{"id":60154,"date":"2025-04-25T13:04:10","date_gmt":"2025-04-25T13:04:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/60154\/"},"modified":"2025-04-25T13:04:10","modified_gmt":"2025-04-25T13:04:10","slug":"mehr-auftraege-im-wohnungsbau-einbruch-im-tiefbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/60154\/","title":{"rendered":"Mehr Auftr\u00e4ge im Wohnungsbau, Einbruch im Tiefbau"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 25.04.2025 12:49 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>F\u00fcr Februar verzeichnet das Baugewerbe ein deutliches Auftragsminus. Der Wohnungsbau hat zwar zugelegt. Doch das Ampel-Aus belastet die Branche weiter &#8211; denn viele Bauprojekte liegen deswegen auf Eis.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach einer Erholung zu Jahresbeginn sind die Auftr\u00e4ge f\u00fcr das Bauhauptgewerbe im Februar wieder gesunken. Der saison- und kalenderbereinigte Auftragseingang lag real 7,5 Prozent niedriger als im Januar, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mitteilte. Im Dreimonatsvergleich gingen die Auftr\u00e4ge von Dezember bis Februar nur um 0,3 Prozent zur\u00fcck, im Jahresvergleich um 0,5 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Detail ist das Bild vielschichtiger: Weniger Bestellungen gab es vor allem im \u00d6ffentlichen Bau und im Wirtschaftstiefbau, zu dem der Stra\u00dfenbau und die Bahn z\u00e4hlen. Der Bereich verzeichnete einen Auftragsr\u00fcckgang von rund 15 Prozent.<\/p>\n<p>    Ampel-Aus verz\u00f6gert \u00f6ffentliche Vergabe<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTim-Oliver M\u00fcller, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Bauindustrieverbandes, sagt: &#8222;Die R\u00fcckg\u00e4nge sind vor allem auch auf die vorl\u00e4ufige Haushaltsf\u00fchrung zur\u00fcckzuf\u00fchren. Seit dem Ampel-Aus Ende 2024 d\u00fcrfen keine neuen Projekte vergeben werden.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nInsgesamt hat sich die Lage der Tiefbau-Unternehmen laut ifo-Institut zuletzt aber etwas verbessert. Die Kapazit\u00e4tsauslastung habe sich von 70,1 Prozent im Februar auf 72,6 Prozent im M\u00e4rz erh\u00f6ht, teilten die M\u00fcnchner Forscher mit. Hintergrund sind die erwarteten zus\u00e4tzlichen Auftr\u00e4ge durch das vom Bundestag beschlossene milliardenschwere Infrastrukturpaket.<\/p>\n<p>    Auftragsplus bei Wohnungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Hochbau, zu dem unter anderem auch der Wohnungsbau geh\u00f6rt, legte im Februar im Vergleich zum Januar um 1,1 Prozent zu &#8211; ein &#8222;Lichtblick&#8220;, wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie kommentiert. Alleine der Wohnungsbau verzeichnete laut Verband ein deutliches Auftragsplus von 7,2 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch der Wert der Auftr\u00e4ge ist kr\u00e4ftig gestiegen. In den ersten beiden Monaten wurden im Wohnungsbau Auftr\u00e4ge in H\u00f6he von rund 3,1 Milliarden Euro vergeben &#8211; das entspricht einem nominalen Zuwachs von 21,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. &#8222;Allerdings startet diese Entwicklung von einem sehr niedrigen Ausgangsniveau&#8220;, sagt Felix Pakleppa, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nInsgesamt verzeichne das Baugewerbe steigende Ums\u00e4tze: &#8222;Die Bauunternehmen haben den milden Winterbeginn 2025 gut genutzt. Trotz eines Arbeitstages weniger als im Vorjahreszeitraum konnten im Januar und Februar insgesamt knapp 13 Milliarden Euro umgesetzt werden &#8211; ein Plus von nominal fast acht Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr&#8220;, sagt Pakleppa. Mit Blick auf die Zahl der Baugenehmigungen sei es jedoch zu fr\u00fch, um von einer Trendwende zu sprechen.<\/p>\n<p>    Schnelles Handeln gefordert<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nM\u00fcller vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie appelliert an die Politik, schnell ins Handeln zu kommen: &#8222;Die Deutsche Bahn und auch die Autobahn GmbH brauchen jetzt neue Gelder, damit Bauprojekte an den Markt kommen k\u00f6nnen.&#8220; Zwar seien mit dem Sonderverm\u00f6gen Infrastruktur eine positive Perspektive geschaffen worden, doch bis dieses umgesetzt wird, vergingen Monate, sagte M\u00fcller.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nInsgesamt hat sich die Stimmung in den Chefetagen der Bauunternehmen zuletzt aufgehellt. Das Barometer f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsklima kletterte im April auf den h\u00f6chsten Stand seit fast zwei Jahren, wie das M\u00fcnchner ifo-Institut bei seiner Umfrage herausfand.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDies sei auf deutlich verbesserte Erwartungen zur\u00fcckzuf\u00fchren, w\u00e4hrend die aktuelle Gesch\u00e4ftslage etwas negativer eingesch\u00e4tzt wurde. &#8222;Die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde bleibt der Auftragsmangel, zumal es mit der Wirkung des Infrastrukturpakets noch dauern wird&#8220;, so die ifo-Forscher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 25.04.2025 12:49 Uhr F\u00fcr Februar verzeichnet das Baugewerbe ein deutliches Auftragsminus. Der Wohnungsbau hat zwar zugelegt. 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