{"id":60099,"date":"2025-04-25T12:35:09","date_gmt":"2025-04-25T12:35:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/60099\/"},"modified":"2025-04-25T12:35:09","modified_gmt":"2025-04-25T12:35:09","slug":"juso-chef-tuermer-nein-zu-koalitionsvertrag-waere-keine-staatskrise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/60099\/","title":{"rendered":"Juso-Chef T\u00fcrmer: Nein zu Koalitionsvertrag w\u00e4re &#8222;keine Staatskrise&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 25.04.2025 13:17 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die SPD-Mitglieder d\u00fcrfen bis zum 29. April \u00fcber den schwarz-roten Koalitionsvertrag abstimmen. Sollte das Votum negativ ausfallen, sieht Juso-Chef T\u00fcrmer darin keinen Grund zur Sorge. Der Vertrag sei verbesserungsw\u00fcrdig.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAus Sicht des Juso-Vorsitzenden Philipp T\u00fcrmer w\u00e4re es kein Drama, wenn die SPD-Mitglieder den schwarz-roten Koalitionsvertrag ablehnen sollten. Man solle angesichts der Regierungsverantwortung besser gr\u00fcndlich sein und nichts \u00fcberst\u00fcrzen, sagte T\u00fcrmer der Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung. &#8222;Eine Staatskrise sehe ich da nicht.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nViele Menschen wollen dem 29-J\u00e4hrigen zufolge eine sozialere Politik, die im Koalitionsvertrag nicht ausreichend vorkomme. In Fragen der Migration, der sozialen Gerechtigkeit und der Rente gebe der Koalitionsvertrag nicht die richtigen Antworten. Die Jusos st\u00fcnden f\u00fcr diese Themen ein und pl\u00e4dierten deshalb f\u00fcr Nachbesserungen.<\/p>\n<p>    Jusos fordern Neuausrichtung der SPD<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnabh\u00e4ngig vom Ausgang der Abstimmung sieht T\u00fcrmer angesichts des historisch schlechten Wahlergebnisses der SPD und aktuell noch schlechterer Umfragewerte die Notwendigkeit einer parteiinternen Erneuerung. &#8222;Es braucht eine programmatische Neuausrichtung als Partei, die ohne Wenn und Aber die Interessen der Arbeitnehmer und Arbeiterinnen vertritt&#8220;, sagte T\u00fcrmer in dem Interview.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDen Sozialdemokraten seien &#8222;die glaubhaften Visionen f\u00fcr eine solidarische und gerechtere Gesellschaft abhandengekommen&#8220;, so T\u00fcrmer. Der Chef der SPD-Nachwuchsorganisation sagte, eine Neuausrichtung der Partei werde sich &#8222;in frischen Gesichtern auf relevanten Posten widerspiegeln m\u00fcssen&#8220;. Den eigenen R\u00fccktritt als Vorsitzender der Jusos schlie\u00dft T\u00fcrmer allerdings unabh\u00e4ngig vom Abstimmungsergebnis aus.<\/p>\n<p>    Neuwahlen laut T\u00fcrmer unwahrscheinlich<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Koalitionsvertrag von Union und SPD wurde bereits von der CSU ratifiziert. Die CDU wird am 28. April auf einem kleinen Parteitag in Berlin dar\u00fcber entscheiden. Die SPD \u00fcberl\u00e4sst die Entscheidung ihren 358.322 Mitgliedern. Diese stimmen seit dem 15. April \u00fcber das Papier ab. Die Frist f\u00fcr das Votum endet am 29. April, das Ergebnis soll einen Tag sp\u00e4ter bekanntgegeben werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Fall einer Ablehnung des Koalitionsvertrags sind Neuwahlen dem Juso-Chef zufolge so gut wie ausgeschlossen. Es gebe &#8222;nicht ohne Grund hohe verfassungsrechtliche H\u00fcrden&#8220;, sagte er. Stabilit\u00e4t werde im Grundgesetz gro\u00dfgeschrieben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 25.04.2025 13:17 Uhr Die SPD-Mitglieder d\u00fcrfen bis zum 29. April \u00fcber den schwarz-roten Koalitionsvertrag abstimmen. 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