{"id":603516,"date":"2025-11-26T11:39:15","date_gmt":"2025-11-26T11:39:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/603516\/"},"modified":"2025-11-26T11:39:15","modified_gmt":"2025-11-26T11:39:15","slug":"wiesbaden-millionenverlust-mit-baedern-faz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/603516\/","title":{"rendered":"Wiesbaden: Millionenverlust mit B\u00e4dern | FAZ"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die Unterhaltung seiner B\u00e4der ist f\u00fcr <a data-rtr-index=\"4\" title=\"Wiesbaden\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/thema\/wiesbaden\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wiesbaden<\/a> mit einer gro\u00dfen finanziellen Last verbunden. Diese B\u00fcrde wird noch schwerer, wenn die Kreditfinanzierung des im Bau befindlichen Sportparks Rheinh\u00f6he erst ihre volle Wirkung entfaltet. F\u00fcr das mehr als 150 Millionen Euro teure Projekt war im August der Grundstein gelegt worden. Anfang 2028 werden die ersten G\u00e4ste erwartet.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Schon jetzt mussten die Stadtverordneten das Eigenkapital des kommunalen Eigenbetriebs Mattiaqua um drei Millionen Euro erh\u00f6hen, um eine absehbare \u00dcberschuldung zu vermeiden. Der Hauptgrund: Wegen der hohen Zinsaufwendungen f\u00fcr die Sportpark-Kredite sieht der Wirtschaftsplan von Mattiaqua im kommenden Jahr ei\u00ad-nen Verlust von mehr als 7,5 Millionen Euro vor \u2013 trotz eines st\u00e4dtischen Betriebskostenzuschusses von fast 13 Millionen Euro.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Im laufenden Jahr geht die Stadt von einem Jahresverlust von 4,9 Millionen Euro aus nach 1,5 Millionen Euro im Jahr 2024. Die Eigenkapitalspritze von drei Millionen Euro wird es bis zum Jahresende 2026 gerade so verhindern, dass das Eigenkapital nicht \u201enegativ\u201c wird und damit eine \u00dcberschuldung festzustellen w\u00e4re. Denkbar w\u00e4re auch ein unmittelbarer Defizitausgleich oder eine Erh\u00f6hung des j\u00e4hrlichen Zuschusses gewesen. Mittelfristig wird daran kein Weg vorbeif\u00fchren. Im n\u00e4chsten Jahr wird die Stadt die Finanzierung von Mattiaqua neu ordnen m\u00fcssen. In der Vorlage an die Stadtverordneten hei\u00dft es, die Kommunen seien verpflichtet, ihre Eigenbetriebe mit einen \u201eangemessenen Eigenkapital\u201c auszustatten, um ihre \u201edauerhafte, technische und wirtschaftliche Leistungsf\u00e4higkeit\u201c zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>St\u00e4dtischer Zuschuss reicht nicht mehr<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Finanziell geht es nicht nur um den Sportpark Rheingau. Auch das Hallenbad Mainz-Kostheim muss neu gebaut werden. Die Mattiaqua-Betriebsleitung geht davon aus, dass der j\u00e4hrliche Betriebskostenzuschuss von 13 Millionen Euro nicht mehr ausreichen wird, um die Verluste zu decken. Daher sei die Erh\u00f6hung des Betriebskostenzuschusses \u201edringend erforderlich\u201c, um den Finanzierungsbedarf zu decken und den langfristigen Betrieb aller Einrichtungen zu sichern, hei\u00dft es im Wirtschaftsplan, der f\u00fcr den Betrieb von acht B\u00e4dern sowie Verwaltung und Technik fast 150 Personalstellen ausweist. <\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die Besucher zahlen mit rund 6,7 Millionen Euro nur rund die H\u00e4lfte dessen, was die Stadt zuschie\u00dfen muss. Allein die Personalkosten werden 2026 auf deutlich mehr als acht Millionen Euro steigen. Die Gesamtkosten liegen bei rund 24 Millionen Euro. Dass das Defizit 2026 stark steigt, wird mit der Sanierung der Saunalandschaft im Thermalbad Aukammtal und des Freibads Maaraue begr\u00fcndet. Knapp vier Millionen Euro gibt Matti\u00adaqua f\u00fcr Strom, Gas, Fernw\u00e4rme und Heiz\u00f6l aus, weitere 720.000 Euro f\u00fcr Wasser.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Die angespannte Finanzlage und der absehbar stark steigende Zuschussbedarf des Eigenbetriebs besch\u00e4ftigt auch die Wiesbadener Politik. \u201eDie Situation ist schlimmer als dargestellt\u201c, sagte der FDP-Politiker Alexander Winkelmann im j\u00fcngsten Finanzausschuss. Er \u00e4u\u00dferte deutliche Kritik (\u201eTaschenspielertricks\u201c) an der Art und Weise der finanziellen Entlastung von Mattiaqua. Eine \u201eangespannte Situation\u201c gibt auch Felix Kisseler (Gr\u00fcne) zu. Doch Wiesbaden wolle B\u00e4derstadt bleiben und Mattiaqua \u201enicht beim Sterben zugucken\u201c. Auch Oberb\u00fcrgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) verteidigte die Finanzhilfen f\u00fcr den Eigenbetrieb. Die Wiesbadener B\u00e4der seien wichtiger \u201eTeil der Daseinsvorsorge\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Unterhaltung seiner B\u00e4der ist f\u00fcr Wiesbaden mit einer gro\u00dfen finanziellen Last verbunden. 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