{"id":601652,"date":"2025-11-25T17:41:15","date_gmt":"2025-11-25T17:41:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/601652\/"},"modified":"2025-11-25T17:41:15","modified_gmt":"2025-11-25T17:41:15","slug":"die-heiklen-fragen-will-selenskyj-mit-trump-besprechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/601652\/","title":{"rendered":"Die heiklen Fragen will Selenskyj mit Trump besprechen"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Als Dan Driscoll, der amerikanische Heeresminister, in der vergangenen Woche nach Kiew reiste, war noch von einem \u201eaggressiven Zeitplan\u201c die Rede. Die <a data-rtr-index=\"35\" title=\"Ukraine\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> sollte dem angeblich von Washington mit Moskau abgestimmten 28-Punkte-Plan bis Thanksgiving am Donnerstag zustimmen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Doch die Vorzeichen, unter denen Driscoll am Montagabend in Abu Dhabi landete, um mit russischen Abgesandten zu verhandeln, waren andere. Die Frist war aufgeweicht, der Plan nach intensiven Beratungen mit der Ukraine in Genf ein anderer, der bevorstehende Stopp in den Vereinigten Arabischen Emiraten der vielleicht schwierigste.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Man sei angesichts der Verhandlungen am Wochenende guter Dinge, hatte die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses, Karoline Leavitt, zuvor gesagt. Doch selbstverst\u00e4ndlich m\u00fcsse auch Russland als Kriegspartei dem \u00fcberarbeiteten Plan zustimmen. Die Kommunikation mit Moskau sollte Driscoll nun in Abu Dhabi \u00fcbernehmen. Dort trafen laut amerikanischen Medienberichten der Chef des ukrainischen Milit\u00e4rgeheimdiensts und eine russische Delegation unbekannter Zusammensetzung zusammen.<\/p>\n<p>Kritik am Trump-Plan auch von Republikanern<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Das Wei\u00dfe Haus ist noch um Schadensbegrenzung bem\u00fcht, nachdem die Entstehung des urspr\u00fcnglichen Plans sehr nach einem Schulterschluss mit Moskau aussah. Sprecherin Leavitt hob am Montag hervor, es sei ein \u201ev\u00f6lliger Irrtum\u201c, zu glauben, Washington arbeite nicht \u201emit beiden Seiten gleicherma\u00dfen\u201c zusammen, um den Krieg zu beenden. Das Pentagon verwies im Zuge der Reise Driscolls darauf, Pr\u00e4sident <a data-rtr-index=\"9\" title=\"Donald Trump\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/donald-trump\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> wisse die Bem\u00fchungen des Ministers zu sch\u00e4tzen, \u201esowohl von russischer als auch von ukrainischer Seite Input zu sammeln\u201c.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Der amerikanische Heeresminister Dan Driscoll vergangene Woche in Kiew\" height=\"2000\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/der-amerikanische.webp.webp\" width=\"3000\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Der amerikanische Heeresminister Dan Driscoll vergangene Woche in KiewAP<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Zu einem m\u00f6glichen Treffen zwischen Trump und dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj scheint es zun\u00e4chst jedoch nicht zu kommen. Laut offiziellem Plan verbringt Trump die in den Vereinigten Staaten traditionell ruhigen Thanksgiving-Tage von Dienstag bis Sonntag in seiner Residenz in Florida. Es wird jedoch erwartet, dass die beiden M\u00e4nner demn\u00e4chst telefonieren, um einige der finalen Fragen zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Vizepr\u00e4sident J. D. Vance stemmte sich am Montag gegen Kritik aus der eigenen Partei im Umgang mit Russland. Der scheidende republikanische Senator Mitch McConnell hatte Trump in den vergangenen Tagen vorgeworfen, er lasse sich von Wladimir Putin an der Nase herumf\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Vance erwiderte auf der Plattform X, das sei ein \u201el\u00e4cherlicher Angriff\u201c auf das Team des Pr\u00e4sidenten, das unerm\u00fcdlich daran gearbeitet habe, die Situation in der Ukraine zu l\u00f6sen. Doch ob man nach Driscolls Treffen mit den Russen in Abu Dhabi nicht m\u00f6glicherweise wieder bei null war, musste sich da noch zeigen.<\/p>\n<p>Auf die Pr\u00e4sidenten kommt es an<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj gab sich nach der R\u00fcckkehr der ukrainischen Delegation aus Genf optimistisch. \u201eDie Liste der notwendigen Schritte zur Beendigung des Krieges ist nun umsetzbar\u201c, erkl\u00e4rte er am Montagabend in seiner t\u00e4glichen Videobotschaft. Viele f\u00fcr sein Land wichtigen Elemente h\u00e4tten nun Ber\u00fccksichtigung gefunden, doch gebe es noch viel zu tun.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Der neue Entwurf sei \u201ein der Tat der richtige Ansatz\u201c, so Selenskyj. \u201eIch werde die heiklen Fragen mit Pr\u00e4sident Trump besprechen.\u201c Angeblich enth\u00e4lt der neu gefasste Plan statt 28 nun 19 Punkte, \u00fcber die jedoch nur wenig an die \u00d6ffentlichkeit drang. Klar ist, dass vor allem die territorialen Fragen die schwierigsten sind, weil diese der ukrainischen Verfassung zufolge nicht einfach durch die Regierung oder den Pr\u00e4sidenten, sondern nur durch ein Referendum entschieden werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">So seien vor allem die Fragen nach Gebietsabtretungen an Russland sowie die k\u00fcnftigen Beziehungen zwischen der Ukraine, Russland, der NATO und den USA ausgeklammert worden, um sie bei einem pers\u00f6nlichen Treffen zwischen Trump und Selenskyj zu kl\u00e4ren, berichtete die Zeitung \u201eFinancial Times\u201c unter Berufung auf den ukrainischen Vizeau\u00dfenminister Serhij Kyslyzja, der Teil der Delegation in Genf war. Ihr geh\u00f6rten au\u00dferdem Pr\u00e4sidialamtschef Andrij Jermak und Sicherheitsberater Rustem Umjerow an.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Kyslyzja zufolge seien die Verhandlungen mit den USA anstrengend, kurz vor dem Abbruch, aber letztlich produktiv gewesen. Die amerikanische Seite, bestehend aus Au\u00dfenminister Marco Rubio, Minister Driscoll, Trumps Sondergesandten Steve Witkoff sowie Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, habe der ukrainischen Seite jedoch geflissentlich zugeh\u00f6rt und sei offen f\u00fcr Vorschl\u00e4ge gewesen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Von dem urspr\u00fcnglichen \u201e28-Punkte-Plan\u201c, \u00fcber dessen Ursprung es wilde Ger\u00fcchte gibt, die sich insbesondere um die Frage drehen, ob es ein amerikanischer oder doch russischer Entwurf war, seien letztlich nur \u201esehr wenige Punkte\u201c \u00fcbrig geblieben. \u201eWir haben eine solide Basis an \u00dcbereinstimmungen erarbeitet und einige Punkte gefunden, bei denen wir Kompromisse eingehen k\u00f6nnen\u201c, so Kyslyzja. F\u00fcr den Rest seien nun F\u00fchrungsentscheidungen erforderlich.<\/p>\n<p>London und Paris wollen Truppen stellen<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Einen Termin f\u00fcr ein Treffen der Pr\u00e4sidenten gibt es jedoch nicht. Ger\u00fcchte, wonach Selenskyj noch in dieser Woche nach Washington fliegen werde, best\u00e4tigten sich bisher nicht. Die unkontrollierte Dynamik, die um den wohl nicht ganz zuf\u00e4llig an die \u00d6ffentlichkeit gelangten \u201eFriedensplan\u201c entstand, hat angesichts der politischen, wirtschaftlichen und milit\u00e4rischen Realit\u00e4t deutlich nachgelassen. Umjerow erkl\u00e4rte am Dienstag auf X, dass sich Kiew darauf freue, \u201eden Besuch des ukrainischen Pr\u00e4sidenten in den USA zum fr\u00fchestm\u00f6glichen Zeitpunkt\u201c zu organisieren.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">\u201eWir wissen es zu sch\u00e4tzen, dass der Gro\u00dfteil der Welt bereit ist, uns zu unterst\u00fctzen, und dass die amerikanische Seite konstruktiv an die Sache herangeht\u201c, sagte Selenskyj und versicherte abermals, dass sein Land lieber eher als sp\u00e4ter Frieden w\u00fcnsche. \u201eDie Ukraine wird niemals ein Hindernis f\u00fcr den Frieden sein\u201c, so der Pr\u00e4sident. \u201eMillionen Ukrainerinnen und Ukrainer hoffen auf einen w\u00fcrdigen Frieden, und sie haben ihn verdient.\u201c Seine Regierung werde alles daf\u00fcr tun und sei bereit, schnell zu handeln, immer in dem Wissen, die Interessen der Ukraine zu wahren.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die Staats- und Regierungschefs der \u201eKoalition der Willigen\u201c, welche die Ukraine milit\u00e4risch unterst\u00fctzt, wollten sich am Dienstag in einer Videokonferenz austauschen. Diese Gruppe von gut drei\u00dfig Staaten war besonders durch zwei Festlegungen im urspr\u00fcnglichen US-Plan betroffen: das Verbot, Truppen und Kampfflugzeuge aus NATO-Staaten in der Ukraine zu stationieren, sowie eine Begrenzung der ukrainischen Streitkr\u00e4fte auf 600.000 Soldaten.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Dagegen sehen bisherige Planungen vor, dass einige Staaten wie Frankreich und das Vereinigte K\u00f6nigreich Truppen im ukrainischen Hinterland stationieren wollen. Zudem soll die ukrainische Armee auch nach einem Waffenstillstand aufger\u00fcstet werden, um sich gegen eine weitere russische Aggression wehren zu k\u00f6nnen. Inzwischen wurde der US-Plan \u00fcberarbeitet, doch ist unklar, wie weit die Vereinigten Staaten \u2013 und vor allem Russland \u2013 bereit sind, die europ\u00e4ischen Einw\u00e4nde zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Schweigen \u00fcber die laufenden Gespr\u00e4che<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">An der Videokonferenz nahm auch NATO-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte teil. Rutte hatte sich tagelang \u00f6ffentlich in Schweigen geh\u00fcllt, obwohl der mit Russland abgestimmte US-Plan eine Provokation der Allianz darstellte. Sie sollte auf die Aufnahme weiterer Mitglieder verzichten und dies f\u00fcr die Ukraine sogar vertraglich verankern. Au\u00dferdem sollte sie sich in einen von den USA moderierten Dialog mit Moskau begeben.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Der Niederl\u00e4nder wartete bis Montag, um das in einem Interview mit dem Sender Radio Free Europe\/Radio Liberty zur\u00fcckzuweisen. Der NATO-Russland-Rat und die NATO-Russland-Grundakte von 1997 seien seit der Vollinvasion \u201etot\u201c, sagte er auf die Frage, ob er den Rat einberufen werde. \u201eIhr Herz blieb im Februar 2022 stehen.\u201c Zudem bekr\u00e4ftigte er das im NATO-Vertrag verankerte Recht jedes europ\u00e4ischen Staates, sich um einen Beitritt zur Allianz zu bewerben. Allerdings bed\u00fcrfe dies des Konsenses aller Verb\u00fcndeten, was im Fall der Ukraine nicht gegeben sei.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Zu Details der Verhandlungen wollte sich Rutte nicht \u00e4u\u00dfern. Er gab aber zu erkennen, dass er \u00fcber das Wochenende mit \u201eallen wichtigen Akteuren\u201c telefoniert habe, auch mit Trump. Als Rutte am Montag auch dem Sender Fox News ein Interview gab, \u00fcbersch\u00fcttete er Trump ein weiteres Mal mit \u00fcberschw\u00e4nglichem Lob f\u00fcr dessen Rolle als Friedensstifter. In den Gremien der Allianz war der 28-Punkte-Plan nach Angaben von Diplomaten bisher kein Thema. Nur auf den G\u00e4ngen werde dar\u00fcber gesprochen, hie\u00df es. Die Verhandlungen f\u00e4nden in anderen Gremien statt. Allerdings werden die Au\u00dfenminister der Mitgliedstaaten das Thema nicht vermeiden k\u00f6nnen, wenn sie in einer Woche in Br\u00fcssel zusammenkommen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Der russische Pr\u00e4sidentensprecher Dmitrij Peskow wurde am Dienstag nach den Medienberichten \u00fcber das Treffen in Abu Dhabi befragt, sagte aber, dazu habe man \u201enichts mitzuteilen\u201c. Wie schon am Montag Putins au\u00dfenpolitischer Berater Jurij Uschakow wirkte Peskow bestrebt, Washingtons Rolle zu loben, die der Ukrainer und der Europ\u00e4er hingegen kleinzureden. \u201eJetzt ist das einzig Substanzielle das amerikanische Projekt, Trumps Projekt\u201c, sagte Peskow \u00fcber den 28-Punkte-Plan und wiederholte die am Freitag von Putin vorgegebene Linie: \u201eWir denken, dass das eine sehr gute Grundlage f\u00fcr Verhandlungen werden kann.\u201c<\/p>\n<p>Putin h\u00e4lt an Kriegszielen fest<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Etwas gespr\u00e4chiger zeigte sich Russlands Au\u00dfenminister Sergej Lawrow. Die Europ\u00e4er h\u00e4tten ihre \u201eGelegenheit verspielt\u201c, an einer L\u00f6sung des \u201eUkrainekonflikts\u201c mitzuwirken. \u201eIhr hattet eure Chancen, Leute\u201c, sagte Lawrow am Dienstag russischen Agenturen zufolge. \u201eIhr habt diese Chancen nicht genutzt, ihr habt sie einfach vertan\u201c, so Lawrow mit Blick auf das Minsker Abkommen, das nach 2014 von Deutschland und Frankreich vermittelt worden war und den Krieg in der Ostukraine beenden sollte. Die Vereinbarung wurde jedoch von Moskau gebrochen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Befragt nach den Medienberichten, denen zufolge Putins Emiss\u00e4r Kirill Dmitrijew an der Ausarbeitung des Plans beteiligt war, sagte wiederum Peskow, \u201ekonkret\u201c sei der Plan \u201enicht vorbereitet, nicht er\u00f6rtert worden\u201c, sondern \u201eein Entwurf der amerikanischen Seite, der uns \u00fcbergeben worden ist\u201c. Man warte jetzt auf eine \u201eoffizielle Information\u201c der Amerikaner \u00fcber \u00c4nderungen an dem Text.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Peskow hob auch hervor, \u201ewir sind daran interessiert, unsere Ziele mit politisch-diplomatischen Mitteln zu erreichen\u201c. Auch Putin hatte sich am Freitag wie stets offen f\u00fcr Verhandlungen gegeben, aber gesagt, andernfalls werde man die Ziele der \u201emilit\u00e4rischen Spezialoperation\u201c, wie er den Angriffskrieg nennt, \u201eim bewaffneten Kampf\u201c erreichen. Diese Ziele reichen weit \u00fcber die Ukraine hinaus und laufen auf eine R\u00fcckabwicklung etlicher NATO-Erweiterungsrunden hinaus.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die Menschen in der Ukraine erfuhren in der Nacht zum Dienstag abermals, was das hei\u00dft. Russland griff, ungeachtet aller Gespr\u00e4che und Friedensbem\u00fchungen, die Ukraine und vor allem Kiew mit 460 Drohnen und 22 Raketen an. Dabei wurden mindestens sieben Menschen get\u00f6tet und 20 verletzt, teilten die Beh\u00f6rden mit. Im Fokus der russischen Angriffe haben abermals zivile Ziele gestanden, vor allem Energie- und W\u00e4rmekraftwerke.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Als Dan Driscoll, der amerikanische Heeresminister, in der vergangenen Woche nach Kiew reiste, war noch von einem \u201eaggressiven&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":601653,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-601652","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115611572348195069","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/601652","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=601652"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/601652\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/601653"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=601652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=601652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=601652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}