{"id":606700,"date":"2025-11-27T18:41:12","date_gmt":"2025-11-27T18:41:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/606700\/"},"modified":"2025-11-27T18:41:12","modified_gmt":"2025-11-27T18:41:12","slug":"rekord-budget-von-fast-700-millionen-dollar-star-wars-meisterwerk-ist-noch-teurer-als-gedacht-und-schlaegt-jeden-film-der-saga-serien-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/606700\/","title":{"rendered":"Rekord-Budget von fast 700 (!) Millionen Dollar: &#8222;Star Wars&#8220;-Meisterwerk ist noch teurer als gedacht \u2013 und schl\u00e4gt jeden Film der Saga &#8211; Serien News"},"content":{"rendered":"<p>Und noch mal ein paar Milli\u00f6nchen mehr. Neue Zahlen belegen, dass das gefeierte \u201eStar Wars\u201c-Serien-Meisterwerk \u201eAndor\u201c noch mal teurer war, als ohnehin schon gedacht. Bei diesen Kosten kann selbst keiner der auch sehr teuren Filme mithalten.<\/p>\n<p class=\"bo-p\">Das Magazin Forbes berichtet, dass Disney noch einmal 60,5 Millionen Dollar weitere Ausgaben f\u00fcr \u201e<a href=\"https:\/\/www.filmstarts.de\/serien\/24440.html\" class=\"bo-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Star Wars: Andor<\/a>\u201c bei den Beh\u00f6rden in Gro\u00dfbritannien, wo die Serie entstand, angezeigt hat. Damit w\u00fcrden die insgesamt in Gro\u00dfbritannien f\u00fcr die Serie geltend gemachten Kosten auf satte 705,5 Millionen Dollar steigen. Da laut Recherchen von Forbes die eingereichten Belege aber beweisen, dass 7,2 Millionen Dollar aus den eingereichten Kosten in Wirklichkeit f\u00fcr die Serie \u201e<a href=\"https:\/\/www.filmstarts.de\/serien\/25501.html\" class=\"bo-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Obi-Wan Kenobi<\/a>\u201c waren, reduziert sich die Summe auf 698,3 Millionen Dollar. <b>Diese fast 700 Millionen Dollar sind eine Rekordsumme.<\/b><\/p>\n<p class=\"bo-p\">Kein anderes \u201eStar Wars\u201c-Projekt war teurer. Mit einer Summe von 638,9 Millionen Dollar, die nach derselben Methode ermittelt wurden, ist bislang \u201e<a href=\"https:\/\/www.filmstarts.de\/kritiken\/215097.html\" class=\"bo-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Star Wars: Das Erwachen der Macht<\/a>\u201c der teuerste Film der Saga. Nat\u00fcrlich ist aber zu ber\u00fccksichtigen, dass \u201eAndor\u201c aus insgesamt, teilweise sogar einst\u00fcndigen 24 Episoden besteht und so um ein Vielfaches l\u00e4nger als der etwas \u00fcber zwei Stunden lange Kinofilm \u201eStar Wars: Das Erwachen der Macht\u201c ist.<\/p>\n<p>Daher stammen die Zahlen<\/p>\n<p class=\"bo-p\">Dass wir so genaue Zahlen f\u00fcr \u201eAndor\u201c sowie \u201eDas Erwachen der Macht\u201c und auch einige weitere \u201eStar Wars\u201c-Projekte der j\u00fcngeren Vergangenheit haben, h\u00e4ngt \u00fcbrigens mit dem Dreh in Gro\u00dfbritannien zusammen. Dort gibt es massive Steuerverg\u00fcnstigungen von bis zu 25,5 % auf alle get\u00e4tigten Ausgaben. Um diese zu erhalten, muss man aber auch Nachweise erbringen.<\/p>\n<p class=\"bo-p\">Die entsprechenden Akten k\u00f6nnen eingesehen werden \u2013 auch wenn das ein wenig \u201eDetektivarbeit\u201c erfordert, wie\u00a0Forbes\u00a0in der Vergangenheit bei vergleichbaren F\u00e4llen berichtete. Denn Belege werden nicht von Disney selbst eingereicht, sondern von oft extra f\u00fcr die Projekte gegr\u00fcndeten Tochterfirmen. Im Fall von \u201eAndor\u201c hei\u00dft diese Firma E&amp;E Industries, die zuerst eigentlich f\u00fcr \u201eObi-Wan Kenobi\u201c gegr\u00fcndet wurde. Deswegen wurden auch Belege im Wert von rund sieben Millionen Dollar f\u00fcr das Comeback von Ewan McGregor eingereicht. Es waren die Kosten, die bereits anliefen, bevor das Projekt wegen der Corona-Pandemie und einer Unzufriedenheit mit den bisherigen Drehb\u00fcchern unterbrochen wurde. In der Zeit entschied man dann,  die bereits existierende Firma E&amp;E Industries nicht wieder stillzulegen, sondern sie jetzt einfach f\u00fcr \u201eAndor\u201c zu nutzen.<\/p>\n<p>Wichtig: 698 Millionen Dollar sind nicht die tats\u00e4chlichen Ausgaben<\/p>\n<p class=\"bo-p\">Das Steueranreiz-System von Gro\u00dfbritannien, um viele Gro\u00dfproduktionen von einem Dreh auf der Insel zu \u00fcberzeugen, sind aber auch ein Grund, warum man nicht fortan einfach unreflektiert behaupten kann, dass \u201eAndor\u201c 698 Millionen Dollar \u201egekostet\u201c hat. Denn <b>Disney hat dieses Geld ja im Wissen ausgegeben, dass man einen Teil davon umgehend wieder zur\u00fcckbekommt. Laut <\/b><b>Forbes<\/b><b> bekam man f\u00fcr \u201eAndor\u201c so 142,3 Millionen Dollar vom britischen Staat zur\u00fcck.<\/b><\/p>\n<p class=\"bo-p\">Auch ein Grund, warum gerade diese Serie so teuer war, l\u00e4sst sich aus den Akten entnehmen.<b> Laut <\/b><b>Forbes<\/b><b> sei einer der gr\u00f6\u00dften Kostenpunkte mit 85,5 Millionen Dollar die Ausgaben f\u00fcr die Crew.<\/b> Im Schnitt seien 2023 monatlich 501 Menschen fest bei der Produktion von \u201eAndor\u201c angestellt gewesen. Und nicht erfasst seien in dieser Zahl Freischaffende, Sub-Unternehmen und Zeitarbeitskr\u00e4fte. Da diese normalerweise den Gro\u00dfteil des Personals bei Film- und Serienproduktionen bilden, d\u00fcrfte die Crew also aus weit \u00fcber 1.000 Leuten bestanden haben.<\/p>\n<p class=\"bo-p\">Den massiven Personalaufwand gab es wohl auch, weil die \u201eAndor\u201c-Verantwortlichen um Serienmacher <a href=\"https:\/\/www.filmstarts.de\/personen\/48116.html\" class=\"bo-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tony Gilroy<\/a> \u00fcber weite Strecken auf reale Sets bestanden. Dazu kommt eine Vielzahl von Kost\u00fcmen und auch sonst war fast alles praktisch gebaut. Selbst ein riesiges Kornfeld wurde ausges\u00e4t und wuchs \u00fcber mehrere Monate, weil man es f\u00fcr die Szenen auf einem Farmplaneten haben wollte \u2013 und dann aufgrund der zwischenzeitlich streikbedingten Unterbrechung des Drehs doch nicht so wie geplant nutzen konnte. Laut Forbes-Recherchen habe Disney in keinem anderen Projekten in den vergangenen 15 Jahren in Gro\u00dfbritannien h\u00f6here Personalkosten eingereicht.<\/p>\n<p class=\"bo-p\">Nach Meinung vieler \u201eStar Wars\u201c-Fans hat es sich gelohnt. <b>F\u00fcr wohl kein Projekt der Saga gab es in der Disney-\u00c4ra mehr Lob und fast einhellige Begeisterung als f\u00fcr \u201e<\/b><b>Andor<\/b><b>\u201c.<\/b> Die Serie ist f\u00fcr viele ein Meisterwerk. Zu einem \u201eStar Wars\u201c-Projekt, welches erst noch erscheint und sich noch der kritischen Begutachtung des Publikums stellen muss, gab es derweil gerade auch Neuigkeiten.<\/p>\n<p>    <a class=\"cms-see-also\" data-title=\"Auch interessant\" href=\"https:\/\/www.filmstarts.de\/nachrichten\/1000177619.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Eine der wichtigsten Personalien f\u00fcr &#8222;Star Wars: Starfighter&#8220; steht fest: Jetzt wissen wir, wer John Williams beerben wird!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Und noch mal ein paar Milli\u00f6nchen mehr. 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