{"id":605452,"date":"2025-11-27T06:39:13","date_gmt":"2025-11-27T06:39:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/605452\/"},"modified":"2025-11-27T06:39:13","modified_gmt":"2025-11-27T06:39:13","slug":"altkanzlerin-angela-merkel-bei-phoenix-wir-alle-haben-nicht-vermocht-diesen-krieg-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/605452\/","title":{"rendered":"Altkanzlerin Angela Merkel bei phoenix: Wir alle haben nicht vermocht, diesen Krieg zu &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">27.11.2025 \u2013 07:31<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von PHOENIX\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/6511\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">PHOENIX<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Berlin%252FBonn\" title=\"News aus Berlin\/Bonn \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berlin\/Bonn<\/a> (ots)<\/p>\n<p> Altkanzlerin Angela Merkel hat sich in der Sendung &#8222;phoenix pers\u00f6nlich&#8220; zum aktuellen Rentenstreit, dem Umgang mit der AfD sowie zu Russland ge\u00e4u\u00dfert. Zur Rente sagte sie, dass eine Festlegung der Haltelinie von 48 Prozent bis 2031 folgerichtig sei: &#8222;Wir haben damals mit Geltung ab 2018 diese Haltelinie von 48 Prozent eingef\u00fchrt bis zum Jahr 2025. Deshalb musste jetzt ja auch dar\u00fcber entschieden werden.&#8220; Insofern sei es logisch, &#8222;wie es jetzt gemacht wurde&#8220;, so Merkel zur aktuellen Haltung der Koalition. <\/p>\n<p> Mit Blick auf die Digitalisierung r\u00e4umte die ehemalige Bundeskanzlerin Vers\u00e4umnisse ein. Sie habe untersch\u00e4tzt, wie schwierig die Durchsetzung im f\u00f6deralen System sei. Die damals geplante Digitalisierung von rund 500 Verwaltungsleistungen bis zum Ende ihrer Amtszeit sei bis heute nicht gelungen. &#8222;Das bedaure ich&#8220;, sagte sie. <\/p>\n<p> Im Umgang mit der AfD d\u00fcrften demokratische Parteien &#8222;nicht wie das Kaninchen vor der Schlange sitzen&#8220; und sich nicht &#8222;von der AfD fast in der Manege herumf\u00fchren lassen&#8220;. Stattdessen m\u00fcssten die eigenen politischen Positionen deutlicher vermittelt werden. Grund\u00fcberzeugungen, etwa in der Migrationspolitik und beim Schutz der Menschenw\u00fcrde, d\u00fcrften nicht aufgegeben werden, um &#8222;Populisten dann quasi Recht zu geben&#8220;. Bez\u00fcglich einer m\u00f6glichen Zusammenarbeit sagte Merkel: &#8222;Mehrheiten zu suchen mit der AfD, das verbietet sich allein aus der eigenen Definition.&#8220; Die Bundeskanzlerin a.D. wies daraufhin, dass sie nat\u00fcrlich auch zu ihrer Zeit gesehen habe, &#8222;dass nach den Entscheidungen in der Fl\u00fcchtlingspolitik die AfD erst immer st\u00e4rker geworden ist&#8220;. <\/p>\n<p> In Bezug auf den Vorwurf, die ehemalige Bundeskanzlerin h\u00e4tte die baltischen Staaten und Polen f\u00fcr den Ausbruch des Ukraine-Krieges mitverantwortlich gemacht, da diese 2021 ein von ihr vorgeschlagenes Dialogformat mit Russland blockiert h\u00e4tten, sagte Merkel, sie habe nie Schuldzuweisungen gegen\u00fcber diesen L\u00e4ndern erhoben. Dies sei eine &#8222;falsche Auslegung&#8220; dessen, was sie gesagt habe. &#8222;Wir alle haben nicht vermocht, alle, ich, alle anderen haben nicht vermocht, diesen Krieg zu verhindern.&#8220; In Bezug auf Putin erkl\u00e4rte sie, &#8222;dass da eine ernsthafte Gefahr ist, das war mir seit vielen, vielen Jahren klar.&#8220; <\/p>\n<p> Geopolitisch habe man es derzeit mit ver\u00e4nderten Gegebenheiten zu tun, aus denen man nur einen Schluss ziehen k\u00f6nne, &#8222;dass wir in Europa enger zusammenhalten m\u00fcssen&#8220;. Und, so Merkel, &#8222;Gott sei Dank tut Europa das auch heute&#8220;. Ausgehend von den Erfahrungen der deutschen Wiedervereinigung und des friedlichen Endes des Kalten Krieges habe man Demokratie vielleicht als zu selbstverst\u00e4ndlich hingenommen. Es zeige, &#8222;dass jede Generation f\u00fcr all das wieder k\u00e4mpfen muss&#8220;. <\/p>\n<p>Das gesamte Interview finden Sie hier:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/phoenix.de\/s\/gr2\">https:\/\/phoenix.de\/s\/gr2<\/a><\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">phoenix-Kommunikation<br \/>Telefon: 0228 \/ 9584 192<br \/><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/6511\/mailto: kommunikation@phoenix.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> kommunikation@phoenix.de<\/a><br \/>Twitter.com: phoenix_de<\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: PHOENIX, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>                <script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"27.11.2025 \u2013 07:31 PHOENIX Berlin\/Bonn (ots) Altkanzlerin Angela Merkel hat sich in der Sendung &#8222;phoenix pers\u00f6nlich&#8220; zum aktuellen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":386213,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[7015,1741,3364,29,1081,30,2134,4046,1209,2403,178,180,179,181,379],"class_list":{"0":"post-605452","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-angela-merkel","9":"tag-bonn","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-digitalisierung","13":"tag-germany","14":"tag-interview","15":"tag-krieg","16":"tag-nordrhein-westfalen","17":"tag-partei","18":"tag-presse","19":"tag-pressemeldung","20":"tag-pressemitteilung","21":"tag-pressemitteilungen","22":"tag-rente"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115620293134816815","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/605452","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=605452"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/605452\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/386213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=605452"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=605452"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=605452"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}