{"id":601713,"date":"2025-11-25T18:15:33","date_gmt":"2025-11-25T18:15:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/601713\/"},"modified":"2025-11-25T18:15:33","modified_gmt":"2025-11-25T18:15:33","slug":"familienunternehmer-laden-afd-ein-scharfe-kritik-nachrichten-aktuell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/601713\/","title":{"rendered":"Familienunternehmer laden AfD ein \u2013 scharfe Kritik | Nachrichten Aktuell"},"content":{"rendered":"<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">Die neue Offenheit des Verbandes der Familienunternehmer gegen\u00fcber der AfD ist f\u00fcr andere Wirtschaftsverb\u00e4nde kein Anlass f\u00fcr einen Kurswechsel. Die Parteif\u00fchrung rechnet jedoch damit, dass die Entscheidung mittelfristig dazu f\u00fchren wird, dass mehr Unternehmer Kontakt zur AfD suchen werden. Die Gr\u00fcnen w\u00fcrden genau das gerne verhindern.<\/p>\n<p>IW: AfD radikaler als \u00e4hnliche Parteien im Ausland<\/p>\n<p id=\"absatz2\" class=\"em_text\">\u00abGegen die AfD sprechen eine Vielzahl von manifesten \u00f6konomischen Gr\u00fcnden\u00bb, sagt der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael H\u00fcther, dem \u00abHandelsblatt\u00bb. Dennoch gelte: \u00abDass Unternehmen auf kommunaler Ebene \u00fcber Standortfragen auch mit Vertretern der AfD, wenn sie dort in Verantwortung sind, sprechen, ist wohl unvermeidbar.\u00bb Im Ausland werde oft nicht verstanden, dass die AfD \u2013 im Gegensatz zu den meisten anderen \u00e4hnlichen Parteien in Europa \u2013 \u00absich immer weiter radikalisiert hat\u00bb.<\/p>\n<p>Weidel erwartet \u00abweitere Lockerung\u00bb<\/p>\n<p><a class=\"link-img\" href=\"https:\/\/www.mt.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xRG40QnZPblJGUERFT2htK3BoVmI1dFU3c0ZCcEJuUm1HRjFmZ1EyNkgxSTEvNW1LVmh5OHJIZCtPNkJUTTFjZmYvOW1RZUVXck8yOXlPWVhycTNKZXVvKzJZSGJtcWRBTG42dHU1OXRGSjlTcGhNRWkrOEticjJHWndsYm9ucTM\/251125-1424-urn-newsml-dpa-com-20090101-251125-935-977834.webp\" data-fancybox=\"images\" data-caption=\"Die AfD begr\u00fc\u00dft die Entscheidung des Verbandes Die Familienunternehmer. (Archivbild) - \u00a9 Kay Nietfeld\/dpa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n<img decoding=\"async\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/251125-1424-urn-newsml-dpa-com-20090101-251125-935-977834.webp.webp\" loading=\"lazy\" width=\"1000\" alt=\"Die AfD begr\u00fc\u00dft die Entscheidung des Verbandes Die Familienunternehmer. (Archivbild) - \u00a9 Kay Nietfeld\/dpa\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Die AfD begr\u00fc\u00dft die Entscheidung des Verbandes Die Familienunternehmer. (Archivbild) &#8211; \u00a9 Kay Nietfeld\/dpa<\/p>\n<p id=\"absatz5\" class=\"em_text\">Die AfD-Parteivorsitzende, Alice Weidel, ist laut ihres Sprechers, Daniel Tapp, seit dem Einzug der Partei in den Bundestag 2017 \u00abim regelm\u00e4\u00dfigen Austausch mit mittelst\u00e4ndischen Unternehmen\u00bb sowie mit Vertretern von Industrie- und Handelskammern. \u00abAufgrund der Angst vor Ausgrenzung und Brandmarkung, finden die Gespr\u00e4che meist im vertraulichen Rahmen statt\u00bb, f\u00fcgt er hinzu. Die Entscheidung des Verbandes der Familienunternehmer begr\u00fc\u00dfe Weidel. \u00abWir rechnen damit, dass diese Entscheidung ein Ausl\u00f6ser f\u00fcr eine weitere Lockerung des Verh\u00e4ltnisses unterschiedlicher Unternehmen zur AfD sein wird.\u00bb<\/p>\n<p>Handwerkschef: Populismus schadet der Wirtschaft<\/p>\n<p><a class=\"link-img\" href=\"https:\/\/www.mt.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xSkZrbm5qenlidjRuZ05UTUhWYjVSbWtFY2dab0sxQzV2aEZGVm4vb3NYdVRqUlR3SWR2MVMrbTBTczRYaTFrNTlpaVZlV2VrTGZpZWkxcEUvZ2VnQmZkVFFqazhXczBjS1d3Q2JsYVpVUSt5RzRGeUVLZWZLNUpzQnpaMHAwb1A\/251125-1424-urn-newsml-dpa-com-20090101-251125-935-977831.webp\" data-fancybox=\"images\" data-caption=\"Ralf Wintergerst, ist Pr\u00e4sident des Branchenverbandes der Digitalwirtschaft, Bitkom. (Archivbild) - \u00a9 Britta Pedersen\/dpa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n<img decoding=\"async\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/251125-1424-urn-newsml-dpa-com-20090101-251125-935-977831.webp.webp\" loading=\"lazy\" width=\"1000\" alt=\"Ralf Wintergerst, ist Pr\u00e4sident des Branchenverbandes der Digitalwirtschaft, Bitkom. (Archivbild) - \u00a9 Britta Pedersen\/dpa\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Ralf Wintergerst, ist Pr\u00e4sident des Branchenverbandes der Digitalwirtschaft, Bitkom. (Archivbild) &#8211; \u00a9 Britta Pedersen\/dpa<\/p>\n<p id=\"absatz7\" class=\"em_text\">Der Pr\u00e4sident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, J\u00f6rg Dittrich, sagte im Gespr\u00e4ch mit dem Sender \u00abWelt TV\u00bb: \u00abDas ist nicht die Aufgabe von Wirtschaftsvertretung, \u00fcber politische Brandmauern zu entscheiden.\u00bb Der Handwerksverband m\u00fcsse schauen: \u00abWer steht f\u00fcr die Wirtschaft, was wird daf\u00fcr getan?\u00bb Gleichzeitig gelte: \u00abUnd wir haben zu brandmarken, wenn Populismus der Wirtschaft schadet.\u00bb<\/p>\n<p>Digitalverband bleibt auf Abstand zur AfD<\/p>\n<p id=\"absatz8\" class=\"em_text\">Das sieht der Verband der Digitalwirtschaft, Bitkom, anders. Die AfD sei \u00abdigitalpolitisch r\u00fcckw\u00e4rtsgewandt, gesellschaftlich auf Spaltung und Abgrenzung ausgerichtet und stellt den demokratischen Rechtsstaat infrage\u00bb, hie\u00df es seitens des Verbandes. Man biete Politikerinnen und Politikern der AfD auf den Veranstaltungen und Digitalkonferenzen keine Plattform \u2013 \u00abeine \u00c4nderung dieser grunds\u00e4tzlichen Linie ist nicht geplant\u00bb.<\/p>\n<p id=\"absatz9\" class=\"em_text\">Der Verband Die Familienunternehmer hatte zu einem Parlamentarischen Abend in einer Niederlassung der Deutschen Bank in Berlin im Oktober erstmals auch Vertreter der AfD eingeladen. Die Pr\u00e4sidentin des Verbandes, Marie-Christine Ostermann, sagte dem \u00abHandelsblatt\u00bb, das \u00abKontaktverbot\u00bb zu AfD-Bundestagsabgeordneten sei mit dem j\u00fcngsten Parlamentarischen Abend aufgehoben worden.<\/p>\n<p id=\"absatz10\" class=\"em_text\">Bereits im Fr\u00fchjahr sei im Verband beschlossen worden, \u00abdass wir mit einzelnen AfD-Fachpolitikern ins Gespr\u00e4ch kommen\u00bb, sagte sie. Die Partei m\u00fcsse inhaltlich gestellt werden. In einer Mitteilung des Verbandes hie\u00df es: \u00abWir Familienunternehmer wollen keine Regierung mit AfD-Beteiligung.\u00bb<\/p>\n<p>Klingbeil: AfD ist arbeitgeber- und arbeitnehmerfeindliche Partei<\/p>\n<p id=\"absatz11\" class=\"em_text\">Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) sagte auf dem Arbeitgebertag in Berlin mit Blick auf die Diskussion in der Unternehmenswelt \u00fcber den Umgang mit der AfD: \u00abDiese Partei schadet unserem Land.\u00bb Die AfD sei eine arbeitgeber- und arbeitnehmerfeindliche Partei. Sie habe keine deutschen und europ\u00e4ischen Interessen. Die demokratische Mitte m\u00fcsse L\u00f6sungen finden. \u00abAber daf\u00fcr macht man nichts mit den Rechtsextremen\u00bb, sagte der SPD-Chef. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warnte vor Populismus von rechts.<\/p>\n<p id=\"absatz12\" class=\"em_text\">Arbeitgeberpr\u00e4sident Rainer Dulger sagte, ohne die AfD zu nennen: \u00abDas Vertrauen in die Parteien der Mitte wird zur\u00fcckkehren, wenn die Probleme angepackt und gel\u00f6st werden.\u00bb Wenn diese Koalition Erfolg haben wolle, dann m\u00fcsse sie handeln.<\/p>\n<p>Gr\u00fcnen-Abgeordnete: \u00abVorfeldorganisation des Kreml\u00bb<\/p>\n<p id=\"absatz13\" class=\"em_text\">In einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung \u00fcben die Gr\u00fcnen-Politiker Konstantin von Notz und Andreas Audretsch Kritik an der Kontaktaufnahme des Verbandes zur AfD: \u00abWir k\u00f6nnen uns schlicht nicht vorstellen, dass die Mitglieder im Verband der Familienunternehmen sich von diesem Agieren repr\u00e4sentiert f\u00fchlen.\u00bb Jedes Mitgliedsunternehmen, das eine Kooperation mit der Partei ablehne, sollte Ostermann nun \u00abdeutlich in die Schranken weisen\u00bb. Die beiden Bundestagsabgeordneten betonen, gef\u00e4hrlich sei eine Zusammenarbeit auch aus folgendem Grund: \u00abDie AfD bet\u00e4tigt sich immer wieder als Vorfeldorganisation des Kreml und anderer autorit\u00e4rer Staaten.\u00bb<\/p>\n<p id=\"absatz14\" class=\"em_text\">Der \u00d6konom Marcel Fratzscher warnte davor, die AfD wie eine normale Partei zu behandeln. Dies \u00abk\u00f6nnte erheblichen Schaden f\u00fcr die deutsche Wirtschaft im Ausland wie im Inland anrichten\u00bb, sagte der Pr\u00e4sident des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung dem \u00abHandelsblatt\u00bb. Verb\u00e4nde und Unternehmen d\u00fcrften \u00abpolitisch wie gesellschaftlich klare Positionen beziehen und diese \u00f6ffentlich und sichtbar kommunizieren\u00bb.<\/p>\n<p>Deutsche Bank zieht die Rei\u00dfleine<\/p>\n<p id=\"absatz15\" class=\"em_text\">Eine praktische Folge der neuen Gespr\u00e4chsbereitschaft des Familienunternehmer-Verbandes gegen\u00fcber der AfD ist, dass er sich f\u00fcr seinen n\u00e4chsten Parlamentarischen Abend einen anderen Veranstaltungsort suchen muss. Denn die Deutsche Bank verweigert dem Verband eine weitere Nutzung. Man sei \u00ab\u00fcbereingekommen, die R\u00e4umlichkeiten k\u00fcnftig dem Verband nicht mehr zur Verf\u00fcgung zu stellen\u00bb, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus informierten Kreisen. Zuvor hatten das \u00abHandelsblatt\u00bb und andere Medien berichtet.<\/p>\n<p>\u00abKeine Kenntnis von der G\u00e4steliste\u00bb<\/p>\n<p id=\"absatz16\" class=\"em_text\">Ein Sprecher des gr\u00f6\u00dften deutschen Geldhauses in Frankfurt best\u00e4tigt, dass das Institut die Berliner R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr diese Veranstaltung zur Verf\u00fcgung gestellt habe. Die Bank habe \u00ababer keine Kenntnis von der G\u00e4steliste und auch keinen Einfluss darauf\u00bb gehabt. Im Atrium der Deutschen-Bank-Filiale Unter den Linden finden immer wieder interne und externe Veranstaltungen statt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die neue Offenheit des Verbandes der Familienunternehmer gegen\u00fcber der AfD ist f\u00fcr andere Wirtschaftsverb\u00e4nde kein Anlass f\u00fcr einen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":601714,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[186,3025,296,1180,127515,3307,29,19073,663,30,15370,12645,143623,1420,5020,776,143014,143624,1209,184],"class_list":{"0":"post-601713","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-afd","9":"tag-alice-weidel","10":"tag-berlin","11":"tag-bundestag","12":"tag-daniel-tapp","13":"tag-deutsche-bank","14":"tag-deutschland","15":"tag-die-grnen","16":"tag-europa","17":"tag-germany","18":"tag-handelsblatt","19":"tag-institut-der-deutschen-wirtschaft","20":"tag-jrg-dittrich","21":"tag-koeln","22":"tag-kreml","23":"tag-lars-klingbeil","24":"tag-marie-christine-ostermann","25":"tag-michael-hther","26":"tag-nordrhein-westfalen","27":"tag-spd"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115611707315966431","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/601713","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=601713"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/601713\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/601714"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=601713"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=601713"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=601713"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}