{"id":60244,"date":"2025-04-25T13:52:08","date_gmt":"2025-04-25T13:52:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/60244\/"},"modified":"2025-04-25T13:52:08","modified_gmt":"2025-04-25T13:52:08","slug":"rekord-in-privathaushalten-deutsches-geldvermoegen-klettert-ueber-neun-billionen-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/60244\/","title":{"rendered":"Rekord in Privathaushalten: Deutsches Geldverm\u00f6gen klettert \u00fcber neun Billionen Euro"},"content":{"rendered":"<p>                    Rekord in Privathaushalten<br \/>\n                Deutsches Geldverm\u00f6gen klettert \u00fcber neun Billionen Euro<\/p>\n<p>\t\t\t\t              25.04.2025, 14:57 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die zur\u00fcckliegenden Jahre sind von zahlreichen Krisen gepr\u00e4gt. Den Privatverm\u00f6gen der Deutschen haben sie aber nichts an. Diese klettern erneut, auf mehr als neun Billionen Euro und damit einen Rekordwert. Trotz zeitweise hoher Inflation setzen einige auf Bargeld.<\/strong><\/p>\n<p>Das Geldverm\u00f6gen der privaten Haushalte in Deutschland steigt und steigt: Mit rund 9050 Milliarden Euro wurde zum Jahresende 2024 der n\u00e4chste Rekord erreicht, wie aus Zahlen der Bundesbank hervorgeht &#8211; ein Anstieg um 136 Milliarden Euro zum Vorquartal.<\/p>\n<p>Etwa die H\u00e4lfte der gewaltigen Summe entf\u00e4llt nach Berechnungen der Bundesbank auf die verm\u00f6gendsten zehn Prozent: etwa vier Millionen Haushalte. Bei diesen mehrt sich das Verm\u00f6gen zudem kr\u00e4ftiger, weil sie st\u00e4rker in Aktien und Fonds investieren als viele Haushalte mit geringeren finanziellen Mitteln.<\/p>\n<p>Kursgewinne an den B\u00f6rsen waren mit 40 Milliarden ein Treiber f\u00fcr den f\u00fcnften Anstieg des nominalen Geldverm\u00f6gens in einem Quartal in Serie. Knapp 20 Prozent des Geldverm\u00f6gens (1693 Milliarden Euro) waren in Aktien und sonstigen Anteilsrechten investiert. In der Gesamtschau steckten private Haushalte frisches Geld in Investmentfonds und stockten ihre Best\u00e4nde an Bargeld und Sichteinlagen wie Tagesgeld auf.<\/p>\n<p>Am unteren Ende der Verteilungsskala finden sich den Angaben zufolge etwa 20 Millionen Haushalte, auf die acht Prozent des Geldverm\u00f6gens entfallen. Die Bundesbank ber\u00fccksichtigt in ihrer Auswertung Bargeld und Bankeinlagen, Wertpapiere wie Aktien und Fonds sowie Anspr\u00fcche gegen\u00fcber Versicherungen. Immobilien, die f\u00fcr viele Haushalte ein erheblicher Bestandteil ihres Verm\u00f6gens sind, sind nicht ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Mehr als ein Drittel des gesamten Geldverm\u00f6gens (3406 Milliarden Euro) sind den j\u00fcngsten Bundesbank-Zahlen zufolge Bargeld und Sichteinlagen, auf die die Menschen bei Bedarf schnell zugreifen k\u00f6nnen. Vor allem Haushalte mit geringerem Budget bevorzugen solche Geldparkpl\u00e4tze aus Vorsichtsgr\u00fcnden. Zum Anstieg der Sichteinlagen trug zudem bei, dass im Zuge der Zinssenkungen der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) Festgeldanlagen nicht mehr so lukrativ sind.<\/p>\n<p>Der Rekordstand beim nominalen Geldverm\u00f6gen t\u00e4uscht allerdings dar\u00fcber hinweg, dass die zeitweise extrem hohe Teuerungsrate die Renditen teilweise aufgezehrt hat &#8211; vor allem bei denjenigen, die \u00fcberwiegend auf Bargeld und Bankeinlagen setzen.<\/p>\n<p>Abz\u00fcglich Schulden ergibt sich nach Berechnungen der Bundesbank zum Jahresende 2024 ein Nettogeldverm\u00f6gen der privaten Haushalte hierzulande von gut 6913 Milliarden Euro. Das sind zwar 132 Milliarden Euro mehr als Ende des dritten Quartals. Inflationsbereinigt liegt das Nettogeldverm\u00f6gen jedoch weiterhin auf einem niedrigeren Niveau als 2022.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rekord in Privathaushalten Deutsches Geldverm\u00f6gen klettert \u00fcber neun Billionen Euro 25.04.2025, 14:57 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":60245,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[11713,6258,175,170,169,29,27611,30,871,171,174,173,172,55],"class_list":{"0":"post-60244","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-aktienhandel","9":"tag-bargeld","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-deutschland","14":"tag-geldanlage","15":"tag-germany","16":"tag-inflation","17":"tag-markets","18":"tag-maerkte","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte","21":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114398937100206150","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60244","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60244"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60244\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/60245"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60244"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60244"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60244"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}