{"id":606055,"date":"2025-11-27T12:29:11","date_gmt":"2025-11-27T12:29:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/606055\/"},"modified":"2025-11-27T12:29:11","modified_gmt":"2025-11-27T12:29:11","slug":"lecker-und-selbst-gekocht-so-essen-die-deutschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/606055\/","title":{"rendered":"Lecker und selbst gekocht \u2014 so essen die Deutschen"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Die wichtigste, aber auch schlichteste Erkenntnis ist wieder: Essen muss schmecken. Punkt. Seit zehn Jahren, so lange gibt es den Ern\u00e4hrungsreport des Bundeslandwirtschaftsministeriums, ist das f\u00fcr die B\u00fcrger der zentrale Aspekt. Nahezu alle der rund 1000 Befragten ab 14 Jahren (98 Prozent) gaben daher auch f\u00fcr den neuen Report 2025 an, dass der Geschmack beim Essen sehr wichtig oder wichtig ist. So isst Deutschland.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr 90 Prozent ist es auch wichtig, dass das Essen gesund ist, 57 Prozent wollen es leicht und schnell zubereiten k\u00f6nnen, 36 Prozent m\u00f6gen es gerne kalorienarm. Au\u00dferdem kochen die meisten gern, 43 Prozent so gut wie jeden Tag, 37 Prozent zwei- bis dreimal die Woche, nur neun Prozent gar nicht selbst. Befragte, die \u00fcbrigens in Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern leben, geben h\u00e4ufiger als Befragte aus gr\u00f6\u00dferen Orten an, t\u00e4glich zu kochen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">71 Prozent der Befragten essen mindestens einmal am Tag Gem\u00fcse und Obst und 64 Prozent Milchprodukte wie Joghurt oder K\u00e4se. 24 Prozent nehmen mehrmals t\u00e4glich Fleisch oder Wurst zu sich. Dieser Anteil ist seit 2015 (34 Prozent) signifikant gesunken, seit vergangenem Jahr ist er nahezu konstant.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gefragt nach ihrer Ern\u00e4hrungsweise, sagen lediglich zwei Prozent, dass sie sich vegan und sieben Prozent, dass sie sich vegetarisch ern\u00e4hren. 37 Prozent sind Flexitarier, essen also gelegentlich Fleisch, verzichten \u00fcberwiegend aber bewusst darauf. Frauen ern\u00e4hren sich h\u00e4ufiger vegetarisch (neun Prozent) oder flexitarisch (43 Prozent) als M\u00e4nner (vier Prozent und 31 Prozent).<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/inflation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Inflation<\/a> und Krise, teurere werdende Produkte in den Superm\u00e4rkten &#8211; der Preis spielt zunehmend eine gr\u00f6\u00dfere Rolle. Mittlerweile sind es wieder 59 Prozent der Deutschen, die verst\u00e4rkt darauf beim Einkauf achten, im vergangenen Jahr waren es 55 Prozent, im Jahr 2020 noch 46 Prozent.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">79 Prozent achten darauf, dass Gem\u00fcse wie <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kartoffeln\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kartoffeln<\/a>, Rosenkohl, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/salat\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Salat<\/a> und auch Obst saisonal sind. 77 Prozent geben an, es treffe voll und ganz oder eher zu, dass sie darauf schauen, wie das Tier gehalten wurde, von dem das Lebensmittel stammt. Dass die Produkte aus ihrer Region kommen, darauf achten viele Befragte beim Lebensmitteleinkauf. Bei Eiern, bei frischem Gem\u00fcse und Obst sowie Brot und Backwaren ist der Wunsch nach regionaler Herkunft am h\u00f6chsten, bei S\u00fc\u00dfwaren und herzhaften Knabbereien am niedrigsten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">71 Prozent gehen normalerweise mindestens einmal im Monat in ein Wirtshaus, eine Gastst\u00e4tte oder ein Restaurant und 14 Prozent mindestens einmal in der Woche. Fertige Gerichte nach Hause liefern lassen sich 38 Prozent mindestens einmal im Monat und sieben Prozent mindestens einmal w\u00f6chentlich. Vor allem die J\u00fcngeren machen das.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ja. Ver\u00e4nderungen gibt es bei den Prozentzahlen jener Befragten, die Wert darauflegen, dass ihr Essen weniger <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/zucker\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zucker<\/a>, Fette oder Salz enth\u00e4lt. So achten beim Kauf von verarbeiteten Lebensmitteln oder Fertigprodukten 64 Prozent immer oder meistens darauf, wie viel Zucker das Produkt enth\u00e4lt. 2019 waren es noch 58 Prozent. Auch der bewusste Kauf von salz- und fettreduzierten Produkten ist von 2020 bis 2025 gestiegen: Bei Salz von 17 auf 21 Prozent, bei Fetten von 48 auf 54 Prozent.<\/p>\n<p>Was sagt Landwirtschaftsminister Alois Rainer?      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der CSU-Mann, bei seiner Vorstellung von Parteichef <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/markus-soeder\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Markus S\u00f6der<\/a> \u201eschwarzer Metzger\u201c genannt, meinte bei der Vorstellung, ihm sei wichtig, dass Lebensmittel f\u00fcr alle Bev\u00f6lkerungsgruppen erschwinglich blieben. \u201eWir d\u00fcrfen also nicht noch mit zus\u00e4tzlichen staatlichen Aufschl\u00e4gen das Angebot k\u00fcnstlich verteuern.\u201c Er bekr\u00e4ftigte zudem, dass die Bundesregierung \u201ekeine Vorgaben\u201c mache, \u201ewas auf den Tisch kommt\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die wichtigste, aber auch schlichteste Erkenntnis ist wieder: Essen muss schmecken. 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