{"id":600386,"date":"2025-11-25T05:32:17","date_gmt":"2025-11-25T05:32:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/600386\/"},"modified":"2025-11-25T05:32:17","modified_gmt":"2025-11-25T05:32:17","slug":"stuttgarter-haushaltsloch-stadt-streicht-drei-millionen-euro-fuer-den-radverkehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/600386\/","title":{"rendered":"Stuttgarter Haushaltsloch: Stadt streicht drei Millionen Euro f\u00fcr den Radverkehr"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Stuttgarter Haushaltsloch: Stadt streicht drei Millionen Euro f\u00fcr den Radverkehr\" title=\"Stuttgarter Haushaltsloch: Stadt streicht drei Millionen Euro f\u00fcr den Radverkehr\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/media.media.0837fa94-795e-4c6b-ae36-3349ac001391.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tKommt der Radverkehr in Stuttgart ins Stocken? Die Stadt stellt weniger Geld zur Verf\u00fcgung.\u00a0Foto: Lichtgut\/Max Kovalenko\t\t\t<\/p>\n<p>Die Stadt muss Sparen. Mehr als 16,5 Millionen Euro sollen in den kommenden zwei Jahren beim Stra\u00dfenbau in Stuttgart eingespart werden. Besonders hart trifft es den Radverkehr.<\/p>\n<p>Die Stra\u00dfen und Gehwege in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a> sind stark sanierungsbed\u00fcrftig. Laut neuesten Untersuchungen ist jede vierte Stra\u00dfe gar in einem desolaten Zustand. Zudem soll der Ausbau des Radwegenetzes weiter vorangetrieben werden. Schlie\u00dflich ist das selbst gesteckte Ziel der Landeshauptstadt eindeutig formuliert: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.mobilitaet-in-stuttgart-trotz-vieler-neuer-wege-radverkehr-waechst-kaum.3102eecf-fe73-42d5-9d2b-86d23716b4b0.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bis zum Jahr 2030 soll der Anteil des Radverkehrs auf insgesamt 25 Prozent gesteigert werden<\/a>. Doch mit welchem Geld?<\/p>\n<p>800 000 Euro pro Jahr weniger f\u00fcr Stra\u00dfensanierungen  <\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.finanzkrise-in-stuttgart-nopper-erhaelt-antwort-auf-brandbrief-an-merz-aber-nicht-von-merz.66230b8e-ef99-4af1-af61-e5b1302b37fd.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Haushaltsloch der Stadt<\/a> trifft auch das zust\u00e4ndige Tiefbauamt hart. In den kommenden zwei Jahren sollen laut der vorl\u00e4ufigen \u201eGiftliste\u201c der Verwaltung f\u00fcr den Doppelhaushalt 2026\/2027 mehr als 16,5 Millionen Euro eingespart werden. Exakt sind 8,286 Millionen Euro im Jahr 2026 und 8,331 Millionen Euro in 2027 aufgef\u00fchrt. \u201eWir werden trotzdem weiter die Stra\u00dfen sanieren und die Gehwege in Stand halten\u201c, verspricht J\u00fcrgen Mutz, der Leiter des Tiefbauamts.<\/p>\n<p>Auf dem Entwurf f\u00fcr die Hauhaltsplanungen sind Einsparungen von j\u00e4hrlich 800.000 Euro bei der Stra\u00dfenunterhaltung vorgesehen, f\u00fcr die Hauptfu\u00dfwegverbindungen wird die gleiche Summe gestrichen und f\u00fcr den Ausbau der barrierefreien Bushaltestellen pro Annus 500.000 Euro. Mit dem Ausstieg aus dem Fahrradverleihsystem Regio-Rad Stuttgart fallen 878.000 Euro weg. Zudem wird <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.haushalt-in-stuttgart-millionenschwerer-sparvorschlag-zu-superblocks-in-stuttgart.c0933a63-cd0f-49cd-b07d-238477f45263.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eine Million Euro pro Jahr f\u00fcr den Superblock im Stuttgarter Westen gestrichen<\/a>.<\/p>\n<p>Stuttgarter Haushaltsloch: Gr\u00f6\u00dfte Einsparung beim Radverkehr  <\/p>\n<p>\u00dcberraschend ist aber, dass der gr\u00f6\u00dfte Teil des Sparprogramms die Radwege in Stuttgart betrifft. Die Pauschale soll j\u00e4hrlich um 1,5 Millionen Euro gek\u00fcrzt werden, insgesamt also drei Millionen Euro. Zum Vergleich: Allein im Jahr 2025 lag die Radpauschale im st\u00e4dtischen Haushalt bei 5,9 Millionen Euro. Insofern betont Mutz, dass \u201ees wir weiter Geld im Radwegetopf haben werden\u201c. Wie viel genau, kann aber der Amtsleiter noch nicht absch\u00e4tzen. Schlie\u00dflich handele es sich bislang noch um \u201eWasserstandsmeldungen\u201c. Erst nach der letzten Lesung des Gemeinderats kurz vor Weihnachten wisse man endg\u00fcltig \u00fcber die geforderten Einsparma\u00dfnahmen Bescheid.<\/p>\n<p> Insofern will sich Mutz auch noch nicht \u00fcber einzelnen Ma\u00dfnahmen \u00e4u\u00dfern. Angesichts der Vielfalt der Aufgaben wie dem Unterhalt, der Reinigung sowie dem Bau neuer Fahrradstra\u00dfen, Abstellanlagen oder auch der Hauptradrouten k\u00f6nne man dies noch nicht absch\u00e4tzen. \u201eWir werden das Wegenetz aber weiter ausbauen\u201c, gibt sich Mutz optimistisch \u2013 vor allem im Hinblick auf die Hauptradrouten. Denn viele der Projekte wie der 6,5 Millionen Euro teure, k\u00fcrzlich abgeschlossene <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.radverkehr-in-stuttgart-naechste-etappe-fuer-den-ausbau-des-radverkehrs-im-neckartal.fae83daf-fa1f-439f-84e8-71ff23944fbb.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zweite Abschnitt der Hauptradroute 2 zwischen Wangen und Hedelfingen im Neckartal<\/a> seien Einzelma\u00dfnahmen und nicht durch die Pauschale gedeckt. \u201eDiese k\u00f6nnen trotzdem noch vom <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Gemeinderat\" title=\"Gemeinderat\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gemeinderat<\/a> beschlossen werden\u201c.<\/p>\n<p>Die Salzburger Stra\u00dfe wird zur Fahrradstra\u00dfe <\/p>\n<p>Derzeit h\u00e4lt dieser weiter am Ausbau des Stuttgarter Radwegenetzes fest. So ist seit diesem Sommer mit der Burtenbachstra\u00dfe die erste Fahrradstra\u00dfe In Stammheim in Betrieb gegangen, ebenso wurde auch die Burgenlandstra\u00dfe umgestaltet. Grunds\u00e4tzlich gilt dabei, dass Radler Vorrang haben, die H\u00f6chstgeschwindigkeit liegt bei 30 Stundenkilometern. Autofahrer k\u00f6nnen durch die Zusatzschilder \u201eAnlieger frei\u201c zugelassen werden, d\u00fcrfen die Radfahrer aber nicht behindern. Nicht zuletzt hat der Ausschuss f\u00fcr Stadtentwicklung und Technik beschlossen auch die an die Burgenlandstra\u00dfe anschlie\u00dfende Salzburger Stra\u00dfe umzugestalten. Schlie\u00dflich verlaufen an dieser die Hauptradroute 6 sowie ein geplanter Radschnellweg, die k\u00fcnftig Feuerbach, die Innenstadt und Weilimdorf miteinander verbinden soll. Falls der Gemeinderat die ben\u00f6tigten Gelder zur Verf\u00fcgung stellt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kommt der Radverkehr in Stuttgart ins Stocken? Die Stadt stellt weniger Geld zur Verf\u00fcgung.\u00a0Foto: Lichtgut\/Max Kovalenko Die Stadt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":600387,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,3364,29,18869,26064,30,62397,28101,13518,143389,143390,1441],"class_list":{"0":"post-600386","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-finanzkrise","12":"tag-gemeinderat","13":"tag-germany","14":"tag-hauptradroute","15":"tag-haushaltsloch","16":"tag-radverkehr","17":"tag-radwegeplan","18":"tag-salzburger-strasse","19":"tag-stuttgart"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115608705864455164","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/600386","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=600386"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/600386\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/600387"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=600386"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=600386"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=600386"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}