{"id":60547,"date":"2025-04-25T16:31:08","date_gmt":"2025-04-25T16:31:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/60547\/"},"modified":"2025-04-25T16:31:08","modified_gmt":"2025-04-25T16:31:08","slug":"app-store-apple-gewaehrt-einblick-wie-ki-zusammenfassungen-entstehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/60547\/","title":{"rendered":"App Store: Apple gew\u00e4hrt Einblick, wie KI-Zusammenfassungen entstehen"},"content":{"rendered":"<p>Auf den ersten Blick sieht Apples neue Zusammenfassung f\u00fcr App-Reviews wie eine einfache Aufgabe f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz aus. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/iOS-18-4-Release-Apple-Intelligence-landet-in-Deutschland-10334937.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die mit iOS 18.4 eingef\u00fchrte Funktion<\/a> soll Nutzern des App Stores einen schnelleren \u00dcberblick geben, was andere zu einer App sagen. Bei genauerem Hinsehen ist es aber deutlich komplexer, da \u00e4ltere und falsche Rezensionen ein schiefes Bild wiedergeben k\u00f6nnen \u2013 <a href=\"https:\/\/machinelearning.apple.com\/research\/app-store-review\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Apple hat jetzt in einem Blogpost dargelegt<\/a>, wie man die Herausforderung mittels verschiedener KI-Modelle meistern will.<\/p>\n<p>Regelm\u00e4\u00dfige Leser von App-Reviews wissen, dass sich unter den Bewertungen einer App oft auch Eintr\u00e4ge befinden, die am Thema vorbei gehen \u2013 etwa bei einer Lieferservice-App eine Kritik an der Qualit\u00e4t des Essens eines teilnehmenden Restaurants oder Ressentiments gegen den App-Entwickler. Auch kritische Rezensionen f\u00fcr \u00e4ltere Versionen mit l\u00e4ngst behobenen Fehlern drohen, das Bild zu verzerren.<\/p>\n<p>Zusammenfassung als Wissenschaft<\/p>\n<p>Apple macht deshalb aus den zwei S\u00e4tzen eine regelrechte Wissenschaft, wie jetzt im firmeneigenen Machine-Learning-Blog dargelegt wird. Ein mehrstufiges System aus Large Language Models (LLMs) soll m\u00f6glichst nutzbringende Zusammenfassungen mit einer L\u00e4nge zwischen 100 und 300 Zeichen abliefern, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>In einem ersten Schritt werden alle Bewertungen durch einen Filter geschickt, der Spam, Beleidigungen und betr\u00fcgerische Inhalte ausfiltern sollen. Ein speziell abgestimmtes LLM soll sodann die Kernaussagen jeder Bewertung extrahieren. In einem n\u00e4chsten Schritt werden diese Aussagen von einem weiteren Modell in verschiedene Themen geordnet. Im dritten Schritt sollen dann die relevantesten Themen ausgew\u00e4hlt werden. Ein weiteres KI-Modell fertigt daraus die Zusammenfassung in der gew\u00fcnschten L\u00e4nge und im Stile Apples.<\/p>\n<p>Blaupause f\u00fcr andere Apps?<\/p>\n<p>Der Ver\u00f6ffentlichung in iOS 18.4 sei eine Pr\u00fcfung durch menschliche Tester vorausgegangen, die die Zusammenfassungen laut Apple auf verschiedene Aspekte abgeklopft h\u00e4tten. Dazu z\u00e4hlt, dass die Inhalte nicht sch\u00e4dlich oder anst\u00f6\u00dfig sind und die verwendeten Bewertungen wahrheitsgetreu wiedergegeben werden. In weiteren Pr\u00fcfschritten wurde geguckt, ob die Grammatik korrekt ist und die Zusammenfassungen bei Download- und Kaufentscheidungen n\u00fctzlich sind.<\/p>\n<p>Bei Apple sieht man die eigene Vorgehensweise auch als Blaupause f\u00fcr \u00e4hnliche Anwendungen, wo gro\u00dfe Mengen an Nutzerfeedback vorliegen. Im deutschen App Store gibt es die Zusammenfassungen aktuell noch nicht. Sie werden schrittweise ausgerollt und sind gegenw\u00e4rtig nur bei ausgew\u00e4hlten Apps im US-Store verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mki@heise.de\" title=\"Malte Kirchner\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mki<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auf den ersten Blick sieht Apples neue Zusammenfassung f\u00fcr App-Reviews wie eine einfache Aufgabe f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz aus.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":60548,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[27706,231,29,30,1275,196,1256,27707,1273,190,189,194,191,193,192],"class_list":{"0":"post-60547","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-app-store","9":"tag-apple","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-ios-18","13":"tag-it","14":"tag-kuenstliche-intelligenz","15":"tag-machine-learning","16":"tag-mobiles","17":"tag-science","18":"tag-science-technology","19":"tag-technik","20":"tag-technology","21":"tag-wissenschaft","22":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114399562049980483","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60547","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60547"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60547\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/60548"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60547"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60547"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60547"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}