{"id":603264,"date":"2025-11-26T09:19:25","date_gmt":"2025-11-26T09:19:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/603264\/"},"modified":"2025-11-26T09:19:25","modified_gmt":"2025-11-26T09:19:25","slug":"einwanderung-unmoeglich-warum-fachkraefte-in-deutschland-lieber-asyl-beantragen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/603264\/","title":{"rendered":"Einwanderung unm\u00f6glich? Warum Fachkr\u00e4fte in Deutschland lieber Asyl beantragen"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">26.11.2025 \u2013 10:12<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Frese Recruiting GmbH\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/178186\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frese Recruiting GmbH<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/b7850290-f703-4905-8a49-c748d75807a9\/Tobias-Frese-1%20(1).jpg.jpg\" data-description=\"Frese Recruiting GmbH \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/178186 \/ Die Verwendung dieses Bildes f\u00fcr redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zul\u00e4ssig und dann auch honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung ausschlie\u00dflich mit Bildrechte-Hinweis.\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"6926c34c270000fd2c151334\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/einwanderung-unm-glich-warum-fachkr-fte-in-deutschland-lieber-asyl-beantragen.jpeg\"   alt=\"Einwanderung unm\u00f6glich? Warum Fachkr\u00e4fte in Deutschland lieber Asyl beantragen\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/K%F6ln\" title=\"News aus K\u00f6ln \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">K\u00f6ln<\/a> (ots)<\/p>\n<p> Wer nach Deutschland einwandern will, soll arbeiten \u2013 so weit, so sinnvoll. Doch in der Praxis l\u00e4sst Deutschland Menschen ohne Ausbildung nicht ins Land, selbst wenn sie Deutsch sprechen und eine Stelle vorweisen k\u00f6nnen. &#8222;Ein Bekannter von mir will gerade aus dem Iran nach Deutschland, hat sogar schon hier gewohnt und h\u00e4tte eine Stelle \u2013 darf aber nicht kommen&#8220;, sagt Tobias Frese. Die Alternative: Ein Asylantrag. <\/p>\n<p> &#8222;Das ist Irrsinn, dann m\u00fcsste er hier im Asylheim auf Steuerzahlerkosten wohnen und darf nicht arbeiten&#8220;, so Frese weiter. Er ist Leiter einer Personalfirma, die medizinische Fachkr\u00e4fte nach Deutschland holt und wei\u00df: Dieser Fall ist verbreitet. Er erkl\u00e4rt Ihnen in diesem Beitrag, welchen verr\u00fcckten Regeln er bei seiner Arbeit begegnet \u2013 und wie sie umgangen werden. <\/p>\n<p><b>Der Fall Ali S. \u2013 ein Beispiel f\u00fcr deutsche B\u00fcrokratie<\/b><\/p>\n<p> Ali S. ist 28 Jahre alt, im Iran geboren und in K\u00f6ln aufgewachsen. Sein Vater arbeitete als Arzt in seiner Heimat und die Familie lebte mehrere Jahre legal in Deutschland. Ali besuchte die Schule, sprach flie\u00dfend Deutsch und f\u00fchlte sich zu Hause. Als seine Eltern zur\u00fcck in den Iran gingen, musste auch er mit. Seitdem arbeitet er in einem Autohaus, verkauft Fahrzeuge \u2013 ohne formale Berufsausbildung, aber mit klarer Motivation: Er m\u00f6chte zur\u00fcck nach Deutschland, um zu arbeiten, nicht um zu fliehen. <\/p>\n<p> Diese Entschlossenheit allein reicht jedoch nicht. Denn wer ohne abgeschlossene Ausbildung einreisen m\u00f6chte, st\u00f6\u00dft schnell an Grenzen. Tobias Frese, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Frese Recruiting GmbH, pr\u00fcfte f\u00fcr seinen Schulfreund alle legalen Wege \u2013 ohne Erfolg. <\/p>\n<p><b>Wenn Arbeit nicht z\u00e4hlt: Der steinige Weg zur\u00fcck nach Deutschland<\/b><\/p>\n<p> Ein Arbeitsvisum kam f\u00fcr Ali nicht infrage, weil ihm eine anerkannte Berufsausbildung fehlt. Theoretisch k\u00f6nnte ein Ausbildungsvisum helfen, praktisch scheitert es aber dabei oft an \u00fcberzogenen Anforderungen: Neben einem konkreten Ausbildungsplatz verlangt der Staat ein B1-Sprachzertifikat und den Nachweis, dass der Lebensunterhalt gesichert ist. Mit einem Azubigehalt l\u00e4sst sich das kaum erf\u00fcllen. <\/p>\n<p> \u201eSelbst f\u00fcr Menschen mit deutscher Schulausbildung ist das ein Marathon\u201c, sagt Frese. \u201eDie meisten Arbeitgeber schrecken vor dem b\u00fcrokratischen Aufwand zur\u00fcck.\u201c Auch die neue Chancenkarte, die \u00fcber ein Punktesystem den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern soll, hilft in F\u00e4llen wie Alis nicht, denn sie setzt ebenfalls eine abgeschlossene Ausbildung voraus. <\/p>\n<p> So bleibt als einziger Weg: ein Asylantrag. Doch der ist nicht f\u00fcr Menschen gedacht, die arbeiten wollen, sondern f\u00fcr politisch Verfolgte. Das Ergebnis: Ali m\u00fcsste jahrelang auf eine Entscheidung warten, ohne arbeiten zu d\u00fcrfen. <\/p>\n<p> \u201eDas System sagt ihm sinngem\u00e4\u00df: Wenn du arbeiten willst, darfst du nicht kommen. Wenn du fl\u00fcchtest, darfst du kommen, aber nicht arbeiten. Das ist absurd\u201c, fasst Frese zusammen. <\/p>\n<p><b>Ein strukturelles Problem: Wenn gute Absichten im System scheitern<\/b><\/p>\n<p> Der Fall zeigt ein grundlegendes Vers\u00e4umnis deutscher Einwanderungspolitik. Zwischen Fachkr\u00e4fteeinwanderung und Asylrecht existieren kaum praktikable Zwischenwege. Menschen, die motiviert sind, Deutsch sprechen und bereit w\u00e4ren, sofort zu arbeiten, finden keine legale M\u00f6glichkeit, einzureisen. <\/p>\n<p> Zu hohe formale H\u00fcrden, komplizierte Verfahren und unklare Zust\u00e4ndigkeiten f\u00fchren dazu, dass viele scheitern oder entmutigt aufgeben. Besonders kleine und mittlere Unternehmen, die dringend Personal suchen, k\u00f6nnen den b\u00fcrokratischen Aufwand kaum stemmen. <\/p>\n<p> \u201eAli ist kein Einzelfall\u201c, betont Tobias Frese. \u201eIch kenne Dutzende junge Menschen, die perfekt integriert w\u00e4ren, aber an Formularen und Nachweisen scheitern.\u201c <\/p>\n<p><b>Deutschland braucht Motivation \u2013 nicht nur Zertifikate<\/b><\/p>\n<p> Angesichts des Fachkr\u00e4ftemangels wirkt diese Praxis widerspr\u00fcchlich. In Pflege, Handwerk, Gastronomie oder Logistik fehlen tausende H\u00e4nde. Dennoch werden Menschen, die genau dort arbeiten wollen, ausgeschlossen, weil sie kein offizielles Papier vorweisen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p> \u201eWir sprechen st\u00e4ndig von Fachkr\u00e4ftemangel\u201c, sagt Frese, \u201eaber wenn jemand wirklich arbeiten will, machen wir es ihm fast unm\u00f6glich. Wir verlieren Menschen wie Ali, bevor sie \u00fcberhaupt eine Chance bekommen.\u201c <\/p>\n<p> Deutschland m\u00fcsse deshalb den Mut haben, Motivation und praktische Erfahrung st\u00e4rker zu gewichten als formale Qualifikationen. Nur so k\u00f6nne das Land die L\u00fccke auf dem Arbeitsmarkt langfristig schlie\u00dfen. <\/p>\n<p><b>Ein realistisches Einwanderungsrecht als L\u00f6sung<\/b><\/p>\n<p> Damit Geschichten wie die von Ali S. k\u00fcnftig anders ausgehen, braucht es Reformen, die den Arbeitswillen f\u00f6rdern statt blockieren. Ein vereinfachtes Ausbildungsvisum, weniger B\u00fcrokratie f\u00fcr Arbeitgeber und zentralisierte, digitale Verfahren k\u00f6nnten den Prozess deutlich beschleunigen. <\/p>\n<p> \u201eWir m\u00fcssen endlich Systeme schaffen, die Motivation anerkennen \u2013 nicht nur Zertifikate\u201c, fordert Tobias Frese. Denn Deutschland kann es sich schlicht nicht leisten, Menschen wie Ali au\u00dfen vor zu lassen; Menschen, die arbeiten wollen, Steuern zahlen m\u00f6chten und l\u00e4ngst Teil dieser Gesellschaft sind. <\/p>\n<p><b>\u00dcber Tobias Frese:<\/b><\/p>\n<p> Tobias Frese ist Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Frese Recruiting GmbH. Die Personalagentur vermittelt qualifizierte Physiotherapeuten aus dem Ausland an deutsche Praxen. Dabei \u00fcbernimmt die Agentur den kompletten Prozess von Auswahl bis Integration. Mehr Informationen unter:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"http:\/\/www.frese-recruiting.de\">www.frese-recruiting.de<\/a><\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Frese Recruiting GmbH<br \/>Vertreten durch: Tobias Frese<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/178186\/mailto: info@frese-recruiting.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> info@frese-recruiting.de<\/a><br \/>Webseite: <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.frese-recruiting.de\/\">https:\/\/www.frese-recruiting.de\/<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Frese Recruiting GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"26.11.2025 \u2013 10:12 Frese Recruiting GmbH K\u00f6ln (ots) Wer nach Deutschland einwandern will, soll arbeiten \u2013 so weit,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":603265,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,1140,620,3477,752,3364,29,30,13,14,3923,15,3921,178,180,179,181,12],"class_list":{"0":"post-603264","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-arbeit","13":"tag-arbeitsmarkt","14":"tag-bild","15":"tag-bildung","16":"tag-de","17":"tag-deutschland","18":"tag-germany","19":"tag-headlines","20":"tag-nachrichten","21":"tag-nachrichten-aus-deutschland","22":"tag-news","23":"tag-news-aus-deutschland","24":"tag-presse","25":"tag-pressemeldung","26":"tag-pressemitteilung","27":"tag-pressemitteilungen","28":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115615261395319629","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/603264","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=603264"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/603264\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/603265"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=603264"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=603264"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=603264"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}