{"id":601215,"date":"2025-11-25T13:37:13","date_gmt":"2025-11-25T13:37:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/601215\/"},"modified":"2025-11-25T13:37:13","modified_gmt":"2025-11-25T13:37:13","slug":"zwei-sonderforschungsbereiche-an-der-uni-bonn-verlaengert-universitaet-bonn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/601215\/","title":{"rendered":"Zwei Sonderforschungsbereiche an der Uni Bonn verl\u00e4ngert \u2014 Universit\u00e4t Bonn"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zukunft im l\u00e4ndlichen Afrika<\/strong><\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund rasch voranschreitender Globalisierung und immer deutlicher sp\u00fcrbarer Konsequenzen des globalen Klimawandels untersucht der SFB\/Transregio 228 \u201eZukunft im l\u00e4ndlichen Afrika: Zukunft-Machen und sozial-\u00f6kologische Transformation\u201c, wie zukunftsgerichtete Prozesse der Agrarintensivierung, der Infrastrukturerstellung (etwa Stra\u00dfen, Staud\u00e4mme, Geothermie-Kraftwerke) und der Ausdehnung von Naturschutzzonen im l\u00e4ndlichen Raum Afrikas verhandelt werden. Wie wirken sich angesichts raschen sozial-\u00f6kologischen Wandels die scheinbar gegenl\u00e4ufigen, vielfach jedoch verwobenen Prozesse verst\u00e4rkter Landnutzung und die Ausweitung von Naturschutzgebieten auf Ern\u00e4hrungssicherheit, soziale Systeme und Warenketten aus?<\/p>\n<p>Die Forschenden aus der Geographie, der Ethnologie, den Agrarwissenschaften sowie weiterer Disziplinen (etwa Soziologie, \u00d6konomie, Virologie, Botanik) analysieren, wie sich unterschiedliche Vorstellungen von Zukunft auf den Landnutzungswandel auswirken. Besonderes Augenmerk richten sie dabei auch auf nicht vorhersehbare Entwicklungen wie D\u00fcrren, gewaltsame Konflikte und politische Krisen, die f\u00fcr weite Teile des l\u00e4ndlichen Afrikas weiterhin zentrale Probleme der Planbarkeit mit sich bringen. Im Fokus stehen Gebiete im \u00f6stlichen und s\u00fcdlichen Afrika.<\/p>\n<p>Die DFG setzt die F\u00f6rderung den SFB\/Transregio 228 in den n\u00e4chsten vier Jahren mit insgesamt etwa 13,1 Millionen Euro fort. Prof. Dr. Britta Klagge vom Geographischen Institut der Universit\u00e4t Bonn \u00fcbernimmt in der 3. F\u00f6rderperiode die Rolle als Sprecherin. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Rolle von Finanzierungsprozessen und -strukturen als \u00fcbergreifende Analyseperspektive gelegt, um die lokale Handlungsmacht verschiedener Akteure und die Determinanten von Naturschutz, landwirtschaftlicher Intensivierung und Infrastrukturentwicklung besser zu verstehen. Hinzu kommt auch ein Ausstellungsprojekt mit dem Futurium in Berlin und afrikanischen K\u00fcnstlern, mit Ausstellungen in Berlin und an verschiedenen afrikanischen Standorten.<\/p>\n<p>Beteiligt an diesem Verbundprojekt sind au\u00dferdem das Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC), das German Institute of Development and Sustainability (IDOS), die Charit\u00e9 an der Humboldt-Universit\u00e4t in Berlin, das Museum Futurium in Berlin, die Universit\u00e4t Potsdam und die University of the Western Cape (S\u00fcdafrika) sowie zahlreiche Kooperationspartner im \u00f6stlichen und s\u00fcdlichen Afrika.<\/p>\n<p>Aus den ersten beiden F\u00f6rderperioden sind bereits <a data-linktype=\"external\" href=\"https:\/\/crc-trr228.de\/publications\/)\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\" title=\"\">mehrere Publikationen<\/a> hervorgegangen.<\/p>\n<p>Zur <a data-linktype=\"external\" href=\"https:\/\/crc-trr228.de\/crc-trr-228-future-rural-africa-awarded-funding-for-a-third-project-phase-2026-2029-by-german-research-foundation-dfg\/\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\" title=\"\">Meldung des SFG\/Transregio 228<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00d6konomische Perspektiven auf gesellschaftliche Herausforderungen\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die erfolgreiche Forschungsarbeit des SFB-Transregio 224 der Universit\u00e4ten Bonn und Mannheim wird ebenfalls vom 1. Januar 2026 an f\u00fcr weitere vier Jahre mit rund 12 Millionen Euro gef\u00f6rdert. \u201eIch freue mich sehr \u00fcber die Entscheidung der DFG und danke allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen f\u00fcr ihren gro\u00dfartigen Einsatz in den vergangenen Jahren\u201c, sagt Professor Dr. Sven Rady von der Universit\u00e4t Bonn, der die Sprecherfunktion des SFB ab 1. Januar 2026 von Prof. Volker Nocke von der Universit\u00e4t Mannheim \u00fcbernimmt. \u201eDie erneute Bewilligung ist ein Zeichen daf\u00fcr, dass unsere Forschungsagenda nicht nur wissenschaftlich \u00fcberzeugt, sondern gesellschaftliche Fragen behandelt, die von Aktualit\u00e4t sind. Auch in der kommenden F\u00f6rderperiode wird unser Verbund mit hoher Kollegialit\u00e4t und Motivation weiterarbeiten \u2013 und damit wichtige Impulse zur wirtschaftspolitischen Diskussion liefern.\u201c<\/p>\n<p>Der Sonderforschungsbereich Transregio 224 untersucht seit seiner Einrichtung 2018 zentrale gesellschaftliche Herausforderungen im Spannungsfeld von Chancengleichheit, Marktregulierung und Finanzmarktstabilit\u00e4t. In den drei Projektfeldern \u201eMa\u00dfnahmen zur F\u00f6rderung der Chancengleichheit\u201c, \u201eProduktmarktregulierung\u201c und \u201eFinanzmarktpolitik\u201c analysieren Forschende, wie faire gesellschaftliche Teilhabe gef\u00f6rdert werden kann, wie M\u00e4rkte unter digitalen und globalen Bedingungen sinnvoll reguliert werden sollten und wie sich die Stabilit\u00e4t des Finanzsystems langfristig sichern l\u00e4sst. Ziel ist es, auf Basis \u00f6konomischer Forschung politisch relevante Handlungsempfehlungen zu entwickeln.<\/p>\n<p>In den vergangenen F\u00f6rderperioden hat der SFB eine hohe wissenschaftliche Sichtbarkeit erreicht, daran waren ma\u00dfgeblich auch zahlreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler beteiligt. Gleichzeitig gelang es dem Verbund, seine Arbeit eng an aktuelle globale Entwicklungen anzubinden: Politische und wirtschaftliche Umbr\u00fcche der vergangenen Jahre wurden umgehend wissenschaftlich aufgegriffen und in neue Forschungsarbeiten und Handlungsempfehlungen \u00fcberf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste F\u00f6rderphase kn\u00fcpft an diese erfolgreiche Arbeit an. Die bestehenden Forschungsprojekte werden fortgef\u00fchrt und inhaltlich vertieft, um die Entwicklungen globaler M\u00e4rkte und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen bis zum Abschluss der F\u00f6rderung Ende 2029 umfassend zu analysieren.<\/p>\n<p>Zur <a data-linktype=\"external\" href=\"https:\/\/www.crctr224.de\/newsroom\/press-releases\/third-funding-period-for-crc-economic-perspectives-on-societal-challenges\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\" title=\"\">Meldung des SFB\/Transregio 224<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zukunft im l\u00e4ndlichen Afrika Vor dem Hintergrund rasch voranschreitender Globalisierung und immer deutlicher sp\u00fcrbarer Konsequenzen des globalen Klimawandels&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4215,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[1741,3364,29,30,1209],"class_list":{"0":"post-601215","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-bonn","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115610612129889764","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/601215","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=601215"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/601215\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4215"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=601215"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=601215"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=601215"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}