf eine \u201emehrstufige Rabattkampagne\u201c \u2013 mit H\u00f6hepunkt zum Ende der Woche.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Der Elektronik- und Technikh\u00e4ndler Cyberport mit Hauptsitz in Dresden wei\u00df ebenfalls um die Bedeutung des Kauf-Events. \u201eNovember und Dezember sind die wichtigsten Monate des Jahres f\u00fcr Cyberport. Entsprechend f\u00fcllen wir im Vorfeld unsere Best\u00e4nde deutlich auf \u2013 das Lagerwertniveau liegt etwa beim Doppelten im Vergleich zu durchschnittlichen Monaten\u201c, sagt der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Direktor Maik Friedrich. Der Black Friday selbst sei der umsatzst\u00e4rkste Tag des Jahres: \u201eWir verzeichnen das Drei- bis Vierfache eines durchschnittlichen Tagesumsatzes.\u201c Cyberport startete bereits am 20. November mit rund 1.200 reduzierten Produkten in die Aktionstage.<\/p>\n<blockquote><p>Gerade jetzt, in der wirtschaftlich angespannten Lage, sind die Verbraucherinnen und Verbraucher besonders preissensibel und wissen daher Sonderangebote zu sch\u00e4tzen.<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"Quotestyled__Author-sc-q277fq-1 iQZobn\">Ren\u00e9 Glaser<\/p>\n<p class=\"Quotestyled__AuthorDescription-sc-q277fq-2 hQAqgn\">Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Handelsverband Sachsen<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Auch station\u00e4re H\u00e4ndler sehen die Chance, Kunden ins Haus zu holen: Barbara Blank, Galeria-Filialgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin in Leipzig, bezeichnet die Aktionen als \u201eeine Win-win-Situation\u201c f\u00fcr Kunde und Handel: \u201eUnsere Kunden profitieren von diesen ungew\u00f6hnlich hohen Rabatten und kaufen daher das ein oder andere Produkt mehr als sie es sonst getan h\u00e4tten, was wiederum f\u00fcr uns als H\u00e4ndler entsprechend h\u00f6here Abverk\u00e4ufe zur Folge hat.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"&quot;Win-win-Situation f\u00fcr Kunde und Handel&quot;: Barbara Blank leitet das Galeria-Warenhaus in der Leipziger City\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/PUBFN636WBEPJJCFO34DHV7KUM.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Experte Maier spricht von \u201eBeik\u00e4ufen\u201c: Ein stark rabattierter Artikel \u201alockt\u2018 K\u00e4ufer in einen Laden und f\u00fchrt dort zu weiteren K\u00e4ufen. Hinzu kommt, dass viele H\u00e4ndler die Aktionen auch nutzen, um Platz in den Lagern zu schaffen. Alternde Artikel bewahre man durch den Abverkauf so vor der Abschreibung, erkl\u00e4rt Maier.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Der Handelsverband Sachsen erlebt die Rabattaktionen dennoch mit gemischten Gef\u00fchlen. Hintergrund sei die Rentabilit\u00e4t, sagt Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Ren\u00e9 Glaser. Die Aktionstage k\u00f6nnten zwar gute Impulse geben. \u201eAufgrund der teils immensen Kostenlast gestaltet sich die Ertragssituation aber oft bereits sehr herausfordernd.\u201c Damit meint er gestiegene Kosten etwa f\u00fcr Personal, Energie und Miete.<\/p>\n<p>Sind die Rabatte tats\u00e4chlich so hoch?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Laut Handelsverband handelt es sich \u201eweit \u00fcberwiegend um echte Preisnachl\u00e4sse, die \u2013 um Aufmerksamkeit zu erlangen \u2013 auch \u00f6ffentlichkeitswirksam kommuniziert werden\u201c.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Verbraucherzentrale warnt dennoch vor Schnellsch\u00fcssen. \u201eEchte Schn\u00e4ppchen sind beim Black Friday m\u00f6glich, aber nicht garantiert. Viele Rabatte sind nicht so gro\u00df, wie sie auf den ersten Blick wirken, weil sie gegen die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) oder andere Vergleichswerte gerechnet werden\u201c, sagt Stefanie Siegert von der Verbraucherzentrale Sachsen. Die UVP ist der Preis, den ein Hersteller als Verkaufspreis f\u00fcr ein Produkt vorschl\u00e4gt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Passanten vor Schuhgesch\u00e4ft: Hohe Rabatte sollen Kunden in die Gesch\u00e4fte locken\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/BMFVE7UFVFHKVJYKKPSJKLXRQA.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Wie Handelsexperte Maier betont, nutzen H\u00e4ndler die unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller gern als Ausgangspunkt, um hohe Rabatte zu bewerben. Tats\u00e4chlich zahlen Kundinnen und Kunden diesen empfohlenen Preis aber nur selten, weil der normale Verkaufspreis meist schon deutlich darunter liegt.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Wenn H\u00e4ndler mit durchgestrichenen Preisen oder Aussagen wie \u201e30 Prozent g\u00fcnstiger\u201c werben, gelten klare Regeln. Sie m\u00fcssen den niedrigsten Preis angeben, den sie in den 30 Tagen vor der Aktion f\u00fcr das Produkt verlangt hatten. Das schreibt die Preisangabenverordnung vor. Verbraucher k\u00f6nnen oft jedoch kaum erkennen, ob sich der angegebene Rabatt wirklich auf diesen 30\u2011Tage\u2011Bestpreis bezieht oder nur auf eine hoch angesetzte UVP. Deshalb, so Maier, werden wohl auch in diesem Jahr viele Menschen das Gef\u00fchl haben, beim Black Friday ein gro\u00dfes Schn\u00e4ppchen zu machen.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Studien, etwa von Idealo, zeigen: Gro\u00dfe Werbeversprechen von bis zu 70 Prozent entsprechen nicht dem Durchschnitt \u2014 das Vergleichsportal nennt rund sieben Prozent Rabatt im Schnitt. Dennoch sei die Black-Friday-Zeit eine gute Gelegenheit f\u00fcr Eink\u00e4ufe.<\/p>\n<p>Was sollten Verbraucher jetzt tun?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Kurz gesagt: Mit Plan einkaufen. \u201eWer strukturiert vorgeht, kann Black Friday sehr gut nutzen, aber wer nur auf rabattprominente Werbung vertraut, l\u00e4uft Gefahr, Scheinrabatte zu erwerben\u201c, warnt Stefanie Siegert von der Verbraucherzentrale. Preise vergleichen, sichere Zahlungsarten w\u00e4hlen, Kundenbewertungen und R\u00fcckgabe\u2011\/Widerrufsbedingungen pr\u00fcfen \u2014 das reduziert Fehlk\u00e4ufe.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Auch Experte Maier warnt vor der Impulsfalle. Denn in diese tappen Studien zufolge fast 60 Prozent der K\u00e4ufer. Daraus folgt: auf bestimmte Produkte konzentrieren, f\u00fcr die man Bedarf hat, diese im Preis beobachten und nur kaufen, wenn es im Preis nach unten geht.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Welche Gefahren gibt es au\u00dferdem?<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Fake\u2011Shops und betr\u00fcgerische Angebote nehmen zu \u2013 und das auch wegen neuer Technologien. \u201eHeute treten Fake-Shops, insbesondere durch den Einsatz von KI, deutlich professioneller auf, als noch vor ein paar Jahren. Betr\u00fcger arbeiten mit t\u00e4uschend echt gestalteten Webseiten, gezielter Werbung in sozialen Netzwerken und oftmals frisch registrierten .de-Domains\u201c, erkl\u00e4rt Expertin Stefanie Siegert von der Verbraucherzentrale. Misstrauisch werden sollte man bei unrealistisch niedrigen Preisen, nur Vorkasse als Zahlungsoption oder einem l\u00fcckenhaften Impressum. Ein Instrument, um Betr\u00fcgern aus dem Weg zu gehen, bieten die Verbraucherzentralen selbst: Der Fake-Shop-Finder soll potenziell betr\u00fcgerische Shops erkennen, bevor es zu sp\u00e4t ist.<\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-1bfvh9l-0 cSmjnJ\">LVZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Leipzig\/Dresden. 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