{"id":606241,"date":"2025-11-27T14:15:15","date_gmt":"2025-11-27T14:15:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/606241\/"},"modified":"2025-11-27T14:15:15","modified_gmt":"2025-11-27T14:15:15","slug":"abriss-des-frueheren-erlebnisbads-sez-hat-begonnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/606241\/","title":{"rendered":"Abriss des fr\u00fcheren Erlebnisbads SEZ hat begonnen"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Berlin<\/strong> &#8211; Am Sport- und Erholungszentrum (SEZ) in Berlin-Friedrichshain haben Abrissarbeiten begonnen. Bauarbeiter mit einem Bagger waren dort auf dem Gel\u00e4nde des fr\u00fcheren Vorzeige-Erlebnisbads der DDR an der Landsberger Allee im Einsatz. Zuvor hatte die Zeitung \u201eB.Z.\u201c dar\u00fcber berichtet.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) will auf dem rund 30.000 Quadratmeter gro\u00dfen Areal an der Ecke Landsberger Allee\/Danziger Stra\u00dfe direkt am Volkspark Friedrichshain unter anderem gut 550 neue Wohnungen bauen. Davon sollen 50\u202fProzent sozial gef\u00f6rdert werden. Angek\u00fcndigt ist au\u00dferdem \u201eeine gro\u00dfz\u00fcgige Gewerbefl\u00e4che, die eine nachhaltige Mischung aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit erm\u00f6glicht\u201c.<\/p>\n<p>Gr\u00fcnen-Abgeordneter fordert Stopp der Abrissarbeiten<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Der Gr\u00fcnen-Abgeordnete Julian Schwarze aus Friedrichshain kritisierte die Abrissarbeiten: \u201eWir lehnen das Vorgehen des Senats und der WBM ab, Fakten zu schaffen, bevor der politische Diskussionsprozess dazu abgeschlossen ist\u201c, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">\u201eGerade in den letzten Wochen wurde deutlich, dass fraktions\u00fcbergreifend mindestens ein weitergehender Teilerhalt bef\u00fcrwortet wird, anders als das ausgew\u00e4hlte Konzept der WBM vorsieht\u201c, sagte der Sprecher f\u00fcr Stadtentwicklung der Gr\u00fcnen-Fraktion im Abgeordnetenhaus. \u201eWir fordern vom Senat und der WBM, diese Abrissarbeiten zu stoppen.\u201c\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung und Wohnen kommentierte den Vorgang nicht. Die WBM war f\u00fcr Nachfragen zun\u00e4chst nicht zu erreichen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Das Grundst\u00fcck und das geschlossene Bad waren 2003 vom Land Berlin an einen Investor verkauft worden. Dabei verpflichtete sich der K\u00e4ufer, wieder einen Badebetrieb zu erm\u00f6glichen. Das ist aber nicht passiert.\u00a0<\/p>\n<p>Das SEZ zog Millionen Besucher an\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">In einem jahrelangen Rechtsstreit setzte sich das Land durch, der fr\u00fchere Eigent\u00fcmer gab das SEZ aber nicht zur\u00fcck. Dieses war dann im vergangenen Jahr zwangsger\u00e4umt worden. Bausenator Christian Gaebler (SPD) hatte anschlie\u00dfend erkl\u00e4rt, er sehe keine Chance f\u00fcr einen Erhalt des SEZ als Spa\u00dfbad.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Das SEZ war 1981 er\u00f6ffnet worden. Ein Wellenbad, Saunen, eine Eisbahn, eine Bowlingbahn und Sporthallen zogen Millionen Besucher an. Es gab Sportveranstaltungen, Theaterauff\u00fchrungen, Konzerte und Partys. Nach dem Ende der DDR wurde der hochsubventionierte Betrieb dem Land Berlin zu teuer und nach und nach eingestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &#8211; Am Sport- und Erholungszentrum (SEZ) in Berlin-Friedrichshain haben Abrissarbeiten begonnen. 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