{"id":606910,"date":"2025-11-27T20:49:19","date_gmt":"2025-11-27T20:49:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/606910\/"},"modified":"2025-11-27T20:49:19","modified_gmt":"2025-11-27T20:49:19","slug":"ukraine-deal-und-dann-seid-ihr-die-naechsten-putin-kritiker-rastet-auf-der-buehne-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/606910\/","title":{"rendered":"Ukraine-Deal: \u201eUnd dann seid ihr die N\u00e4chsten\u201c \u2013 Putin-Kritiker rastet auf der B\u00fchne aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Bei einer Podiumsdiskussion auf dem Halifax International Security Forum in Kanada hat der fr\u00fchere Schachweltmeister und Kreml-Kritiker Garri Kasparow den von US-Pr\u00e4sident Donald Trump vorgelegten Friedensplan f\u00fcr die Ukraine scharf attackiert und die Nato insgesamt infrage gestellt. Der Plan sei \u201edas Beste, was Putin sich erhoffen kann\u201c, sagte der 62-J\u00e4hrige. \u201eEs geht nicht darum, wie viele Waffen und Munition ihr habt. Es geht darum, ob ihr bereit seid, zu k\u00e4mpfen und zu sterben.\u201c<\/p>\n<p><b>Alle Entwicklungen zum Ukraine-Krieg lesen Sie <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article692698b1f60b758bebd57baf\/ukraine-krieg-vormarsch-in-alle-richtungen-merklich-erhoehen-putin-droht-der-ukraine-liveticker.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article692698b1f60b758bebd57baf\/ukraine-krieg-vormarsch-in-alle-richtungen-merklich-erhoehen-putin-droht-der-ukraine-liveticker.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>in unserem Liveticker<\/b><\/a><b>.<\/b><\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser war die Frage einer Zuschauerin, was Kasparow von dem \u201eDeal\u201c halte, den Trumps Team f\u00fcr die Ukraine vorgeschlagen habe. \u201eWie k\u00f6nnen wir ernsthaft \u00fcber einen Deal diskutieren, der von Trumps Gesch\u00e4ftspartner gemacht wurde?\u201c, fragte er. \u201eEs ist ein Immobiliengesch\u00e4ft, um Trumps Familie zu bereichern und die Ukraine zu verkaufen. Und das ist es.\u201c Besonders kritisierte er die \u00dcberlegung, Kiew k\u00f6nne seine Verteidigungsanlagen aufgeben: \u201eWie k\u00f6nnen wir ernsthaft dar\u00fcber diskutieren, dass die Ukraine Befestigungen aufgeben soll, die Europa sch\u00fctzen?\u201c<\/p>\n<p>Der von Washington vorgelegte, 28 Punkte umfassende Plan verlangt weitreichende Zugest\u00e4ndnisse Kiews an Moskau und wird in Europa teils als \u201erussische Wunschliste\u201c gesehen. Europ\u00e4er und Ukrainer verhandeln derzeit mit der US-Regierung \u00fcber eine abgeschw\u00e4chte Fassung, die die Ukraine st\u00e4rker absichern soll. <\/p>\n<p>Moskau best\u00e4tigte inzwischen einen bevorstehenden Besuch von Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff in der russischen Hauptstadt. Ein ver\u00f6ffentlichtes Gespr\u00e4ch Witkoffs mit Putins au\u00dfenpolitischem Berater Juri Uschakow hat die Unabh\u00e4ngigkeit des Gesandten zuletzt in Zweifel gezogen.<\/p>\n<p>Kasparow richtete seine Kritik in Halifax auch direkt an das Verteidigungsb\u00fcndnis. \u201eWir feiern die Nato. Die Nato ist nicht stark. Die Nato existiert nicht. Sie ist ein Fake, es sind nur vier Buchstaben: N A T O\u201c, sagte er. Der einzige Grund, warum das Publikum dort sitzen und feiern k\u00f6nne, sei, \u201edass die Ukraine jede Minute stirbt\u201c. Ohne die ukrainische Gegenwehr, so Kasparow, \u201ew\u00e4ren russische Panzer bereits in Polen\u201c.<\/p>\n<p>Der fr\u00fchere Weltmeister warf dem B\u00fcndnis vor, seinen Kernauftrag aus den Augen verloren zu haben. \u201eDie Nato wurde gegr\u00fcndet, um nur einen Krieg zu f\u00fchren \u2013 nicht nach Afghanistan zu gehen, nicht nach Syrien zu gehen. Einen Krieg: das freie Europa vor russischer Aggression zu retten.\u201c Die Ukraine sei \u201edas einzige Land, das diesen Krieg f\u00fchrt\u201c. Dennoch werde \u201eimmer noch diskutiert, ob wir sie aufnehmen sollen oder nicht\u201c. Die Ukraine sei \u201edas einzige Land, das den Zweck der Nato erf\u00fcllt. Wir verdanken ihnen alles\u201c. Seit vier Jahren k\u00e4mpfe das Land \u201ef\u00fcr ganz Europa\u201c.<\/p>\n<p>Zugleich warnte er, Putin beobachte genau, wie im Westen weiter gez\u00f6gert werde, w\u00e4hrend Russland bereits Unterst\u00fctzung aus Nordkorea, Kuba und von afrikanischen Freiwilligen erhalte. \u201eWir haben alles \u2013 milit\u00e4rische, politische, wirtschaftliche Macht \u2013 auf unserer Seite, und wir verlieren immer noch den Krieg\u201c, sagte Kasparow. Sollte die Ukraine zu einem solchen Deal gezwungen werden, werde Putin seinen Traum von der Wiederherstellung eines Imperiums verwirklichen: \u201eUnd dann, Leute, seid ihr die N\u00e4chsten. Aber ihr seid nicht bereit zu k\u00e4mpfen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei einer Podiumsdiskussion auf dem Halifax International Security Forum in Kanada hat der fr\u00fchere Schachweltmeister und Kreml-Kritiker Garri&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":606911,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,15323,3364,29,114,30,13,14,15,110,111,15725,115,12,116,103504,113,4872,112,117],"class_list":{"0":"post-606910","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-balken-inbox","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-donald-geb-1946","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-newsteam","19":"tag-putin","20":"tag-russland-politik","21":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-selenskyj","24":"tag-steven","25":"tag-trump","26":"tag-witkoff","27":"tag-wladimir","28":"tag-wolodymyr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115623635569391739","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/606910","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=606910"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/606910\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/606911"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=606910"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=606910"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=606910"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}