{"id":602932,"date":"2025-11-26T06:05:15","date_gmt":"2025-11-26T06:05:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/602932\/"},"modified":"2025-11-26T06:05:15","modified_gmt":"2025-11-26T06:05:15","slug":"ukraine-gespraeche-trump-nimmt-sondergesandten-witkoff-in-schutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/602932\/","title":{"rendered":"Ukraine-Gespr\u00e4che: Trump nimmt Sondergesandten Witkoff in Schutz"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/witkoff-trump-102.jpg\" alt=\"Steve Witkoff und Donald Trump (Archivbild: 7. September 2025)\" title=\"Steve Witkoff und Donald Trump (Archivbild: 7. September 2025) | AFP\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 26.11.2025 06:30 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der Ursprung des US-Plans f\u00fcr die Ukraine ist unklar. Ein Telefonat des US-Sondergesandten Witkoff mit einem Putin-Berater wirft Fragen auf. Trump spricht von &#8222;normalen Verhandlungen&#8220;. Das sehen manche Republikaner anders.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat seinen Sondergesandten Steve Witkoff gegen den Vorwurf verteidigt, er handele im Ringen um ein Ende des Krieges gegen die Ukraine zu russlandfreundlich. &#8222;Das ist eine ganz normale Sache&#8220;, sagte Trump, nachdem ihn eine Journalistin zu <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2025-11-25\/witkoff-advised-russia-on-how-to-pitch-ukraine-plan-to-trump\" title=\"Witkoff Advised Russia on How to Pitch Ukraine Plan to Trump\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg<\/a> befragt hatte. Sie war nach eigenen Angaben an den Mitschnitt eines etwa f\u00fcnfmin\u00fctigen Telefonats vom 14. Oktober gelangt, den sie als schriftliches Transkript ver\u00f6ffentlichte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Darin spricht Witkoff dem Transkript zufolge mit Juri Uschakow, dem au\u00dfenpolitischen Berater von Kremlchef Wladimir Putin. Er gibt ihm offenbar Tipps f\u00fcr den direkten Austausch zwischen den beiden Pr\u00e4sidenten. Witkoff regt unter anderem an, Putin k\u00f6nne Trumps Rolle als &#8222;Mann des Friedens&#8220; betonen. Zudem bringt der US-Sondergesandte die Idee eines &#8222;20-Punkte-Plans&#8220; ins Spiel, der &#8211; \u00e4hnlich wie ein US-Papier zur Beendigung des Gaza-Kriegs &#8211; als Grundlage f\u00fcr Gespr\u00e4che \u00fcber ein Abkommen zwischen Russland und der Ukraine dienen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>    Putin und Trump telefonierten zwei Tage sp\u00e4ter<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Telefonat k\u00f6nnte auf den Ursprung des 28-Punkte-Plans der USA hindeuten, der vielen Beobachtern in seiner urspr\u00fcnglichen Fassung als f\u00fcr Moskau vorteilhaft galt. Vorgesehen waren darin <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-gebietsabtretungen-voelkerrecht-100.html\" title=\"Ukraine: Gebietsabtretungen - ein Versto\u00df gegen das V\u00f6lkerrecht?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bedeutende territoriale Zugest\u00e4ndnisse<\/a> der Ukraine und die Zusage, nicht der NATO beizutreten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Laut dem Transkript sagte Witkoff, er glaube, dass Russland &#8222;immer einen Friedensdeal gewollt&#8220; habe. Er \u00e4u\u00dferte demnach zudem &#8222;den tiefsten Respekt f\u00fcr Pr\u00e4sident Putin&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das vorgeschlagene <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/treffen-trump-putin-106.html\" title=\"Trump k\u00fcndigt Treffen mit Putin in Ungarn an\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Telefonat zwischen Trump und Putin<\/a> fand schlie\u00dflich am 16. Oktober statt. Der US-Pr\u00e4sident bezeichnete es als &#8222;sehr produktiv&#8220; und stellte die ukrainischen Forderungen nach &#8222;Tomahawk&#8220;-Marschflugk\u00f6rpern infrage. Am Tag danach empfing er <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/selenskyj-trump-besuch-100.html\" title=\"Treffen mit Trump: Selenskyjs Drahtseilakt in Washington\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Selenskyj im Wei\u00dfen Haus<\/a>.<\/p>\n<p>    Kritik aus dem Lager der Republikaner<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Ver\u00f6ffentlichung des Telefonats sorgte auch in Trumps eigener Partei f\u00fcr heftige Kritik. Der republikanische Kongressabgeordnete Brian Fitzpatrick sprach auf der Plattform X von &#8222;einem Riesenproblem&#8220; und forderte ein Ende &#8222;geheimer Nebenkan\u00e4le&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Parteifreund Don Bacon wurde noch deutlicher: Es sei &#8222;offensichtlich, dass Witkoff voll und ganz auf der Seite der Russen steht&#8220;, schrieb er. &#8222;Man kann ihm nicht zutrauen, diese Verhandlungen zu f\u00fchren. W\u00fcrde ein von Russland bezahlter Agent weniger tun als er? Er sollte entlassen werden.&#8220;<\/p>\n<p>    Trump st\u00e4rkt Witkoff den R\u00fccken<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trump wies diese Bedenken zur\u00fcck. Er habe die Aufnahme zwar nicht geh\u00f6rt, f\u00fcr ihn klinge es aber nach &#8222;ganz normalen Verhandlungen&#8220;. Man m\u00fcsse der Ukraine eben russische Positionen vermitteln und umgekehrt auch Moskau die Forderungen aus Kiew. Er gehe davon aus, dass Witkoff in Gespr\u00e4chen mit der ukrainischen Seite \u00e4hnlich auftrete.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auf die Frage, ob er keine Sorge habe, dass sein Sondergesandter zu russlandfreundlich sei, antwortete Trump: Der Krieg k\u00f6nne noch Jahre dauern, und Russland habe &#8222;viel mehr Einwohner und Soldaten&#8220; als die Ukraine. Wenn das angegriffene Land daher ein Abkommen aushandeln k\u00f6nne, sei das seiner Ansicht nach eine gute Sache. Bei den Gespr\u00e4chen um eine Verhandlungsgrundlage gehe es inzwischen um die &#8222;Feinabstimmung&#8220;, f\u00fcgte Trump hinzu.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Kommunikationsdirektor des Wei\u00dfen Hauses, Steven Cheung, erkl\u00e4rte gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur AFP zu dem Bericht, dieser beweise, dass Witkoff &#8222;fast jeden Tag mit Vertretern Russlands und der Ukraine spricht, um Frieden zu erreichen, was genau das ist, wof\u00fcr Pr\u00e4sident Trump ihn ernannt hat&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 26.11.2025 06:30 Uhr Der Ursprung des US-Plans f\u00fcr die Ukraine ist unklar. 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