{"id":606325,"date":"2025-11-27T15:01:15","date_gmt":"2025-11-27T15:01:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/606325\/"},"modified":"2025-11-27T15:01:15","modified_gmt":"2025-11-27T15:01:15","slug":"brandmauer-debatte-europa-park-gruender-und-dm-sprechen-sich-gegen-gespraechsverbot-mit-afd-waehlern-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/606325\/","title":{"rendered":"\u201eBrandmauer\u201c-Debatte: Europa-Park-Gr\u00fcnder und dm sprechen sich gegen Gespr\u00e4chsverbot mit AfD-W\u00e4hlern aus"},"content":{"rendered":"<p>Die Familienunternehmer zeigen mehr Offenheit zum Dialog mit der AfD. Es sei nicht der richtige Weg, die AfD zu diabolisieren, findet dm-Chef Christoph Werner. Unterdessen trat noch ein Unternehmen aus dem Verband aus.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">In der Debatte \u00fcber den Umgang mit der AfD werben dm-Chef Christoph Werner und Europa-Park-Gr\u00fcnder Roland Mack f\u00fcr weniger Ausgrenzung und mehr kritische Auseinandersetzung. \u201edm lehnt eine polarisierende Brandmauer-Debatte ebenso entschieden ab wie Positionen der Partei AfD, welche die freiheitlich-demokratische Grundordnung infrage stellen\u201c, sagte der Vorsitzende der Drogeriemarktkette der \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/brandmauer-dm-chef-fuer-sachliche-auseinandersetzung-mit-afd-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-251127-930-348641\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/brandmauer-dm-chef-fuer-sachliche-auseinandersetzung-mit-afd-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-251127-930-348641&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">S\u00fcddeutschen Zeitung<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Die Diskussion \u00fcber die Haltung deutscher Firmen zur AfD war ausgel\u00f6st worden, weil der Verband der Familienunternehmer zu einem Parlamentarischen Abend im Oktober erstmals auch <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article69240731832045a4b1bc8b6a\/wirtschaftsverbaende-diskutieren-ende-der-brandmauer-zur-afd-kontaktverbot-haben-wir-aufgehoben.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article69240731832045a4b1bc8b6a\/wirtschaftsverbaende-diskutieren-ende-der-brandmauer-zur-afd-kontaktverbot-haben-wir-aufgehoben.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vertreter der AfD eingeladen hatte<\/a>. Einige Mitglieder wie dm-Konkurrent Rossmann erkl\u00e4rten nun ihren Austritt. Im Internet gab es unterdessen Kritik an dm und Aufforderungen, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article69251d01c5f48ea56094479c\/umgang-mit-der-afd-wir-erwarten-eine-korrektur-dieser-juengsten-geschichtsvergessenen-aussagen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article69251d01c5f48ea56094479c\/umgang-mit-der-afd-wir-erwarten-eine-korrektur-dieser-juengsten-geschichtsvergessenen-aussagen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sich zur \u201eBrandmauer\u201c zu bekennen<\/a>.<\/p>\n<p>Werner will dem Bericht zufolge explizit zwischen der Partei selbst und ihren demokratiefeindlichen Positionen differenzieren. Alles, was die Demokratie gef\u00e4hrde, lehne Werner ab. Ihm und der Drogeriemarktkette sei eine lebendige Demokratie ein Anliegen. Gerade deswegen sei es seiner Meinung nach nicht der richtige Weg, die AfD zu diabolisieren. Ihm gehe es darum, W\u00e4hler davon zu \u00fcberzeugen, dass die Partei wegen vieler Positionierungen nicht w\u00e4hlbar sei.<\/p>\n<p>Die AfD einfach nur zu verdammen, reiche seiner Meinung jedoch nicht dazu aus, ihr W\u00e4hlerstimmen zu nehmen. Die geforderte Auseinandersetzung m\u00fcsse beinhalten, mit Sorgfalt politische Debatten \u201e\u00fcber die Anliegen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in unserem Land\u201c zu f\u00fchren, zitiert ihn die Zeitung online.<\/p>\n<p>Der Zeitung sagte der Konzernchef nun mit Blick auf den Verband: \u201eWir haben unseren Austritt bereits vor vielen Monaten erkl\u00e4rt und sind daher nicht mehr Teil der internen Meinungsbildung.\u201c Wie der Verband mit bestimmten Parteien umgehe, m\u00fcsse er mit seinen Mitgliedern entscheiden. Der Austritt h\u00e4tte demnach eigentlich zum Jahresende bekanntgegeben werden sollen.<\/p>\n<p>Europa-Park-Gr\u00fcnder zur AfD: Diskussion muss m\u00f6glich sein<\/p>\n<p>\u00c4hnlich \u00e4u\u00dfert sich Roland Mack. Der Europa-Park-Gr\u00fcnder wirbt im Umgang mit der AfD f\u00fcr einen offenen Austausch. Dass man mit Menschen spreche, die immerhin einen hohen Anteil an W\u00e4hlerstimmen ausmachten, halte er f\u00fcr notwendig und richtig, so der 76-J\u00e4hrige in einem Gespr\u00e4ch mit dem \u201eS\u00fcdkurier\u201c. Dem Austausch von Argumenten sollte man offen gegen\u00fcberstehen, sagte Mack. \u201eWir m\u00fcssen f\u00fcr Gespr\u00e4che immer offen sein.\u201c <\/p>\n<p>\u201eIch habe ein Problem, wenn man mit gewissen Menschen in unserer Gesellschaft nicht sprechen soll\u201c, betonte Mack. Dass m\u00fcsse l\u00e4ngst nicht hei\u00dfen, dass man zu einer gemeinsamen Meinung finde und zu gemeinsamen Entscheidungen komme, man k\u00f6nne kontrovers diskutieren. \u201eMan kann in vielen Dingen vielleicht einvernehmlich sein, in anderen Sachen gibt es keine L\u00f6sung.\u201c<\/p>\n<p>Fritz-Kola verl\u00e4sst Verband<\/p>\n<p>Unterdessen zieht nach Vorwerk und Rossmann auch das Hamburger Unternehmen Fritz-Kola Konsequenzen und verl\u00e4sst den Verband der Familienunternehmer. \u201eEine offene, demokratische Gesellschaft bildet f\u00fcr uns die Grundlage wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Handelns. Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Mitgliedschaft im Verband beendet\u201c, teilte die Firma auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Fritz-Kola werde neue Wege suchen, um weiterhin mit anderen Unternehmern im Austausch zu bleiben und als wirtschaftlicher Akteur pr\u00e4sent zu sein. <\/p>\n<p>Der Verband der Familienunternehmer ver\u00f6ffentlichte in dieser Woche eine Stellungnahme. Die Hoffnung, man k\u00f6nne ein Viertel der bundesdeutschen W\u00e4hler durch moralische Ausgrenzung zur Umkehr bewegen, sei nicht aufgegangen, sagte Pr\u00e4sidentin Ostermann. \u201eJetzt hilft nur noch die Auseinandersetzung mit den Inhalten der AfD, jenseits von schlichten Kategorisierungen in Gut und B\u00f6se.\u201c<\/p>\n<p>Mit Andersdenkenden zu diskutieren, hei\u00dfe nicht, seine Positionen zu akzeptieren. Zugleich stellte Ostermann klar: \u201eWir Familienunternehmer wollen keine Regierung mit AfD-Beteiligung.\u201c Das Weltbild der AfD passe nicht zur freiheitlichen und marktwirtschaftlichen Grund\u00fcberzeugung des Verbands.<\/p>\n<p>dpa\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Familienunternehmer zeigen mehr Offenheit zum Dialog mit der AfD. 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