{"id":60308,"date":"2025-04-25T14:24:12","date_gmt":"2025-04-25T14:24:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/60308\/"},"modified":"2025-04-25T14:24:12","modified_gmt":"2025-04-25T14:24:12","slug":"giffey-geht-auf-distanz-ruecktrittsforderungen-aus-brandenburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/60308\/","title":{"rendered":"Giffey geht auf Distanz \u2013 R\u00fccktrittsforderungen aus Brandenburg"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspBHke tspBHkf\">Darf eine Berliner Senatorin in Brandenburg gebaute <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/gewinn-des-autoherstellers-eingebrochen-musk-will-arbeit-fur-trump-regierung-reduzieren-und-sich-wieder-mehr-um-tesla-kummern-13577983.html\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Teslas als \u201eNazi-Autos\u201c<\/a> bezeichnen? Dar\u00fcber gibt es nun Streit. Die Berliner Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) hatte am Mittwochabend auf der Plattform X einen Beitrag des RBB mit dem Titel \u201eHersteller von E-Autos erleben Absatzhoch \u2013 abgesehen von Tesla\u201c verlinkt und dazu kommentiert: \u201eWer will auch ein Nazi-Auto fahren?\u201c. Den Post hat sie mittlerweile gel\u00f6scht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=de.pnn.pnnepaper&amp;utm_source=INT&amp;utm_medium=INT&amp;utm_campaign=textlink&amp;icid=single-topic_13588336___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5l6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die PNN-App  Aktuelle Nachrichten aus Potsdam und Brandenburg live auf Ihr Handy. Dazu die Digitale Zeitung. <\/a><\/p>\n<p class=\"tspBHke\">Am Freitag verteidigte sie auf X, das ebenfalls wie Tesla Elon Musk geh\u00f6rt, ihre Aussage. \u201eIch halte an meinen Einsch\u00e4tzungen zu Elon Musk ausdr\u00fccklich fest. Selbstverst\u00e4ndlich bedeutet das nicht, dass ich die Mitarbeitenden oder die Kunden Musks f\u00fcr dessen politische Positionen verantwortlich mache.\u201c\u00a0Au\u00dferdem machte Kiziltepe <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/gewinn-des-autoherstellers-eingebrochen-musk-will-arbeit-fur-trump-regierung-reduzieren-und-sich-wieder-mehr-um-tesla-kummern-13577983.html\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Musk f\u00fcr den schw\u00e4chelnden Absatz des Autoherstellers verantwortlich<\/a>. \u201eTesla erlebt gerade eine Absatzflaute, weil dem Unternehmen von den Kunden die rechtsextremen Positionen seines Anteilseigners Elon Musk zugeschrieben werden, der rund 13 Prozent am Unternehmen h\u00e4lt.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/img-0851.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13593820\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspAXis\"\/> Inzwischen gel\u00f6schter Beitrag von Cansel Kiziltepe auf der Plattform \u201eX\u201c <\/p>\n<p class=\"tspAPg5\"> \u00a9 https:\/\/x.com\/CanselK <\/p>\n<p class=\"tspUez\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. 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Auch besonders in der eigenen Partei stie\u00dfen Kiziltepes Aussagen nicht gerade auf Begeisterung.<\/p>\n<p class=\"tspBHke\">Ihre Parteikollegin und Berliner Wirtschaftssenatorin, Franziska Giffey, distanzierte sich am Freitag auf Facebook von dem Beitrag. \u201eMan kann \u00fcber Elon Musk denken, was man will. Und sicherlich auch Positionen, die er vertritt, f\u00fcr sich ablehnen. Das \u00e4ndert aber nichts daran, dass die Tesla Giga Factory in Gr\u00fcnheide in unserer Metropolregion Berlin-Brandenburg ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und ein Treiber von Innovation, Technologie, Wachstum und Besch\u00e4ftigung ist\u201c, sagte sie. <\/p>\n<p class=\"tspUez\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. 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Ich f\u00fcge aber hinzu: Ich kenne niemanden in der SPD, die oder der Musk f\u00fcr einen lupenreinen Demokraten h\u00e4lt und h\u00e4tte dazu andernfalls erheblichen Gespr\u00e4chsbedarf\u201c, sagte er. <\/p>\n<p class=\"tspBHke\">Auch die beiden Landesvorsitzenden der SPD, Martin Hikel und Nicola B\u00f6cker-Giannini, stellten sich vorsichtig vor ihre Arbeitssenatorin. \u201eWir begr\u00fc\u00dfen die Klarstellung von Senatorin Kiziltepe\u201c, teilten sie mit. Mit historischen NS-Vergleichen m\u00fcsse man jedoch immer vorsichtig sein. \u201eDaf\u00fcr braucht es das notwendige kommunikative Fingerspitzengef\u00fchl\u201c, hei\u00dft es in einer Mitteilung weiter. Zudem sei der Standort Tesla ein wichtiger Wirtschaftsfaktor f\u00fcr die Metropolregion, so Hikel und Nicola B\u00f6cker-Giannini. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/ein-tag-unter-tesla-fahrern-mir-ist-das-auto-mittlerweile-auch-peinlich-13356127.html?icid=single-topic_13588336___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5l6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ein Tag unter Tesla-Fahrern \u201eMir ist das Auto mittlerweile auch peinlich\u201c <\/a><\/p>\n<p class=\"tspBHke\">Zuvor hatte Brandenburgs Ministerpr\u00e4sident Dietmar Woidke, ebenfalls SPD, sich gegen\u00fcber der \u201eB.Z.\u201c zu dem Vorfall ge\u00e4u\u00dfert: \u201eVor dem Hintergrund, dass im Tesla-Werk in Gr\u00fcnheide neben vielen Berlinern auch Menschen aus rund 150 verschiedenen Nationen arbeiten, ist diese Aussage einer Arbeitssenatorin v\u00f6llig fehl am Platz.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspBHke\">Brandenburgs Wirtschafts- und Arbeitsminister Daniel Keller, ebenfalls SPD, erkl\u00e4rte gegen\u00fcber unserer Redaktion, bereits mit Frau Kiziltepe telefoniert zu haben. \u201eJeder kann \u00fcber Elon Musk seine pers\u00f6nliche Meinung haben\u201c, sagte Keller. \u201eMir ist aber wichtig, dass wir die Menschen hinter der Tesla-Fabrik in Gr\u00fcnheide nicht vergessen\u201c.\u00a0<\/p>\n<p> Jan Redmann fordert R\u00fccktritt: \u201egeh\u00f6rt gefeuert\u201c <\/p>\n<p class=\"tspBHke\">Brandenburgs CDU-Landes- und Fraktionschef Jan Redmann forderte daraufhin die Entlassung der Berliner Senatorin. \u201eAnstatt sich zu entschuldigen, legt die SPD-Senatorin Kiziltepe nach ihrem Nazi-Ausfall sogar noch nach\u201c, sagte Redmann unserer Redaktion. \u201eDamit macht sie sich endg\u00fcltig untragbar f\u00fcr die Hauptstadtregion.\u201c <\/p>\n<blockquote class=\"tspB3l3\">\n<p>Damit macht sie sich endg\u00fcltig untragbar f\u00fcr die Hauptstadtregion.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"tspB3l4\"><strong>Jan Redmann,<\/strong> Landes- und Fraktionschef der CDU Brandenburg<\/p>\n<p class=\"tspBHke\">Wer als Arbeitssenatorin pers\u00f6nlich \u00fcber 10.000 Arbeitspl\u00e4tze in Gefahr bringe, habe den Job verfehlt. \u201eWer Tesla als Nazi-Konzern bezeichnet, verharmlost das Menschheitsverbrechen der Nazi-Diktatur\u201c, sagte Redmann. \u201eUnd wer als Regierungsmitglied auf diese Art und Weise die Beziehungen zwischen Berlin und Brandenburg belastet, geh\u00f6rt gefeuert.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspBHke\">Auch die Gewerkschaft IG Metall kritisierte Kiziltepe f\u00fcr ihre Aussage. \u201eKritik an Elon Musk und seinen rechtsextremen Einstellungen und Aktivit\u00e4ten ist nicht nur legitim, sondern notwendig\u201c, hei\u00dft es in einer Mitteilung. Den Begriff des \u201eNazi-Autos\u201c lehne man aber als verletzend gegen\u00fcber der Belegschaft ab. Diese sei sehr international, viele Besch\u00e4ftigte h\u00e4tten Migrationshintergrund. \u201eSolche Ausdr\u00fccke helfen nicht weiter und lenken davon ab, worum es wirklich geht.\u201c<\/p>\n<p> Mehr zu Tesla <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/potsdam\/brandenburg\/elektroauto-branche-linke-sorgt-sich-nach-gewinneinbruch-um-tesla-grunheide-13580794.html?icid=topic-list_13588336___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5l6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Elektroauto-Branche Linke sorgt sich nach Gewinneinbruch um Tesla Gr\u00fcnheide <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/gewinn-des-autoherstellers-eingebrochen-musk-will-arbeit-fur-trump-regierung-reduzieren-und-sich-wieder-mehr-um-tesla-kummern-13577983.html?icid=topic-list_13588336___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5l6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gewinn des Autoherstellers eingebrochen Musk will Arbeit f\u00fcr Trump-Regierung reduzieren und sich wieder mehr um Tesla k\u00fcmmern <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/tesla-in-grunheide-betriebsrat-will-nicht-wissen-wie-viele-keinen-lohn-erhalten-13549225.html?icid=topic-list_13588336___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5l6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tesla in Gr\u00fcnheide Betriebsrat will nicht wissen, wie viele Mitarbeiter keinen Lohn erhalten <\/a><\/p>\n<p class=\"tspBHke\">Kritik an Kiziltepe \u00e4u\u00dferte auch der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Unternehmensverb\u00e4nde\u00a0Berlin-Brandenburg (UVB), Alexander Schirp: \u201eEine solche Verunglimpfung ist eines Mitglieds des Berliner Senats unw\u00fcrdig.\u201c Auch f\u00fcr die mehr als 11.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Tesla, von denen viele aus Berlin stammen, sei dies ein Affront. Die Chancen auf Investitionen des Herstellers in der Hauptstadt w\u00fcrden dadurch nicht gr\u00f6\u00dfer. \u201eF\u00fcr den Wahlkampf lassen \u00c4u\u00dferungen auf diesem Niveau nichts Gutes erahnen\u201c, erkl\u00e4rte Schirp. (mit mat, dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Darf eine Berliner Senatorin in Brandenburg gebaute Teslas als \u201eNazi-Autos\u201c bezeichnen? Dar\u00fcber gibt es nun Streit. 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