{"id":600481,"date":"2025-11-25T06:29:18","date_gmt":"2025-11-25T06:29:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/600481\/"},"modified":"2025-11-25T06:29:18","modified_gmt":"2025-11-25T06:29:18","slug":"anatomie-des-britischen-rechtsrucks-republik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/600481\/","title":{"rendered":"Anatomie des britischen Rechts\u00adrucks \u2013 Republik"},"content":{"rendered":"<p data-pos=\"0-0\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Nein, drei Millionen waren es nicht. Stephen Yaxley-Lennon, Gross\u00adbritanniens lautester Rechts\u00adextremist, besteht verbissen darauf, dass die von ihm organisierte Demo vom 13.\u00a0September der \u00abgr\u00f6sste Protest in der britischen Geschichte\u00bb gewesen sei\u00a0\u2013 und wer es bestreitet, ist ein \u00abWichser\u00bb, wie er auf\u00a0X schreibt. Die Realit\u00e4t ist bescheidener, aber nicht weniger beunruhigend: 150\u2019000\u00a0Menschen kamen laut Sch\u00e4tzungen zum \u00abUnite the Kingdom\u00bb-Marsch in London. Somit war es zumindest eine der gr\u00f6ssten rechts\u00adradikalen Demos, die das Land je gesehen hat. Das ganze Zentrum der Haupt\u00adstadt war ein Meer von Union Jacks und England-Flaggen, von der B\u00fchne wurden Hass\u00adparolen gebr\u00fcllt, und die Menge br\u00fcllte begeistert zur\u00fcck. &#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-1\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">F\u00fcr viele war der Gross\u00adaufmarsch der Rassisten ein Schock. Aber das Ganze war keine pl\u00f6tzliche Eruption: Seit vielen Jahren schon gewinnt die radikale und populistische Rechte in Gross\u00adbritannien an Boden. Auf der einen Seite hat sich mit Nigel Farages 2018 gegr\u00fcndeter Partei Reform\u00a0UK (bis\u00a02021 nannte sie sich Brexit Party) ein wahl\u00adpolitisches Vehikel etabliert, das die anderen Parteien vor sich hertreibt. W\u00fcrden morgen Wahlen abgehalten, w\u00e4re Reform\u00a0UK <a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/yougov.co.uk\/topics\/politics\/trackers\/voting-intention\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">die mit Abstand st\u00e4rkste Partei<\/a> im Unterhaus. <\/p>\n<p data-pos=\"0-2\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Auf der anderen Seite ist eine Strassen\u00adbewegung gewachsen, die regel\u00adm\u00e4ssig Proteste und Kund\u00adgebungen abh\u00e4lt. Diese beiden Str\u00e4nge der radikalen Rechten arbeiten nicht immer zusammen\u00a0\u2013 Farage grenzt sich sogar explizit von Yaxley-Lennon ab. Aber in einer Art reaktion\u00e4rer Quer\u00adbefruchtung profitieren beide Seiten vom Erfolg und wachsenden Einfluss der anderen. &#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-3\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Die Demo im September baute auf der Mobilisierung der voran\u00adgehenden Monate auf: Ein langer Sommer der Anti-Asyl-Proteste hatte der Bewegung Schwung gegeben. In mehr als dreissig St\u00e4dten und Ortschaften im ganzen Land marschierten Anwohnerinnen, oft unterst\u00fctzt von rechts\u00adextremen Aktivisten, vor Hotels auf, in denen Asyl\u00adbewerberinnen untergebracht sind. Sie schrien \u00abWerft sie raus!\u00bb und \u00abSch\u00fctzt unsere Kinder!\u00bb. M\u00e4nnliche Migranten wurden pauschal als Sexual\u00adstraft\u00e4ter gebrandmarkt. An manchen Orten wurde regelm\u00e4ssig protestiert, immer wieder kam es zu gewalt\u00adt\u00e4tigen Zwischen\u00adf\u00e4llen. &#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-4\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Diese Kund\u00adgebungen griffen ein Muster fr\u00fcherer migrations\u00adfeindlicher Gewalt auf. Nachdem ein Angreifer im nord\u00adenglischen Southport im Juli\u00a02024 drei M\u00e4dchen in einer Tanzschule erstochen hatte, behaupteten rechts\u00adextreme Aktivisten sofort, der T\u00e4ter sei ein muslimischer Asyl\u00adbewerber (wie sich danach herausstellte, war er ein Brite ruandischer Abstammung). In vielen St\u00e4dten kam es danach zu Krawallen. Es waren die schwersten rassistischen Unruhen seit Jahrzehnten. Die Grundlage f\u00fcr diese Gewalt\u00aderuption wiederum war in den Jahren zuvor gelegt worden: Schon seit Anfang\u00a02023 hatten rechte Gruppen <a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/hopenothate.org.uk\/2023\/12\/20\/anti-migrant-activism-in-2023\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">regelm\u00e4ssig vor Asyl\u00adunterk\u00fcnften protestiert<\/a>.&#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-5\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Doch was hat diesen rechts\u00adextremen Hass urspr\u00fcnglich ausgel\u00f6st? <\/p>\n<p><a data-css-v9omon=\"\" id=\"brexit-machte-rassismus-sichtbar\"\/>Brexit machte Rassismus sichtbar <\/p>\n<p data-pos=\"0-7\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Wer eine Antwort auf diese Frage sucht, muss noch weiter in die Vergangen\u00adheit blicken. Mindestens bis in die Jahre vor dem Brexit-Referendum von\u00a02016, als Nigel Farage zu einer pr\u00e4genden Figur in der britischen Politik aufstieg. Die United Kingdom Independence Party (Ukip), die Farage damals anf\u00fchrte, war urspr\u00fcnglich eine Ein-Thema-Partei; dr\u00f6ge und weitgehend unbemerkt l\u00e4sterte sie \u00fcber die EU. <\/p>\n<p data-pos=\"0-8\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Aber in den 2010er-Jahren stellte Farage Migrations- und Muslim\u00adfeindlich\u00adkeit in den Vordergrund. Mit ihren neuen Schwer\u00adpunkten Einwanderung und \u00ab\u00dcber\u00adfremdung\u00bb verschaffte sich die Partei mehr Aufmerksamkeit.&#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-9\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Die antirassistische Organisation \u00abHope Not Hate\u00bb begann eine Kampagne gegen Ukip, die sie als gef\u00e4hrlich erachtete. Sie trug mit dazu bei, dass Farage 2015 den Einzug ins Unterhaus verpasste. \u00dcber die Wahlen schrieb Nick Lowles: \u00abAber in vielerlei Hinsicht ging er als Sieger hervor.\u00bb Lowles ist Gr\u00fcnder und Vorsitzender von \u00abHope Not Hate\u00bb, der Satz stammt aus seinem neuen Buch \u00ab<a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/harpercollins.co.uk\/products\/how-to-defeat-the-far-right-lessons-from-hope-not-hate-nick-lowles?variant=54999463362939\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">How to Defeat the Far Right<\/a>\u00bb, das im September herauskam. <\/p>\n<p data-pos=\"0-10\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">In einem verzweifelten Versuch, den Aufstieg von Ukip zu stoppen, rief der damalige konservative Premier\u00administer David Cameron das EU-Referendum vom Juni\u00a02016 aus. Das Abstimmungs\u00adresultat, das auf eine \u00abzunehmend xenophobe und einwanderungs\u00adfeindliche Leave-Kampagne\u00bb folgte, habe f\u00fcr eine tiefe Polarisierung im Land gesorgt, schreibt Lowles. Die rassistische Gewalt habe in der Folge stark zugenommen. &#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-11\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">F\u00fcr den nord\u00adirischen Autor Richard Seymour war der Brexit der Moment, in dem der Rassismus wirklich sichtbar wurde, nachdem er zuvor jahrelang von rechten Boulevard\u00admedien und Politikern wie Farage gesch\u00fcrt worden sei; Islamo\u00adphobie und Einwanderungs\u00adfeindlichkeit fanden einen festen Platz in der \u00f6ffentlichen Debatte. Seymour zeichnet den Aufstieg der globalen Neuen Rechten in seinem 2024 erschienenen Buch \u00ab<a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.versobooks.com\/en-gb\/products\/3147-disaster-nationalism?srsltid=AfmBOood1IUHoYL5SUzQMwQaytispPhw1gy1vALvgTcQqPjEJFqLUeYN\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">Disaster Nationalism<\/a>\u00bb nach. &#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-12\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">\u00abDie britischen Parteien und die Medien entschieden nach der Parlaments\u00adwahl vom Mai\u00a02010, dass die \u2039weisse Arbeiter\u00adklasse\u203a das n\u00e4chste grosse Thema wird\u00bb, sagt Seymour im Gespr\u00e4ch mit der Republik. \u00abVernach\u00adl\u00e4ssigt und zur\u00fcck\u00adgelassen begehren sie gegen die multi\u00adkulturelle Gesellschaft auf\u00bb\u00a0\u2013 das sei das Narrativ, das damals verbreitet worden sei. Die Tory-Partei begann den Multi\u00adkulturalismus zu kritisieren, und Cameron versprach, die Migration zu reduzieren. <\/p>\n<p data-pos=\"0-13\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Skandale wie jener um die \u00ab<a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/grossbritannien-grooming-skandal-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">Grooming-Gangs<\/a>\u00bb wurden ausgenutzt: Als bekannt wurde, dass Sexual\u00adstraft\u00e4ter vornehmlich pakistanischer Herkunft in nord\u00adenglischen St\u00e4dten weisse M\u00e4dchen ausbeuteten, galt dies als Beweis, dass \u00abdie weisse Unschuld auf dem Altar des Multi\u00adkulturalismus geopfert werde\u00bb, wie Seymour sagt. &#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-14\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Mit dem Brexit-Votum feierte die Rechte einen Triumph, der das politische Establishment ersch\u00fctterte\u00a0\u2013 und lang\u00adfristige Folgen hatte. In den darauf\u00adfolgenden Jahren habe sich im parlamen\u00adtarischen System \u00abeine starke rechtsnationa\u00adlistische, rassistische Politik\u00bb festsetzen k\u00f6nnen, sagt Seymour. Besonders die Tory-Partei verfiel unter den Regierungs\u00adchefs Boris Johnson, Liz Truss und Rishi Sunak immer mehr in rechts\u00adpopulistisches Get\u00f6se, vor allem, wenn es um Migration ging. Tory-Politiker sprachen von einer \u00ab<a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/youtu.be\/NEt8FVXIgvQ?si=cbJkY2EFE_yTmUQp&amp;t=124\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">Invasion der S\u00fcdk\u00fcste<\/a>\u00bb durch Einwanderer und warnten vor einem \u00ab<a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2023\/oct\/03\/suella-braverman-claims-hurricane-of-mass-migration-coming-to-uk\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">Hurrikan der Massen\u00admigration<\/a>\u00bb. Bald wurde \u00ab<a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/cy9dxxgjx4do\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">Stoppt die Boote<\/a>\u00bb zum wichtigsten Tory-Slogan. &#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-15\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Die einfluss\u00adreiche rechte Presse unterst\u00fctzte sie tatkr\u00e4ftig dabei. Sie schrieb endlose Beitr\u00e4ge unter emp\u00f6rten Schlag\u00adzeilen \u00fcber die Ankunft von Boots\u00admigrantinnen. Aber die tats\u00e4chlichen Zahlen sind im inter\u00adnationalen Vergleich eher bescheiden. Auf dem H\u00f6hepunkt\u00a02022 <a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/uk-news\/2023\/jan\/01\/total-of-45756-people-crossed-channel-to-uk-in-small-boats-in-2022#:~:text=Channel%20crossings:%2045%2C756%20people%20came,image%20Previous%20image%20Toggle%20caption\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">\u00fcberquerten knapp 46\u2019000\u00a0Asyl\u00adsuchende per Boot<\/a> den \u00c4rmelkanal. Im letzten Jahr wurden in Gross\u00adbritannien rund 108\u2019000\u00a0Asylantr\u00e4ge gestellt\u00a0\u2013 gemessen an der Bev\u00f6lkerung liegt das K\u00f6nigreich damit <a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/migrationobservatory.ox.ac.uk\/resources\/briefings\/migration-to-the-uk-asylum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">auf Platz\u00a017 in Europa<\/a> (die Schweiz ist auf Platz\u00a08). <\/p>\n<p><a data-css-v9omon=\"\" id=\"auch-labour-machte-mit\"\/>Auch Labour machte mit&#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-17\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Die Rhetorik f\u00fchrender Politiker und Chef\u00adredaktorinnen hatte also nur bedingt mit der Realit\u00e4t zu tun\u00a0\u2013 aber sie hatte Konsequenzen. Die Panik\u00admache habe extreme Haltungen legitimiert, sagt Seymour, und sie habe die Randalierer vor den Asylunter\u00adk\u00fcnften ermutigt. <\/p>\n<p data-pos=\"0-18\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Die Labour-Partei unter Keir Starmer, der 2020 den Vorsitz \u00fcbernahm, schwenkte ebenfalls auf die migrations\u00adkritische Spur ein. Seit ihrem Wahlsieg im Juli\u00a02024 hat die Labour-Regierung das Asylrecht und die Regeln f\u00fcr die regul\u00e4re Migration in mehreren Schritten versch\u00e4rft; der j\u00fcngste Vorstoss kam letzte Woche, als Innen\u00administerin Shabana Mahmood eine drastische Reform ank\u00fcndigte, die Gross\u00adbritannien zu einem der <a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2025\/11\/17\/uks-sweeping-asylum-law-changes-how-will-they-impact-refugees\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">asyl\u00adfeindlichsten L\u00e4nder in Europa<\/a> machen w\u00fcrde. Ihre Vorg\u00e4ngerin Yvette Cooper hatte sich damit gebr\u00fcstet, <a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=EocktYkCP-M\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">dass Labour mehr Menschen abschiebe als die Tories<\/a>, und sie liess <a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2025\/feb\/10\/deportation-footage-mainstreaming-racism-clive-lewis-labour\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">triumphierend Videos<\/a> von Grenzschutz\u00adbeamten ver\u00f6ffentlichen, die Migrantinnen verhaften. Im Mai sagte Starmer, Grossbritannien drohe aufgrund der Einwanderung zu einer \u00abInsel von Fremden\u00bb zu werden. &#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-19\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Diese Rechts\u00adverschiebung in der Migrations\u00adpolitik und -rhetorik ereignete sich unter materiellen Bedingungen, die f\u00fcr Demagogen \u00e4usserst g\u00fcnstig sind. Zu den Langzeit\u00adfolgen der Deindustrialisierung, besonders in Nord\u00adengland und in den K\u00fcsten\u00adst\u00e4dten, kamen ab\u00a02010 die Verheerungen der Sparpolitik hinzu. Abstriche beim Kindergeld, bei Wohn\u00adbeihilfen und Behinderten\u00adgeld, die Schliessung von Sozial\u00adzentren, Sparmass\u00adnahmen im Gesundheits\u00addienst und Entlassungen im \u00f6ffentlichen Sektor\u00a0\u2013 \u00fcberall schlug die Sparkeule ein. Und: Wie es bei der Austerit\u00e4t stets der Fall ist, traf sie die \u00c4rmsten am st\u00e4rksten. &#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-20\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Eine <a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S009411902200016X\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">neuere Studie<\/a> der Newcastle University kam zum Schluss, dass die \u00abschwindenden Ressourcen ein Gef\u00fchl der Knappheit und des Wettbewerbs zwischen Bev\u00f6lkerungs\u00adgruppen geschaffen haben\u00bb. Spezifisch: Die vom Austerit\u00e4ts\u00adprogramm besonders Betroffenen in verarmten Land\u00adstrichen waren \u00fcberzeugt, dass ihnen Minderheiten \u00abRessourcen streitig machen\u00bb. Politiker wie Farage setzen alles daran, diese Angst noch zu verst\u00e4rken: Der Verlust der Einheimischen sei der Gewinn der Einwanderer\u00a0\u2013 ein Null-Summen-Ringen um Lebens\u00adstandards. \u00ab7,2\u00a0Millionen im Ausland geborene Leute haben sich in den vergangenen zehn Jahren bei einem Hausarzt angemeldet\u00bb, behauptete der Reform-UK-Chef vor einigen Monaten. \u00abWundert es da, dass man beim <a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/National_Health_Service\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">NHS<\/a> keinen Termin bekommt?\u00bb&#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-21\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Der soziale Abstieg, den viele Leute sp\u00fcren, n\u00e4hrt Ressentiments. \u00abIm neo\u00adliberalen Kapitalismus sp\u00fcrt man ihn besonders stark\u00bb, sagt Seymour. \u00abWir leben in einer sadistischen Kultur, in der wir den Reichen den Arsch k\u00fcssen und die Armen drangsalieren.\u00bb Dazu komme die gesellschaftliche Zersetzung der vergangenen vier neo\u00adliberalen Jahrzehnte. \u00abAlle wollen mir an den Kragen\u00bb: Dies sei das eigentliche Credo des Neoliberalismus, schreibt Seymour in \u00abDisaster Nationalism\u00bb. <\/p>\n<p data-pos=\"0-22\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Der R\u00fcckzug aufs Individuum, das sich gegen alle anderen durchsetzen muss, verst\u00e4rke auch die \u00abSoziophobie\u00bb, die bei der Rechten so ausgepr\u00e4gt sei, sagt Seymour. \u00abSie hassen die Idee der Gesellschaft, sie hassen die Menschen, die sich f\u00fcr soziale Gerechtigkeit einsetzen, und sie hassen die Vorstellung, dass sie Opfer bringen sollen zum Wohl der gesamten Gesellschaft.\u00bb &#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-23\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">W\u00e4hrend der Covid-Pandemie wurde dies besonders augenf\u00e4llig: \u00abDass Regierungen uns sagten, wir w\u00fcrden ein Risiko f\u00fcr andere Menschen darstellen und sollten entsprechend handeln, das wollten viele Leute nicht akzeptieren\u00bb, so Seymour. Wie auch Naomi Klein in ihrem 2023 erschienenen Buch \u00ab<a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.penguin.co.uk\/books\/453962\/doppelganger-by-klein-naomi\/9781802061956\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">Doppelg\u00e4nger<\/a>\u00bb darlegt, war die Pandemie eine Zeit der Radikalisierung, die dazu f\u00fchrte, dass viele Menschen ins Milieu der rechten Verschw\u00f6rungs\u00adtheorien abrutschten. <\/p>\n<p><a data-css-v9omon=\"\" id=\"die-radikale-rechte-ist-internationalistischer\"\/>Die radikale Rechte ist inter\u00adnationalistischer<\/p>\n<p data-pos=\"0-25\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">&#13;Dies war in vielen westlichen L\u00e4ndern zu beobachten\u00a0\u2013 und tats\u00e4chlich ist der Blick \u00fcber die Insel hinaus entscheidend, um den Aufstieg der Rechten in Gross\u00adbritannien zu erkl\u00e4ren. \u00abEigentlich sollten die Progressiven die Inter\u00adnationalisten sein\u00bb, schreibt Nick Lowles in \u00abHow to Defeat the Far Right\u00bb. \u00abAber es ist die Rechte, besonders die radikale Rechte, die in ihrer Haltung und ihrer Organisation internationalistischer ist.\u00bb <\/p>\n<p data-pos=\"0-26\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Auch auf der Grossdemo im September fiel auf, wie viele Redner aus anderen L\u00e4ndern nach London gekommen waren: Auf der B\u00fchne standen der franz\u00f6sische Extremist \u00c9ric Zemmour, Petr Bystron von der AfD und Dominik Tarczy\u0144ski von der polnischen Rechtspartei PIS. Besonders prominent vertreten waren die USA. Elon Musk, der Tech-Mogul und reichste Mensch der Welt, schaltete sich per Videolink zu und dramatisierte den drohenden Welt\u00aduntergang. \u00abDie Gewalt wird zu euch kommen\u00bb, sagte er. \u00abEntweder wehrt ihr euch, oder ihr sterbt.\u00bb&#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-27\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Nicht nur w\u00fcrden die Rechten mit ihrer Ideologie\u00a0\u2013 paradoxer\u00adweise\u00a0\u2013 \u00fcber Grenzen hinaus zusammen\u00adarbeiten, auch \u00abverstehen sie es besser, Ideen, Leute und Geld zu teilen\u00bb, schreibt Lowles. \u00abEin Sieg f\u00fcr die einen gilt als Sieg f\u00fcr alle.\u00bb Unterst\u00fctzt werden sie von einem \u00abriesigen, wachsenden \u00d6kosystem\u00bb der rechten Medien, darunter Fernseh\u00adsender, Zeitungen, Podcasts, Substacks, Youtube-Videos und Online-Inhalte, die \u00fcber Platt\u00adformen wie\u00a0X geteilt werden. &#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-28\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Was kann die Linke dagegen tun? Wie gewinnt man den Boden von der Rechten zur\u00fcck, auf der Strasse und an den Wahlurnen? <\/p>\n<p data-pos=\"0-29\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">\u00abZun\u00e4chst einmal muss die antirassistische Bewegung anerkennen, dass sie sich einer neuen Realit\u00e4t gegen\u00fcber\u00adsieht\u00bb, sagt David Renton. Der 52-J\u00e4hrige ist von Beruf Anwalt, in seiner Freizeit seit Jahr\u00adzehnten antirassistischer und -faschistischer Aktivist. Er hat mehrere B\u00fccher \u00fcber Rechts\u00adradikalismus und Anti\u00adfaschismus in Gross\u00adbritannien geschrieben, und er steht immer wieder selbst auf der Strasse, um den Rechten Paroli zu bieten. \u00abBislang konnten wir immer sagen: Auch wenn sich die Rechte besser organisieren w\u00fcrde, sind wir ihr noch immer zahlen\u00adm\u00e4ssig \u00fcberlegen\u00bb, sagt er. \u00abAber das ist nicht mehr der Fall. Unser Gegner ist st\u00e4rker als jemals zuvor.\u00bb &#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-30\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Die Gegendemo am 13.\u00a0September beispiels\u00adweise war ausgesprochen klein, bloss <a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.pbs.org\/newshour\/world\/london-protest-organized-by-far-right-activist-exceeds-100000-as-clashes-break-out\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">etwa 5000\u00a0Menschen<\/a> stellten sich Yaxley-Lennon entgegen. &#13;<br \/>Mehr Leute zu mobilisieren, sei wichtig\u00a0\u2013 aber es reiche nicht, sagt Renton. Die Linke m\u00fcsse einen Weg finden, eine Kultur des Antirassismus in der Gesellschaft zu verankern. &#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-31\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Dazu m\u00fcssten die Antirassistinnen versuchen, den Fokus ihrer Bewegung auszuweiten. Sie m\u00fcssten Bev\u00f6lkerungs\u00adgruppen ansprechen, die sich nicht als politisiert sehen, und st\u00e4rker in der kulturellen Sph\u00e4re aktiv werden. \u00abDer unaus\u00adgesprochene Common Sense muss antirassistisch werden. Wir m\u00fcssen den Leuten, die an diesen Protesten teilnehmen, das Gef\u00fchl geben, dass sie eine rote Linie \u00fcber\u00adschritten haben\u00bb, sagt Renton. \u00abAber im heutigen politischen Klima ist es nicht einfach, den Leuten beizubringen, dass eine Meinung rassistisch ist.\u00bb &#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-32\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Ein Problem sei, dass sich antirassistische Kampagnen und Proteste oft an veraltete Denkmuster halten. Sie tun so, als sei der Gegner ein harter Kern von rechts\u00adextremen Aktivisten, wie es fr\u00fcher der Fall war. So h\u00f6rte man an vielen Gegen\u00adprotesten in diesem Sommer den Slogan \u00abNazi scum, off our streets!\u00bb\u00a0\u2013 \u00abNazi-Abschaum, weg von unseren Strassen!\u00bb Das sei zun\u00e4chst einmal faktisch inkorrekt, sagt Renton. Es gebe viele Protestierende, die zwar rassistische Vorurteile h\u00e4tten, aber sie als \u00abNazis\u00bb zu beschimpfen, treffe es nicht\u00a0\u2013 und es sei kontra\u00adproduktiv. Die Anti-Asyl-Protestierenden feierten sich selber als recht\u00adschaffene B\u00fcrger und bek\u00e4men auch von vielen Politikerinnen die Best\u00e4tigung, dass sie im Grunde recht h\u00e4tten. \u00abWenn man sie dann als Nazi beschimpft, dann gibt man ihnen keine Schuld\u00adgef\u00fchle, stattdessen denken sie sich: Das sind doch bloss Hippies, die keine Ahnung haben.\u00bb <\/p>\n<p><a data-css-v9omon=\"\" id=\"erklaeren-wie-die-welt-funktioniert\"\/>Erkl\u00e4ren, wie die Welt funktioniert<\/p>\n<p data-pos=\"0-34\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">&#13;Was helfen w\u00fcrde: eine bessere Medien\u00adstrategie. Wie der Akademiker Alan Finlayson, ein Experte f\u00fcr Rechts\u00adextremismus und Digital\u00adpolitik, k\u00fcrzlich <a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/renewal.org.uk\/articles\/the-left-still-doesnt-understand-the-internet\/?fbclid=IwY2xjawNTRANleHRuA2FlbQIxMABicmlkETE0blpsYTRoNDJRRGVTMGVkAR506_y6ReRkil6rqdCQ0_852OhHDjhdupW9jceOqESGGt6KznRV6RWUbqjjfw_aem_cDxdj3cFj3h4ExXLW_Z4mQ\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">in einem Interview sagte<\/a>, hat die Rechte im Gegensatz zur Linken schon l\u00e4ngst verstanden, dass politische Bildung heute nicht \u00fcber etablierte Medien erfolgt, sondern \u00fcber Online-Plattformen wie Tiktok, Reddit, Youtube oder Instagram. Stephen Yaxley-Lennon, der sich dort Tommy Robinson nennt, hat 1,7\u00a0Millionen Follower auf\u00a0X, Nigel Farage ist mit 1,3\u00a0Millionen Followerinnen der prominenteste britische Politiker auf Tiktok.&#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-35\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Inmitten der materiellen Entbehrungen, der sinkenden Lebens\u00adstandards und der Einsamkeit k\u00f6nnten die reaktion\u00e4ren Youtuber, Podcasterinnen, Blogger und X-Aktivistinnen die Erfahrungen der Menschen artikulieren, sagt Finlayson. Sie g\u00e4ben ihnen das Gef\u00fchl, gegen das Establishment zu rebellieren, und sie h\u00e4tten eine Antwort auf die Probleme: Es seien die \u00abkulturellen Marxisten, die Feministinnen, die Akademiker\u00bb.&#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-36\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">Die Linke muss dem etwas entgegen\u00adhalten. \u00abWir brauchen Inhalte, die erkl\u00e4ren, wie die Welt funktioniert\u00bb, sagt Finlayson. Es gehe um eine kulturelle Trans\u00adformation. Wie das aussehen k\u00f6nnte, zeigt Gary Stevenson, ein ehemaliger Trader im Londoner Finanz\u00adsektor. In <a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/@garyseconomics\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">seiner Youtube-Show<\/a> flucht er \u00fcber das Establishment, die Dummheit der Politiker und die Gier der Reichen. Aber er liefert auch eine fundierte \u00f6konomische Analyse und spricht \u00fcber Wege, wie die Gesellschaft gerechter gemacht werden kann. &#13;<\/p>\n<p data-pos=\"0-37\" class=\"\" data-css-y6csv5=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-1xwpmvn=\"\">\u00abEs gibt keinen Trick, mit dem wir die Kontrolle \u00fcber die Strasse von der Rechten zur\u00fcck\u00aderobern k\u00f6nnen\u00bb, sagt der Anwalt und Aktivist Renton. \u00abDie Linke ist derzeit dabei, in Baby\u00adschritten eine Strategie auszuarbeiten, um der neuen Realit\u00e4t gerecht zu werden\u00a0\u2013 nicht nur in Gross\u00adbritannien, sondern auch in vielen anderen L\u00e4ndern.\u00bb Die letzten f\u00fcnfzig Jahre seien relativ leicht gewesen. \u00abVon jetzt an wird es schwierig.\u00bb&#13;<\/p>\n<p data-infobox-text=\"true\" data-css-9p3wtq=\"\" data-css-181td0w=\"\" data-css-w23qsr=\"\"><a data-css-v9omon=\"\" id=\"zum-autor\"\/>Zum Autor<\/p>\n<p data-infobox-text=\"true\" data-css-ikju08=\"\" data-css-af3jjo=\"\" data-css-181td0w=\"\"><a data-css-181td0w=\"\" title=\"\" href=\"https:\/\/www.riffreporter.de\/de\/autorinnen-und-autoren\/peter-staeuber\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" data-css-9r2oe9=\"\" data-css-14crbd2=\"\">Peter St\u00e4uber<\/a> ist freier Journalist in London. Seit mehr als zehn Jahren berichtet er unter anderem f\u00fcr die WOZ, die \u00abZeit\u00bb und den \u00abFreitag\u00bb \u00fcber britische Politik und Wirtschaft, schwerpunkt\u00adm\u00e4ssig \u00fcber soziale Themen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nein, drei Millionen waren es nicht. 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