{"id":601601,"date":"2025-11-25T17:14:13","date_gmt":"2025-11-25T17:14:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/601601\/"},"modified":"2025-11-25T17:14:13","modified_gmt":"2025-11-25T17:14:13","slug":"betriebsrat-bangt-um-jobs-bosch-beschaeftigte-haben-pure-angst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/601601\/","title":{"rendered":"Betriebsrat bangt um Jobs: Bosch-Besch\u00e4ftigte haben &#8222;pure Angst&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Betriebsrat bangt um JobsBosch-Besch\u00e4ftigte haben &#8222;pure Angst&#8220;<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Arbeiter-verlassen-das-Bosch-Werk-im-Stadtteil-Feuerbach-Wischeffekt-durch-Langzeitbelichtung-Im-Wer.webp\" alt=\"Arbeiter-verlassen-das-Bosch-Werk-im-Stadtteil-Feuerbach-Wischeffekt-durch-Langzeitbelichtung-Im-Werk-wurde-zuvor-eine-Betriebsversammlung-ueber-die-Sorge-um-den-Wandel-von-Arbeitsplaetzen-im-Zuge-der-Umstellung-auf-Elektromobilitaet-abgehalten-An-mehreren-deutschen-Standorten-des-Autozulieferers-Bosch-rumort-es-angesichts-des-Wandels-hin-zur-Elektromobilitaet-unter-den-Beschaeftigten\"\/>Dem weltgr\u00f6\u00dften Autozulieferer macht die Krise schwer zu schaffen. In vielen Bereichen ist der Konzern nach eigenen Angaben nur eingeschr\u00e4nkt wettbewerbsf\u00e4hig. (Foto: picture alliance\/dpa)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Erst im September hat Bosch angek\u00fcndigt, rund 13.000 Stellen abbauen zu wollen &#8211; vor allem in Deutschland. Der Konzern muss Milliarden sparen. Auch betriebsbedingte K\u00fcndigungen drohen. Die aktuellen Verhandlungen seien die h\u00e4rtesten, die man je gef\u00fchrt habe, hei\u00dft aus dem Betriebsrat.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Betriebsrat von Bosch f\u00fcrchtet um die Zukunft der Jobsicherung bei dem kriselnden Autozulieferer. &#8222;Wir wollen nat\u00fcrlich einen Ausschluss betriebsbedingter K\u00fcndigungen&#8220;, sagte der Betriebsratschef der Zuliefersparte, Frank Sell, in Stuttgart. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Aktuell verhandeln die Bosch-F\u00fchrung und Arbeitnehmervertreter an mehreren Standorten \u00fcber Stellenabbau-Pl\u00e4ne. &#8222;Wir wollen Sicherheit f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten. Aber dieses Unternehmen sagt: &#8222;Leute, wir vermuten, dass wir betriebsbedingte K\u00fcndigungen brauchen, um das \u00fcberhaupt hinzukriegen. Als Ultima Ratio&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">F\u00fcr die Besch\u00e4ftigten der Bosch-Zuliefersparte gilt eine Jobsicherung bis Ende 2027, in manchen Teilbereichen auch l\u00e4nger. Betriebsbedingte K\u00fcndigungen sind bis dahin ausgeschlossen. Ein Bosch-Sprecher teilte mit: &#8222;Wir haben mehrfach betont, dass wir uns nat\u00fcrlich an getroffene Vereinbarungen halten. Dabei bleibt es.&#8220; Zu den Einzelheiten der Verhandlungen \u00e4u\u00dferte sich Bosch nicht. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Erst im September hatte der Konzern angek\u00fcndigt, rund 13.000 weitere Stellen abbauen zu wollen &#8211; vor allem in Deutschland. Damals hatte Arbeitsdirektor Stefan Grosch davon gesprochen, dass man &#8222;m\u00f6glichst&#8220; sozialvertr\u00e4gliche L\u00f6sungen finden wolle. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Sell zufolge haben die Besch\u00e4ftigten nach dem ersten Schock nun &#8222;pure Angst&#8220;. &#8222;Normalerweise bist du zum Bosch gekommen und bei dem auch in Rente gegangen&#8220;, sagte Sell. Die aktuellen Verhandlungen seien die h\u00e4rtesten, die man je gef\u00fchrt habe. Es gehe um die Frage: &#8222;Kommen wir ohne betriebsbedingte K\u00fcndigungen durch die T\u00fcr, ja oder nein?&#8220; <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Bezirksleiterin der IG Metall Baden-W\u00fcrttemberg, Barbara Resch, forderte wegen der angespannten Lage einen Rettungsschirm f\u00fcr die Zulieferindustrie. Die Unternehmen h\u00e4tten gemacht, was von Politik und \u00d6ffentlichkeit erwartet worden sei, sagte Resch vor dem Bosch-Werk im Stuttgarter Stadtteil Feuerbach. Die Branche habe Milliarden in E-Mobilit\u00e4t und autonomes Fahren investiert. Dennoch gehe ihr langsam die Luft aus. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bisher hat die Gewerkschaft Resch zufolge Zukunftspakte abgeschlossen, die neben Kosteneinsparungen und Freiwilligenprogramme auch Investitionen der Unternehmen beinhaltet haben. &#8222;Wenn es so weitergeht, reden wir bald im gro\u00dfen Stil \u00fcber betriebsbedingte K\u00fcndigungen&#8220;, sagte sie.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dem weltgr\u00f6\u00dften Autozulieferer machte die Krise schwer zu schaffen. In vielen Bereichen ist der Konzern nach eigenen Angaben nur eingeschr\u00e4nkt wettbewerbsf\u00e4hig. Im Zulieferbereich gebe es eine Kostenl\u00fccke von weltweit rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Problem f\u00fcr die Schwaben: Auch in den anderen Bereichen &#8211; die unter anderem Heizungen, Haushaltsger\u00e4te und Elektrowerkzeuge anbieten &#8211; l\u00e4uft es nicht rund. Dort gibt es ebenfalls Sparprogramme. Die Ank\u00fcndigungen seit Ende 2023 summieren sich mittlerweile auf rund 29.000 Jobs.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, jki\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Betriebsrat bangt um JobsBosch-Besch\u00e4ftigte haben &#8222;pure Angst&#8220;Dem weltgr\u00f6\u00dften Autozulieferer macht die Krise schwer zu schaffen. 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