{"id":604877,"date":"2025-11-27T00:36:14","date_gmt":"2025-11-27T00:36:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/604877\/"},"modified":"2025-11-27T00:36:14","modified_gmt":"2025-11-27T00:36:14","slug":"usa-nationalgardisten-in-washington-durch-schuesse-schwer-verletzt-trump-bezeichnet-schuetzen-als-tier-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/604877\/","title":{"rendered":"USA: Nationalgardisten in Washington durch Sch\u00fcsse schwer verletzt \u2013 Trump bezeichnet Sch\u00fctzen als \u201eTier\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Zwei Soldaten der US-Nationalgarde sind am Mittwoch nahe dem Wei\u00dfen Haus in Washington von Sch\u00fcssen getroffen worden. Die Trump-Regierung reagiert auf den Angriff \u2013 und schickt weitere Soldaten in die Hauptstadt.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">In der N\u00e4he des Wei\u00dfen Hauses in Washington sind zwei Soldaten der US-Nationalgarden von Sch\u00fcssen getroffen worden. Der Chef der Bundespolizei FBI, Kash Patel, sagte am Mittwoch, sie seien schwer verletzt und in einem \u201ekritischem Zustand\u201c. Patel sprach von einem \u201eschrecklichen Gewaltakt\u201c. Auch die B\u00fcrgermeisterin von Washington, Muriel Bowser, sagte, die Mitglieder der Nationalgarde bef\u00e4nden sich in einem kritischen Zustand im Krankenhaus.<\/p>\n<p>Zuvor hatte es gehei\u00dfen, die beiden Nationalgardisten seien tot. Der Gouverneur von West Virginia, Patrick Morrisey, hatte in einer ersten Stellungnahme mitgeteilt, die beiden Soldaten aus seinem Bundesstaat seien \u201eihren Verletzungen erlegen\u201c. Sp\u00e4ter erkl\u00e4rte er jedoch, ihr Tod sei nicht best\u00e4tigt, es gebe dazu \u201ewiderspr\u00fcchliche Angaben\u201c.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte auf Truth Social geschrieben, dass die Opfer im Krankenhaus und in einem kritischen Zustand seien. Der mutma\u00dfliche Sch\u00fctze, den Trump als \u201eTier\u201c bezeichnete, sei schwer verletzt, erkl\u00e4rte Trump. Er werde \u201eeinen hohen Preis zahlen m\u00fcssen\u201c.<\/p>\n<p>Vizepr\u00e4sident JD Vance rief alle US-B\u00fcrger auf, f\u00fcr die beiden Soldaten zu beten. Der Vorfall ereignete sich laut Polizei zwei Stra\u00dfenblocks nordwestlich des Wei\u00dfen Hauses in der N\u00e4he der Metrostation Farragut West. <\/p>\n<p>Augenzeugen berichteten nach den Sch\u00fcssen von Chaos und Panik im belebten Zentrum von Washington. Die Polizei riegelte das Gebiet um die Metrostation ab. Beamte mit Gewehren standen hinter gelbem Absperrband Wache, ein Helikopter kreiste \u00fcber dem Stadtzentrum, zahlreiche Feuerwehr- und Polizeifahrzeuge waren vor Ort. Agenten des Secret Service und anderer Bundesbeh\u00f6rden waren im Einsatz. <\/p>\n<p>Motiv des T\u00e4ters unklar<\/p>\n<p>\u00dcber die Identit\u00e4t des festgenommenen Verd\u00e4chtigen wurde zun\u00e4chst nichts bekannt. Die Polizei geht von einem Einzelt\u00e4ter aus. B\u00fcrgermeisterin Bowser sprach von einem \u201egezielten\u201c Angriff auf die Nationalgarde, ohne weiter auf das m\u00f6gliche Motiv einzugehen. <\/p>\n<p>Ein Vertreter der Washingtoner Polizei erl\u00e4uterte, der T\u00e4ter sei um eine Ecke gekommen und habe sofort das Feuer auf die zwei Nationalgardisten er\u00f6ffnet. Weitere Mitglieder der Nationalgarde h\u00e4tten die Sch\u00fcsse geh\u00f6rt, eingegriffen und den Verd\u00e4chtigen \u00fcberw\u00e4ltigt, nachdem dieser zu Boden gegangen sei. Die Polizei sei wenige Augenblicke sp\u00e4ter eingetroffen.<\/p>\n<p>US-Verteidigungsminister Pete Hegseth k\u00fcndigte nach dem Vorfall an, die Zahl der Nationalgardisten in der Hauptstadt um 500 auf mehr als 2500 aufzustocken. Der Schusswaffenvorfall st\u00e4rke den Entschluss der Regierung, Washington wieder \u201esicher und sch\u00f6n\u201c zu machen, betonte er.<\/p>\n<p>Die Nationalgarden sind milit\u00e4rische Reserveeinheiten und Teil der US-Streitkr\u00e4fte. Sie unterstehen im Normalfall der Kontrolle der Bundesstaaten und werden etwa bei Naturkatastrophen, Unruhen oder anderen Notlagen eingesetzt. In bestimmten Situationen kann jedoch auch der US-Pr\u00e4sident das Kommando \u00fcbernehmen. F\u00fcr Washington bestehen Sonderregeln.<\/p>\n<p>Seit dem Sommer sind mehr als 2000 Nationalgardisten in Washington unterwegs. Trump hatte den umstrittenen Einsatz angeordnet \u2013 mit der Begr\u00fcndung, dass die Hauptstadt die Kriminalit\u00e4t nicht in den Griff bekomme. Kriminalit\u00e4tsstatistiken st\u00fctzen diese Darstellung nicht.<\/p>\n<p>Die Hauptstadt ging juristisch gegen den Einsatz vor. Eine Bundesrichterin erkl\u00e4rte den Einsatz der Nationalgarde j\u00fcngst f\u00fcr nicht rechtens und ordnete an, diesen zu beenden. Sie setzte ihre Entscheidung jedoch f\u00fcr drei Wochen aus, damit die Trump-Regierung in Berufung gehen kann. Die Anordnung bleibt damit bis zum 11. Dezember au\u00dfer Kraft.<\/p>\n<p>Trump hielt sich zum Zeitpunkt der Tat auf seinem Golfplatz in West Palm Beach auf. Seine Sprecherin Karoline Leavitt teilte mit, das Wei\u00dfe Haus beobachte alle Entwicklungen rund um den tragischen Zwischenfall genau.<\/p>\n<p>Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.<\/p>\n<p>AP\/dpa\/AFP\/ds\/gub\/dp<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zwei Soldaten der US-Nationalgarde sind am Mittwoch nahe dem Wei\u00dfen Haus in Washington von Sch\u00fcssen getroffen worden. Die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":604679,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,114,30,13,14,60185,15,110,12,113,716,401],"class_list":{"0":"post-604877","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-donald-geb-1946","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-nachrichten","16":"tag-nationalgarde-geo-usa-ks","17":"tag-news","18":"tag-newsteam","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-trump","21":"tag-usa-politik","22":"tag-washington-d-c"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/604877","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=604877"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/604877\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/604679"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=604877"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=604877"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=604877"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}