{"id":605563,"date":"2025-11-27T07:44:10","date_gmt":"2025-11-27T07:44:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/605563\/"},"modified":"2025-11-27T07:44:10","modified_gmt":"2025-11-27T07:44:10","slug":"mit-liebe-und-chansons-ein-feel-good-film","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/605563\/","title":{"rendered":"\u00abMit Liebe und Chansons\u00bb: Ein Feel-Good-Film"},"content":{"rendered":"<p>Paris (dpa) &#8211; Es beginnt mit einem Schock: Ein Neugeborenes mit einem Klumpfu\u00df, eine Mutter, deren Welt zusammenbricht. Doch statt sich dem Schmerz hinzugeben, beschlie\u00dft Esther gegen den Rat der \u00c4rzte und ihres Umfelds, dass ihr Sohn wie alle anderen laufen wird. Mehr noch: Er soll ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Leben f\u00fchren.<\/p>\n<p>\u00abMit Liebe und Chansons\u00bb erz\u00e4hlt die wahre Geschichte von Roland Perez, heute erfolgreicher Anwalt und Autor. 1963 wird er in Paris als j\u00fcngstes von sechs Kindern in eine j\u00fcdische Familie marokkanischer Herkunft mit einem Klumpfu\u00df geboren. Die \u00c4rzte prognostizieren ein Leben in Orthesen, Schienen &#8211; doch seine Mutter Esther weigert sich, dieses Schicksal zu akzeptieren.\u00a0<\/p>\n<p>Auf der Suche nach dem Wunder<\/p>\n<p>Sie tr\u00e4gt ihn durch Paris, sucht Heiler, \u00c4rzte, Wunder. Schlie\u00dflich wendet sie sich an eine Heilerin, die Roland in eine Art Korsett steckt, das ihn \u00fcber 18 Monate immobilisiert. In dieser Zeit findet er Zuflucht im Fernsehen &#8211; und in den Liedern der heute 81-j\u00e4hrigen Chanson- und Pops\u00e4ngerin Sylvie Vartan, die damals auf dem H\u00f6hepunkt ihrer Karriere stand.\u00a0<\/p>\n<p>Ken Scott (\u00abStarbuck\u00bb) verwandelt die ungew\u00f6hnliche Lebensgeschichte und den Bestseller von Roland Perez in einen Film voller Herz, Humor und \u00fcberraschender Wendungen.\u00a0Dass sich der kanadische Schauspieler und Drehbuchautor als Regisseur auf Tragikom\u00f6dien versteht, hat er bereits in \u00abStarbuck\u00bb und \u00abDer Lieferheld \u2013 Unverhofft kommt oft\u00bb bewiesen.<\/p>\n<p>Zwischen Heilungsversuchen und skurrilen Bewegungen<\/p>\n<p>Ein Gl\u00fccksgriff ist das Casting &#8211; allen voran Le\u00efla Bekhti. Die Schauspielerin (\u00abEin Prophet\u00bb) stemmt die Rolle der Esther \u00fcber f\u00fcnf Jahrzehnte hinweg mit einer Wucht, die fasziniert: anr\u00fchrend und erdr\u00fcckend, z\u00e4rtlich und manipulierend, liebevoll und gnadenlos. Sie ist \u00fcberw\u00e4ltigend, wenn sie gegen \u00c4rzte und Beh\u00f6rden k\u00e4mpft, der Sozialarbeiterin (Jeanne Balibar) trotzig beweist, dass Gebete, Wunderheilung und Vartan mehr bewirken k\u00f6nnen als jede Therapie.<\/p>\n<p>Auch Jonathan Cohen (\u00abDer N\u00e4chste, bitte!\u00bb) \u00fcberrascht. Bekannt als Charmeur, zeigt er als erwachsener Roland eine neue Facette: einen Mann, der seiner Mutter alles verdankt &#8211; und doch frei von ihr sein m\u00f6chte. Esther kontrolliert jeden Schritt, mischt sich sogar in Hochzeit, Beruf und Eheleben ein. Cohen f\u00e4ngt den inneren Konflikt zwischen Dankbarkeit, Schuldgef\u00fchlen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung nuancenreich ein.<\/p>\n<p>Herz, Humor und Sylvie Vartan<\/p>\n<p>Scott spannt Rolands Lebensgeschichte von den 1960ern bis heute, unterst\u00fctzt von Archivmaterial und TV-Rekonstruktionen, die dem Film lebendiges Zeitkolorit verleihen. Mit Tempo wechselt der Film zwischen Szenen der Kindheit, wilden Heilungsversuchen, skurrilen Begegnungen und \u00fcberraschenden Musikmomenten mit Vartan &#8211; und verwandelt die unglaubliche Geschichte in einen unterhaltsamen Feel-Good-Film \u00fcber Entschlossenheit, bedingungslose Liebe und Befreiung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Paris (dpa) &#8211; Es beginnt mit einem Schock: Ein Neugeborenes mit einem Klumpfu\u00df, eine Mutter, deren Welt zusammenbricht.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":605564,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,92,156,30,95,8970,1209],"class_list":{"0":"post-605563","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-film","11":"tag-frankreich","12":"tag-germany","13":"tag-kino","14":"tag-muenster","15":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115620548843491773","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/605563","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=605563"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/605563\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/605564"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=605563"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=605563"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=605563"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}