{"id":605036,"date":"2025-11-27T02:15:20","date_gmt":"2025-11-27T02:15:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/605036\/"},"modified":"2025-11-27T02:15:20","modified_gmt":"2025-11-27T02:15:20","slug":"ordnungsamtsleiter-uwe-papencord-wechselt-in-den-ruhestand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/605036\/","title":{"rendered":"Ordnungsamtsleiter Uwe Papencord wechselt in den Ruhestand"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Uwe Papencord, Leiter des Bremer Ordnungsamts, geht nach 48 Jahren im \u00f6ffentlichen Dienst in den Ruhestand und erinnert sich besonders an pragmatische L\u00f6sungen w\u00e4hrend der Corona-Zeit.<\/li>\n<li>Papencord arbeitete u. a. im Sportamt, in der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde und als Referatsleiter f\u00fcr Versammlungsrecht, bevor er die Leitung des Ordnungsamts 2020 \u00fcbernahm.<\/li>\n<li>Auch im Ruhestand plant Papencord, als Jugendtrainer aktiv zu bleiben, und appelliert: &#8222;Die Gesellschaft muss mehr zusammenwachsen, wieder mehr auf sich achten.&#8220;<\/li>\n<\/ul>\n<p>            Mehr anzeigen<br \/>\n            Weniger anzeigen<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/thema\/corona-q278567\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Corona<\/a>-Zeit hat manch seltsame Bl\u00fcte getrieben. Besonders gut erinnert sich Uwe Papencord an den Platz des Golfclubs Bremer Schweiz, der halb in Bremen, halb in Niedersachsen liegt. Wegen abweichender Corona-Regeln durfte man Loch 10 bis 18 bespielen, Loch 1 bis 9 nicht. &#8222;Die Grenze war dann wirklich mit einem Flatterband abgesperrt&#8220;, sagt der scheidende Leiter des Bremer Ordnungsamts. Wenn der 67-J\u00e4hrige an diesem Freitag nach 48 Jahren und vier Monaten im \u00f6ffentlichen Dienst verabschiedet wird, d\u00fcrfte mehr als nur eine Anekdote zum Besten gegeben werden. Mit Papencord nimmt ein Mann seinen Hut, der nicht auf den Mund gefallen ist.<\/p>\n<p>Auch als leidenschaftlicher Amateurfu\u00dfballer hielt Papencord nicht mit seiner Meinung hinter dem Berg. Das ist sogar im WESER-KURIER nachzulesen. Als er noch f\u00fcr den FC Oberneuland kickte, wurde er im August 1982 in einem Pokalspiel vom Platz gestellt \u2013 &#8222;wegen Widerrede&#8220;, wie es in der Berichterstattung hie\u00df. Schon als Sch\u00fcler geh\u00f6rte Papencord nicht zur Streberfraktion. &#8222;Vom Gymnasium musste ich zwangsweise abgehen&#8220;, erz\u00e4hlt er, &#8222;ich hatte zu viele Flausen im Kopf.&#8220; Dass er nicht zur\u00fccksteckt, zeigte der parteilose Papencord zuletzt, als er beim Streit um seine gescheiterte Wahl zum Ortsamtsleiter von Horn-Lehe vor knapp f\u00fcnf Jahren bis vor das Oberverwaltungsgericht zog.<\/p>\n<p>Corona hat alles ver\u00e4ndert<\/p>\n<p>\n    Von seiner langj\u00e4hrigen T\u00e4tigkeit im \u00f6ffentlichen Dienst macht die Position an der Spitze des 2017 ins Leben gerufenen Ordnungsamts nur einen kleinen Teil aus. Im Januar 2020 \u00fcbernahm er die Position erst kommissarisch als Elternzeitvertretung, wenig sp\u00e4ter auch formal. <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/corona-hat-alles-veraendert-interview-mit-bremer-ordnungsamtsleiter-doc7e43jp5jmvkwilru5ey\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Und dann kam Corona&#8220;, sagt Papencord<\/a>. Das sei eine ganz neue Form der Arbeit unter gewaltigem Zeitdruck gewesen. &#8222;Auf einmal musste man gro\u00df denken, um den Schutz der Bev\u00f6lkerung zu gew\u00e4hrleisten.&#8220;\n<\/p>\n<p>In Bremen sei das ganz gut gelungen. &#8222;Wir haben uns eine gewisse Flexibilit\u00e4t erhalten.&#8220; Zum Beispiel h\u00e4tten Fitnessstudios ihre Ger\u00e4te dann eben drau\u00dfen auf dem Parkplatz aufstellen d\u00fcrfen. &#8222;Es braucht immer eine pragmatische L\u00f6sung&#8220;, sagt Papencord. &#8222;Es ist nie alles nur schwarz und wei\u00df, es gibt auch ganz viele Graut\u00f6ne.&#8220; Seine Beh\u00f6rde habe sich damals kaum retten k\u00f6nnen vor Anfragen aus der Bev\u00f6lkerung. &#8222;Wir wurden alles gefragt. Und wir haben versucht, alles zu beantworten.&#8220; Er selbst habe in der Corona-Zeit ein anderes Bild von Beh\u00f6rdenarbeit bekommen. &#8222;Ich bin stolz, dass meine Mitarbeiter nicht um 16 Uhr den Stift fallen lie\u00dfen.&#8220;<\/p>\n<p>Ein ausgepr\u00e4gtes Pflichtbewusstsein zeichnet auch den scheidenden Amtsleiter aus. &#8222;Offiziell bin ich bis zum 30. November im Dienst&#8220;, betont er. Soll hei\u00dfen: Wenn am Wochenende noch etwas Ungew\u00f6hnliches passiert, ist Papencord zur Stelle. So wie immer, seit er Leitungspositionen bekleidet. Denn: &#8222;Meine Verantwortung endet nicht an der B\u00fcrot\u00fcr.&#8220; Seine Arbeit hat ihm ohnehin immer ein gro\u00dfes Ma\u00df an Befriedigung gegeben. Schon vor zwei Jahren h\u00e4tte er aufh\u00f6ren k\u00f6nnen, machte aber weiter. Und will auch k\u00fcnftig sein Wissen und seine Erfahrung zur Verf\u00fcgung stellen. &#8222;Von 100 auf 0, das kann ich nicht, daf\u00fcr arbeite ich zu gerne.&#8220;<\/p>\n<p>Sich selbst versteht Papencord als einen Mann f\u00fcrs Praktische, f\u00fcr das &#8222;operative Gesch\u00e4ft&#8220;. Schon als es in jungen Jahren um die Berufswahl ging, konnte er sich ein Studium nicht vorstellen, der kaufm\u00e4nnische Bereich reizte ihn. Die H\u00f6here Handelsschule schaffte der geb\u00fcrtige Bremer aus der Neuen Vahr S\u00fcd nach eigener Angabe &#8222;auf den letzten Dr\u00fccker&#8220;, danach h\u00e4tte er bei der AG Weser anfangen k\u00f6nnen. Hat er aber nicht, weil ein Freund ihn f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst begeisterte. Der krisensichere Job spielte bei seiner Entscheidung aber keine Rolle, sagt Papencord. &#8222;Die berufliche Sicherheit hatte ich noch gar nicht im Blick.&#8220;<\/p>\n<p>Erste Station im Sportamt<\/p>\n<p>Seine erste Station im Sportamt empfindet Papencord als richtungsweisend. &#8222;Weil es so unkompliziert war.&#8220; Nach seiner Ausbildung f\u00fcr den gehobenen Dienst wechselte er als Verwaltungsinspektor ins damalige Stadt- und Polizeiamt. Ein Vierteljahrhundert arbeitete er in der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde, dem heutigen Migrationsamt, ehe er als Referatsleiter unter anderem die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcrs Versammlungsrecht \u00fcbernahm, inzwischen ein Aufgabengebiet des Ordnungsamts. Bei Demonstrationen ist f\u00fcr ihn klar: Sie sollten m\u00f6glichst am Wunschort stattfinden. &#8222;Wer ein politisches Anliegen hat, will das nicht in Mahndorf oder Farge vorbringen.&#8220; Die Herausforderung sei, unterschiedlichen Interessen gerecht zu werden, wie j\u00fcngst bei den Versammlungen zum Nahostkonflikt. &#8222;Das macht sehr viel Arbeit, da muss viel kooperiert werden mit verschiedenen Partnern.&#8220;<\/p>\n<p>Im Ruhestand will der dreifache Vater nicht etwa seine Ruhe haben. Bereits seit 25 Jahren ist Papencord als Jugendtrainer aktiv, das will er in seinem Wohnort beim VSK Osterholz-Scharmbeck auch weiterhin sein. Zehn Jahre war er im Leistungszentrum des SV Werder im U-14-Bereich t\u00e4tig, durch die Talentschmiede gingen unter anderem Nick Woltemade und Mio Backhaus. Den neuen Stammtorh\u00fcter entdeckten Papencord und seine Mitstreiter bei einem Jugendturnier in Madrid.<\/p>\n<p>Will er denn der Mitwelt noch etwas mit auf den Weg geben? Allerdings, ein wichtiger Appell liegt ihm am Herzen. &#8222;Die Gesellschaft muss mehr zusammenwachsen, wieder mehr auf sich achten. Dann br\u00e4uchte man uns eigentlich gar nicht. Zumindest nicht die Kr\u00e4fte im Au\u00dfendienst.&#8220;<\/p>\n<p>                    Welche Herausforderungen hat Uwe Papencord w\u00e4hrend seiner Zeit als Leiter des Bremer Ordnungsamts in der Corona-Pandemie erlebt und wie hat er diese gel\u00f6st?<\/p>\n<p>Uwe Papencord, als Leiter des Bremer Ordnungsamts w\u00e4hrend der Corona-Pandemie, sah sich insbesondere mit der Herausforderung konfrontiert, die sich st\u00e4ndig \u00e4ndernden Corona-Verordnungen durchzusetzen und dabei situationsgerecht zu agieren. Laut den Aussagen einer Mitarbeiterin im Ordnungsdienst bestand die Schwierigkeit darin, zwischen der konsequenten Durchsetzung der Regeln \u2013 etwa bei fehlenden Hygieneschutzkonzepten \u2013 und einem angemessenen Ma\u00df an Verst\u00e4ndnis bei \u00fcberforderten Betrieben abzuw\u00e4gen sowie einen sinnvollen Umgang mit wechselnden Anforderungen und Regelungen zu finden. Die L\u00f6sung bestand vor allem darin, die Kontrollen mit Augenma\u00df und Fingerspitzengef\u00fchl durchzuf\u00fchren, wobei auf eine angemessene Ansprache geachtet wurde und bei anhaltender Besserung in der Einhaltung der Vorgaben eine gewisse Flexibilit\u00e4t zugelassen wurde. (Quelle: Artikel 1)<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                    Wie gestaltete sich der berufliche Werdegang von Uwe Papencord im \u00f6ffentlichen Dienst der Stadt Bremen?<\/p>\n<p>In den bereitgestellten Artikeln finden sich keine Informationen zum beruflichen Werdegang von Uwe Papencord im \u00f6ffentlichen Dienst der Stadt Bremen. Weder Artikel 1, 2, noch 3 erw\u00e4hnen Uwe Papencord oder beschreiben dessen Karriereverlauf. Daher l\u00e4sst sich die Frage anhand der genannten Quellen nicht beantworten.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>                Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.<br \/>\n                <a class=\"more-btn\" href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/generative-ki\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                    \u2192 Mehr Infos<br \/>\n                <\/a><\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc83f2mjb4e9c5hsqznfg\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/politik\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Uwe Papencord, Leiter des Bremer Ordnungsamts, geht nach 48 Jahren im \u00f6ffentlichen Dienst in den Ruhestand und erinnert&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":605037,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-605036","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115619255197749707","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/605036","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=605036"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/605036\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/605037"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=605036"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=605036"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=605036"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}