{"id":605867,"date":"2025-11-27T10:45:13","date_gmt":"2025-11-27T10:45:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/605867\/"},"modified":"2025-11-27T10:45:13","modified_gmt":"2025-11-27T10:45:13","slug":"korruptionsskandal-in-der-ukraine-waffenfirma-geraet-in-erklaerungsnot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/605867\/","title":{"rendered":"Korruptionsskandal in der Ukraine: Waffenfirma ger\u00e4t in Erkl\u00e4rungsnot"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-18 leading-17\">Gegen Fire Point bestehe der konkrete Verdacht, dass das Unternehmen die Regierung mit \u00fcberzogenen Preisen oder falschen Angaben zum Lieferumfang an das Milit\u00e4r get\u00e4uscht haben k\u00f6nnte. In ver\u00f6ffentlichten Audioaufnahmen sei zudem der Name des Fire Point-Chefkonstrukteurs Denys Shtilierman gefallen. Er soll den mutma\u00dflichen Anf\u00fchrer des Rings besucht haben.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Fire Point best\u00e4tigte gegen\u00fcber &#8222;Kyiv Independent&#8220; zwar die Existenz einer Untersuchung, wies die Anschuldigungen jedoch zur\u00fcck. Wie das Medium jetzt berichtet, versucht das Unternehmen nun offenbar erneut, bestehende Korruptionsvorw\u00fcrfe zu zerstreuen \u2013 diesmal mit mehr Transparenz gegen\u00fcber der Presse. So standen am vergangenen Freitag neben Shtilierman auch die Technologiedirektorin des Unternehmens, Iryna Terekh, und der Direktor Yehor Skalyha bei einer Veranstaltung in <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/kiew\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kiew<\/a> auf der B\u00fchne, um Fragen zu ihren Urspr\u00fcngen und ihrem Waffenarsenal zu beantworten.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Bisher hielt sich das Unternehmen bedeckt dazu, wie es derartig rasant wachsen konnte. Doch nun kommt der Hersteller in Erkl\u00e4rungsnot. &#8222;Wir haben nie Geld geliehen&#8220;, hat Shtilierman laut &#8222;Kyiv Independent&#8220; bei der Veranstaltung gesagt. &#8222;Es war alles unsere eigene Finanzierung.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Auf die Frage, woher das Geld stamme, antwortete er: &#8222;Es war einfach so, dass ich schon lange vor dem Krieg ein wohlhabender Mensch war.&#8220; Das sei alles. Das Gleiche gelte f\u00fcr Terekh und Skalyha, zitiert &#8222;Kyiv Independent&#8220; den Chefkonstrukteur weiter.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Fire Point bestritt weiterhin, dass Minditsch oder jemand anderes au\u00dfer Skalyha und Shtilierman selbst Eigent\u00fcmer seien. Minditsch sei zwar kurz nach der Gr\u00fcndung an Fire Point herangetreten, um einen Anteil von 50 Prozent f\u00fcr &#8222;zig Millionen Dollar&#8220; zu kaufen \u2013 dieses Gesch\u00e4ft sei jedoch nicht zustande gekommen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Zu den Audioaufnahmen erkl\u00e4rte Shtilierman dem Medium zufolge, dass er Mykhailo Zukerman, den Bruder des sanktionierten Oleksander Zukerman, als &#8222;pers\u00f6nlichen Bankier&#8220; engagiert habe. Wegen seines Misstrauens gegen\u00fcber dem Bankensystem zu Beginn des Krieges habe er sein gesamtes Verm\u00f6gen Mykhailo Zukerman anvertraut. Letzterer sowie sein Bruder Oleksander sind wiederum langj\u00e4hrige Gesch\u00e4ftspartner von Minditsch.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Fest steht: Der Hersteller der Wunderwaffe &#8222;Flamingo&#8220; steht durch die laufenden Ermittlungen weiterhin unter Druck. Doch noch hat sich der Korruptionsverdacht nicht endg\u00fcltig best\u00e4tigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gegen Fire Point bestehe der konkrete Verdacht, dass das Unternehmen die Regierung mit \u00fcberzogenen Preisen oder falschen Angaben&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":605868,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[326,331,332,144346,29,1478,13,144348,138979,102586,22064,14,15,144349,307,12,317,312,107,144347],"class_list":{"0":"post-605867","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-326","9":"tag-aktuelle-nachrichten","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-denys-shtilierman","12":"tag-deutschland","13":"tag-drohne","14":"tag-headlines","15":"tag-iryna-terekh","16":"tag-korruptionsverdacht","17":"tag-korruptionsvorwurf","18":"tag-marschflugkoerper","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-olexander-zukerman","22":"tag-russland","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-ukraine","25":"tag-ukrainekrieg","26":"tag-wolodymyr-selenskyj","27":"tag-yehor-skalyha"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115621260531600250","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/605867","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=605867"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/605867\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/605868"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=605867"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=605867"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=605867"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}